Der Mann hat es faustdick hinter den Ohren. 2 Auftritte bei QuerDenken, 2 Interviews bei KenFM. Buch ist meiner persönlichen, bescheidenen Meinung (M.Sc. Betriebswirtschaftslehre) unwissenschaftlich, wildes Bashing der "Mainstream-Ökonomen". Selbst getroffene Prognosen sind nicht eingetroffen, aber hautpsache an alle ausgeteilt. Professor Kreiß ist selber in Wirtschaftsgeschichte promoviert, was man stark an seinen scheinbaren Argumenten merkt. Für mich nicht nachvollziehbare logische Fehlschlüsse, ein Gehampel mit Zahlen und Graphen, die jeglicher Grundlage entbehren, und immer ganz wilde und radikale Forderungen an die anderen Wirtschaftswissenschaftler. In dem Buch fordert er mehrfach den Rücktritt der 5 Wirtschaftsweisen und anderer Professoren für Wirtschaft, aber glänzt durch unwissenschaftliche, krude Analysen der WIrtschaft in Zusammenhang mit Ideologie.
Bester Satz im Buch, wo er mich endgültig verloren hatte: Das Wirtschaftssystem, wie wir es heute haben ist ein gezielter Angriff auf das Christentum. Ja moin. Mehr Luther und die Bibel zitiert, als ich im Religionsabitur über christliche Ethikvorstellungen. Meisten Zitate sind sehr alt und random zusammengewürfelt. Passen zum Thema und untersützen die temporäre Aussagen. Das Ganze Buch liest sich wie eine ganz große traurige Geschichte vom kleinen Professor, der nie die Anerkennung erhalten hat, für die er sich selber gesehen hat.
Natürlich sind die Forderungen zum Teil legitim und auch schön, aber mit solch schlechten Argumenten war es eine Qual dieses Buch zu Ende zu lesen. Habe es auch nur gelesen, um einer Bekannten "kurz-vor-dem-Glauben-von-Verschwörungsmythen" ihre Literatur um den Kopf zu hauen. Finde das ganze Buch eine Dreistigkeit von einem Professor. UND STETS UND STÄNDIG WIEDERHOLT ER SICH. Man wird einfach nur wahnsinnig. Kann dieses Buch niemandem ohne Fachwissen empfehlen, und das Fachwissen braucht man nur um den Müll rechts und links wegzuschneiden.
Alles in Allem ist dieser Christian Kreiß krass von sich selbst überzeugt und verkannter Nobelpreisträger, beim nächsten Mal wirds bestimmt was, nicht.






