Christian Jeltsch , Olaf Kraemer Die Verlockung des Bösen

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Inhaltsangabe zu „Die Verlockung des Bösen“ von Christian Jeltsch

Edda, Linus und Simon tauchen im winterlichen Berlin unter. Endlich sind sie frei. Doch Eifersucht und Gewalt auf den Straßen der Millionenmetropole drohen ihre Freundschaft zu zerstören. Als sie erkennen, dass Gene-Sys ihnen Überwachungschips implantiert hat, holen sie zum Gegenschlag aus. Gemeinsam wagen sie sich bis an ihre Grenzen und kommen dabei zum ersten Mal in die Nähe des mysteriösen Abaton. Doch der Preis dafür ist tödlich.

Eine wunderbare Fortsetzung des ersten Teils! Respekt an die Autoren, die sich so etwas ausdenken! Danke

— Monchenkommt

Die Leseprobe zu "ABATON. Die Verlockung des Bösen" findet ihr unter: http://abaton-trilogie.de/leseprobe.php oder bei Book2Look unter http://b2l.bz/txTDfD

— Mixtvision_Verlag

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  • ABATON-Die Verlockung des Bösen, steht seinem Vorgänger in nichts nach und macht Lust auf das Ende d

    Die Verlockung des Bösen

    Buchwaerterin

    10. February 2014 um 03:24

    Hallo Ihr Buchverrückten, ich weiß mit dem Lesen von ABATON die Verlockung des Bösen habe ich mir sehr viel Zeit gelassen, schließlich stand es jetzt fast ein Jahr in meinem Regal. Doch glaubt mir das war mein Plan und volle absicht, denn nach dem Lesen von Band 1 habe ich höllische Qualen durchlitten, weil ich es fast nicht ausgehalten habe vor Spannung und Neugierde. Denn Christian Jeltsch und Olaf Kraemer schreiben ihre Geschicht so unheimlich packend, dass man einfach nicht aufhören kann zu lesen. Tja und genau das war beim ersten Band das Problem, er war zu Ende und ich musste ein ganzes langes Jahr auf die Vortsetzung warten. Da ich den zweiten Band aber erst jetzt gelesen habe, haben sich meine Qualen drastisch verkürzt, denn schon am 15.10.2013 erscheint der nächste Band! Ihr seht mein Plan ist komplett aufgegangen und war ein voller Erfolg! Außerdem kann ich den zweiten Band nun ganz in Ruhe revue passieren lassen. Christian Jeltsch und Olaf Kraemer verstehen es wie niemand sonst so unheimlich realistisch und filmisch zu schreiben, dass man die Erlebnisse von Edda, Simon und Linus vor seinem geistigen Augen miterlebt und meinen könnte hautnah dabei zu sein. Ich hatte todesangst als Linus entführt und gefoltert wurde, habe den Gestank der Kanalisation gerochen als die drei zum ersten Mal versuchten Eddas Großmutter zu befreien und spürte die Freiheit der drei als sie ganz allein in Berlin zurecht fanden. Wenn Euch also bereits Band 1 begeistert hat, dann greift auch bei ABATON Die Verlockung des Bösen wieder zu, damit ihr in knapp einer Woche mitreden könnt, wenn die Trilogie ihren Höhepunkt findet! Solltet ihr übrigens nicht das nötige Kleingeld für das Hardcoverexemplar (16,90€) haben, dann greift beim eBook zu, denn das kostet glücklicher Weise nur 8,99€ und ist sowohl für den Kindle als auch als ePub erhältlich. Viel Spaß beim Lesen, Eure Buchwärterin!

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  • Lesung aus der ABATON-Trilogie auf der Leipziger Buchmesse

    Mixtvision_Verlag

    05. February 2014 um 11:44

    Auf der Leipziger Buchmesse 2014 lesen die Autoren Christian Jeltsch und Olaf Kraemer aus ihrer ABATON-Trilogie. 


    15.03.2014 - 14.30 Uhr - Leipziger Buchmesse, Leseinsel Fantasy

  • Nicht so gut wie Teil 1/3, dennoch lesenswert!

    Die Verlockung des Bösen

    Chimiko

    15. January 2014 um 12:15

    Wie auch schon beim ersten Band fasziniert mich die grafische Darstellung dieses Buches, bzw. der gesamten Trilogie, einfach. Es lockert das Buch einfach auf und macht es ansprechender und irgendwie ein mystisch, geheimnisvoll. Die Geschichte setzt zeitlich sehr nah am Vorgängerband an, es fehlt nicht viel und das ist auch relativ unwichtig. Somit werden die spannenden Ereignisse praktisch ohne Atempause für die drei Protatonisten fortgesetzt. Es bleibt bei dem Konzept der Zeitsprünge, so dass auch hier anfangs Verwirrung entstehen kann, die sich jedoch langsam - sehr gekonnt - auflöst. Ich bin ja wirklich ein großer Liebhaber von solchen Erzählsträngen, die sich so meisterhaft vermischen und hin und her springen, daher macht es mir einfach großen Spaß, diese Bücher zu lesen. Dadurch entsteht wirklich große Spannung, besonders am Anfang durch die Kanalszene, wo man sich stellenweise fragt: Was - um Himmels Willen - ist den dreien passiert? Es macht neugierig und man will unbedingt wissen, was alles geschehen ist. Aber es ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Auch die drei Protagonisten bleiben einfach sehr glaubwürdig in ihrer Darstellung und Entwicklung. Es geschieht alles sehr langsam und eher schleichend, doch das wirkt gleich noch realistischer. Insbesondere das Beziehungsgeflecht zwischen den dreien ist hervorzuheben. Zum Einen finde ich es auf einer Seite wirklich verwirrend, auf der anderen Seite ist es einfach so... herzlich, natürlich und irgendwie logisch. Ich habe selten eine Dreierbeziehung erlebt, die so harmonisch und chaotisch zugleich war. Ich bin immer noch gespannt, wie sich dies am Ende auflösen wird. Jeder der drei erlebt Entwicklungen, erlebt Dinge, die ihn stärken oder ihn auch verändern. Diese Veränderungen sind jedoch nicht nur psychischer Natur, sondern können sich auch körperlich äußern. Und das spricht wieder für die Realitätsnähe. Die Geschichte an sich und die Idee dahinter... ich habe diesen Band gelesen und bin immer noch ein wandelndes Fragezeichen. Diese vielen Fragen und Geheimnisse klären sich nur sehr langsam auf - aus diesem Grund hat das Buch für mich einige Längen und kommt nicht ganz an den ersten Band heran. Es kommen jedoch immer mehr Details heraus und langsam setzen sich diese vielen kleinen Puzzlestücke zusammen. Für mich war dieses Buch vielleicht etwas langatmig, doch andererseits passt es zu dem Gesamteindruck des Realistischen: So wie die Charaktere sich langsam entwickeln, entwickelt sich auch der Hintergrund. Und da der Leser zwar Einblick in Gene-Sys erlangt, aber dort keine wesentlichen Informationen erfährt, bleibt er immer auf einer Ebene mit den Protagonisten. Ein absoluter Pluspunkt! Und dann das Ende! Egal wie oft ich es versucht habe, es ging leider absolut nicht weiter... nun bin ich wirklich total auf den letzten Band gespannt, denn das Ende war wirklich sehr offen, hat viele neue Fragen aufgeworfen und mich noch mehr verwirrt... Fazit So langsam fangen die vielen Puzzlestücke an, zusammen zu passen, doch was genau hinter Abaton und Gene-Sys steckt, das weiß ich immer noch nicht. Die beiden Autoren arbeiten sehr akribisch und sowohl die Protagonisten als auch wir Leser erfahren nur langsam, was wirklich dahinter steckt. Absolut lesenswert, wenn auch für mich der erste Band etwas besser ist.

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  • Jeltsch & Kraemer: Abaton – Die Verlockung des Bösen

    Die Verlockung des Bösen

    rosebud

    27. December 2013 um 10:27

    INHALT: Ein Versteckspiel hat begonnen und wenn Edda, Linus und Simon es verlieren, ist der Preis ihr Leben. In Berlin tauchen sie unter. Sie glauben, endlich frei zu sein. Doch diese vermeintliche Freiheit birgt auch Risiken. Bald müssen die drei erfahren, dass das Leben auf Berlins Straßen kein Zuckerschlecken ist. Außerdem ist Eddas Großmutter immer noch in den Fängen von Gene-Sys, weshalb Edda, Linus und Simon einen gefährlichen Plan schmieden, um sie zu befreien. Doch ihre Chancen scheinen gering. Werden sie es schaffen, Eddas Großmutter zu befreien und den Machenschaften von Gene-Sys ein Ende zu bereiten? AUFMACHUNG: Abgesehen von den Farben ist das Cover identisch mit dem des ersten Teils und mit dem des Folgebandes. Man sieht ein etwas abgewandeltes Sonnenrad, das eine sehr wichtige Rolle in der Geschichte einnimmt.  Die Innengestaltung des Buches ist – wie auch schon beim ersten Band – ein richtiger Blickfang. Immer wieder sind komplette Seiten voll mit Mustern verschiedener Art, die die jeweilige Handlung unterstreichen sollen. Auch wechselt die Schrift bei verschiedenen Perspektiven und auch generell hebt sie sich von der normalerweise für Bücher verwendeten Schrift ab.  AUFBAU, SCHREIBSTIL UND PERSPEKTIVEN: Das Buch ist in zwei Teile, einen Prolog und einen Epilog gegliedert. Die beiden Teile sind wiederum in kapitelähnliche Gliederungspunkte unterteilt, die jedoch viel zu häufig aufeinander folgen, sodass sie keine wirkliche Unterteilung bieten, wie die zum Beispiel von „normalen“ Kapiteln. Der Schreibstil der beiden Autoren ist jugendlich gehalten. Er hält sich nicht mit vielen Schnörkeln auf oder verliert sich gar in Beschreibungen, sondern ist klar auf den Punkt gebracht und übermittelt die wichtigsten Inhalte der Geschichte gekonnt.  Die Geschichte ist in der auktorialen Erzählperspektive geschrieben, was mir persönlich überhaupt nicht gefällt, denn, wer meinen Blog schon länger verfolgt, weiß, dass ich mit dieser Erzählperspektive rein gar nichts anfangen kann. Deshalb muss man auch fairerweise sagen, dass Lesern, die mit der auktorialen Erzählperspektive kein Problem haben, mit dem Buch viel besser zurechtkommen werden wie ich und es ihnen auch viel besser gefallen wird. So stören mich aufgrund der personalen Erzählperspektive zum Beispiel die häufigen Wechsel zwischen den verschiedenen Protagonisten, die es dem Leser teilweise unmöglich machen, genau zu sagen, wessen Gedanken oder Gefühle das nun sind, und man es häufig noch einmal lesen muss, um es wirklich zu verstehen.  Zudem wird die Geschichte nicht chronologisch korrekt erzählt, sondern der Erzähler springt immer mal wieder in verschiedenen Zeiten umher, sodass man zu Beginn des Ausgang eines Ereignisses liest, dessen Ursachen erst danach über einen Großteil des Umfang des Buches geschildert werden. So weiß man im Grunde schon vorher, wie der erste Teil der Handlung ausgehen wird, was sehr an der Spannung zehrt.  MEINE MEINUNG: Ich habe fast einen ganzen Monat gebraucht, um dieses Buch zu lesen. Das hing zwar – wie ich zugeben muss – einerseits auch damit zusammen, dass ich nicht so viel Zeit wie normal zum Lesen zur Verfügung hatte, andererseits auch damit, dass mit „Abaton – Die Verlockung des Bösen“ überhaupt nicht hat fesseln können. Also habe ich in der Zeit, in der ich im Schnitt acht Bücher lese, lediglich ein einziges Buch geschafft. Ich möchte allerdings gar nicht sagen, dass „Abaton – Die Verlockung des Bösen“ nicht spannen sei, denn das wäre gelogen. Doch ist die Spannung eher unterschwellig und hält einem zwar am Lesen – wenn man sich denn mal dazu aufgerafft hat, es weiterzulesen – doch auch leider nicht über wirklich lange Zeit. So gehört dieses Buch definitiv nicht zu denen, die man in einem Rutsch durchliest. Auch fiel es mir immer eher schwer, das Buch wieder zur Hand zu nehmen, wenn man es dann mal wieder beiseite gelegt hatte, da ich ja im Grunde schon wusste, wie das Ganze ausgeht. Dies hängt mit dem oben bereits erwähnten „Zeitsprüngen“ zusammen. Die Handlung kann daher nie mit so vielen Überraschungen aufwarten, um den Leser wirklich zu fesseln. Aber an sich muss man sagen, das die Handlung von ihrem Grundgedanken her sehr interessant ist. Dies ist auch der Grund, warum ich das Buch trotz mangelnder Spannung unbedingt zu Ende lesen musste und auch ganz sicher noch den dritten Teil lesen werde. Denn eine derartige Idee, wie sie im Buch vorkommt, sucht auf dem heutigen Jugendbuchmarkt definitiv ihres Gleichen. Schade ist nur, dass man nicht wirklich viel davon erfährt, lediglich mal ab und zu daran „schnuppern“ darf. So hoffe ich sehr darauf, dass im finalen Band dem Leser die ganze Idee offenbart wird.  Jetzt kommen wir zu dem Punkt, der mir an diesem Buch mit Abstand am besten gefallen hat: die Protagonisten. Als Leser merkt man deutlich, dass die drei Teenager aufgrund dessen, was sie in dem ersten Band erlebt haben, nun viel reifer geworden sind. Wenn ich im ersten Band manchmal nicht wusste, ob ich es nun mit kleinen Kindern oder Teenagern zu tun habe, so haben die Protagonisten, als Edda, Linus und Simon, in diesem Band einen großen Schritt Richtung „Erwachsen werden“ gemacht. Dies hat mir sehr gut gefallen, da die Protagonisten so viel authentischer herüberkommen. Das fällt einem Erwachsenen vielleicht nicht ganz so stark auf wie mir, die etwas das gleiche Alter wie die drei Protagonisten hat. Wenn also die Protagonisten dasselbe Alter wie ich haben und die Autoren sie so darstellen, dass ich sagen kann „Ja, das könnten wirklich meine Altersgenossen sein!“, dann ist das ein großes Lob, denn in dieser Hinsicht bin ich sehr pingelig. Am Schluss sind die meisten Erzählstränge, die in dem Buch vorkommen, unvollendet und führen zum nächsten, finalen Band hin.Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es mit Edda, Linus und Simon weitergeht! MEIN FAZIT: „Abaton – Die Verlockung des Bösen“ ist ein gutes Jugendbuch, das jedem gefallen wird, der sich auch mal durch etwas zähere Stellen „durchbeißen“ kann, denn man wird definitiv mit einer sehr guten Idee und sehr authentischen Protagonisten belohnt. Dass ich mit der auktorialen Erzählperspektive nicht zurechtkomme, liegt alleine an mir und – das möchte ich jetzt einmal ausdrücklich betonen – nicht am Buch, sodass man es ihm auch nicht negativ anstreichen kann!

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  • Eine bessere Welt

    Die Verlockung des Bösen

    walli007

    29. November 2013 um 13:33

    Nachdem Edda, Linus und Simon der Gene-Sys entkommen sind, müssen sie erstmal durchatmen. Hat diese Firma ihre Lieben einer Gehirnwäsche unterzogen oder gehören ihre Macher doch zu den Guten. Wollen sie wirklich eine bessere Welt oder nur ein anderes totalitäres System, bestehende aus einer vermeintlich heilen Welt der totalen Kontrolle. Die Jugendlichen wissen es ebenso wenig wie der Leser. Nach einigen Abenteuern in Berlin, ist es jedoch das Ziel der Drei, Marie, Eddas Großmutter aus den Fängen von Gene-Sys zu befreien. Greta, die alte Dame von Gene-Sys, will fast um jeden Preis an Maries Gedächtnis herankommen, womit sie Maries Gesundheit gefährdet. Aus diesem Grund machen sich Edda, Linus und Simon auf den Weg durch die Kanalisation zum Teufelsberg. Obwohl in kleinen Passagen die Beschreibungen etwas ausufern, handelt es sich bei diesem Roman um ein Buch, in das man eintauchen kann. Die Jugendlichen erleben ungewöhnliche und spannende Abenteuer. Und bei jeder Entscheidung, die sie treffen, jedem Plan, den sie machen, darf man sich als Leser fragen, was fremd gesteuert ist und auf welche Wege sie selbst nehmen. Zum Glück gibt es für alle Parteien genug Unbekannte, wodurch immer wieder für Überraschungen gesorgt wird. Das Rätsel wie alles zusammenhängt und was Bernikoff wirklich vorhatte, bleibt zunächst ebenso ungelöst wie auch die Unsicherheit über die wahren Hintergründe bleibt. Die Handlung bricht beinahe mitten im Geschehen ab und ich bin froh, dass ich den dritten Band schon habe und so gleich weiterlesen kann.

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  • Rezension zu "Abaton (Band 2)" von Christian Jeltsch

    Die Verlockung des Bösen

    Lesegenuss

    10. November 2012 um 22:34

    Sind sie wirklich in Freiheit, Edda, Linus und Simon? Haben Sie sich wirklich der Kontrolle von GENE-SYS entziehen können? Allein auf sich gestellt müssen die drei sich nunmehr dem nackten Leben in Berlin stellen. Doch was ist mit Marie, Eddas Großmutter? Im ersten Band hat der Leser ja den Wissenschaftler Bernikoff „kennengelernt“. Und so nehmen die Autoren den Anfangsband zum besseren Einstieg, ein guter Einstieg, um in die Geschichte hineinzufinden. (S. 16 „Es gab nur einen alten Kessel und es gab Carl Friedrich Bernikoff ... der Mann, mit dem sie (Marie) Jahre verbracht hatte, seitdem ihre Mutter mit ihrer Zwillingsschwester verschwunden waren.) Für Linus, Edda und Simon geht es jetzt nicht nur ums Überleben, sondern auch darum, Marie zu befreien, denn sie ist noch immer in der Gewalt von GENE-SYS. Marie – Eddas Großmutter – die Tochter des Wissenschaftlers Bernikoff. (S. 17 Hinter einer Scheibe, in der Realität, lag die alte Marie.) Der Weg zum ABATON Welche Bedeutung steckt hinter dem Wort ABATON? Dafür gibt es einige Erklärungen, die schnell im WWW zu finden sind: In der griechisch-katholischen Kirche ist es der Begriff für das Allerheiligste, welches nur Priestern den Zutritt gewährt. Weitere Erklärungen finden sich >> hier << http://www.enzyklo.de/Begriff/Abaton Wie schon aus dem ersten Band bekannt, ist „ABATON – Die Verlockung des Bösen“ in unterschiedlichen Perspektiven geschrieben. Während im ersten Band „Vom Ende der Angst“ die Handlung durch in der Farbe Blau typografisch gestaltete Seiten unterbrochen werden, ist es dieses Mal die Farbe Grün. Grün ist für mich immer die Farbe für Hoffnung – Harmonie. Während Edda, Linus und Simon nunmehr in der harten, kalten Straßenwelt von Berlin ums Überleben kämpfen, werden sie weiterhin von GENE-SYS überwacht. GENE-SYS hat allen dreien einen Chip implantiert, der sie auf Schritt und Tritt kontrolliert. Die Kinder – Die Kritische Masse – die Drei mit der Gabe einer gewaltigen Empathie. Während eines Wetterumschwungs befinden sich die Drei auf dem Weg zum Teufelsberg, wo Marie gefangen gehalten wird. Dort ist die Zentrale von GENE-SYS. Doch durch das starke Gewitter, durch eine Flut von Wassermassen werden sie im Kanalnetz überrascht. Nur mit knapper Mühe entgehen sie dem Tod. Während GENE-SYS bei Marie versucht, an ihre gesamten Erinnerungen an ihren Vater, dessen Wissen von unschätzbar hohem Wert ist/war, erhalten Edda, Linus und Simon unerwartete Hilfe. Wie schon zuvor, zitiere ich meinen Beitrag zur Gesamtaufmachung des Buches, seinem Inneren, seiner typografischen Raffinesse. Auch im zweiten Band findet sich wieder ein Daumenkino, sehr schön. Fazit: Der Leser wird auch mit dem zweiten Band gefordert, nicht so, dass er die Lust am Lesen verliert, aber dennoch bedarf es Aufmerksamkeit, um den roten Faden, die Übersicht zwischen den Handlungswechsel nicht zu verlieren. „ABATON – Die Verlockung des Bösen“ empfehle ich nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene, die in dieser Richtung lesen. Manches zog sich teils etwas langatmig hin, doch die Grundidee, die eingebundenen Themen, lassen auf einen raketenartigen Abschluss der Trilogie hoffen.

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  • Rezension zu "Abaton (Band 2)" von Christian Jeltsch

    Die Verlockung des Bösen

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    25. October 2012 um 19:47

    Inhalt: Simon und Edda haben sich für ihre Freundschaft zu Linus und damit gegen GENE-SYS entschieden. Aber GENE-SYS ist ihnen auch weiter auf den Fersen. So schlagen sich die drei nun allein auf den Straßen von Berlin durch und merken bald, dass dort noch weitere Gefahren auf sie lauern. Denn das Leben in den Tiefen von Berlin ist geprägt von Gewalt und dem Versuch zu überleben und dabei bildet ihre Freundschaft die einzige Konstante in ihrer Situation. Aber auch diese gerät durch die Eifersucht der beiden Jungs immer mehr ins Wanken. Doch nichtsdestotrotz wollen sie Eddas Großmutter Marie aus den Fängen von GENE-SYS befreien. Sie ist die Tochter des Wissenschaftlers Bernikoff und verfügt dadurch über wichtige Informationen, die sie aber nicht bereitwillig preisgeben will. Doch auch Simon, Edda und Linus versuchen immer noch Antworten zu finden…. Meinung: Der zweite Teil der Abaton-Trilogie setzt zeitlich relativ nah nach dem Ende des Vorgängers ein. Auch hier bedienen sich die Autoren vor allem zum Beginn wieder vieler Vorher-Nachher Szenen um in die Geschichte einzuführen. Dass sich der Leser dadurch gleich in einer gefährlichen Kanalisationsszene befindet, erhöht zwar die Spannung, ist aber andererseits auch wieder etwas langwierig bis man die Hintergründe genau versteht. Sehr positiv sind mir auch in diesem Teil die großartig ausgearbeiteten Protagonisten aufgefallen. Sie sind immer noch sympathisch, entwickeln sich während der Geschichte stetig weiter und wirken den kompletten Roman über glaubwürdig und authentisch. Ebenso ist die Aufmachung immer noch genauso besonders und rätselhaft wie beim ersten Teil. Auch hier gibt es wieder hervorgehobene Buchstaben und Zeichen, sowie Seiten mit besonderen Plänen und Symbolen. Diese ungewöhnlichen Highlights machen diese Reihe wirklich zu etwas speziellem. Die Idee hinter der Geschichte gefällt mir nach wie vor sehr gut, doch leider entwickelt sie sich recht langsam. Der Schreibstil des Autorenduos ist dabei wieder recht angenehm und die Perspektivenwechsel und komplizierten Begriffe sind dem Leser nun schon so vertraut, dass sie sich fast nahtlos in die Geschichte einfügen. Trotzdem hat sich „Abaton – Die Verlockung des Bösen“ teilweise etwas gezogen. Was aber einfach daran liegt, dass man kaum zufriedenstellende Antworten auf die ganzen offengebliebenen Fragen erhält. In diesem Teil wurde ein sehr großes Augenmerk auf das Leben der Protagonisten auf den Straßen von Berlin gelegt. So war es interessant mitzuerleben, wie sich die drei im dunklen Teil des Großstadtdschungels zu Recht finden, aber trotzdem brachte dieser Abschnitt kaum neue Erkenntnisse und wirkte dadurch einfach etwas langatmig. Die wenigen Szenen, in denen man dann doch Hinweise auf das große Ganze bekommt sind einfach zu selten um die Spannung über die kompletten 456 Seiten konstant aufrechterhalten zu können. Denn leider weiß ich immer noch nicht was es mit der Kritischen Masse auf sich hat und wie die drei Protagonisten die Welt verändern sollen. Um das herauszufinden muss ich nun auf den dritten und letzten Teil der Reihe, der im Sommer nächsten Jahres erscheinen soll, warten und hoffen, dass dann alle offengebliebenen Fragen zufriedenstellend beantwortet werden. Aber da mich die Antworten immer noch interessieren, werde ich den letzten Teil mit Spannung erwarten. Fazit: Ein würdiger 2. Teil, der der Linie des Vorgängers treu bleibt und den Leser mit seiner besonderen Idee, den wundervoll ausgearbeiteten Protagonisten, sowie der speziellen Aufmachung fesselt. Leider gibt es zu wenig neue Antworten um die Spannung konstant aufrechtzuerhalten, was jedoch auf einen fulminanten Abschluss der Reihe hoffen lässt. Um die Zusammenhänge zu verstehen, sollte man den ersten Teil auf jeden Fall gelesen haben. „Abaton – Die Verlockung des Bösen“ erhält wie der Vorgänger 3 von 5 Buchherzen.

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  • Rezension zu "Abaton (Band 2)" von Christian Jeltsch

    Die Verlockung des Bösen

    Die_Buecherfresser

    14. October 2012 um 21:38

    "Abaton. Spannung mitten in Berlin und doch ein wenig zäh …" ** Inhalt: Linus, Simon und Edda sind noch immer nicht in Sicherheit, dabei sind sie gerade erst den Fängen von Gene-sys entwischt. Doch während die drei Freunde an einem Plan feilen, um Eddas Großmutter zu befreien, geraten sie immer weiter in die Tiefen Berlins. Auf einmal leben sie auf der Straße, müssen um ihr Überleben kämpfen und dabei immer wieder die Flucht ergreifen. Nur die Freundschaft gibt den dreien noch einen richtigen Halt, denn sie verbindet etwas, sie sind die kritische Masse und müssen dringend Antworten finden … ** Story 4/5 Spannung 3/5 Charaktere 4/5 Idee 3/5 Tiefgang 3/5 Umsetzung 3/5 ** Meinung: Auch der zweite Band der Abaton Trilogie ist ein Jugendroman mit spannenden und paranormalen Facetten. “Die Verlockung des Bösen” ist die Fortsetzung zu “Vom Ende der Angst”, womit das Autorenduo Christian Jeltsch & Olaf Kraemer den Leser endlich mehr Antworten bietet. ** Wie schon im ersten Band spielen die drei Freunde Linus, Simon und Edda die Hauptrolle. “Die Verlockung des Bösen” schließt beinahe nahtlos an den ersten Teil der Abaton Trilogie an, denn nun wollen die drei Freunde Eddas Großmutter aus dem Gene-sys Quartier retten. Doch gerade dieses Rettungsprojekt reitet Linus, Simo und Edda nur noch mehr in die Misere, denn plötzlich werden sie wider verfolgt, gejagt und müssen auf den Straßen Berlins um ihr Leben kämpfen. Auf einmal hat keiner der drei Freunde mehr ein festes Zuhause, denn sie bilden ihre eigne Familie und so beginnt die Suche nach weiteren Antworten, was es mit der kritischen Masse eigentlich auf sich hat … ** So schnell er konnte, hastete Simon im Entengang in eine Einfahrt. Jeden Augenblick rechnete er damit, dass Geister-Bob oder der andere Knacki auftauchen würden. (Seite 122) ** Alle drei Protagonisten sind auch im zweiten Teil der Geschichte durchaus sympathisch. Da Linus, Simon und Edda fortan auf der Straße leben, lernt man die drei Freunde noch besser kennen. Als Leser ist man in guten wie an schlechten Tagen an der Seite der drei Freunde und erhält aus den unterschiedlichen Perspektiven verschiedene Eindrücke. Dabei spielt vor allem Gewalt eine große Rolle, denn nicht nur Gene-sys ist hinter den Freunden her. Für mich stellen die drei Protagonisten ein Highlight in der Geschichte dar. Es gibt noch viele weitere, auch neue Charaktere in “Vom Ende der Angst”, doch Linus, Simon und Edda stellen immer wieder die Basis in dem Roman dar und dies durchaus gelungen. ** Die Geschichte an sich geht dieses Mal wieder recht langsam voran. Der zweite Teil hat noch ein paar weitere Seiten, wie der Anfang und gerade dies macht die Geschichte an manch einer Stelle recht zäh. Zwar gibt es immer wieder verschiedene Hinweise und Antworten, jedoch hält sich dies im Hintergrund. Im Grunde wissen Linus, Simon und Edda noch immer nicht so recht was die kritische Masse ist bzw. verstehen sie das ganze Ausmaß nicht. Ich nämlich auch nicht … Der Roman ist als Jugendbuch in jedem Fall anspruchsvoll, aber das Thema erschließt sich mir in manch einer Hinsicht noch nicht so wirklich. Worauf zielt das Ganze ab? Wie die Protagonisten, bleibt auch der Leser recht ahnungslos. Einerseits spannend, andrerseits macht dies die Geschichte auf Dauer zäh und langwierig. ** »Genau an diesem Tag ist übrigens die schwarze Stelle im Zeitablauf.« »Ein Defekt im Hirn?« Victor schüttelte den Kopf. »Nein, eher als wäre etwas gelöscht worden.« (Seite 217) ** Beispielsweise ist der Beginn schon sehr in die Länge gezogen worden. Diese eine Szene wird aus verschiedenen Perspektiven, sowie vorher-nacher Szenen geschildert und dauert dazu auch noch über 50 Seiten, sodass zwar ein fesselnder Anfang besteht, dieser jedoch irgendwann etwas zu nerven beginnt, schade. ** Auch wenn die Idee an sich immer noch sehr interessant klingt, fehlte mir auch hier die gelungene Umsetzung, die den Stoff der Geschichte dem Leser schnell und dauerhaft schmackhaft macht. Die Geschichte beginnt zwar zu rollen, aber überrollt sich selbst immer wieder. Mich interessiert aber dennoch das “paranormale” Element in der Geschichte bzw. der Forschung nach dem menschlichen Verstand und was man damit alles erreichen könnte. Es geht um die eigene Angst, die blockiert und dem Bösen und das Gute im Menschen ** Der Schnee in Berlin war in Regen übergegangen. Die Scheibenwischer von Elisabeths Wagen waren abgenutzt und schafften es kaum, für klare Sicht zu sorgen. Olsen fuhr in Richtung Mitte. (Seite 303) ** Insgesamt vergebe 3 Sterne für die Fortsetzung der Abaton Trilogie. Auch wenn der Leser im zweiten Teil eindeutig mehr Antworten erhält, bleibt mir die Geschichte trotzdem noch zu grau. Die Protagonisten sind spitze und auch die Verfolgungsjagden in Berlin sind spannend, aber es fehlen weitere Hinweise, Schlüssel die auf das große Ganze hindeuten. Als Leser liest sich die Geschichte irgendwann langwierig. ** Der Schreibstil ist flüssig und gut leserlich. Im Grunde lässt sich die Geschichte zügig lesen, wären da nicht schon wieder diese vielen Perspektivenwechsel. Man erlebt die Geschichte aus der Sicht von Linus, Simon und Edda. Sowie aus der Sicht von Gene-sys und noch einigen weiteren Charakteren, sodass man leicht den Überblick verliert. die Gestaltung hat mir da auch nicht geholfen, sondern mich nur noch mehr verwirrt, da die unterschiedlichen Perspektiven durch unterschiedliche Schrifttypen gekennzeichnet wurden, was ich scheußlich finde … ** Das Cover passt sich super dem ersten an. Das Konzept scheint stimmig und es gibt auch hier wieder die eine oder andere Überraschung was die Gestaltung im Inneren betrifft. Mir war das ganze allerdings zu überladen und diese seltsamen Muster haben mir eher in den Augen wehgetan, als mich zum weiterlesen anzuregen. ** »Melchior, Melchior, Melchior.” Der Vater brachte seine Kritzeleien plötzlich ab, sah Simon kurz in die Augen — dann wandte er sich wieder den Aufzeichnungen auf seiner eigenen Haut zu und führte sie fort. (Seite 389) ** Fazit: 3 Stern für eine gute und solide Fortsetzung, die mich durch ihre Umsetzung jedoch noch immer nicht überzeugen konnte. Dennoch ist die Geschichte spannend und trumpft mit sympathischen Charakteren auf, sodass ich noch Hoffnungen auf das Finale setze.

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  • Rezension zu "Abaton (Band 2)" von Christian Jeltsch

    Die Verlockung des Bösen

    Manja82

    23. September 2012 um 17:08

    Klappentext: Edda, Linus und Simon tauchen im winterlichen Berlin unter. Endlich sind sie frei. Doch Eifersucht und Gewalt auf den Straßen der Millionenmetropole drohen ihre Freundschaft zu zerstören. Als sie erkennen, dass Gene-Sys ihnen Überwachungschips implantiert hat, holen sie zum Gegenschlag aus. Gemeinsam wagen sie sich bis an ihre Grenzen und kommen dabei zum ersten Mal in die Nähe des mysteriösen Abaton. Doch der Preis dafür ist tödlich. Meine Meinung: In Berlin geraten die 3 Jugendlichen Edda, Linus und Simon in einem Feriencamp in Kontakt. Diese finden heraus, dass die Organisation „Gene-Sys“ sie seit ihrer Kindheit beobachtet und ihre Eltern manipuliert hat. Die Jugendlichen können fliehen und finden sich obdachlos im winterlichen Berlin wieder. Doch sie wollen zurück und Marie, Eddas Großmutter, die von Gene-Sys-Mitarbeitern gefangen gehalten wird, befreien. Allerdings läuft es alles andere als gut, denn der erste Rettungsversuch geht schief. Das Wettern macht ihnen auch noch einen Strich durch die Rechnung. Um zum Teufelsberg, dem Sitz von Gene-Sys, zu gelangen wollten Edda, Linus und Simon durch die Kanalisation. Doch dieser Weg wird durch ein Wintergewitter vollkommen überflutet und sie können sich nur mit Mühe retten. Es stellt sich heraus, dass die 3 mit Hilfe von Überwachungschips, die Gene-Sys ihnen implantiert hat, beobachtet werden. Doch sie geben nicht auf. Werden Edda, Linus und Simon es schaffen Marie zu befreien? Und können sie Gene-Sys zu Fall bringen? „Abaton: Die Verlockung des Bösen“ aus der Feder des Autorenduos Christian Jeltsch und Olaf Kraemer ist bereits der 2. Band der „Abaton“-Trilogie. Den ersten Teil kenne ich nicht, was mir den Einstieg ins Geschehen etwas erschwert hat. Die Protagonisten Edda, Linus und Simon sind alle samt gut beschrieben. Man erlebt die Abenteuer der 3 als Leser hautnah mit. Die Jugendlichen sind mit der Gabe einer übermäßigen Empathie gesegnet. Diese möchte Gene-Sys für die Evolution der Menschheit nutzen. Alles 3 sind authentisch und natürlich dargestellt, niemand ist perfekt. Im Handlungsverlauf machen die Protagonisten eine Entwicklung durch, sie wachsen an ihren Aufgaben. Die zahlreichen Nebencharaktere sind ebenfalls sehr glaubwürdig beschrieben. Der Schreibstil des Autorenduos ist recht ansprechend. Allerdings hatte ich gerade zu Beginn so meine Schwierigkeiten der Geschichte zu folgen, da ich eben den ersten Teil nicht kenne. Es war alles ein wenig holprig aber es hat sich nach einigen Seiten des Einlesens gegeben und ich kam besser voran. Die Handlung an sich ist recht spannend. An manchen Stellen allerdings verliert sich diese und es zieht sich ziemlich. Es gibt mehrere Handlungsstränge und Perspektiven, die miteinander verknüpft werden. So entsteht ein Netz aus Intrigen und Verschwörungen und der Roman wird sehr komplex. Das Ende ist offen und kommt mit einem ziemlichen Cliffhanger daher. Der 3. Und abschließende Teil „Abaton: Im Bann der Freiheit“ wird am 01. August 2013 erscheinen. Fazit: „Abaton: Die Verlockung des Bösen“ von Christian Jeltsch und Olaf Kraemer ist ein gutes aber Meinung nach auch recht anspruchsvolles Buch. Fans des Science-Fiction-Genres werden hier voll und ganz auf ihre Kosten kommen. Allerdings sollte man den ersten Teil schon gelesen haben.

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  • Rezension zu "Abaton (Band 2)" von Christian Jeltsch

    Die Verlockung des Bösen

    Natalie77

    07. September 2012 um 19:12

    Inhalt: Linus, Simon und Edda sind gene-sys entkommen. Nun wollen sie Eddas Großmutter Marie befreien die von den Mitarbeitern von gene-sys gefangen gehalten wird. Aber die erste Rettungsaktion ging schief. Das Wetter hat ihnen ein Strich durch die Rechnung gemacht. Der Weg durch die Kanalisation den sie gewählt hatten um zum Teufelsberg, und so zu gene-sys, zu kommen wurde überflutet und sie konnten sich gerade so retten, aber aufgeben wollen sie nicht... Meine Meinung: Abaton - Die Verlockung des Bösen ist der zweite Teil einer Trilogie. Band 1 durfte ich auch schon lesen und fand es nicht schlecht, eigentlich sogar recht gut. Nun also Band 2 und ich war wirklich gespannt was die drei wieder erleben. Allerdings muss ich sagen das mir der Einstieg doch sehr schwer gelang. Es wird gar nichts oder sagen wir so gut wie nichts aus Band 1 wiederholt und so MUSS man Band 1 meiner Meinung nach gelesen haben um überhaupt zu wissen worum es genau geht. Ich stolperte am Anfang durch Passagen und es nahm mir auch ein wenig die Leselust. Das gab sich auch bis zum Schluss nicht richtig. Ich wurde einfach nicht warm und fand die Abenteuer die die Drei erleben bei dem Versuch Marie zu befreien manchmal einfach zu viel des Guten. ich wartete darauf das es weiter geht und es geschah erstmal nichts. Sicher es war faszinierend zuzusehen wie die drei sich in dem Großstadtdschungel Berlin zurecht fanden. Wie sie nach Problemen immer wieder auf die Beine kamen und weiter machten. Trotzdem der Abschnitt war mir einfach zu lang und die Rettungsaktion von Marie hätte ruhig früher kommen können. Nun habe ich nur negative Sachen aufgezählt, aber so ist es ja nicht nur gewesen. Es gab durchaus spannende Stellen, die mich weiter lesen ließen. Immer wenn ich dachte nun mag ich nicht mehr kam was was mich wieder an das Buch band und mich weiter lesen ließ, sonst hätte ich es auch wohl nicht beendet. Schön finde ich auch das auch hier wieder kleine Symbole bei den Seitenzahlen stehen und auch Grafiken im Buch passend zur Geschichte zu finden sind. Was ich auch positiv bewerten kann ich die Entwicklung der Drei, sie wachsen mit ihren Aufgaben und schlagen sich wirklich gut. Das Denken und Handeln ist denke ich des Alters entsprechend und somit sehr glaubwürdig. Ich fand Band zwei zwar etwas langatmig und stellenweise mir zu langweilig, aber Band drei möchte ich trotzdem lesen. Ich möchte wissen wie es weiter geht und dieser Band endete auch mit einem Cliffhanger.

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  • Rezension zu "Abaton (Band 2)" von Christian Jeltsch

    Die Verlockung des Bösen

    Carol-Grayson

    26. August 2012 um 22:39

    Eines vorab: Ich habe selten ein so interessant konstruiertes Buch erlebt. Das betrifft übrigens nicht nur die Geschichte, sondern auch die gesamte Aufmachung im Innenteil der Hardcoverausgabe aus dem Mixtvision Verlag, München. Der Verlag beschreibt das Genre als Science-Faction und in der Tat ist die darin beschriebene Wissenschaft bzw. Technik bereits heute existent bzw. machbar. Wie ein Zopf werden die verschiedenen Handlungsstränge in- und wieder auseinandergeflochten und von den beiden Autoren zu einem kunstvollen Netz aus Verschwörung, Intrigen und Geheimnissen verwoben. Die drei Jugendlichen Edda, Linus und Simon sind mit der Gabe einer übermäßigen Empathie gesegnet, welcher ein Konzern namens GENE-SYS für sich und die Evolution der Menschheit nutzen will. Die Kinder konnten jedoch entfliehen. Dieser Konzern hält Eddas Großmutter Marie gefangen und dringt in deren Gehirn ein, um ihre Erlebnisse aus der Zeit des dritten Reiches zu rekonstruieren. Marie war die Tochter und Assistentin eines Forschers und Zauberers, der sich u.a. mit Hypnose beschäftigt hat und eine bahnbrechende Erfindung zur Entwicklung des Guten im Menschen gemacht hat - das Abaton. Die Kinder versuchen derweil, die alte Frau zu befreien und stürzen von einem Abenteuer ins nächste. Dabei sind sie in der Großstadt Berlin völlig auf sich allein gestellt, nachdem sie eltern- und heimatlos gemacht wurden, teilweise durch die Chefin des Konzerns Greta, die mit fanatischem Eifer ihre Forschungen betreibt. Sie behält die Kinder über einen Chip im Auge bzw. auf dem Monitor, während noch ein anderer Wissenschaftler Interesse an den Fähigkeiten dieser jungen Leute zeigt und sie ebenfalls beschatten läßt. Das Konstrukt dieser Geschehnisse offenbart sich erst nach und nach dem Leser. Die Protagonisten sind so herrlich natürlich beschrieben, dass man direkt mit ihnen lebt und leidet. Da ich leider den ersten Teil nicht gelesen habe und man noch auf den dritten bis nächstes Jahr warten, muss vergebe ich allein für dieses Buch vier von fünf Punkten. Doch wenn die Story so aufregend weitergehend, mache ich gerne fünf daraus :-) Es gibt da einen echt gemeinen Cliffhanger am Ende.

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