Christian Liedtke Heinrich Heine

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Inhaltsangabe zu „Heinrich Heine“ von Christian Liedtke

Von »Apfeltörtchen« bis »Zeitgenössinnen« buchstabiert sich das Heinrich Heine-ABC durch Leben, Werk und Welt von Deutschlands amüsantestem Klassiker. Diese Miniatur Enzyklopädie mit Wissenswertem, Kuriosem und Überraschendem von und über Heinrich Heine ist ein Brevier für alle, die den Dichter der Liebe und der Revolution beim Wort nehmen wollen.

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parden

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  • Leserunde zu "Kafka" von Reiner Stach

    Kafka

    kingofmusic

    Hallo ihr Freunde des gepflegten Wortwahnsinns *g*. Es ist mal wieder so weit: die dritte und alles entscheidende Leserunde von Reiner Stachs monumentaler Franz Kafka-Biografie steht an. Achtung: jeder liest mit seinem eigenen Exemplar mit - es gibt kein Buch zu gewinnen :-). Diesmal widmen wir uns dem Zeitraum 1916-1924, Kafka´s in dieser Zeit entstandenen literarischen Output und seinem viel zu frühen Tod. Was hätte noch entstehen können, wenn er länger gelebt hätte? Ich mag es mir gar nicht vorstellen. So bleibt uns nur, uns dem (unweigerlichen) Ende zu nähern, an das literarisch Gute zu glauben und ich wünsche uns eine (ebenso wie es die beiden vorangegangenen Leserunden waren!!! An dieser Stelle noch ein großes DANKE an meine (bisherigen) Mitleserinnen - ihr seid GROSSARTIG!!!) schöne (Lese-)Zeit mit vielen anregenden Gedanken, tollen Diskussionen und viel Spaß!!! Und allen "Neumitlesern und Followern" natürlich ein "Welcome" und genauso viel Spaß!!! Der King

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  • Dichter und Kämpfer

    Heinrich Heine

    Kopf-Kino

    07. March 2017 um 17:41

    „Das Wort umarmt dich, während der Gedanke dich küßt.“ - Heinrich Heine Von den einen bewundert, von den anderen gefürchtet: Der ins Exil geflohene deutsche Schriftsteller Heinrich Heine (1797 – 1856) mit jüdischer Herkunft vereinte in sich den Satiriker, den politisch engagierten Journalist, den polemischen Rebell und den feinsinnigen, aber auch kritischen Dichter. Welche Bedeutung Heine für die Literatur, wie auch für seine Zeit hatte und was für ein Mensch Heine war, wird in diesem Buch besonders deutlich. In 25 Kapiteln buchstabiert sich Christian Liedtke gewissermaßen durch Heines Leben und Werke und gibt somit nicht nur einen guten Einblick in Heines (Gedanken-)Welt, sondern bietet ebenfalls einen erfrischenden Überblick, der aber keinesfalls chronologisch daherkommt. Um die Neugierde auf dieses feine Büchlein eventuell noch etwas entfachen zu können, liste ich kurzerhand die – meiner Meinung nach - anregenden Kapitelüberschriften auf, wobei hier bereits einige originelle Neologismen Heines entdeckt werden können, die zum Spekulieren einladen: Apfeltörtchen, Bretterkonnexionen, Campejaden, Duell, Erzfreund, Ferne, Goethetum, Hamborger, Ideenguillotine, Juliussonne, Korfu, Lessing, Matratzengruft, Nationalzuchthaus, Ökonomie, Porträts, Quellen, Riesenharf, Sammler,Taufzettel, Übersetzung, Vernichtungskrieg, Weltkuddelmuddel, XY-ungelöst, Zeitgenössinnen Die Überschriften bilden den jeweiligen roten Faden eines jeden Kapitels. Letztere erinnerten mich an unterhaltsame Essays, in denen Liedtke nicht nur den historischen Kontext, sondern auch die jeweilige Lebenssituation Heines verständlich skizziert. Um eine Vorstellung von Liedtkes Schreib- und Vorgehensweise erhalten zu können, füge ich einen Auszug aus dem Kapitel 'Ferne' ein: "Die »Reisebilder« waren es, die Heine berühmt machten. […] Mit dieser vierbändigen Serie hatte er eine neue, offene Erzählform geschaffen, assoziativ, aktuell und subjektiv bis hin zur Willkür: »Im Grunde ist es auch gleichgültig was ich beschreibe; Alles ist ja Gottes Welt und der Beachtung wert, und was ich aus den Dingen nicht hinaussehe, das sehe ich hinein«, bekannte Heine 1826 ebenso lapidar wie selbstbewusst. Interessant waren auf einmal nicht mehr die Dinge, die es objektiv zu beschreiben galt, sondern interessant waren die Art ihrer Beschreibung und das Subjekt, das sie sah – dieser Paradigmenwechsel bedeutet einen Bruch mit der klassischen Autonomieästhetik der »Kunstperiode« (→ Goethetum) und einen wichtigen Schritt zur literarischen Moderne." Hierbei arbeitet Liedtke, wie am Auszug bereits ersichtlich, immer wieder mit Querverweisen zu anderen Kapiteln, in denen dann auf die jeweils angeschnittenen Themen näher eingegangen wird. Mithilfe von Auszügen aus Briefen und Heines Werken, sowie Aussagen von Zeitgenossen, aber auch Anekdoten bleibt das Buch immer nah an Heine; gleichzeitig verliehen sie den gut formulierten Texten eine zusätzliche Lebendigkeit. Wie bereits erwähnt hält das Buch interessante Informationen, aber auch Kuriositäten über die damalige Zeit bereit, wie beispielsweise: „Eine der Absurditäten des deutschen Zensurwesens bestand darin, dass 1834 im Deutschen Bund sogar der Abdruck von Zensurstrichen verboten wurde. Vom Zensor getilgte Stellen sollten für die Leser nicht mehr als solche erkennbar, [...]“ Abgesehen davon, dass ich einiges über und von Heine erfuhr und somit auch seinen Werken noch näher kommen konnte, lernte ich einiges dazu. So war mir beispielsweise nicht bekannt, dass Heine für seinen Versepos 'Deutschland. Ein Wintermärchen' (das ich an dieser Stelle wärmstens empfohlen möchte) als Strophen- und Versmaß eine Variante aus der lateinischen Dichtung des Mittelalters, die sogenannten Vagantenstrophe, verwendete. Liedtke erklärt dies anschließend genauer. Im Anhang kann Heines Leben dank einer Zeittafel [dieses Mal chronologisch ;-)] nachgelesen werden. Ein Zitatnachweis ist ebenso enthalten. Ach ja: Bei den Zitaten wurde die ursprüngliche Interpunktion übernommen, nicht aber die Schreibweise. Diese wurde der heutigen Rechtschreibung etwas angepasst, was ich ein wenig schade fand. Dafür achtete Liedtke – nach eigener Aussage – darauf, den Lautstand nicht allzu sehr zu verfremden, was mich wiederum etwas tröstete. Anmerken möchte ich noch, dass Heines Tragödien 'Almansor' und 'William Ratcliff' „gespoilert“ werden, was mich aber nicht davor abhalten wird, diese zu lesen – ganz im Gegenteil! Nach dieser anregenden Lektüre möchte ich sie umso lieber kennenlernen. Abschließend möchte ich das ABC-Buch, diese „Mini-Enzyklopädie“, all jenen empfehlen, die mehr über Heine erfahren möchten und seine Werke schätzen - aber auch jenen, die noch einen Einstieg beziehungsweise nach einen Zugang zu Heine suchen. „Ist das Leben des Individuums nicht vielleicht eben so viel wert wie das des ganzen Geschlechts? Denn jeder einzelne Mensch ist schon eine Welt, die mit ihm geboren wird und mit ihm stirbt,unter jedem Grabstein liegt eine Weltgeschichte.“ - Heinrich Heine

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