Christian Kracht

 3.6 Sterne bei 839 Bewertungen
Autor von Faserland, Imperium und weiteren Büchern.
Christian Kracht

Lebenslauf von Christian Kracht

Christian Kracht (* 29. Dezember 1966 in Saanen) ist ein schweizer Schriftsteller und Journalist. Er besuchte mehrere internationale Internate, unter anderem die Schule Schloss Salem und die Lakefield College School in Lakefield, Ontario, Kanada. Kracht ist Absolvent des Sarah Lawrence College in Bronxville, New York, USA. In Deutschland war Kracht als Journalist für B.Z., Tempo und Der Spiegel tätig. Mitte der 1990er Jahre ging er als Indienkorrespondent des Spiegels nach Neu-Delhi, als Nachfolger von Tiziano Terzani. Anschließend lebte Kracht für mehrere Jahre in Bangkok im Gebäude der ehemaligen jugoslawischen Botschaft und bereiste von dort aus verschiedene Staaten Asiens. Nachdem Christian Kracht gemeinsam mit seiner Frau, der Regisseurin Frauke Finsterwalder, mehrere Jahre in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires lebte, hat er sich nun in Los Angeles niedergelassen. 2016 ist sein aktueller Roman "Die Toten" erschienen und er gewann den Schweizer Buchpreis und den Hermann Hesse Literaturpreis.

Neue Bücher

Die Toten

 (46)
Erscheint am 23.01.2019 als Hardcover bei FISCHER Taschenbuch.

Alle Bücher von Christian Kracht

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Faserland

Faserland

 (326)
Erschienen am 22.01.2015
Imperium

Imperium

 (141)
Erschienen am 25.07.2013
1979

1979

 (98)
Erschienen am 01.09.2010
Der gelbe Bleistift

Der gelbe Bleistift

 (45)
Erschienen am 01.04.2002
Die Toten

Die Toten

 (46)
Erschienen am 23.01.2019
New Wave

New Wave

 (14)
Erschienen am 01.08.2009
Mesopotamia

Mesopotamia

 (10)
Erschienen am 01.10.2001

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Neue Rezensionen zu Christian Kracht

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Rezension zu "Die Toten" von Christian Kracht

Die Toten
vormivor 2 Monaten

In »Die Toten« führt uns Christian Kracht in die letzten Tage der Weimarer Republik, in denen alles auf dem Spiel steht. Der Schweizer Regisseur Emil Nägeli will einen Film machen, der das ganze Wesen seiner Zeit erfasst. Dieser Film, so hofft Amakasu, der japanische Co-Produzent, wird eine deutsch-japanische Achse begründen und das Monopol Hollywoods brechen.

In betörend-magischer Sprache ist »Die Toten« ein Roman über zwei Menschen, die schon alles gesehen zu haben glauben. Ihr hellwacher Blick wie ihre frühreife Intelligenz haben sie durch schockartige Erfahrungen zu Geistern werden lassen, die durch das Leben zu treiben scheinen – angetrieben von ihrer Sehnsucht nach Vergänglichkeit und Schönheit, abgestoßen vom Geheimnis der Gewalt. In bald langen Kamerafahrten und durch bald schnelle Schnittfolgen gelingt es dem schreibenden Cineasten Kracht eine Welt zu evozieren, die uns immer noch im Griff hat.

»Angesiedelt zwischen den beiden Weltkriegen erzählt der Roman eine Geschichte von Liebe und Trauer in einer Zeit, da die Schwachen und Zögerlichen von den unnachgiebigen nationalsozialistischen Ideologien zermalmt wurden.“
Sjón

»›Die Toten‹ ist der vollkommen verrückte, brillante Roman, den Thomas Mann hätte schrieben können, hätte der den Osten so gut gekannt wie Yukio Mishima und Hollywood mit der Begeisterung geliebt wie Nathanael West. «
Joshua Cohen

»Eine Glanzleistung ... und der Beweis für wirklich GROSSE KUNST! Deshalb: unbedingt lesen. «
Yilmaz Dziewior

Inhaltsangabe von amazon


Da können noch so viele hochgelobte Worte über das Buch geschrieben werden, aber für mich ist es nichts. Viel zu düster und zu morbide und bis ich es abgebrochen habe, kaum Handlung. Fast nur Rückblicke auf schlimme Kindheiten und überforderten Eltern. Ich habe es als Hörbuch gehört, aber nur etwas über 1 Stunde durchgehalten. Also leider noch nicht mal bis zur Hälfte.

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L

Rezension zu "1979" von Christian Kracht

Ein Kracht-Roman
LenaSilbernaglvor 2 Monaten

Christian Kracht schreibt in seinem Roman "1979" über einen jungen Homosexuellen in der Zeit der Beginnenden 80er. 
Am Beginn des Buches finden wir uns ebenso am Anfang des Jahres 1979 wieder. Der Ich-Erzähler befindet sich mit seinem Freund Christopher in Teheran. 
Was wir nicht wissen ist, wieso sich die beiden tatsächlich dort aufhalten. Denn genau in dieser Zeit findet die Revolution von Ayatollah Comeini statt. Zuerst dürfen wir miterleben, wie der Ich-Erzähler und Christoph in einem ominösen Hotel ankommen und dann zu einer Party gehen, bei der alles unter dem Motto Drogen steht. 
Der Ich-Erzähler ist unterdes scheinbar unbeeindruckt von den Geschehnissen. Das ändert sich auch nicht, als die Revolution beginnt und er sich in scheinbarer Lebensgefahr befindet. 
Teilnahmslos und nüchtern berichtet uns der Ich-Erzähler von seiner Beziehung zu Christopher und dass diese gescheitert sei. Im weiteren verlauf der Geschichte wird klar, dass Christopher für ihn nicht mehr als ein Accessoire geworden ist. 
Auch als Christopher auf der Party verletzt wird, zeigt sich der Ich-Erzähler zunächst noch desinteressiert. Das ändert sich jedoch schlagartig, als Christopher in ein Krankenhaus gebracht werden muss, in dem - gelinde gesagt - chaotische Zustände herrschen. 
Doch damit nicht genug, scheint Christopher an einer ominösen Krankheit zu leiden. Denn von dieser berichtet der Ich-Erzähler vor dieser Episode bereits öfter, ohne dabei jedoch zu benennen was für eine Krankheit das ist. 
Wenig später rät ein mysteriöser Mann dem Ich-Erzähler nach Tibet zu reisen, um dort eine spirituelle Erkenntnis zu erlangen. 
So kommen wir dann auch zum zweiten Teil des Buches, welcher Ende des Jahres 1979 spielt. 
Der Ich-Erzähler befindet sich nunmehr in Tibet und lässt sich von einem Führer zu einem Berg bringen. Klar und immer noch sehr nüchtern berichtet uns der Ich-Erzähler nun von seinem Aufstieg. 
Oben angekommen findet er zunächst nicht, wonach er sucht. Er wird verhaftet und in ein Gefängnislager der Chinesen gebracht. Dort wird an ihm eine Gehirnwäsche vollzogen und er muss von nun an der Gemeinde dienen. 
Das Ende des Romans lässt einen im Dunklen zurück. Etwas verwundert und vor allem skurril bleibt man zurück. Der Ich-Erzähler bleibt bis zum Schluss unergründlich und es bleibt immer die Frage, ob er nur so tut als wäre er ein "guter Gefangener" oder ob die Gehirnwäsche tatsächlich funktioniert hat.        

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T

Rezension zu "Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten" von Christian Kracht

Sprachlicher Hochgenuss
Tengovor 3 Monaten

Witzige Dystopie, brillante Sprache, spannender Plot. Für mich der beste Kracht bis heute und der Grund, warum ich seither alles von ihm gelesen habe.

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Christian Kracht wurde am 28. Dezember 1966 in Saanen (Schweiz) geboren.

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