Christian Jeltsch , Olaf Kraemer Vom Ende der Angst

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Inhaltsangabe zu „Vom Ende der Angst“ von Christian Jeltsch

Seit Linus, Edda und Simon im Untergrund von Berlin mysteriöse Graffiti entdeckt haben,taucht in ihrem Alltag eine andere Realität auf. Eine, von der die meisten nur ahnen, dass sie existiert. Eine, aus der es kein Zurück mehr gibt. Eine, die in tiefste Ängste führt. Und in der nichts ist, wie es scheint …

Die Leseprobe zu "ABATON. Vom Ende der Angst" findet ihr unter: http://abaton-trilogie.de/leseprobe.php oder bei Book2Look unter http://b2l.bz/DMQaZE

— Mixtvision_Verlag
Mixtvision_Verlag

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  • Vom Ende der Angst und vom Beginn einer fantastischen Trilogie

    Vom Ende der Angst
    Chimiko

    Chimiko

    15. January 2014 um 16:34

    Das mag jetzt vielleicht eine der am meisten verwendetsten Floskeln bei uns Buchbloggern sein, aber es ist einfach so: Der Auftakt zur Reihe ist schlicht und einfach spannend. Mehr als nur spannend, es ist fesselnd und hat mich richtig in den Bann gezogen. Ich bin total in das Buch abgetaucht und hätte fast meine Haltestelle zum Aussteigen im Zug verpasst... Ja, so spannend war der erste Band der Reihe. Doch bevor ich auf den Inhalt eingehen kann, muss ich einfach das Layout und das Design erwähnen! Ich bin wirklich begeistert, mit welcher Liebe zum Detail und auch Intelligenz dahinter das Buch gestaltet wurde. Dies zieht sich in immer neuen Varianten und passenden Designs durch das gesamte Buch und ist für mich ein absolutes Highlight dabei! Es gibt immer wieder raffinierte Markierungen im Text, die sich durch das gesamte Buch ziehen. Einfach nur genial. Doch nun zum Inhalt des Buches: Man wird einfach in die Geschichte reingezogen und ich habe mich im ersten Moment tatsächlich einfach nur gefragt: Hast du da jetzt irgendwie was überlesen? Der Leser wird regelrecht mitten ins Geschehen katapultiert! Dadurch bauen sich gleich viele Fragen auf und ich bin sicherlich nicht die Einzige, die ein paar oder eher sehr viele Fragezeichen über dem Kopf schweben hatte. Wer ein Problem mit vielen Erzählebenen und einem rasanten Zeitwechsel hat, wer Sprünge zwischen diesen verschiedenen Ebenen und Zeiten nicht mag, sollte nicht zu der Reihe greifen. Wer jedoch diese komplizierten Zusammenhänge zu schätzen weiß, ist hier richtig. Christian Jeltsch und Olaf Kraemer schmeißen einen hin und her und nur langsam klärt sich der größere Zusammenhang, nur langsam erkennt man alles. Das Tolle dabei ist jedoch, dass man mit den Protagonisten lernt und begreift. Ich persönlich mag Bücher, bei denen man auf fast einer Ebene mit den Protagonisten ist. Doch die zusätzliche Erzählebene, welche die beiden Autoren uns hier präsentieren, baut zusätzliche Spannung auf, denn der kleine Einblick auf die Seite der Antagonisten klärt auch weitere Fragen und Zusammenhänge auf. Am Ende war ich dann etwas ratlos und froh, dass Band 2 auch hier liegt und auf mich wartet, denn so viele Fragen sich gleich mit dem Prolog aufbauen, so rätselhaft ist auch das Ende und lässt vor allen Dingen auf weitere spannende (ja, spannende) Bänder hoffen! Ich weiß nämlich immer noch nicht genau, was hier vor sich geht - ich bin einfach auf einer Ebene mit Linus, Edda und Simon. Die drei wissen genauso wenig! Die Protagonisten bieten wundervolles Potential für eine Dreiecksbeziehung, eine wirklich besondere. Ist es Freundschaft, Liebe oder beides? Wer empfindet was? Das sind alles Fragen, die neben der Science-Fiction-Geschichte, neben dem Thriller-Anteil, die Charaktere deutlich nahbarer gestalten. Diese wurden aber auch sehr natürlich gezeichnet, mit Kanten und Ecken und vielen Macken. Es sind keine perfekten Teenies, es sind Jugendliche, die Probleme haben, die ihre Gefühle ausleben und die auch im Haus nebenan wohnen könnten. Fazit Ein mehr als nur gelungener Auftakt der Reihe! Ich war völlig vertieft darin und habe nach Ende des Buches immer noch so viele ungeklärte Fragen zum großen Zusammenhang. Dieser unglaubliche Spannungsaufbau gepaart mit den Protagonisten, die wie aus unserem Leben entsprungen scheinen, und dem wundervollen Layout ergibt ein wirklich empfehlenswertes Buch!

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  • Rezension zu "Abaton (Band 1)" von Christian Jeltsch

    Vom Ende der Angst
    Lesegenuss

    Lesegenuss

    10. November 2012 um 17:34

    Der Verlust der Eltern bzw. eines Elternteils, das ist das eine, was die drei Protagonisten Linus, Edda und Simon gemeinsam haben. Bei einem Schreibwettbewerb an den jeweiligen Schulen hatten sie den Aufenthalt im Zeltlager gewonnen. Handlungsort ist Berlin. Für Linus ist dieses von hoher Bedeutung, da vor einem Jahr seine Eltern auf einer Dienstreise in einer Berliner U-Bahn wie vom Erdboden verschwunden sind. Er glaubt nicht an ihren Tod und will die Möglichkeit nutzen, während des Aufenthaltes nach ihnen zu suchen. Edda, deren Mutter sich in einer psychiatrischen Klinik aufhält, lebt seitdem bei ihrer Oma und Simon ist froh, endlich für ein paar Tage seinem Zuhause zu entfliehen. Sein Vater ist im Gefängnis und seine Mutter ... Drei 14-jährige, die so gar nichts gemeinsam haben und die doch etwas miteinander verbindet. (S. 386 ...das Resultat einer emphatischen Verbindung zwischen den dreien.“ „Du redest von Freundschaft?“ ...) Edda, Simon und Linus sind Auserwählte, doch sie wissen davon nichts. Sie ahnen auch nicht, dass dieses Camp kein normales ist. GENE-SYS, was hat es mit diesem Namen, dieser Verbindung auf sich? Und warum gerade diese Drei sich auf das Abenteuer einlassen, gibt es sie wirklich, diese Zufälle, diese Begegnungen? Beginnend mit dem Prolog und dem Rückblick auf die Zeit des Nationalsozialismus wird der Leser sogleich in die Handlung katapultiert. Und diese Handlung befindet sich UNTER Berlin. Denn es war eine U-Bahn, in der Linus Eltern einfach verschwanden. Das Abenteuer beginnt. Noch intensiver auf den Handlungsverlauf einzugehen, lasse ich jetzt mal sein. „Vom Ende der Angst“ ist auf verschiedene Erzählperspektiven konstruiert. Der Anfang liest sich gut und schnell, doch durch den Wechsel verwirrt es so manches Mal und es braucht seine Zeit, intensiv sich dem Ganzen als Leser zu finden. Die beiden Autoren sind ja auch Drehbuchautoren und der Aufbau des ersten Bandes, so stelle ich mir ansatzweise ein bißchen ein Drehbuch vor. Vergangenheit – CUT – Gegenwart – CUT Doch „Vom Ende der Angst“ geht auch etwas Besonderes, Einzigartiges aus. Nicht wegen der Handlung oder dem Schreibstil der Autoren (muss man eigentlich bei so bekannten Namen noch den Schreibstil erwähnen?), sondern von der Gesamtaufmachung des Buches, seinem Innenleben, seiner typographischen Raffinesse, z. B. befinden sich neben den Seitenzahlen kleine blaue Zeichen, die sich, wenn man die Seiten über den Daumen laufen läßt, wie ein Buchstabenkino zeigen. (S. 258 „Edda, achte auf das Zeichen. Du bist so viel mehr, als du denkst. M.“ Die drei Protagonisten, so unterschiedlich sie sich darstellen, meines Erachtens klar und deutlich beschrieben, zeigen letztendlich auf, dass Freundschaft ein sehr wichtiger Bestandteil in eines jedem Leben ist. „ABATON – Vom Ende der Angst“, dem Auftaktband der ABATON-Trilogie, ist ein außergewöhnlicher Jugendroman, den ich in der Art und Weise noch nicht gelesen habe. Die Autoren bezeichnen die ABATON-Trilogie als Science-Faction-Thriller (entnommen aus dem Interview). Ob in der Vergangenheit oder dem Heute, die Ebene der modernen Forschung, der Zukunft, haben einen enormen Stellenwert in der heutigen Welt, der Industrie eingenommen. Fazit: „ABATON – Vom Ende der Angst“ erhält meine Leseempfehlung und diese nicht nur für Jugendliche ab dem empfohlenen Lesealter, sondern auch für Erwachsene. Etliche offene Fragen bleiben, aber da ich nach diesem Band gleich den Folgeband gelesen habe (worüber ich sehr froh war), kann ich zukünftigen Lesern ebenfalls nur ans Herz legen, dies ebenso zu handhaben. Ist aber KEIN Muss! Im Herbst 2013 erscheint der Abschlussband der ABATON-Trilogie „Im Bann der Freiheit“. Ich bin sehr gespannt darauf.

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  • Rezension zu "Abaton (Band 1)" von Christian Jeltsch

    Vom Ende der Angst
    Buchwaerterin

    Buchwaerterin

    03. November 2012 um 16:27

    ABATON- Vom Ende der Angst ist ein gelungener Auftakt der Trilogie eines unglaublichen Schriftstellerduos. Es ist einfach irre wie sie es schaffen ihre Filmerfahrungen so grandios in das Buch einfließen zu lassen. Beim Lesen hat man oft eher das Gefühl einen atemberaubenden Film zu sehen, anstatt ein Buch zu lesen. Ich persönlich konnte es einen ganzen Tag nicht aus der Hand legen und habe es wirklich überall (!!!) hin mitgenommen um auch ja nichts zu verpassen. Und dabei handelt es sich bei ABATON- Vom Ende der Angst um ein Buch, nicht um einen Film, also kann es ohne mich als Leserin ja nicht einfach weiter gehen und ich kann gar nichts verpassen! ;) Was ich Euch aber noch ganz besonders ans Herz legen möchte ist die unglaublich tolle Aufmachung dieses Buchs. Im gesamten Text sind nämlich lauter mysteriöse Rätsel versteckt und auch das Layout spiegelt perfekt die Stimmung der Geschichte wieder (schaut es Euch selbst an, dann versteht Ihr was ich meine). Dadurch das ABATON- Vom Ende der Angst einem so dem Atem raubt muss man es glatt noch einmal lesen nur um sich mit diesen ausgeklügelten Rätselcodes auseinander zu setzen, denn während dem Lesen hat man ja das Gefühl keine Zeit für eine Pause oder eben diese Codes zu haben.

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  • Rezension zu "Abaton (Band 1)" von Christian Jeltsch

    Vom Ende der Angst
    Ines_Mueller

    Ines_Mueller

    26. October 2012 um 14:34

    "Und obwohl Edda Gewalt verabscheute, war sie stolz auf Simon. Weil er endlich mal gehandelt hatte." . Als ich Christian Jeltschs "Abaton" entdeckte, war ich mehr als gespannt auf dieses Buch. Die Inhaltsangabe war sehr vage gehalten und verriet nicht einmal, welchem Genre dieses Buch zuzuordnen sei. Also machte ich mich sofort an die Lektüre und las und las, weil ich unbedingt wissen wollte, ob ich hier einen Fantasyroman in den Händen hielt. Und zum Glück wurde ich nicht enttäuscht, denn bei "Abaton" handelt es sich um einen Mysteryfantasyroman, der erst in den letzten Zügen sein Geheimnis verrät. Der Weg dahin war einmal mehr oder weniger spannend. Spannend, wenn Linus, Edda und Simon verfolgt werden und weniger, wenn es um ihre Gefühle ging. Dagegen hat mir die Auflösung überhaupt nicht zugesagt: Diese nahm viel zu wenig Zeit in Anspruch und war auch inhaltlich nicht besonders prickelnd. . Fazit: Der Auftakt zur Abaton Triologie ist leider nur ein Buch für Zwischendurch, dass keine hohen Erwartungen erfüllt und mehr Tiefen als Höhen hat.

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  • Rezension zu "Abaton (Band 1)" von Christian Jeltsch

    Vom Ende der Angst
    steffis-und-heikes-Lesezauber

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    20. September 2012 um 16:48

    Inhalt: Die drei Jugendlichen Edda, Simon und Linus lernen sich bei einem Zeltlager in Berlin kennen. Dieses besondere Wochenende ist der Gewinn für die Besten Aufsätze über Zukunftsvisionen aus ganz Deutschland. Jedoch hat Linus besondere Pläne für seinen Aufenthalt in Berlin. Er will etwas über das spurlose Verschwinden seiner Eltern in der Berliner U-Bahn herausfinden. So steigt Linus mit der Unterstützung seiner neuen Freunde in den Berliner Untergrund und sucht nach Spuren. Doch die drei wissen nicht, dass das Camp einem ganz speziellen Grund dient. Die Firma GENE-SYS untersucht die Jugendlichen auf bestimmte Fähigkeiten und Simon, Edda und Linus bilden zusammen einen noch nie dagewesenen Wert, weswegen sie unter ständiger Beobachtung stehen und auf Schritt und Tritt verfolgt werden. Als Linus dann im U-Bahn-Tunnel noch eine geheimnisvolle Entdeckung macht, ändert sich das Leben der drei schlagartig und eine gefährliche Zeit beginnt. Meinung: Auf das Buch aufmerksam geworden bin ich durch eine Leseprobe, welche ich bei der Leipziger Büchermesse erhielt. Sie versprach eine interessante Geschichte, mit ganz neuem Inhalt. Umso erfreuter war ich, als ich es vom Mixtvision Verlag als Leseexemplar erhielt und das Buch auch andeutungsweise hält, was die Leseprobe versprach: Eine unbekannte, frische und spannende Handlung. Nach einem packendem Prolog aus der nationalsozialistischen Zeit fällt es leider etwas schwer in die Geschichte zu finden, da vor allem der erste Teil sehr stark von Perspektiven- und auch Zeitwechseln dominiert wird. So beginnt die Geschichte nicht mit dem Kennenlernen der 3 Jugendlichen, sondern mitten in der Handlung, im Berliner U-Bahn-System. Der Leser bekommt den eigentlichen Anfang des Romans, welcher fürs Verständnis wichtig ist, nur stückchenweise zwischen der Haupthandlung vermittelt. Dies macht die Geschichte einerseits durch die Geheimnisse und unerwartete Wendungen richtig spannend und fesselnd, ist aber andererseits aber auch verwirrend und macht es schwierig die Zusammenhänge zu verstehen. Auch wenn die Perspektivenwechsel im weiteren Verlauf zumindest weniger werden, wird die Geschichte nicht weniger kompliziert. Es werden viele technische und geheimnisvolle Dinge offenbart, die der Leser nicht versteht und lange als offene Fragen im Raum stehen bleiben. Trotzdem schaffen es die Autoren dabei immer eine gewisse Spannung aufrecht zu erhalten und den Leser an die Geschichte zu fesseln. Man will die Hintergründe erfahren und wissen was es mit der „Kritischen Masse“ und GENE-SYS auf sich hat. Der Schreibstil ist vom Prinzip her ansprechend, der Lesefluss wird eben nur, vor allem zu Beginn, durch die vielen Wechsel und die teilweise komplizierten Begriffe oder Umschreibungen etwas gestört. So zieht sich das Buch manchmal ein wenig, was sich aber dann durch einen Spannungskick schnell wieder gibt. Auch die Aufmachung des Buches ist genauso rätselhaft wie sein Inhalt. Das Buch ist in drei Hauptteile eingeteilt und die einzelnen, teilweise ziemlich kurzen Kapitel sind untypischer Weise im vierstelligen Bereich nummeriert. Das Sonnenrad auf dem Cover spielt eine wichtige Rolle in der Handlung und im Buch selber sind immer wieder Blau gedruckte Datenreihen, eigenartige Symbole oder hervorgehobene Wörter und Zeichen die ihren Sinn und Zweck nicht ganz offen legen. Vielleicht sind sie ein Code, den man erst nach allen 3 Bänden versteht? Auf jeden Fall auch eine der vielen Fragen auf die der Leser noch keine Antwort bekommt, aber das Buch wieder zu etwas besonderem machen. Lässt man z. B. die Seitenzahlen im Daumenkino durchlaufen, so bildet sich immer wieder das Sonnenrad. Die 3 Protagonisten sind ausdruckstarke Charaktere. Sie sind zwar erst 14, haben aber alle kein leichtes Leben. Linus Eltern sind vor einem Jahr spurlos verschwunden, seitdem ist er in einer Pflegefamilie, die er wegen ihrer "unnatürlich" netten und glücklichen Art nur als die „Flanders“ bezeichnet. Simons Vater sitzt im Gefängnis und seine Mutter ist mit einem Afrikaner verlobt, den Simon nicht ausstehen kann. Edda hat ihre Kindheit mit ihrer Mutter in Indien als Mitglieder einer Sekte verbracht. Nun ist ihre Mutter in einer psychiatrischen Anstalt und Edda lebt bei ihrer Großmutter. Die 3 wirken für ihr Alter sehr reif und verhalten sich oft dementsprechend. Sie sind authentisch und auch ältere Leser können sich mit ihnen Identifizieren. Die Geschichte hat mit ihren wissenschaftlichen Details und Überlegungen glaubhaft gewirkt. Man könnte sich vorstellen, dass so etwas wirklich möglich ist. Nur fand ich in diesem Zusammenhang die eingebauten Fantasyelemente (z. B. einen Mann der in einem Bild verschwindet) irgendwie übertrieben. Vielleicht erfährt man den Sinn auch hierbei in den weiteren Teilen der Geschichte, doch bisher wirkte es für mich etwas unpassend und aufgesetzt. Der Roman wird zum Ende hin immer fesselnder und deckt scheinbar auch ein paar Geheimnisse auf. Jedoch weiß man nach der Letzten Seite doch wieder nicht wer jetzt zu den Guten und wer zu den Bösen gehört oder wie die Geschichte nun weiter gehen könnte. Diese und viele andere offen gebliebene Fragen werden hoffentlich die Nachfolger-Bände beantworten. Fazit: Ein außergewöhnliches Buch, das Jugendroman, Thriller und Science-Fiction in einem ist. Es hat sehr viel Potential und erzählt den Anfang einer spannenden Geschichte. Leider ist es teilwiese zu kompliziert und der Leser muss sich stark konzentrieren um den Faden nicht zu verlieren. Am Ende bleiben noch viele Fragen offen, die auf einen spannenden nächsten Teil hoffen lassen.

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  • Rezension zu "Abaton (Band 1)" von Christian Jeltsch

    Vom Ende der Angst
    Die_Buecherfresser

    Die_Buecherfresser

    03. September 2012 um 15:21

    "Abaton. Ein Rätsel um drei Jugendliche beginnt …" (3,5) ** Inhalt: Linus, Simon und Edda stoßen in einem Zeltlager das erste Mal aufeinander, nachdem alle drei bei einem Schreibwettbewerb gewonnen haben. Schnell finden die drei Jugendlichen zueinander und werden Freunde, nicht zu letzte weil sie etwas zu verbinden scheint. Edda kennt ihren Vater nicht, ihre Mutter ist in einer Nervenklinik. Simons Vater sitzt im Knast und Linus Eltern scheinen Opfer eines Verbrechens geworden zu sein. Doch das ist nicht die einzige Verbindung, sondern auch mental scheinen alle drei eine gewisse Verbindung zueinander zu haben. Durch Linus detektive Art und seinen Plan, werden Edda und Simon schließlich mit in ein Abenteuer gezogen, das nicht nur die Grenzen zwischen Realität und Paranormal verschwinden lässt, sondern auch für das Leben aller Drei zur Gefahr wird … ** Story 4/5 Spannung 4/5 Charaktere 4/5 Idee 3.5/5 Tiefgang 4/5 Umsetzung 3/5 ** Meinung: „Abaton 01: Vom Ende der Angst“ ist der erste Band der Abaton Trilogie von den deutschen Autoren Christian Jeltsch und Olaf Kraemer. „Abaton“ ist eine spannende Mischung aus Jugendbuch, Thriller und paranormalen Elementen. ** Die Hauptrolle spielen die drei Jugendlichen Linus, Simon und Edda. Alle drei treffen in einem Zeltlager aufeinander, das nach einer Weile immer seltsamer und mysteriöser wird. Dennoch will Linus seinen Plan weiter verfolgen, denn er hatte von Anfang an einen mehr vor: Er will das Verbrechen um seine Eltern lüften, die im Untergrund Berlins verschwunden sind. Simon und Edda schließen sich Linus an und merken erst als es zu spät ist, dass sie nun alle drei in großen Schwierigkeiten stecken. ** Blut. Von Linus’ kleinem Finger tropfte Blut. Er sah schlimmer aus, als es war. Und das war gut so. (Seite 100) ** Ich fand die drei Jugendliche allesamt sehr authentisch. Linus, Simon und Edda sind verschiedene Charaktere und dennoch finden sie zueinander. Keiner der drei ist perfekt, sondern eher von Natur aus schwierig, weil sie schon so einiges erlebt haben. Die Autoren schaffen es, dass der Leser nach und nach spürt, dass Linus und Co. aber nur oberflächlich so erscheinen und eine Tiefe haben. Am besten hat mir Linus gefallen. Er ist mutig und sehr schlau, er ist vorbereitet und wagt das Risiko, doch trotz dieser Stärke zeigt er zum Ende hin am meisten Schwäche, was in menschlich macht. ** Außer dem Trio gibt es noch einige weitere Charaktere, die alle ihre Rolle in der Geschichte spielen. Ich fand die ganzen Namen ab und an ziemlich verwirrend, weil zu oft einfach in den Perspektiven gesprungen wird. So war es relativ schwierig für mich in die Geschichte einzusteigen, weil ich oft immer wieder überlegen musste wer was das nochmal? Wo und welche Szene war das nun? ** Dann sah sie ihn. Thorben stand nur wenig Schritte vom Abgrund entfernt. Edda näherte sich vorsichtig. Und er ließ es stumm zu. (Seite 135) ** Die Geschichte an sich ist sehr reich an Tempo und zudem spannend. Allerdings auch ebenso verwirrend und unübersichlicht für den Leser. Auch die Bestimmung des Genres ist alles andere als einfach. „Abaton 01“ ist ein Jugendroman, mit Action und Spannung, aber zugleich mischt sich dazu paranormale Elemente. Die Wirklichkeit scheint plötzlich nicht mehr Grenzen zu haben und Linus, Simon und Edda erfahren zu was Menschen im Stande sein können, wenn sie ihr wahres Potenzial nutzen. Die Handlung war ab und an sehr fantasievoll und dennoch so in der Geschichte eingestrickt, dass ich es etwas dubios fand. ** Insgesamt gibt es einfach zu viele verschiedenen Wechsel innerhalb der Perspektive, wodurch man ständig in der Geschichte hin und her springt. Im Grunde spannend, aber eben auch sehr verwirrend. Es gibt innerhalb der Handlung eine rasante Hetzjagd. Linus, Simon und Edda rennen um ihr Leben, werden verfolgt. Irgendwann weiß man nicht mehr so recht wer noch Freund, wer Feind ist. Das hat mir richtig gut gefallen. ** Die Sonne wärmte Eddas Gesicht und sie räkelte sich wohlig und benommen. Dann wachte sie gähnend auf. Sie schüttelte ihren Traum ab, schlüpfte aus dem Bett und eilte aus dem Zimmer. (Seite 204) ** Aber es gab letztendlich zu wenig Antworten. Das Thema um den menschlichen Verstand, der in „Abaton“ noch zu viel mehr fähig ist, bleibt verschwommen. So ganz konnte ich mir nach dem ersten Band noch kein Bild von der gesamten Geschichte machen. Die Handlung für die weiteren zwei Bände ist mir ebenfalls noch rätselhaft. ** Alles in allem vergebe ich 3,5 Sterne für den ersten Band der Abaton Trilogie. Ich würde gerne mehr geben, denn die Geschichte hat in jedem Fall Potenzial. Aber es hapert ein wenig an der Umsetzung. Die Geschichte ist sehr kompliziert, verwirrend für ein Jugendbuch. Zudem gibt es zu viele Perspektivenwechsel und Zeitsprünge. Auch das Ende war eher unwirsch als aufklärend. Es gibt zwar einen Showdown, aber eben dieser warf nur weitere Fragen auf. ** Deshalb gibt es von mir für den ersten Band nur 3,5 Sterne. Die Geschichte ist sehr spannend und die Charaktere sind authentisch, aber dennoch ist die Verwirrung etwas zu groß. ** Linus blieb stehen. Sein Herz klopfte. Sein Atem raste. Wo war Edda? Er nahm sie nicht mehr wahr. Er schaute sich um. (Seite 332) ** Der Schreibstil lässt sich gut und flüssig lesen. Die Autoren wissen es Spannung zu schüren. Allerdings hat der Roman relativ viele Seiten, was man beim Lesen auch merkt. Mir hätte es wohl einfach besser gefallen, wenn es weniger Perspektivenwechsel und Zeitsprünge gegeben hätte, denn diese sind auch nicht wirklich deutlich gekennzeichnet, sodass man viel mitdenken muss. ** Das Cover finde ich interessant und auch passend. Wenn man die Geschichte liest versteht man auch das Symbol, ebenso wie den Titel. Dennoch ist „Abaton“ auch nach Band eins noch ein Rätsel für mich, das wahrscheinlich erst am Ende der Trilogie aufgeklärt wird. Ansonsten hat mir die Innengestaltung sehr gut gefallen. Der Verlag hat sich in diesem Punkt sehr bemüht, denn das Symbol auf dem Cover wiederholt sich neben der Seitenzahl, wenn man die Seiten wie ein Daumenkino blättert. Es gibt auch noch weitere Details und Rätsel innerhalb des Buches, die ich aber nicht immer wirklich verstanden habe. ** Greta blickte auf den Bildschirm, auf dem sich die Punkte, die die beiden Sender markierten, im Lift auf und ab bewegten. (Seite 368) ** Fazit: Der erste Band der Abaton Trilogie erhält von mir 3,5 Sterne. Der Beginn der Trilogie ist spannend und temporeich. Ich mochte das Trio mit Linus, Simon und Edda, jedoch ist das Gesamtpaket der Geschichte leicht unübersichlicht und schwierig vom Thema, da man sich hier eindeutig reinlesen muss. Ich hoffe, dass sich die vielen Antworten in Band zwei zu lüften beginnen.

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  • Rezension zu "Abaton (Band 1)" von Christian Jeltsch

    Vom Ende der Angst
    ein_herz_fuer_buecher

    ein_herz_fuer_buecher

    03. August 2012 um 10:09

    Linus, Edda und Simon, 3 jugendliche aus verschiedenen Teilen Deutschlands lernen sich in einem 3 tägigen Camp in Berlin kennen. Alle drei haben diese Reise gewonnen weil sie ein besonders tolles Referat über ihre persönliche Zukunftsvisionen an ihrer Schule abgehalten haben. Für Edda und Simon ist dieses Camp eher unbedeutend, doch für Linus ist es seine einzige Chance etwas über den Verbleib seiner Eltern zu erfahren. Seine Eltern waren Wissenschaftler und sind ein Jahr zuvor bei einer geschäftlichen Reise nach Berlin, dort in der U-Bahn spurlos verschwunden. Linus hat sich gut vorbereitet und plant in das Tunnelsystem Berlins abzusteigen und dort seine Nachforschungen anzustellen. Als Edda und Simon von seiner Geschichte erfahren möchten sie ihm helfen und gehen mit ihm. Doch als sie ihre Mission starten, bemerken sie schnell, dass sie verfolgt werden. Mit Mühen entkommen sie ihren Verfolgern und Linus entdeckt allerhand merkwürdiges in den Tunnelsystemen. Von nun an überschlagen sich die Ereignisse. Was hat es mit den Merkwürdigen Zeichen auf sich, die überall im Tunnelsystem zu finden sind? Wer war der merkwürdige Mann, der scheinbar in einer Wand verschwunden ist? Und aus welchem Grund werden sie von bewaffneten Männern verfolgt? Keine dieser Fragen scheint sich zu erklären und auch nach dem Camp ist für keinen der Jugendlichen irgendetwas wie es war. Rezension: Zunächst war ich skeptisch muss ich gestehen. Ich dachte ich bin mit 24 nun schon ein wenig zu alt um mich mit 14-jährigen Protagonisten zu identifizieren. Wahrscheinlich deshalb hat es auch für mich etwas gedauert, bis ich mich in die Geschichte eingefunden hatte. Aber jetzt muss ich sagen, ich bin echt sehr positiv überrascht. So eine Art von Geschichte habe ich als Jugendbuch nicht erwartet und irgendwann ist es mir auch echt schwer gefallen das Buch beiseite zu legen. Man wird förmlich in die laufende Geschichte reingeworfen. Die Szenen wechseln oft und schnell von der Haupthandlung des Buches, in die Vergangenheit aller 3 Protagonisten und wieder zurück. Zwischendurch erfährt man auch immer etwas über die merkwürdige Spezialeinheit die die 3 regelrecht auf dem Kiecker zu haben scheint. Keinesfalls aber, hat mich dieser rasante Wechsel verwirrt und ich hatte auch nicht den Eindruck den Überblick zu verlieren. Die Story an sich hat mich regelrecht fasziniert. Sie nimmt immer weiter an Fahrt auf ohne nachzulassen. Zuerst hatte ich den Eindruck, die drei Protagonisten seien eher oberflächlich aber schnell musste ich auch hier meine anfängliche Meinung revidieren. Denn bald wird klar das die 3 Jugendlichen, so unterschiedlich sie auch sind, alle eine schreckliche und traumatisierende Vergangenheit verbindet, die tiefer geht als ich anfangs dachte. Und noch etwas: Alle 3 haben etwas außergewöhnliches an sich, dass aber bis zum Ende des Buches nicht zu verstehen ist, und dem Leser immer wieder ein Rätsel bleiben wird. Fazit: Ein außergewöhnliches und spannendes Buch. Viel mehr als ich von einem Jugendbuch erwartet habe. Ich denke hier kommt auch jeder Erwachsene auf seine Kosten!

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  • Rezension zu "Abaton (Band 1)" von Christian Jeltsch

    Vom Ende der Angst
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. March 2012 um 16:44

    Harte Fakten: Jeltsch, Christian: Vom Ende der Angst / Christian Jeltsch ; Oliver Kraemer. – München : mixtvision Verl., 2011. – 393 S. – (Abaton ; 1) ISBN 978-3-939435-38-9 Klappentext: Eddas Mutter: in der Nervenklinik, Linus’ Eltern: verschollen nach einem U-Bahn-Unglück, Simons Vater: hinter Gittern. Seltsame Parallelen eröffnen sich zwischen den Protagonisten, ihren Eltern und deren Forschungsgebieten. Ein Wissenschaftler namens Bernikoff und seine Theorie des Abatons scheint etwas damit zu tun zu haben. Doch wie gehört das alles zusammen? Und wer will verhindern, dass die Helden hinter das Offensichtliche blicken? Über die Autoren: Christian Jeltsch, geboren 1958 in Köln, versuchte sich als Fußballspieler, im Studium der Psychologie, als Filmtechniker, als Regieassistent am Theater und beim Film. Jetzt schreibt er Drehbücher für Fernsehfilme und erhielt dafür u.a. den Adolf-Grimme-Preis. Olaf Kraemer studierte Ethnologie und Publizistik in Berlin, war Sänger und Texter in einer Garagen-Band und arbeitete zwölf Jahre als Journalist und Übersetzer in Los Angeles. Heute lebt er als Buch- und Filmautor in München. Christian Jeltsch lernte er auf dem Spielplatz kennen. Meinungsbildung: Ich möchte die Rezension damit beginnen, das ich dem jungen mixtvision Verlag danken und mich entschuldige das es mit der Rezension so lange gedauert hat. Ich habe das Buch auf der Messe zur Rezension bekommen und es ging einfach verschüttet. Leider ist meine Note auch nicht so gut wie ich es mir für diesen interessanten Verlag wünschen würde. Es hört sich so interessant an, aber auf die Länge von 400 Seiten wird es doch anstrengend. Es wird aus mehreren Sichten erzählt, die sich durch das Design unterscheiden lassen. Das Buch hat an sich ein untypisches Schriftdesign, was ich eigentlich toll finde, aber ich habe gemerkt das es mich sehr ermüdet beim Lesen. Es war auch schwer die Zeiten auseinander zu halten, da es am Anfang verschiedene Handlungszeitpunkte gibt und man musste das im Kopf zusammen getragen bekommen. Ich fand es nicht hilfreich für die eh schon sehr komplexe Geschichte. Zu Beginn fand ich auch die Charaktere der Jugendliche total unglaubwürdig, doch dann je tiefer ich in die Geschichte eingestiegen bin, desto mehr wurde mir klar das die Charaktere genau richtig getroffen wurden, das es doch sehr besondere Jugendliche sind, die trotzdem mit den gleichen Problemen des Aufwachsens zutun haben und deswegen so unwirklich erscheinen. Man muss sie (wie eigentlich alle Jugendliche) näher kennen lernen um sie zu mögen und zu verstehen. Das hilft der Geschichte aber nicht, die ich bis zum Schluss nur noch anstrengend empfand. Abaton ist eine Trilogie und ich glaube nicht das ich Band 2 und 3 mir besorgen werde um die Geschichte unbedingt beenden zu können. Fazit: Eine Geschichte mit Potential und einzigarten Charakteren, aber viel zu viel Verwirrung. Ich gebe ihm wegen den Hauptfiguren die Note D!

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  • Rezension zu "Abaton (Band 1)" von Christian Jeltsch

    Vom Ende der Angst
    Natalie77

    Natalie77

    01. December 2011 um 23:35

    Inhalt: Linus, Edda und Simon sind in einem Camp zusammen mit anderen Teenies in ihrem Alter. Sie sind durch einen Wettbewerb dort hin gelangt. Während Linus und Simon ihre Vorstellung von der Zukunft selber geschrieben haben, hat Edda sie schreiben lassen um dort einen Jungen zu treffen. Dazu kommt es nicht, aber die drei machen ganz anders auf sich Aufmerksam, sie haben zusammen etwas was kaum jemand anderes hat und schon gar nicht in der Stärke. Dann entdecken sie mysteriöse Bilder in der U-Bahn und werden verfolgt. Sie verstehen nicht warum, gehen aber der Sache auf den Grund Meine Meinung: Dieses Buch wollte ich unbedingt lesen. Es wurde großartig angepriesen auch auf der Buchmesse und als ich noch las das Christian Jeltsch hier in der Nähe gewohnt hat wurde ich nur noch neugieriger. Dankenswerterweise bekam ich das Buch vom Verlag als Rezensionsexemplar und konnte es so schnell lesen. Zuvor sei gesagt ich habe es nicht bereut. Mein Fazit ist durchaus positiv und ich kann es weiterempfehlen. Allerdings schon mit Einschränkungen. Das Buch ist in drei Abschnitte unterteilt. Den Anfang fand ich recht rasant und habe die ersten 80 Seiten in einem Rutsch weg gelesen, dann hatte entweder ich ein Hänger oder der Plot hatte ein "Loch" ich zog mich ein wenig durch die Seiten, aber immer noch sehr interessiert. So las ich weiter in Abschnitt zwei das zog sich für mich noch ein wenig mehr, aber Abschnitt drei entlohnte alle meine Mühen. Ich konnte ab dem Moment kaum noch zur Seite legen. hatte allerdings nicht so viel Zeit zum Lesen wie ich gerne gewollt hätte. Den Plot finde ich sehr interessant. Eine Geschichte vom Neubeginn. Die eine Seite als Unterstützer und Forscher, die gerne von vorne anfangen würden, die andere die versucht das zu verhindern. Warum weiß ich noch nicht so recht, der Fluch einer Trilogie, das Ende bleibt offen und man ist ein wenig schlauer aber es bleiben auch viele Fragen zurück. Bei dem Buch muss man sogar bis Herbst 2012 auf den Nachfolger warten um Antworten zu bekommen. Da das aber eine Eigenschaft einer Trilogie ist möchte ich es nicht negativ bewerten. Auch sonst gibt außer die Langatmigkeit für mich keinerlei Negativpunkte und wie schon geschrieben hätte das wirklich an meiner fehlenden Ruhe zum Lesen liegen können. Ich finde die beiden Autoren haben zu zweit einen Start in eine Trilogie geschaffen, die ich gerne weiterverfolgen werde, schließlich mag ich noch wissen wie es weiter geht. Es gibt viele offene Fragen. Also wer Cliffhanger nicht mag sollte die Finger davon lassen, oder warten bis alle Teile erschienen sind. Eins mag ich noch gerne positiv erwähnen. Neben der Geschichte gab es noch so einiges zu entdecken. So sind Zeichen neben den Seitenzahlen zu finden, die sich zum Abaton verbinden wenn man sie als Daumenkino durchlaufen lässt. Zwischendrin gibt es Pläne zu sehen mit einfachen Satzzeichen erstellt. Manchmal waren auch Zeichen auf den Seiten zu finden, aber da habe ich nicht immer die Bedeutung verstehen können. Vielleicht bin ich am Ende schlauer ;-)

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  • Rezension zu "Abaton (Band 1)" von Christian Jeltsch

    Vom Ende der Angst
    RoccosMom

    RoccosMom

    29. October 2011 um 12:53

    Abaton: in orthodoxen Kirchen das Allerheiligste, also ein Ort der entweder gar nicht oder nur von wenigen, auserwählten Personen betreten werden darf Edda, Linus und Simon sind eigentlich grundverschieden. Doch als sie sich in einem Feriencamp kennen lernen, kommen seltsame Gemeinsamkeiten zu Tage. Die drei neuen Freunde fühlen, dass sie zusammen gehören und gehen gemeinsam auf die Suche nach Linus Eltern. Dabei stoßen sie auf eine geheime Gemeinschaft und einen Wissenschaftler namens Bernikoff. Sie werden verfolgt, hypnotisiert und decken unfassbares auf. Existiert Abaton wirklich? ABATON – VOM ENDE DER ANGST ist der Auftaktband einer neuen Trilogie. Währen alles seinen Anfang im zweiten Weltkrieg nimmt, springt die Geschichte von dort an direkt in unsere heutige Gegenwart. Ob und was dazwischen passiert ist bleibt vage. Teilweise war die Geschichte schwierig zu verstehen, da sie nicht nur in den Zeiten springt, sondern auch auf verschiedene Erzählperspektiven aufbaut. Das ist oft sehr verwirrend und schwierig, bis man dann mal endlich durchblickt. Toll war jedoch, dass es trotz allem immer wieder unerwartete Wendungen und kleine Rätsel im Text gab. Die Hardcoverausgabe besitzt keinen Schutzumschlag und spricht mich äußerlich nicht wirklich an. Das abgebildete Sonnenrad hat allerdings viel mit der Geschichte zu tun, da Edda, Linus und Simon dessen Graffitibild im Berliner Untergrund entdecken und sich damit, durch eine Fotoabfolge, selbst hypnotisieren können. ABER…. die Innenausstattung ist echt toll. Blau gedruckte Datenreihen durchziehen das ganze Buch und werfen beim Lesen Fragen aus. Das macht schon echt was her! Ich muss zugeben, dass mich der schwierige und verwirrende Einstieg ins Buch zuerst abgeschreckt hat. Wenn ich das Buch nicht zur Rezension gewonnen hätte, sondern gekauft, hätte ich es wahrscheinlich abgebrochen. Erst viel später hat nämlich die Neugierde die Verwirrtheit überwogen. Wer ABATON also lesen möchte, sollte viel Geduld und eine Vorliebe für undurchsichtige Geschichten mitbringen!

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  • Rezension zu "Abaton (Band 1)" von Christian Jeltsch

    Vom Ende der Angst
    BlossomBooks

    BlossomBooks

    11. October 2011 um 19:21

    Edda, Linus und Simon lernen sich in einem Jugendcamp kennen. Doch was als normales Camp für Jugendliche getarnt ist, entpuppt sich schnell als eine üble Forschungsstation. Warum werden Kinder mit sonderbaren Geräten manipuliert und werden auf einmal von Wissenschaftsnerds zu supercoolen Kids? Edda, Linus und Simon verbindet eine aufgewühlte Kindheit, die mit dem Verlust eines oder beider Elternteile zu tun hat. Werden sie deshalb verfolgt? Als sie plötzlich auf seltsame Sonnenräder im Berliner Untergrund stoßen, decken die Drei ein verschollen gedachtes Geheimnis auf… „Abaton Vom Ende der Angst“ ist der erste Teil einer geplanten Trilogie. Das Buch scheint auf den ersten Blick sehr unscheinbar. Doch schaut man erst mal in sein Inneres, ist man von den seltsamen Zeichnungen direkt gefesselt. Schon vor dem Lesen habe ich über Kringel, Kreise, Zeichen und Flöckchen gegrübelt. Was kann das sein? Und was soll das alles mit dem Buch zu tun haben? Diese Frage löst sich im Laufe des Lesens…. „Wenn man an Verschwörungen glaubte, hätte man womöglich bemerkt, dass die Quersumme des Datums dieses Tages die Zahl 23 ergab. Doch unsere Helden interessierten diese Fakten nicht. Noch nicht.“ Der Leseeinstieg wird einem bei Abaton nicht leicht gemacht. Die Erzählperspektive wechselt ständig zwischen Linus, Simon, Edda, Gene-Sys, der Campleiterin und anderen Personen. Man muss sich ein wenig durch die Verwirrungen kämpfen um den Überblick zu behalten. Was anfangs noch schwer fällt, steigert im weiteren Verlauf des Buches die Spannung. Der Leser bekommt viele Sichtweisen auf das Geschehen geboten und kann den Verlauf ein wenig vorhersehen. Oft passieren unvorhergesehene Dinge, Personen treffen aufeinander und die Erzählperspektiven verschmelzen oder neue Personen tauchen auf. Die Protagonisten aus Abaton sind sehr verschieden. Zum einen haben wir Edda. Zuerst ist sie ziemlich oberflächlich, interessiert sich nur für Jungs, Schminke und Klamotten und lebt bei ihrer Oma. Seit ihre Mutter in eine Anstalt eingewiesen wurde versteckt sie ihr wahres Ich hinter einer coolen Fassade. Simons Vater sitzt im Gefängnis und seine Mutter hat einen neuen afrikanischen Freund, der nur wegen der Aufenthaltsgenehmigung mit ihr zusammen ist. Außerdem hat er dabei zusehen müssen, wie sein kleiner Bruder im Eis einbrach und ertrank. Linus dagegen hat beide Elternteile verloren und sucht seit einem Jahr nach einer Spur ihres mysteriösen Verschwindens. So verschieden die Charaktere scheinen, finden sie schnell zusammen und bilden eine eingeschworene Truppe, die sich schnell in die Herzen der Leser brennt. Durch ihre sympathische Art wirken die Drei sehr real und man kann ihre, wenn auch manchmal dummen, Ideen nachvollziehen. Von Anfang an fiebert der Leser mit und wünscht sich bis zum Ende, das die Drei endlich die Wahrheit erfahren. Die Story hinter dem Buch ist sehr kreativ und vor allem Neu. Wer nicht gerne Einheitsbrei liest, ist mit Abaton gut beraten. Die Angst besiegen, Urformen von Pflanzen züchten, Bilder malen können in die man hineingehen kann und Menschen mittels einem Video hypnotisieren – All das findet man in Abaton. Zum Teil wird der Leser mit wahnwitzigen Ideen konfrontiert, die aber alle interessant verpackt echt glaubwürdig sind. Viele Dinge im Buch haben mich zum Nachdenken angeregt und über Zukunftsvisionen träumen lassen. Abaton hat mich insgesamt begeistert. Der schwierige Leseeinstieg hat das Gesamtbild ein wenig getrübt, aber wer dran bleibt und fleißig weiterliest wird am Ende belohnt. Die neue Abaton Trilogie - Mysteriös, angsteinflößend und unglaublich spannend

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