Christian Kracht

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Christian Kracht

Lebenslauf von Christian Kracht

Christian Kracht (* 29. Dezember 1966 in Saanen) ist ein schweizer Schriftsteller und Journalist. Er besuchte mehrere internationale Internate, unter anderem die Schule Schloss Salem und die Lakefield College School in Lakefield, Ontario, Kanada. Kracht ist Absolvent des Sarah Lawrence College in Bronxville, New York, USA. In Deutschland war Kracht als Journalist für B.Z., Tempo und Der Spiegel tätig. Mitte der 1990er Jahre ging er als Indienkorrespondent des Spiegels nach Neu-Delhi, als Nachfolger von Tiziano Terzani. Anschließend lebte Kracht für mehrere Jahre in Bangkok im Gebäude der ehemaligen jugoslawischen Botschaft und bereiste von dort aus verschiedene Staaten Asiens. Nachdem Christian Kracht gemeinsam mit seiner Frau, der Regisseurin Frauke Finsterwalder, mehrere Jahre in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires lebte, hat er sich nun in Los Angeles niedergelassen. 2016 ist sein aktueller Roman "Die Toten" erschienen und er gewann den Schweizer Buchpreis und den Hermann Hesse Literaturpreis.

Bekannteste Bücher

  • Rezensionen
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  • Ein durch und durch gelungenes Buch

    Imperium

    SteffiKy

    20. April 2018 um 12:35 Rezension zu "Imperium" von Christian Kracht

    In seinem Roman Imperium setzt sich Christian Kracht mit der Geschichte von Lebensreformer August Engelhardt auseinander. Der Nürnberger Nudist und Vegetarier wandert Anfang des 20. Jahrhunderts in die Kolonie Deutsch-Neuguinea aus, um dort einen Sonnenorden zu gründen. Engelhardt will der beginnenden Industrialisierung entfliehen, weg von einem von militärischem Gehorsam und Autorität geprägten wilhelminischen Deutschland. Wie schon der Titel seiner ersten Publikation deutlich macht, will er einfach Ein sorgenfreies Leben. Er ...

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  • Der Pazifik ist pazifisch ...

    Die Toten

    Zuellig

    12. February 2018 um 10:46 Rezension zu "Die Toten" von Christian Kracht

    Muss ich ein Buch gut finden, nur weil es den Schweizer Buchpreis erhalten hat? - Nein. "Die Toten" von Christian Kracht bleiben für mich tot und lassen mich kopfschüttelnd zurück. Wieso gefällt es dem Autor zum Beispiel, den Leser mit ekligen Details übers Fingernägelkauen zu quälen? (Dies allerdings zugegebenermassen sprachlich sehr gekonnt.)Die Geschichte bleibt diffus, skuril, fetzenhaft. Sie hat mich nicht in ihren Bann gezogen. Ziel erreicht?

  • Die Leere der Moderne

    Faserland

    ronja_waldgaenger

    13. January 2018 um 13:15 Rezension zu "Faserland" von Christian Kracht

    Im Roman Faserland von Christian Kracht ist die Leere das dominierende Element. Die Problematik bei der Herausstellung dieses Sachverhalts liegt vor allem in der naturgemäßen Nicht-Sichtbarkeit der Leere. Die umfassende Nicht-Funktion sozialer Beziehungen, die das prägendste Merkmal des Romans ist, ist nicht nur auf die Brüchigkeit dieser Interaktionen zurückzuführen, sondern durch die Leere, die im Protagonisten selbst begründet ist. Alle weiteren Nicht-Funktionen sind nur die Folge einer postmodernen Zerfaserung, die mit dem ...

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  • Totes Projekt

    Die Toten

    Aliknecht

    16. November 2017 um 13:24 Rezension zu "Die Toten" von Christian Kracht

    Es beginnt mit einem tödlichen Schnitt in japanisches Fleisch. Ein junger Offizier lässt eine scharfe Klinge durch das weiche Gewebe in  seine Eingeweide hinein gleiten bis Blut herausspritzt. Christian Kracht erzählt eine Geschichte zwischen Tokio, Berlin und Hollywood in den frühen 30er-Jahren. Mit seinem "fulminanten Meisterwerk Die Windmühle im Rücken" geht der Schweizer Filmregisseur Emil Nägeli  nach Berlin und trifft dort auf Heinz Rühmann, Siegfried Kracauer, Putzi Hanfstaengl und auf Hugenberg, den Medienmogul der ...

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  • Jetzt Kracht es endgültig

    Die Toten

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. September 2017 um 10:24 Rezension zu "Die Toten" von Christian Kracht

    Eine real überlieferte Videoaufzeichnung eines rituellen Suizids bildet die Ausgangslage von Christian Krachts neuem Roman die Toten. Menschliches Grauen ist zentral für das Thema des Textes, genauso wie die mediale Verarbeitung desselben und nicht vergessen sollte man auch  „den Glauben an das Unechte“. Der Schweizer Regisseur Emil Nägeli ist eine Art One-Hit-Wonder der Filmbranche, verdankt er doch seinen internationalen Ruhm einem einzigen Meisterwerk. Bemüht um ein neues Projekt zieht es ihn zunächst nach Berlin, wo ihm unter ...

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  • Eigen, ironisch, exquisit

    Imperium

    sursulapitschi

    21. September 2017 um 15:48 Rezension zu "Imperium" von Christian Kracht

    „Die deutschen Schutzgebiete im Stillen Ozean, hierin stimmten die Experten überein, waren im Gegensatz zu den afrikanischen Besitzungen seiner Majestät, Kaiser Willhelms II, allesamt vollkommen überflüssig.“… „Im fernen Berlin aber sprach man von den Inseln wie von kostbaren, leuchtenden Perlen, zu einer Kette aufgereiht.“„Nun, in diese Zeit fällt diese Chronik, und will man sie erzählen, so muss auch die Zukunft im Auge behalten werden, denn dieser Bericht spielt ganz am Anfang des 20. Jahrhunderts, welches ja bis zur knappen ...

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    • 3
  • Die Todgeweihten grüßen sich (nicht)

    Die Toten

    Eiseisbaby

    10. September 2017 um 17:54 Rezension zu "Die Toten" von Christian Kracht

    Leider verstehe ich nicht viel von Filmgeschichte. Ich bin auch nicht wirklich groß in der Welt herum gekommen. Intellektuelle Anstrengungen ermüden mich dummerweise rasch und nachhaltig. Ich bin gerne faul und träume viel und so habe ich Krachts Geschichte auch gelesen, Japan, Berlin, Drittes Reich und USA hin oder her. Schlafwandelnd zog es mich durch die schön gestalteten Kulissen, in die der Meister Spiegel gestellt, doppelte Wände gebaut und Gucklöcher gebohrt hat, für kleine und große Götter und solche die es werden wollen. ...

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  • Rastlose Reise durch Deutschland

    Faserland

    uli123

    19. August 2017 um 15:34 Rezension zu "Faserland" von Christian Kracht

    Richtig überzeugt hat mich dieses Buch nicht. Der Ich-Erzähler, offenbar Sohn aus reichem Elternhaus, ohne sich aber selbst eine Existenz aufgebaut zu haben, reist von Sylt über Hamburg, Frankfurt, Heidelberg und München nach Zürich und erzählt in einem endlosen Monolog  von seinen kurzen Aufenthalten. Er trifft unterwegs vermeintliche Freunde von früher, besucht Partys und Bars. Alle geben sich dem exzessiven Alkohol- und Drogenkonsum hin, übergeben sich mit einer Regelmäßigkeit, rauchen exzessiv. Immer wieder erinnert er sich ...

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  • Genialer Schreibstil (sofern man diesen mag)...

    Imperium

    Creed

    29. July 2017 um 21:48 Rezension zu "Imperium" von Christian Kracht

    Wow, was für ein Buch! Was für ein brillanter Schreibstil! Wirklich verblüffend, welche Kostbarkeiten in den weiten Reihen der deutschsprachigen Autoren zu finden sind. Der Schweizer Christian Kracht erzählt in seinem Roman die (zu großen Teilen) wahre Geschichte von August Engelhardt, einem Aussteiger, der Anfang des 20. Jahrhunderts der Zivilisation den Rücken kehrt, sich eine kleine Südseeinsel kauft und dort mithilfe der Eingeborenenbevölkerung eine Kokosnussplantage betreibt. Da er Vegetarier ist und zudätzlich auch noch ...

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  • Leider No!

    Die Toten

    martinst

    13. May 2017 um 12:46 Rezension zu "Die Toten" von Christian Kracht

    Teil 2 und Teil 3 können nicht halten, was Teil 1 verspricht. Das No-Theater hat mit diesem Buch leider wenig zu tun. Gerade Teil 3 wirkt schnell runtergeschrieben. Zeitsprünge aus Teil 2 werden im letzten Teil nicht aufgelöst. Formal und inhaltlich enttäuschend. Revolution? Mitnichten. Sein bestes Buch bislang in meinen Augen ist: Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten.

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