Christian Lammert , Boris Vormann Die Krise der Demokratie und wie wir sie überwinden

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Inhaltsangabe zu „Die Krise der Demokratie und wie wir sie überwinden“ von Christian Lammert

Die Krise als Chance?

Trump, Brexit, Erdogan – Populisten scheinen weltweit auf dem Vormarsch. Zugleich ist aber auch ein Erstarken des politischen Bewusstseins in der breiten Bevölkerung zu verzeichnen. Birgt die Krise der Demokratie auch eine Chance zur politischen Erneuerung?

„Sich abgehängt fühlen und nicht mehr gehört zu werden, dieser weitverbreitete Eindruck ist zentrale Konsequenz der Politik der Alternativlosigkeit. Sie schafft den Unmut und die Wut auf die da oben – und veranlasst zur Suche nach Alternativen um fast jeden Preis, offensichtlich auch nach undemokratischen.“ Aus: Die Krise der Demokratie.

Ein sehr lesenswertes Werk, das Lust auf mehr macht, v.a. für alldiejenigen, die sich Gedanken um die gute, lebenswerte Zukunft machen.

— Wedma

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  • Ein wahres Highlight in diesem politischen Leseherbst. Ein must read.

    Die Krise der Demokratie und wie wir sie überwinden

    Wedma

    Das vorliegende Werk von Christian Lammert und Boris Vormann ist eine sehr gute Adresse, wenn man die gegenwärtige Krise der Demokratie in USA und Europa begreifen will. Die Autoren nehmen die Krise als Chance und, in Zusammenhängen über die Ursachen und Hintergründe nachdenkend, haben nicht nur eine treffende wie wohl recherchierte und somit wohl begründete Analyse des Niedergangs zu bieten. Sie erarbeiteten auch die Wege aus der Krise, ihre möglichen Finanzierungsmodalitäten, v.a. für USA, und nannten zum Schluss die Voraussetzungen, die Umstände, unter welchen diese Lösungsvorschläge erfolgreich umgesetzt werden könnten. Was die beiden Autoren vorschlagen hat Hand und Fuss, kann beten und singen. Die Politiker, hüben wie drüben, sollten dieses Buch unbedingt gelesen haben. Es ist eine wahre Fundgrube an Anregungen und Lösungen, Auswegen aus der heutigen, wenig zufriedenstellenden, für viele Beteiligten aussichtlosen Situation. Zu den Autoren, laut der I-Seite des Verlags: „Boris Vormann ist Professor für Politikwissenschaften am Bard College in Berlin. Seine Forschung befasst sich vergleichend mit der Politik Nordamerikas und Staat-Markt-Beziehungen im Kontext von Globalisierungs- und Urbanisierungsprozessen.“ „Christian Lammert ist Professor für die Innenpolitik Nordamerikas am John-F.-Kennedy-Institut der Freien Universität Berlin. Zu seinen Forschungsgebieten gehören die politischen Systeme in den USA und Kanada sowie die vergleichende Wohlfahrtsstaatsforschung.“ Das Buch liest sich gut und flüssig, alles ist sehr verständlich dargelegt worden, sodass niemand sich Sorgen zu machen braucht, ob er den Inhalt verstehen wird. Die angegebenen Quellen sind im besten Sinne die weiterführende Literatur, eine Fundgrube, die manchem Studenten sehr gut weiterhelfen kann. Fazit: Ein sehr lesenswertes Werk, das Lust auf mehr macht, v.a. für alldiejenigen, die sich Gedanken um die gute, lebenswerte Zukunft machen. Ein wahres Highlight in diesem politischen Leseherbst. Ein  must read. 5 wohl verdiente Sterne und eine klare Leseempfehlung!

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  • Leserunde zu "Islamisierung Deutschlands?" von Stefan Schweizer.

    Islamisierung Deutschlands?

    StefanSchweizer

    Liebe LovelyBooks-Fans,wir möchten euch herzlich zur Buch-Verlosung und anschließenden Lese-Runde Sachbuchs „Islamisierung Deutschlands?“ aus dem Südwestbuch Verlag einladen. Es gibt 15 Taschenbuchausgaben zu gewinnen! Die Bewerbungsfrist endet am 15. November 2017. Der Lesebeginn startet am 30. November 2017.Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Es wäre wünschenswert, wenn ihr vor eurer Bewerbung schon eine Leserunde und mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht habt. Wir werden an der Lese-Runde aktiv teilnehmen und stehe immer für Fragen und Diskussionen zur Verfügung. Leseprobe: Es ist unser großes Anliegen, die mitunter sehr schwierigen, komplexen und widersprüchlichen Sachverhalte und Ergebnisse einfach und lesefreundlich darzustellen. Dadurch soll das Buch einen möglichst breiten Leserkreis ansprechen und sich nicht nur an Studierte, Gelehrte, Leute vom Fach oder Politiker wenden. Jede und jeder soll die Gelegenheit besitzen, sich auf einer fundierten und seriösen Basis mit dem uns alle betreffenden, äußerst wichtigen und aktuellen Thema zu beschäftigen, ohne sich dabei in den Irrungen und Wirrungen von Fachchinesisch, verquastem Wissenschaftsjargon und Fußnoten zu verlieren. „Islamisierung Deutschlands? Fakten – Fragen – Lösungsansätze“ kann nicht alle brennenden Fragen unserer Zeit und unserer Gesellschaft beantworten. Vielleicht bleiben am Ende sogar mehr Fragen offen, als beantwortet wurden? Aber das Buch hilft mit Sicherheit, Licht ins Dunkel einer uns alle bedrängenden Frage zu bringen, das den Lesern ein Stück Gewissheit und – so bleibt zu hoffen – eine gewisse Grundsicherheit und Vertrauen in unser Gemeinwesen zurückgibt. Rezensionen und Interviewhttps://jobo72.wordpress.com/2017/10/23/islamisierung-differenziert-betrachtet/Zum Buch:Die islamistisch motivierten Anschläge von Würzburg, Ansbach, Berlin und anderswo haben die deutsche Bevölkerung zutiefst verunsichert. Das Schreckgespenst einer „Islamisierung Deutschlands“ oder gar Europas geht um. Dazu tragen unter anderem sowohl Islamisten und Salafisten wie auch AFD und PEGIDA bei. Ist multikulti in Deutschland gnadenlos gescheitert? Gibt es einen gesellschaftlichen Kitt, der stärker ist als alle zentrifugalen Kräfte, die Deutschland zu zerreißen drohen? Besteht die Gefahr, dass sich der Islam in Deutschland beinahe ungehindert ausbreitet? Oder besteht vielmehr die Tendenz eines rechtsnationalen, populistischen Erdrutsches, der jahrzehntelang bewährte Politikmuster und friedliches Zusammenleben gefährdet?„Islamisierung Deutschlands?“ geht den oben genannten und weiteren Aspekten und Fragestellungen ausgewogen und aus verschiedenen Perspektiven nach. Dabei wird die Konfliktlinie Christentum und Islam geschichtlich beleuchtet, um die heutige Situation besser zu verstehen. Die Theorie und die Praxis der christlich-europäischen Traditionsbewahrer sowie der religiösen islamistischen Eiferer werden anschaulich und verständlich dargestellt. Nicht zuletzt beleuchten aus der Presse bekannte Alltagsbeispiele einer Islamisierung der deutschen Gesellschaft anschaulich die Gefahren aber auch die Chancen dieser Prozesse.  Zu guter Letzt versucht „Islamisierung Deutschlands?“ Lösungsansätze aufzuzeigen, wie die schwierige gesellschaftspolitische Situation Deutschlands doch noch zum Guten gewendet werden kann.Bitte schickt mir eine E-Mail an stefan.schweizer0511@gmail.com, wo ihr im Falle eines Gewinns eure Rezension hinterlegen würdet und beantwortet folgende Frage im Thread:In welchem Jahr erreichte die sogenannte Flüchtlingskrise ihren Höhepunkt?Wir freuen mich schon auf eine spannende Leserunde mit euch. Natürlich sind auch alle herzlich zur Leserunde eingeladen, die kein Exemplar gewinnen, aber dennoch mitmachen wollen.Herzliche GrüßeHubert Michelis und Stefan Schweizer

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    Wedma

    16. November 2017 um 14:59
    Antek schreibt Lach, ich auch, aber gedulden wir uns einfach weiter, Noch können wir hoffen, alles ist besser als eine Absage! :O)

    In der Tat! Ich sehe, du hast auch die Krise der Demokratie rezensiert, s. Anhang. Ein starkes Buch! Habe heute meine Rezi gleichmäßig im Netz verteilt.

  • Die Krise als Chance für ein radikal anderes politisches Denken nutzen

    Die Krise der Demokratie und wie wir sie überwinden

    Antek

    30. October 2017 um 19:24

    Angesichts der aktuellen politischen Entwicklungen und Wahlergebnisse, die mich erschrecken und auch teils auch ein wenig verängstigen, war ich sehr gespannt auf dieses Buch, vor allem auch auf die aufgezeigten möglichen Wege die Krise der Demokratie zu überwinden. Trump, Brexit, Erdogan, AfD, wie konnte es dazu kommen und wie kann man die Krise als Chance nutzen? Dieser Frage widmen sich die beiden Autoren in ihrem Buch in fünf Kapiteln, die man nach einer kurzen Vorrede als Leser geboten bekommt. Das erste Kapitel „Alternativen zur Alternativlosigkeit“, beschäftigt sich mit der Frage, wie es dazu gekommen ist. Mit deutlichen Worten wird klar, „Der Siegeszug der Populisten ist ein Symptom der Krise, nicht ihr Ursprung.“ „Die Menschen wünschen sich starke Persönlichkeiten, die einen Weg aus der tief empfundenen ökonomischen und sozialen Krise versprechen.“ Daraus folgt natürlich auch: „Das Versagen liegt dabei nicht allein bei denen, die nun antidemokratische Herrscher wählen (bei denen jedoch auch), sondern bei der Politik der letzten Jahrzehnte, die sich von den Interessen weiter Teile der Gesellschaft entfernt hat.“ In einem zweiten Kapitel „Am Ende des dritten Wegs“, wird ein Blick auf die Entstehung und Entwicklung auf den nach dem Mauerfall entstandenen Liberalismus der Mitte geworfen. Die Autoren üben deutliche Kritik an der aktuellen Politik, die den Markt über die Politik und den Staat gestellt hat und das Ganze als „Politik der Alternativlosigkeit“ verkauft haben. Trotz zahlreicher Gemeinsamkeiten, gibt es eben auch deutliche Unterschiede zwischen Europa und Amerika, weshalb diese auch mit „Über die Demokratie in Amerika“ und „Europa uneins und teilbar“, in den zwei sich anschließenden Kapiteln getrennt beleuchtet werden. Neben der Finanzkrise, die sicher beide trifft, gesellt sich bei uns noch die Europakrise.  „Milliardensummen wurden aus den öffentlichen Kassen genommen, um  systemrelevante Banken – too big to fail - vor dem Zusammenbruch zu retten.“ Statt die Politik zu überdenken, wurde die Explosion der Staatsschulden dazu genutzt, Sozialausgaben noch weiter zu streichen. Für Gedanken um den Schuldigen blieb kaum Zeit, da sich die Euro- und damit die Staatschuldenkrise anschloss, die die EU schwer spaltete und durch das Ungleichgewicht einzelner Staaten hinsichtlich der Flüchtlingsströme jetzt sogar droht völlig aufzulösen. Zu den Abstiegsängsten des Einzelnen, u.a. aufgrund der Sparmaßnahmen im Sozialsystem,  und dem Misstrauen in die Eliten gesellen sich spätestens seit den Anschlägen in Paris noch die Ängste vor der Terrorgefahr. Nachdem die ersten vier vor allem das Ist betrachten, widmet sich das letzte Kapitel den möglichen Ansatzpunkten, wie ein Weg aus der Krise gefunden werden kann. „Eine Diskussion anstoßen keinen allgemeingültigen Lösungsweg vorschlagen.“, ist hier das Ziel. Ein radikal neues Denken, neue Institutionen, des den Gegebenheit der neuen Wirtschaft entsprechen und Einhalt gewähren können, Investitionen in Sozialsystem und Bildung, die die Gesellschaft wieder nach oben hin durchlässig machen, sind einige Forderungen auf nationaler Ebene, aber ebenso gilt es sozialen Kitt für die Europäische Union zu finden, was heißt das Europa sozial neu erfunden werden muss, damit es nicht scheitert. Auch ein an den einzelnen Leser gerichteter Aufruf, sich politisch zu interessieren und zu engagieren bzw. sein eigenes Konsumverhalten zu überdenken, ist hier zu finden. Als Leser bekommt man dieses Thema so aufbereitet, dass es der Laie auch versteht, was mir gut gefallen hat. Es kommen für mein Empfinden nicht übermäßig viele Fachbegriffe oder Fremdworte vor, wenn dann werden sie im Textzusammenhang erklärt, sodass ich ohne Verständnisprobleme gut folgen konnte. Gemeinsam mit einem flüssig, angenehmen Sprachstil hat mich die Lektüre interessant, kurzweilig unterhalten. Wie ein roter Faden ziehen sich Kritik am wirtschaftlichen Liberalismus und Plädoyer für Rückbesinnung auch den politischen Liberalismus durch die Abhandlungen. Sicher ist das vollkommen zutreffend, jedoch habe ich dies teilweise auch als Wiederholungen empfunden. Toll wäre, wenn sich unsere Politiker dieses Buch zu Gemüte führen und die darin vorgeschlagenen Lösungsmöglichkeiten auch umsetzen würden. Alles in allem noch 5 Sterne.

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