Christian Klein Neulich im Discounter

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Inhaltsangabe zu „Neulich im Discounter“ von Christian Klein

Wahre Geschichten aus dem Berufsalltag eines Verkäufers bei einem Discounter. Ob das Geschäft Aldi, Lidl, Penny oder Netto heißt, jeder Verkäufer hat mit dem Problem Kunde zu tun. In Deutschland gibt es drei Millionen Verkäufer, egal ob im Lebensmittelmarkt, Baumarkt oder Buchhandel. Ihnen gegenüber stehen 30 Millionen Kunden, die täglich durch die Ladentüren strömen.

Und hier beginnt das Problem! Der Kunde hat für sich reklamiert, er sei König. Ist ein Verkäufer nicht in der Lage, die Gedanken eines Kunden zu lesen und ihm jeden noch so absurden Wunsch zu erfüllen, wird er beschimpft und für die Servicewüste Deutschland verantwortlich gemacht. Denn die Arbeit des Verkäufers besteht längst nicht nur aus dem Auffüllen von Regallücken oder dem Abkassieren von Kunden.

Der Verkäufer im Discounter ist Modeberater, Streitschlichter, TV-Jury-Mitglied, Exorzist, Eheberater, Geheimagent, Psychiater, investigativer Journalist, Kindergärtner und natürlich Blitzableiter und Meckerkasten der Nation.

Anstrengende Kollegen, undurchsichtige Arbeitsschichten und dazu Vorgesetzte, die Wochentage nicht unterscheiden können, sind nur der Anfang. Denn spätestens, wenn der erste Kunde das Geschäft betritt, geht der Wahnsinn erst wirklich los: Verrückte Ladendiebstähle, der Kampf gegen den Pfandautomaten oder seinen Kumpel, die Backstation, oder das Tütensuppen-Memory bei der Inventur.

Dazu arglistige Bestechungsversuche oder Kunden, die frische Lebensmittel mieten wollen. Porschefahrer mit Sozialgutscheinen und Kunden, die sich an Einkaufswagen ketten. Alle Aktionen scheinen von einer verschwörerischen Geheimorganisation der Kunden auszugehen, die offensichtlich nur ein einziges Ziel verfolgt: die Verkäufer ein für alle Mal in den Wahnsinn zu treiben …

NEULICH IM DISCOUNTER ist die Sammlung autobiografisch erzählter Anekdoten wahrer und unfassbarer Ereignisse im Einzelhandel. Stets mit einem Augenzwinkern verfasst: frech, provokant und authentisch.

Ein frech von der Leber geschriebener "Tatsachenbericht", der mir an einigen Stellen zu krass und zu überspitzt dargestellt wurde.

— AndreaKaldonek

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  • Autobiografisch erheitert Christian Klein mit seinen Geschichten aus dem Discounter...

    Neulich im Discounter

    AndreaKaldonek

    Klappentext:>>Hast du dich mal gefragt, warum die Verkäufer im Discounter immer so gereizt sind? Ganz einfach: Wegen dir!<>Servicewüste Deutschland<< verantwortlich gemacht.Verkäufer im Discounter sind Modeberater, Streitschlichter, Exorzisten, Eheberater, Gheimagenten, Psychiater, investigative Journalisten, Kindergärtner und natürlich Blitzableiter sowie Meckerkasten der Nation. Leidenschaftlich und urkomisch erzählt Christian Klein von seinen absurdesten Erlebnissen als Verkäufer in einem Discounter. Er kommt zu dem Schluss, dass seine Kunden zu einer Geheimorganisation gehören, die nur ein einziges Ziel hat: Die Verkäufer in den Wahnsinn zu treiben!Gesamteindruck:Ich habe mich auf dieses Buch ehrlich gefreut. Als Berufsschullehrerin, die auch im Einzelhandel viel unterrichtet, war ich sehr neugierig auf die Erfahrungen von Christian Klein. Bereits nach den ersten Kapiteln wurde meine ursprüngliche Euphorie leider etwas gebremst. Auch wenn der Autor betont, es seien überspitzte Situationen, waren mir viele Aussagen des Buches zu heftig. An einigen Stellen stutzte ich über die flapsige Art von Christian Klein im Umgang mit Kundschaft und Vorgesetzten. Das Buch ist in 61 Kapitel aufgeteilt, die sich fast komplett unabhängig voneinander lesen lassen, was ich als sehr angenehm empfand. Der Schreibstil des Autors ist recht flüssig, allerdings haben mir verhältnismäßig viele Rechtschreibfehler und manche Wortdopplungen das Lesevergnügen gedämpft. Die Geschichten brachten mich an vielen Stellen zum Schmunzeln, bei einigen zum Kopfschütteln und bei manchen an den Rand eines Wutausbruchs.Mein Fazit:Das Buch ist eine nette und abwechslungsreiche Möglichkeit in die Welt des Einzelhandels abzutauchen. Aus der Perspektive des Verkäufers vermag Christian Klein den ein oder anderen potentiellen Kunden zur Reflexion seines Verhaltens gegenüber den Mitarbeitern von Discountern zu bewegen. Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen aus dem Verkauf und meiner Tätigkeit als Lehrerin, bin ich allerdings an manchen Situationen des Buches innerlich verzweifelt und habe mich ernsthaft gefragt, wie man als Verkäufer solch ein Verhalten trotz anstrengender Kunden an den Tag legen kann. Ich bin mir allerdings sicher, dass sich viele mit dem autobiografischen Protagonisten identifizieren können und eine amüsante Lesezeit erleben werden. Eine nette und größtenteils lustige Sichtweise auf das Mysterium Discountermitarbeiter. Ich bedanke mich bei Christian Klein für diese interessante Reise in seine Welt und das Bereitstellen eines Rezensionsexemplars.

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  • So mancher Kunde im Discounter gehört in die Servicewüste geschickt

    Neulich im Discounter

    Tinkers

    Einfach nur Lebensmittel shoppen war gestern. Heute erwartet der Kunde, dass man bei Aldi, Lidl, Penny und Co. das Rundum-Sorglos-Paket à la „Einmal hin, alles drin“ bekommt. Die einen halten ihren Einzelhandelskaufmann für ein Multitalent, der Dessous-Ankleide, Stromladestation, Eheberater, Werbefachmann und Frustventil in einem ist. Andere wiederum leben ihre sadistische Ader aus indem sie bei einer Inventur die Ergebnisse torpedieren oder völlig ohne Grund Joghurt vor die Kühltheke werfen, den der „Bedienstete“ dann mit einem kundenfreundlichen Lächeln aufwischen darf. Einige besondere Exemplare aber halten Discounter-Personal auch einfach nur für blind und blöd, denn sie versuchen mit den absurdesten Strategien ihre Ware unbezahlt aus dem Laden zu befördern. Anfangs hatte ich das Gefühl, dass der Autor die Geschichten etwas ausbaut um eine gute Story zu produzieren. Aber nach du nach merkte ich, dass manche Anekdoten einfach zu schräg sind um erfunden zu sein. Die verrücktesten Geschichten schreibt bekanntlich das Leben. Und wenn sie dann noch ein humorvoller Erzähler weitergibt, kommt eine Sammlung von amüsanten Kurzgeschichten heraus, die einen staunenden Leser hinterlassen. Das Buch war kurzweilig, frisch und frech geschrieben und hat mir Einblicke in eine Welt verschafft, die auch ich bisher als selbstverständlich ansah. Ich werde die Angestellten der Supermärkte nun mit einem geschulten Auge betrachten. Und den ein oder anderen Spruch sicherlich mal klauen, um unterstützend einzugreifen, wenn sich schlechterzogene Kunden mal wieder danebenbenehmen.  

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