Christian Kärger

 3.5 Sterne bei 4 Bewertungen

Lebenslauf von Christian Kärger

Christian Kärger, aufgewachsen im Allgäu, studierte an der Hochschule für Fernsehen und Film und arbeitete 30 Jahre als Drehbuchautor in München. Über hundert seiner Drehbücher wurden für Kino und TV verfilmt. Der Autor lebt heute in Memmingen.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Christian Kärger

Cover des Buches Scharfschütze (ISBN:9783328103103)

Scharfschütze

 (4)
Erschienen am 09.09.2019

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Rezension zu "Scharfschütze" von Christian Kärger

Solide mit kleinen Längen
scarlett59vor 2 Monaten

Zum Inhalt:

Kriminalkommissar Paul Simon ist auf eigenen Wunsch und seiner Familie zuliebe aus dem Polizeidienst ausgeschieden. Als jedoch in München fünf Menschen auf offener Straße erschossen werden und die Polizei bei ihren Ermittlungen nicht vorankommt, wird Paul eindringlich gebeten, als Sonderermittler für diesen Fall zurückzukommen. Durch seine Fähigkeit „um die Ecke zu denken“ wird er für die Lösung des Falls sehr wertvoll. Als der Scharfschütze ermittelt wird, soll der Fall abgeschlossen werden. Aber Paul ist sich sicher, dass mehr dahinter steckt ...


Meine Meinung:

Wie bereits im ersten Buch erhält der Leser gleich am Anfang Einblicke in die Gedankenwelt und Taten des Mörders ohne zu wissen, wer er ist, was mir sehr gut gefallen hat. Auch das „Wiedersehen“ mit Simons Kollegen Abel, der ständig hungrig ist, bringt eine weitere Facette ins Spiel, die so mancher Situation die Schärfe nimmt.

Leider flachte die Story für meinen Geschmack zur Mitte hin ab und Enttäuschung machte sich bei mir breit. Zum Glück wurde es zum Ende hin wieder turbulent und spannend. Aus einigen Andeutungen lässt sich schließen, dass es u.U. auch einen dritten Teil geben wird. Ich bin gespannt …

Fazit: Trotz eines Spannungsabfalls zur Mitte hin machen Anfang und Ende das Buch zu einem lesenswerten Thriller

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Rezension zu "Scharfschütze" von Christian Kärger

Die fünf Opfer
birgitfacciolivor 3 Monaten

Ein Attentat erschüttert München. Fünf Menschen werden scheinbar wahllos erschossen,Der Täter entkommt.

Kriminalhauptkommissar Paul Simon ,eigentlich nur noch Familienvatet nachdem seine Frau Amelie ihn vor die Wahl gestellt hat, wird hinzugezogen.

Paul Simon zögert, doch eines der Opfer war mit seiner Tochter Magdalena befreundet und als sie ihn bittet den Mörder zu finden,begibt sich Paul auf die Jagd.Seine erste Spur führt ihn zu einem 

scheinbaren Selbstmord eines Exsoldaten,der sich in einem Abschiedsbrief zu der Tat bekennt.

Paul aber spürt das da mehr hinter dem Anschlag steckt.


Paul Simon ist ein eigensinniger Kommissar der in seiner Vergangenheit viel schweres durchmachen musste.Er ist für seine Alleingänge bekannt kann nie aufhören bis die Wahrheit ans Licht kommt.

Nur ungern zieht der Polizeichef ihn hinzu.


Spannende Szenen haben den Thriller geprägt. Die Kollegen von Paul sind sympatische Figuren

und die Story ist raffiniert gemacht.Gestört haben mich allerdings die ewigen kurzen Sätze, das war nicht flüssig sonder abgehackt.Auch ist mir nicht ganz klar geworden was die Nazi`s mit der Story zu tun hatten, auch wenn es ein spannender Einblick in deren Welt war.



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Rezension zu "Scharfschütze" von Christian Kärger

Man kann sich auch alles selber schwer machen
martina_turbanischvor 5 Monaten

In München ist ein Sniper unterwegs. Scheinbar wahllos erschießt er mit einem Präzisionsgewehr fünf Menschen und entkommt. Die Polizei ist trotz aller Bemühungen nicht in der Lage den Schützen zu fassen und in der Stadt macht sich Panik breit. Jeder wartet auf einen neuen Anschlag und die Presse spielt verrückt. Schweren Herzens sieht sich der Chef der Polizei gezwungen Kriminalhauptkommissar Paul Simon zurück in den Dienst zu beordern. Dieser ist auch nicht wirklich begeistert von der Anfrage seines früheren Chefs.

Er ist noch keine vierzig Jahre alt, seine Haare sind militärisch kurz geschnitten, er hat Aknenarben auf Stirn und Wangen, und seine durchtrainierten Unter- und Oberarme sind übersät mit farbigen Tattoos, die von einem Meister seines Fachs gestochen worden sind. Scharfschütze, S. 10

Mein Eindruck:

Man kann sich auch alles selber schwer machen …

Familienvater

Nach Abschluss seines letzten Falles, in den Kriminalhauptkommissar Paul Simon persönlich involviert war, hängte der Ermittler seinen Job an den Nagel. Das versprach seiner Frau und daran hielt er sich. Er führte fortan das Leben eines braven Familienvaters, liebte und versorgte seine beiden Töchter und zu Beginn des Buches nehme ich an diesem Leben teil.

Albträume

Aber es gibt auch durchaus so etwas wie eine  zweite Hälfte Paul Simons. Diese kommt meist durch seine Albträume zum Ausdruck, aber auch durchaus durch seine mehr als düsteren Gedanken. Ich fand es schwierig ihm durch seine Gedanken zu folgen, gerade im ersten Teil des Buches, der sich grundsätzlich mit seiner Liebe zu seiner Familie beschäftigt.

Freunde

Paul Simon trifft sich nach wie vor regelmäßig mit seinem ehemaligen Kollegen Abel Lockhardt, denn die beiden sind immer noch gut befreundet. Deshalb versucht auch erst Lockhardt ihn zu einer Rückkehr in den Dienst zu überzeugen, was nicht ganz so gut funktioniert. Letztendlich kehrt er dann aber doch zurück - warum auch immer.

Rückkehr

Diese Rückkehr und die Begründung dazu ist genauso diffus und unglaubwürdig wie seine immer mal wieder angesprochene Begabung das Böse zu spüren. Über letzteres erfahre ich als Leser nicht wirklich etwas genaues, was mich irgendwie nervt. Aber er nimmt es zumindest in beruflichen Partnerschaften mit Offenheit und Ehrlichkeit ohnehin nicht so genau - warum sollte es da im privaten Rahmen besser laufen?

Spannend

Alles in allem kann ich auch in diesem zweiten Band mit dem Protagonisten nicht wirklich viel anfangen und wir werden wohl keine Freunde mehr werden. Trotzdem fand ich Scharfschütze in weiten Teilen spannend und gut ausgedacht, nur der Schluss gefiel mir so gar nicht. Aber es ist flüssig erzählt, der Aufbau ist durchweg logisch und da der Fokus ganz auf den Ermittlungen liegt, ist das Buch auch erfreulich unblutig.

Mein Fazit:

Scharfschütze ist eine spannend und logisch erzählte Geschichte, die ohne allzu viel Blutvergießen auskommt. Trotzdem konnte ich mich mit dem Protagonisten so gar nicht anfreunden und die Geschichte konnte mich nicht richtig mitreißen. Ich werde wohl, sollte es weitere Teile der Reihe geben, diese nicht mehr lesen.

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