Christian Langhagen

 4,2 Sterne bei 102 Bewertungen
Autor von Star Trek: Spock, Star Trek - Nero und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Christian Langhagen

Cover des Buches Tebori 1 (ISBN: 9783966583541)

Tebori 1

 (13)
Erschienen am 28.05.2021
Cover des Buches Star Trek: Spock (ISBN: 9783941248465)

Star Trek: Spock

 (9)
Erschienen am 01.04.2010
Cover des Buches Star Trek - Nero (ISBN: 9783941248489)

Star Trek - Nero

 (6)
Erschienen am 01.05.2010
Cover des Buches Feuer und Stein: Prometheus (ISBN: 9783864256806)

Feuer und Stein: Prometheus

 (5)
Erschienen am 22.06.2015
Cover des Buches Star Trek Comicband: Khan (ISBN: 9783864253805)

Star Trek Comicband: Khan

 (3)
Erschienen am 05.05.2014
Cover des Buches Feuer und Stein: Aliens (ISBN: 9783864256813)

Feuer und Stein: Aliens

 (4)
Erschienen am 13.07.2015
Cover des Buches Star Trek Comicband 8 (ISBN: 9783864251931)

Star Trek Comicband 8

 (4)
Erschienen am 01.06.2013

Neue Rezensionen zu Christian Langhagen

Seine langjährige Leidenschaft für das Thema Horror brachte den Autor und Illustrator Peter Bergting dazu, die Enzyklopädie »Ungeheuer« zu veröffentlichen. In seinem Buch stellt uns der Schwede die bekanntesten Monster aus Literatur, Film, Märchen und Sagen vor. Der Untertitel lautet »Geister, Vampire, Zombies und andere Geschöpfe der Finsternis« und macht unmissverständlich klar, worum es in dem vorliegenden Buch geht.

Das Cover liefert ebenfalls den ersten Vorgeschmack auf den Inhalt. Darauf sind wahrscheinlich die bekanntesten Vertreter:innen des Horror-Genres zu sehen: Lovecrafts Tentakelmonster Cthulhu, Dracula, Frankensteins Monster, das Mädchen Sadako aus den »Ring«-Filmen und der kopflose Reiter. Der rote Luftballon soll vermutlich auf Stephen Kings »Es« verweisen. Das Cover ist auf jeden Fall ein Eye-Catcher, denn als ich es gesehen habe, wollte ich das Buch sofort lesen.

Bevor Peter Bergting eine Übersicht über die verschiedenen Horror-Arten, Monster, Kreaturen und Wesen liefert, schildert er im Vorwort seine Erfahrungen mit Horror in Film und Literatur. Schnell wird klar, dass Bergting eine große Leidenschaft für das Thema hegt. Indem er sehr enthusiastisch über seine Erlebnisse und Erinnerungen erzählt, schafft er es, die Leserschaft ebenfalls für das Thema zu begeistern. Hinzu kommt, dass der Autor kurz auf die verschiedenen Horror-Epochen im Film eingeht.

Es fällt auf, dass Bergting bei seiner Auflistung keinem System folgt, zumindest konnte ich keins erkennen. Ich hatte das Gefühl, er listete einfach alles auf, wie es ihm gerade einfiel. So geht er zum Beispiel zuerst auf Dracula, dann auf Vampire allgemein und danach wieder auf Nosferatu ein. An seiner Stelle hätte ich zum Beispiel zuerst Vampire erwähnt und erst danach Dracula und Nosferatu. Die Vorgehensweise des Autors hat mich also etwas irritiert. Da ich der Meinung war, dass eine Kategorisierung hilfreich wäre, habe ich versucht, selbst eine zu erstellen und bin dabei zu folgenden Erkenntnissen gekommen:
- H. P. Lovecraft ist der einzige Autor, dem Bergting ein eigenes Kapitel widmet
- es gibt unterschiedliche Horror-Arten: arktischer Horror, unsichtbarer Horror, Horror im Weltraum, Unterwasserhorror, Body Horror, technologischer Horror, wissenschaftlicher Horror, Horror in Comics, moderner Horror in Comics, asiatischer Horror und mythologischer Horror in der Neuzeit
- folgende Gruppen von Monstern, Kreaturen und Wesen werden erwähnt: aus dem Weltraum, ekelhafte Monster, Vampire, Werwölfe, Wolfsmenschen, Mumie, Geister, böse Clowns, böse Puppen, besessene Menschen, Dämonen, Wesen aus den Tiefen, Zombies, böse Tote, böse Bäume, Hexen und moderne Hexen
- konkret geht der Autor auf folgende Monster, Kreaturen und Wesen ein: Dracula, Nosferatu, Frankensteins Monster, Dr. Jekyll und Mr. Hyde, kopfloser Reiter, der Teufel, Baphomet, Cthulhu, Yog-Sothoth und Hellboy
- folgende zwei „Plätze“ werden besonders hervorgehoben: Spuckhäuser und Wälder

Die Auflistung des Autors ist natürlich subjektiv, da sie auf seinen persönlichen Erfahrungen mit Horror in Film und Literatur beruht. Bergting selbst bezeichnet sein Buch als „[...] eine liebevolle Hommage an alles, was mich nachts wach gehalten hat.“ Auch wenn Bergting mit seinem Buch nur an der Oberfläche kratzt, liefert er dennoch eine gute Übersicht und gibt viele Film- und Buch-Tipps. Deshalb kann ich mir vorstellen, dass sein Buch vor allem für diejenigen geeignet ist, die sich mit Horror noch nicht so gut auskennen. Alle, die sich mit dem Thema schon eine Weile beschäftigen, werden wahrscheinlich wenig Neues entdecken können.

Jeder Beitrag besteht aus einem kurzen Text, einer Illustration und einer Bemerkung. Am Ende des Comics stellt Bergting einige Vermutungen bezüglich der Zukunft des Horrors an. Nach dem Epilog gibt es noch einige interessante Empfehlungen, eine Karte und ein paar Skizzen. Dass das Artwork des Autors genau mein Ding ist, wäre untertrieben, denn ich habe mich in seine Zeichnungen verliebt. Sie sind sowohl detailliert als auch sehr atmosphärisch und ich konnte mich nicht an ihnen satt sehen.

Fazit: »Ungeheuer« von Peter Bergting zeichnet sich durch eindrucksvolle Illustrationen und zahlreiche Film- und Buch-Tipps aus. Somit ist das Buch das perfekte Halloween-Geschenk.


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Cover des Buches Batman: Child of Dreams (Manga) (ISBN: 9783741627705)zickzacks avatar

Rezension zu "Batman: Child of Dreams (Manga)" von Kia Asamiya

Japanische Reporterin will über Batman berichten
zickzackvor 5 Monaten

Inhalt: Die japanische Reporterin Yuuko Yagi reist mit ihrem Team nach Gotham City um eine Reportage über Batman zu erstellen. Doch kaum treffen sie dort ein, sind sie bereits mitten im Geschehen. Batman kämpft gegen den Riddler, Two-Face und den Joker. Aber etwas ist anders als sonst. Es stellt sich heraus, dass es sich um Doppelgänger handelt, die kurz nach ihren Auftritten sterben. Selbst ein zweiter Batman tritt auf und alle Spuren führen nach Japan… und selbst dort trifft Batman auf eine Bekannte Gestalt aus Gotham.


 


Mir hat der Manga sehr gut gefallen… obwohl ich jetzt nicht sagen kann, ob es direkt ein Manga war. Dieser hatte nämlich nicht nur wegen den DC-Figuren einen sehr großen Comic-Touch, sondern auch wegen dem Zeichenstil. Der Manga war typisch von rechts nach links zu lesen und in Schwarz-Weiß gehalten. Gerade die eigenen Figuren des Zeichners waren in dem typischen Mangastyle gehalten, aber die DC-Figuren waren doch sehr an die Originale gehalten. Das wurde auch im kurzen Interview im Anhang erklärt, dass sich der Mangaka bei den DC-Figuren sehr an die Comic-Versionen halten musste und nicht allzu großen Spielraum hatte. Das ist einerseits zwar etwas schade, andererseits fand ich es aber auch gut. Irgendwie haben die zwei Welten sehr gut harmoniert und der mangatypische Schwarz-Weiß-Stil hat der Geschichte eine noch stärkere Düsternis gebracht. Die DC-Comics sind ha sowieso meist eher ernst, dunkel, teils auch sehr brutal, gehalten. Daher hat der Schwarz-Weiß-Stil sehr gut gepasst, obwohl ich sagen muss, dass ich das nicht immer haben muss. Ich finde die Comics in Farbe schon gut so wie sie sind, aber so als Special wie hier, ist das eine gelungene Abwechslung.


 


Die Geschichte an sich hat mir gut gefallen. Ich würde sagen, dass es eine solide Storyline war. Ab einen gewissen Punkt war klar, auf was das hinauslaufen wird. Irgendwie hat mich etwas gestört, dass Batman gegen die Fake-Schurken gekämpft hat und nicht gegen die Originale. Ich weiß auch nicht, aber als ich das erfahren habe, hat das mir irgendwie den Reiz an den Schurken genommen. Es ist so als würde jemand Batman kopieren. Für mich gibt es nur den einen Batman – den Bruce Wayne Batman. Alles andere ist ja nur eine billige Kopie.


Aber es war auch das Einzige, was mich etwas gestört hat. Gezeichnet waren die Figuren sehr gut. Das hat mir gefallen und ich hätte mir gewünscht noch etwas mehr von meinem Liebling Joker sehen zu können. Und Harley hat in der Geschichte eigentlich auch noch gefehlt.


Toll fand ich die beiden Handlungsorte Gotham und Japan (wo genau wurde glaub ich nicht definiert, aber ich würde mal von Tokio ausgehen?). Auch cool, dass sich durch dieses Werk, das ja von Panini dieses Jahr neu aufgelegt hat, die unterschiedlichen Kulturen von Japan und Amerika angenähert haben. Nach dieser Mangareihe gab es ja noch eine weitere von Shiori Teeshirogi. Ich finde es gut, dass nicht nur amerikanische Zeichner Batman eine Geschichte schenken dürfen.


 


Fazit: Mir hat der Stil sehr gut gefallen. Dieser Mix aus Comic- und Mangastyle hat gut zusammengepasst und der Plot war auch mehr als solide. Ich habe mich besonders über den Auftritt vom Joker gefreut und Bruce Wayne hat mal wieder den Playboy raushängen lassen. Schon witzig, wie er damit die Frauenherzen erobert, während er als Batman wie ein gefühlloser Klotz wirkt. 4 Sterne von mir.

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Nicht nur hartgesottene Horrorfans haben schon mal etwas von Geistern, Vampiren, Zombies oder bösen Clowns gehört, oder? Man findet sie in Filmen, Serien, Büchern - und manchmal laufen welche draußen herum...

Ich habe ein Herz für all diese Monster und Ungeheuer, bin mit ihnen aufgewachsen und sie begleiten mich auch heute noch. Deswegen musste das Werk von Peter Bergting, das man durchaus als "Dunkle Enzyklopädie" bezeichnen kann, bei mir einziehen.

Man bekommt hier viel für sein Geld geboten. Nach einem vierseitigen Vorwort macht sich der Autor und Illustrator direkt ans Eingemachte und stellt uns auf den folgenden Seiten die verschiedensten Ungeheuer vor, u.a.: Cthulhu, Yog-Sothoth, Dracula, Nosferatu, Der kopflose Reiter, Hellboy, Hexen und Frankensteins Monster. Aber auch direkte Abgrenzungen des Horrors werden thematisiert, wie beispielsweise Arktischer, Unsichtbarer, Body, Mythologischer und Moderner Horror. Hierbei greift der Autor nicht nur auf interessante Fakten zurück, sondern führt hier und da passende Querverweise mit an. Wusstet ihr zum Beispiel, dass Der kopflose Reiter erstmals 1820 in der Kurzgeschichte "Die Legende von Sleepy Hollow" erschien? Oder dass Alfred Hitchcocks "Psycho" von 1960 der erste Slasher-Film war? Oder dass der Werwolf ein mythologisches Monster ist, das uns seit dem Mittelalter auflauert?

Zitat: "Durch meinen Hintergrund als Comiczeichner weiß ich, wie wichtig es ist, dass wir etwas für das empfinden können, was wir sehen. Diesen Effekt bei Monstern zu erzielen, damit sie nicht einfach zu Abscheulichkeiten werden, ist die eigentliche Herausforderung."

Bei seinen düster-angehauchten Zeichnungen, die allesamt ein Augenschmaus sind, lässt sich Bergting laut eigener Aussage oft von Spezialeffekten aus Filmen inspirieren. Dabei legt er viel Wert darauf, etwas Schönes im Hässlichen und Unheimlichen zu finden. Ich finde, das ist ihm gelungen!

Fazit: Dieses Buch bietet mit interessanten Fakten und großartigen Bildern einen tiefen Einblick in die faszinierende Welt des Horrors. Solltet ihr euch unbedingt ansehen!

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Gespräche aus der Community

Die Comic-Trilogie "Tebori" beschäftigt sich mit der Kunst des Tätowierens und der rebellische Teenager Yoshi beherrscht diese wie kein anderer: Als Lehrling des angesehenen Tätowierers Seijun lernt er die schwierige und traditionsreiche Tebori-Technik und erfährt, was es mit manchen Kunden auf sich hat: Japanische Tradition, modernes Leben und die Yakuza - eine explosive Mischung!

Liebe Comic-Fans, 

wir freuen uns euch den ersten Band der Comic-Trilogie "Tebori" vorstellen zu dürfen: dieser Comic zeichnet die japanische Gesellschaft zwischen Tradition und Moderne. Mitten drin der junge Yoshi, mit seinem großartigen Talent, dem Tätowieren und der Yakuza als Kundschaft. Spannend, rasant und nicht ganz ohne Nervenkitzel!

Euer Cross Cult Team

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