Christian Kopp Wächter der letzten Pforte

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Inhaltsangabe zu „Wächter der letzten Pforte“ von Christian Kopp

Knappe Liocas und Kriegerin Moriana erwachen am Schauplatz einer Katastrophe. Eine unbekannte Macht hat die Heere der Allianz von Valdora und der wilden Tequari vernichtet. Gemeinsam versuchen die Todfeinde herauszufinden, was geschehen ist. Gejagt von den Häschern des valdorischen Königs und den Inquisitoren der Hohen Priesterschaft stoßen sie auf eine mörderische Verschwörung geheimnisvoller Magier. Ihre Spur führt nach Amhas, ins Reich der Handelsfürsten und Söldnergilden, und erst dort offenbart sich das ganze Ausmaß der Bedrohung. Hinter der letzten Pforte werfen die Strahlen der Schwarzen Sonne ihr verzehrendes Licht auf die Welt Caldris.

Für alle Fantasy-Fans mit Durchhaltevermögen, die gerne in eine neue Welt abtauchen und mit den Helden mitfiebern wollen.

— Sick

Glaube, Tapferkeit, Mut, Kampfgeist, Freundschaft, Intrigen des Hochadels, das alles in einer phantastischen Welt.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Abenteuer voller Magie, Leidenschaft und Freundschaft

— pschade

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    Wächter der letzten Pforte

    Sick

    Der Knappe Liocas traut seinen Augen nicht, als er auf dem Schlachtfeld aufwacht und das grauenhafte Gemetzel erblickt, dem er entkommen ist. Es scheint, als habe niemand sonst überlebt, doch dann findet er eine bewusstlose Kriegerin vom feindlichen Stamm der Tequari. Sein Gottglaube und seine Nächstenliebe veranlassen ihn dazu sie zu retten und zu versorgen, doch als Moriana erwacht, traut sie dem Feind keinen Meter weit und würde ihn am liebsten eigenhändig töten. Lediglich der Umstand, dass Liocas sie vor dem sicheren Tod bewahrt hat, hält sie davon ab. Der Versuch sich auf eigene Faust nach Hause durchzuschlagen misslingt und so bleibt Moriana nichts anderes übrig als sich zusammen mit dem feindlichen Valdorer in einem Kloster seiner Heimat zu erholen. Dort bekommen die beiden erste Hinweise darauf, was sich auf dem Schlachtfeld abgespielt hat. Liocas ist der Meinung, dass er und Moriana erwählt wurden um herauszufinden, welche zerstörerische Kraft so viele Menschenleben gekostet hat. Und so machen sie sich mit dem Waldläufer Arcas auf den Weg um eine bunt zusammengewürfelte Gruppe aufzusuchen, die aus ihrer Richtung kommt und von der sie sich Informationen erhoffen… So beginnt das Fantasy-Epos „Wächter der letzten Pforte“, doch es warten noch viele andere Aufgaben, Gefahren und neue Bekanntschaften auf Liocas und Moriana. Dies ist auch der Grund, warum ich das Buch als Epos bezeichnet habe, denn die beiden Autoren haben eine sehr komplexe Welt erschaffen, die von unzähligen Charakteren bewohnt wird. Die ersten zehn Kapitel waren manchmal verwirrend, mit Informationen überladen oder ohne Hintergrundwissen schwer zu verstehen. Um wirklich alles erfassen zu können, sollte man diese Geschichte definitiv mehr als einmal lesen, denn am Schluss wird auch auf einige Vorkommnisse vom Anfang zurückgegriffen, die man zu diesem Zeitpunkt gar nicht mehr so auf dem Schirm hat. Doch lässt man sich auf diese vielen Eindrücke ein, wird man mit einer spannenden und durchdachten Handlung, sowie interessanten Charakteren belohnt. Letztere können zwar manchmal anstrengend sein, doch sie sind facettenreich und wissen auch zu überraschen. Besonders hervorheben möchte ich hier Moriana, die ich zu Beginn einfach nur nervtötend fand, aber die sich mit Liocas‘ Hilfe sehr weiterentwickelt hat. Auch der Magier Saresh ist mit der Zeit in meiner Achtung gestiegen, was ich anfangs nicht für möglich gehalten hätte. Natürlich gibt es auch Gegenspieler, mehr als einen, und ebenso Figuren, bei denen nicht klar ist, auf wessen Seite sie wirklich stehen. So macht man sich viele Gedanken um sie und ihren weiteren Werdegang, was zusätzliche Spannung hineinbringt. Liocas‘ und Morianas Reise führt sie in verschiedene Länder mit unterschiedlichen Menschen – oder auch anderen Kreaturen. Hierbei wird wie im Fanatsy-Genre üblich eher auf mittelalterliche Beschreibungen zurückgegriffen, doch werden diese auch mit modernen Mitteln und Steampunk-Elementen gemischt. So gibt es in der Stadt Amhas Türme, an denen Luftschiffe (Arcanaero genannt) befestigt werden können, die Personen und Waren transportieren. Auch die Waffen sind bunt gemischt, die verschiedenen Religionen an die unseren angelehnt. So kommt einem alles ziemlich vertraut vor und doch gibt es für alles einen anderen Begriff, was das Ganze wieder etwas komplizierter macht. Auch die Politik ist nicht immer leicht zu durchschauen, obwohl die Erzählperspektive öfter mal zum König von Valdora wechselt. Erst zum Schluss bekommt man einen Überblick über das große Ganze, bis dahin muss man sich gedulden. Logikfehler sind mir keine untergekommen und bis auf die vielen Informationen lässt sich das Buch auch sehr gut lesen. Die Beschreibungen sind zu Beginn etwas ausschweifend, später dann genau richtig dosiert. Hat man diesen Teil überwunden, wartet die Handlung mit viel Spannung auf und auch die Action kommt nicht zu kurz. Ich empfehle „Wächter der letzten Pforte“ allen Fantasy-Fans mit Durchhaltevermögen, die gerne in eine neue Welt abtauchen und mit den Helden mitfiebern wollen.

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  • Wie aus Todfeinden Freunde werden ...

    Wächter der letzten Pforte

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. December 2014 um 16:37

    Ich habe dieses Buch bei der entsprechenden Leserunde auf Lovelybooks gewonnen. Und dann noch als Print. Aber das Buch kam und kam nicht an... (Weihnachtsverkehr?) Also holte ich mir dann kurzer Hand das entsprechende Ebook, weil ich doch endlich anfangen wollte zu lesen. Ich war doch schon so neugierig. Im Prolog und im ersten Kapitel wird man erst einmal mit einer Vielzahl von fremdländischen Namen konfrontiert. Im Print wäre das Nachschlagen hinten ja kein Problem, aber bei meinem Reader macht es sich nicht so toll. Also musste ich da durch. Einige Kapitel später hatte ich mich auch daran gewöhnt. In diesem Buch kann man ganz deutlich am eigenen Leib erfahren, wie schnell es doch zu Vorurteilen kommt. Da kann man jemanden nicht leiden, obwohl der ein persönlich gar nichts getan hat. Nur alleine seine Art,wie er mit seinen Mitmenschen redet. Aber wiederum wird auch in diesem Buch deutlich wie aus erbitterten Feinden auf einmal Kampfgefährten werden, die einander mit dem Leben beschützen und sich zum Schluss „Brüder“ nennen. Diese Geschichte spiegelt auch sehr gut wieder, wie weit es kommen kann wenn ein gefährliches Ding in die falschen Hände gerät oder diese Hände die Materie nicht wirklich beherrschen. Es ist eine wirklich aufregende, fantastische Reise, die ihren Leser mit sehr vielen nachdenklichen Dingen konfrontiert. Die Hauptprotagonisten (Moriana) hat es nach anfänglichen Schwierigkeiten (die aber bestimmt von den Autoren so gewollt waren) geschafft sich in mein Herz zu schleichen. Meiner Meinung nach war sie wirklich diejenige, die am meisten leiden musste. Der Hauptprotagonist (Liocas) konnte mich nicht wirklich überzeugen. Ich konnte mit seiner Gläubigkeit nichts anfangen. Das war mir alles zu viel. Mein Motto ist: jeder ist seines Glückes eigener Schmied. Ich ziehe meinen Hut vor den Autoren, ich bewundere die Leistung gemeinsam ein Buch zuschreiben, ohne das es zu Sprüngen oder gar Stolperstellen kommt. Eine exquisite Leistung. Es war alles flüssig zu lesen ohne markante Längen und auch der Spannungsbogen wurde exakt bis  zum Schluss gehalten. Das Ende ist meiner Meinung nach so angelegt, das man eventuell noch einen zweiten Band darüber machen könnte? Nun als ich fast fertig war mit lesen, da kam dann doch noch mein Print Buch an. Oh ja damit hätte das Lesen noch viel mehr Spaß gemacht. Denn nicht umsonst hat dieses Buch ein Personenregister, auch das Kartenmaterial ist bewundernswert. Daran sieht man eigentlich schon, dass es eine komplexe ungewöhnliche Welt ist, die die Autoren dort beschrieben haben. Fazit: Eine fantastische Reise, die spannungsgeladen und voller Action ist. Aber auch zum Nachdenken regt dieses Werk an. Es ist auf alle Fälle nichts für mal eben zwischendurch. Und auf jeden Fall empfehle ich jeden, dieses Buch als Print zu lesen, denn das erleichtert den Einstieg ungemein.

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  • Krieg der Magier und alle müssen leiden

    Wächter der letzten Pforte

    pschade

    20. September 2014 um 15:40

    Ich war neugierig, als man mir den "Wächter der letzten Pforte" von Henning Mützlitz servierte. Hungrig stürzte ich mich auf den Roman und wurde mit einer fantastisch-magischen Geschichte belohnt. Zwei Gegner eines Krieges, den keiner wollte und von dritter Seite angezettelt wurde, treffen aufeinander und das Abenteuer beginnt. Anfangs war ich von dem "Gequatsche" des Protakonisten etwas verunsichert, ob ich das wirklich lesen wollte - doch dann wollte ich, und wie. Mit seiner Einstellung zur Geschichte und seinem Schicksal wurde mir der kleine Kerl immer sympatischer. Er nahm sein Schicksal an und trat dafür ein, egal wer oder was ihn davon abbringen wollte - und wenn er es selbst war. Ich mag Figuren, die ihre Ecken und Kanten haben. In diesem Buch findet man ein paar davon. Es tat gut zu lesen, das es nicht nur Happyends gibt und alles so passiert, wie man es sich manchmal als Leser wünscht. Und doch wird (fast) alles gut, nachdem mehr als genug Chaos angerichtet war. Für mich eine gelungene Mahlzeit. Ein Hauptgericht, das nicht nur satt macht, sondern auch lecker war.

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