Christian Linker Blitzlichtgewitter

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Inhaltsangabe zu „Blitzlichtgewitter“ von Christian Linker

Ausgezeichnet mit dem Hansjörg Martin Kinder- und Jugendkrimipreis 2009

Eben war Becca noch Fabians Freundin, doch seit zwei Tagen ist sie seine Ex. In seinem Frust lässt sich Fabian auf einer Party volllaufen, fotografiert aus Rache die betrunkene schlafende Becca in anzüglicher Pose und verbreitet diese Bilder übers Handy. Als er am nächsten Morgen begreift, was er angerichtet hat, ist es zu spät. Fast jeder auf der Schule hat die Fotos inzwischen auf dem Handy und Fabian wird hineingezogen in einen Strudel von Ereignissen.

Na ja, das Buch ist eben der typische Teenager Problem Roman, im Grunde die schriftliche Fassung von dem, was so auf RTL läuft. Mäßig ...

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    Blitzlichtgewitter

    Emotionen

    12. June 2017 um 20:38

    Das Buch "Blitzlichtgewitter" ist das erste, das ich von Christian Linker gelesen habe. Es handelt sich dabei um Jugendbuch der klassischen Art. Angesprochen habe mich sowohl Titel, Cover als auch der Klappentext.HandlungFabian will sich an seiner Exfreundin rächen und knipst in einer Kurzschlussreaktion peinliche Nacktbilder von ihr, die er dann natürlich auch fleißig verschickt. Ein typischer RTL Einstieg könnte man sagen, auch wenn solche Ereignisse heutzutage ja wirklich (leider) der Realität entsprechen. Fabian bereut seine Tat bereits am nächsten Morgen, als er von der vorhergegangen Partynacht ausgenüchtert ist, aber es ist zu spät - die Bilder kann er nicht zurücknehmen. Allerdings muss er sich bald mehr als nur dem Zorn von Becca stellen, denn plötzlich gerät Fabian unter Verdacht mit einem Mobbingvideo zu tun haben. Sogar die Polizei ermittelt bereits in dem Fall, weswegen auch das LKA an der Schule auftaucht. Okay, ab hier wurde die Geschichte dann schon ein bisschen abgedreht. Ich glaube kaum, dass die Polizei nur mit Anschuldigungen einfach mal so einen Schüler aus der Schule holen kann. Außerdem ging das ja alles ziemlich flott, von heute auf morgen steht die Polizei auf der Matte? Das fand ich dann doch etwas unglücklich gelöst. Auch das Ende fand ich etwas überzogen, aber ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel verraten. Meiner Meinung wäre eine galantere Auflösung möglich gewesen.CharaktereDie Charaktere dieses Buches tue ich mich schwer zu beurteilen. Natürlich muss man unterscheiden, zwischen einem Roman, in dem die Eigenart der Personen auf mehreren hundert Seiten liebevoll skizziert werden und einem Jugendbuch, das vor allem unterhalten soll. Natürlich können Charaktere auf knapp zweihundert Seiten nicht in aller Tiefe beschrieben werden und trotzdem hätte ich mir etwas mehr Tiefgang gewünscht. Die Charaktere sind ein bisschen flach geblieben, das lag vielleicht auch an der Erzählperspektive. Ich konnte zu Becca nicht wirklich eine Bindung aufbauen oder Mitleid mit ihr empfinden, da sie für mich immer ein etwas entfernter Charakter geblieben ist. Was dem Autor allerdings zugute gehalten werden muss, ist, dass er die Jugendlichen sehr glaubwürdig dargestellt hat. Gedankengänge, Sprache und Weltansichten waren für mich sehr treffend. Christian Linker weiß, wie Jugendliche reden!SchreibstilNeutral würde ich sagen. Es waren keine literarischen Höhenflüge, aber man merkt, dass der Autor nicht sein erstes Buch geschrieben hat und auch nicht sein letztes schreiben wird. Ich bin mit der Einstellungen an das Buch herangegangen, dass die Sprache umgangssprachlich sein würde, von daher hat das schon gepasst. In puncto Sprache habe ich nicht viel zu kritisieren. Das Buch hat gehalten, was ich mir davon versprochen habe. Es war einfach und flüssig zu lesen.FazitDie Handlung war spannend, aber an einigen doch sehr unrealistisch. Über das Ende eines Buches kann man ja immer streiten, allerdings hat mir das Ende dieses Buches nicht so zugesagt. Es ging alles ziemlich schnell und ich hätte mir mehr Erklärungen gewünscht. Auch die Charaktere waren mir nicht ganz sympathisch, weder Täter noch Opfer. Aus diesem Grund bekommt das Buch von mir zwei Sterne Abzug. Trotzdem werde ich weitere Bücher dieses Autors lesen. "Dschihad Calling" hat mich sehr angesprochen ... okay - das klingt jetzt komisch :D Aber das würde ich auf jeden Fall gerne lesen!

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  • Rezension zu "Blitzlichtgewitter" von Christian Linker

    Blitzlichtgewitter

    abuelita

    07. March 2012 um 18:54

    Frust wegen Becca, die sich von ihm getrennt hat, ein paar Bier zu viel, ein verrückter Einfall – und Fabian zückt das Handy und macht auf einer Party Fotos von seiner Ex. Richtig fiese Fotos, die es niemals geben dürfte ….doch diese Einsicht kommt für Fabian zu spät, hat er die Bilder doch nachts per MMS in die Runde geschickt….. Ein schulweites Handyverbot ist die Folge und keiner will mehr was mit Fabian zu tun haben. Ausserdem wird er von einem Unbekannten bedroht, gerät in Verdacht, mit einem widerwärtigen Slappingfilm zu tun zu haben; er weiss nicht mehr, wem er noch trauen kann - und dann ist auch noch Becca verschwunden…… Soweit so gut. Das Thema ist ja nach wie vor brandaktuell- mit Handy oder Video aufgenommene Fotos verbreiten sich irrsinnig schnell und was z.B. im Internet kursiert, das bleibt auch da und kann nicht mehr „zurückgeholt“ werden. Und manchem wird leider so wie Fabian erst „danach“ klar, was das bedeutet… Das Buch ist leicht, schnell und locker zu lesen, auch für Erwachsene, und es ist auch durchaus spannend, da sich erst am Schluss herausstellt, wie alles zusammenhängt. Allerdings gibt es auch ein paar Ungereimtheiten – ich glaube kaum, dass das LKA (!!!) aufgrund einer anonymen Anzeige bei der Polizei tätig wird- und schon gar nicht in der im Buch beschriebenen Art und Weise. Zudem wäre es doch gerade für Jugendliche interessant gewesen zu lesen, was sich denn nun letztendlich für Konsequenzen für Fabian ergeben haben (und vor allem für Boris ! ) –das kam mir mit dieser einen Seite dann doch etwas zu kurz.

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