Christian Kracht

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Christian Kracht

Lebenslauf von Christian Kracht

Christian Kracht (* 29. Dezember 1966 in Saanen) ist ein schweizer Schriftsteller und Journalist. Er besuchte mehrere internationale Internate, unter anderem die Schule Schloss Salem und die Lakefield College School in Lakefield, Ontario, Kanada. Kracht ist Absolvent des Sarah Lawrence College in Bronxville, New York, USA. In Deutschland war Kracht als Journalist für B.Z., Tempo und Der Spiegel tätig. Mitte der 1990er Jahre ging er als Indienkorrespondent des Spiegels nach Neu-Delhi, als Nachfolger von Tiziano Terzani. Anschließend lebte Kracht für mehrere Jahre in Bangkok im Gebäude der ehemaligen jugoslawischen Botschaft und bereiste von dort aus verschiedene Staaten Asiens. Nachdem Christian Kracht gemeinsam mit seiner Frau, der Regisseurin Frauke Finsterwalder, mehrere Jahre in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires lebte, hat er sich nun in Los Angeles niedergelassen. 2016 ist sein aktueller Roman "Die Toten" erschienen und er gewann den Schweizer Buchpreis und den Hermann Hesse Literaturpreis.

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  • Eigen, ironisch, exquisit

    Imperium
    sursulapitschi

    sursulapitschi

    21. September 2017 um 15:48 Rezension zu "Imperium" von Christian Kracht

    „Die deutschen Schutzgebiete im Stillen Ozean, hierin stimmten die Experten überein, waren im Gegensatz zu den afrikanischen Besitzungen seiner Majestät, Kaiser Willhelms II, allesamt vollkommen überflüssig.“… „Im fernen Berlin aber sprach man von den Inseln wie von kostbaren, leuchtenden Perlen, zu einer Kette aufgereiht.“„Nun, in diese Zeit fällt diese Chronik, und will man sie erzählen, so muss auch die Zukunft im Auge behalten werden, denn dieser Bericht spielt ganz am Anfang des 20. Jahrhunderts, welches ja bis zur knappen ...

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  • Die Todgeweihten grüßen sich (nicht)

    Die Toten
    Eiseisbaby

    Eiseisbaby

    10. September 2017 um 17:54 Rezension zu "Die Toten" von Christian Kracht

    Leider verstehe ich nicht viel von Filmgeschichte. Ich bin auch nicht wirklich groß in der Welt herum gekommen. Intellektuelle Anstrengungen ermüden mich dummerweise rasch und nachhaltig. Ich bin gerne faul und träume viel und so habe ich Krachts Geschichte auch gelesen, Japan, Berlin, Drittes Reich und USA hin oder her. Schlafwandelnd zog es mich durch die schön gestalteten Kulissen, in die der Meister Spiegel gestellt, doppelte Wände gebaut und Gucklöcher gebohrt hat, für kleine und große Götter und solche die es werden wollen. ...

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  • Rastlose Reise durch Deutschland

    Faserland
    uli123

    uli123

    19. August 2017 um 15:34 Rezension zu "Faserland" von Christian Kracht

    Richtig überzeugt hat mich dieses Buch nicht. Der Ich-Erzähler, offenbar Sohn aus reichem Elternhaus, ohne sich aber selbst eine Existenz aufgebaut zu haben, reist von Sylt über Hamburg, Frankfurt, Heidelberg und München nach Zürich und erzählt in einem endlosen Monolog  von seinen kurzen Aufenthalten. Er trifft unterwegs vermeintliche Freunde von früher, besucht Partys und Bars. Alle geben sich dem exzessiven Alkohol- und Drogenkonsum hin, übergeben sich mit einer Regelmäßigkeit, rauchen exzessiv. Immer wieder erinnert er sich ...

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  • Genialer Schreibstil (sofern man diesen mag)...

    Imperium
    Creed

    Creed

    29. July 2017 um 21:48 Rezension zu "Imperium" von Christian Kracht

    Wow, was für ein Buch! Was für ein brillanter Schreibstil! Wirklich verblüffend, welche Kostbarkeiten in den weiten Reihen der deutschsprachigen Autoren zu finden sind. Der Schweizer Christian Kracht erzählt in seinem Roman die (zu großen Teilen) wahre Geschichte von August Engelhardt, einem Aussteiger, der Anfang des 20. Jahrhunderts der Zivilisation den Rücken kehrt, sich eine kleine Südseeinsel kauft und dort mithilfe der Eingeborenenbevölkerung eine Kokosnussplantage betreibt. Da er Vegetarier ist und zudätzlich auch noch ...

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  • Leider No!

    Die Toten
    martinst

    martinst

    13. May 2017 um 12:46 Rezension zu "Die Toten" von Christian Kracht

    Teil 2 und Teil 3 können nicht halten, was Teil 1 verspricht. Das No-Theater hat mit diesem Buch leider wenig zu tun. Gerade Teil 3 wirkt schnell runtergeschrieben. Zeitsprünge aus Teil 2 werden im letzten Teil nicht aufgelöst. Formal und inhaltlich enttäuschend. Revolution? Mitnichten. Sein bestes Buch bislang in meinen Augen ist: Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten.

  • Imperium

    Imperium
    littleowl

    littleowl

    17. April 2017 um 20:21 Rezension zu "Imperium" von Christian Kracht

    Meine Meinung Die öffentliche Diskussion, die „Imperium“ bei seinem Erscheinen ausgelöst hat, ist nach vier Jahren fast vergessen, trotzdem habe ich mich darauf gefreut, mir zu einem so kontroversen Roman eine eigene Meinung zu bilden. Definitiv nicht erwartet hatte ich, mich beim Lesen so sehr zu ekeln und den Protagonisten so innbrünstig zu verabscheuen. In vielen Rezensionen habe ich gelesen, dieses Buch wäre schwer zusammenzufassen, ich finde es aber im Grunde ganz einfach. „Imperium“ ist die auf wahren Begebenheiten ...

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  • Leserunde zu "Wunderschöne Winterzeit" von Max Bolliger

    Wunderschöne Winterzeit
    Vucha

    Vucha

    zu Buchtitel "Wunderschöne Winterzeit" von Max Bolliger

    ~~~~~~~~ Hier gibt es KEINE Bücher zu gewinnen~~~~~~~ ~~~~~~~~Dies ist der Lesemarathon unserer „Zukunft vs Vergangenheits“-Gruppe und unserer Werwolfrunde ~~~~~~~~ Lesemarathon zwischen den Jahren (27.12-30.12.2016)Zu unserer Werwolfrunde hier auf Lovleybooks veranstalten wir immer einen Lesemarathon. Um dieser Tradition treu zu bleiben findet auch dieses Mal wieder so ein Marathon statt.Manch einer von uns wird bestimmt zu Weihnachten das ein oder andere Buch unter dem Weihnachtsbaum finden. Hier bekommt ihr die Gelegenheit und ...

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  • Christian Kracht - Die Toten

    Die Toten
    Jari

    Jari

    15. November 2016 um 22:01 Rezension zu "Die Toten" von Christian Kracht

    Herzliche Gratulation an Christian Kracht zum gewonnenen Schweizer Buchpreis 2016! "Die Toten" gehört zu jenen Büchern, die über ein einfaches "gut" oder "schlecht" erhaben sind. Immer, wenn ich mich daran setze, diese Rezension zu schreiben, entzieht sich mir das Buch. Aber genau deshalb gehört Christian Kracht zu meinen Lieblingsautoren. Er entzieht sich geschickt den üblichen Standarts, hebt sich ab vom traditionellen "ist gut, weil..." oder "ist schlecht, weil...". Kracht zieht sein eigenes Ding durch und das zeigt sich auch ...

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  • Beeindrucken durch Krachts Sprache

    Die Toten
    leserattebremen

    leserattebremen

    31. October 2016 um 10:51 Rezension zu "Die Toten" von Christian Kracht

    Der Schweizer Regisseur Nägeli nimmt uns in diesem Roman mit in die Filmwelt der 30er Jahre. Dort erlebt er sowohl das ungehemmte Leben mit Partys und Alkohol, aber auch die immer stärker werdende Abneigung gegen alles Jüdische, was besonders der Filmproduzent Hugenberg versinnbildlicht. Der schickt ihn nach Japan, wo er auf Masahiko Amakasu trifft, den der Leser auch bereits im ersten Teil des Romans näher kennengelernt hat. Er soll Nägeli eigentlich dabei unterstützen, den von Hugenberg gewünschten Propagandafilm oder, wie von ...

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  • Let's go to the movies, see a show

    Die Toten
    JoBerlin

    JoBerlin

    27. October 2016 um 10:08 Rezension zu "Die Toten" von Christian Kracht

    Ja – der Roman gefällt … wegen seiner kühlen Ästhetik und sprachlichen Finesse. Das Vorbild Nabokov spürt man, es gibt auch deutliche Reminiszenzen an den Meister.Naja – vor lauter Formulierungsarbeit misslingt die eine oder andere Metapher, vor allem die Figuren aus der 2. Reihe bleiben blass und leblos. Die Protagonisten Nägeli und Amaksu, in deren Mischung man den Autor vermuten kann, sind gut gezeichnet. So räsoniert der Regisseur Nägeli über die Schweizer Kulturschaffenden, deren beschränkte, kleinliche Attitüden ihn oft aus ...

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