Christian Locker Einfach Jeder

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Inhaltsangabe zu „Einfach Jeder“ von Christian Locker

Der Geschichtswissenschaftler und Schriftsteller Mergenthal erzählt die ganze Nacht seinem versoffenen jüngeren Freund Dordinger eine merkwürdige Geschichte von einem Wesenszwilling, der vor exakt 300 Jahren gelebt hat und unter dem Fallbeil sein Leben lassen musste. Dordinger vermutet, dass sein Freund an einer Psychose leidet und überlegt schon ein.e ihm bekannte Psychiaterin um Rat zu fragen. Doch plötzlich befindet sich Dordinger in Mergenthals Wohnung vor einer Guillotine und wird von diesem aufgefordert als sein Henker ans Werk zu gehen… Weshalb glaubt Meinhard Dordinger ein Mörder zu sein und wieso schickt das Schicksal diesen versoffenen Zeitgenossen ins idyllische Graubach? Hat die psychiatrische Patientin Gisela-Amalie Gräfin Hohenschwengen doch Recht und Zeitreisen sind durchaus möglich und welches furchtbare Geheimnis tragen die Gebrüder Wasser mit sich herum? Was sieht die blinde Oppositionspolitikerin Manuela Pressburger wirklich und sind Politiker alles andere, als für was man sie eigentlich hält? Sind alle Menschen nur Getriebene, die dem Unabwendbaren nicht entrinnen können? Dieser skurrile, österreichische Roman führt den Leser in eine Welt, die nur auf den ersten Blick abstrus und unwahrscheinlich wirkt. Möglicherweise ist alles, was dort geschieht, gar nicht so weit weg! „Einfach jeder“ behandelt die Themen Sterbehilfe, Schuld und Verantwortlichkeit und setzt sich mit der Thematik Schicksal oder Verschwörungstheorien auseinander. Die eigentliche Crux aber ist die unabdingliche Anklage gegen die Todesstrafe.

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  • Rezension zu "Einfach Jeder" von Christian Locker

    Einfach Jeder
    21stDaddeath

    21stDaddeath

    01. March 2012 um 21:57

    "Einfach Jeder" ist ein unglaublich philosophisches Werk und eine merkwürdige Geschichte, welches sicherlich seine Stärken und Schwächen hat. Man fragt sich, wie der Autor nur auf all die Dinge gekommen ist. Allerdings muss man sagen: Es ist nicht ein Buch für die breite Masse, sondern es braucht einiges um es zu verstehen. Zum ersten kommen Charaktere, die den Autor sicherlich in einer gewissen Weise widerspielgeln, andererseits die man aber auch als extrembeispiel sehen kann. Zweitens ist der Roman Einfach Jeder ein Roman, der sich steigert und somit erst am Schluss am besten wird. Am Anfang war es noch recht unklar und nicht so spannend, aber ich habe mir gedacht, dass es nur besser werden kann, weil das bei vielen Büchern so ist, dass sie erst mittendrin richtig gut sind. Drittens: Besonders faszinierend sind die scheinbar unglaublichen Zufälle die hier geschehen mit den Hauptcharakteren Dordinger, die Gräfin und Pressburger. Viertens wird hier nicht nur das Thema Todesstrafe behandelt, sondern auch Themen die man auf den ersten Blick gar nicht so erkennt. Es ist sicherlich beim Lesen von Vorteil gewesen, dass ich den Autor persönlich kenne. Der Roman hätte auch in Wirklichkeit passieren können, wenn diese unglaublichen Zufälle oder ist es Schicksal eingetreten wären. Vor allem, dass die Geschichte in Wien spielt, zeigt dass der Autor sich in den Wiener Heurigen gut auskennt, was auch der Fall ist und daher finden viele Gespräche dort statt. Einfach Jeder ist allerdings ein Werk, wo auch Dinge geschehen, die man vielleicht nicht so gedacht hätte und das erzeugt Spannung, wie es denn ausgehen könnte. Dieses Werk würde ich trotz einiger Schwächen weiterempfehlen. Ich bin schon gespannt auf den zweiten Roman, der keine Fortsetzung von diesem Buch sein wird, weil dieses Buch hier schon eine abgeschlossene Geschichte hat.

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  • Rezension zu "Einfach Jeder" von Christian Locker

    Einfach Jeder
    LuciaFlores

    LuciaFlores

    03. February 2012 um 19:45

    Das Buch macht so richtig Lust auf die Wiener Beisl-Kultur mit seinen markant und humoristisch gezeichneten Protagonisten. Mehr und mehr geraten diese in einen Strudel skurriler Absurditäten, welcher in einem ungeahnten Showdown endet! Der Bogen wird von einem Abend im Wirthaus, welcher zu Beginn nur einer von vielen zu sein scheint, über übersinnliche Aktivitäten hin zur Anklage gegen die Todesstrafe gespannt, was den Leser/die Leserin nachdenklich zurück lässt. Man wird den Eindruck nicht los, dass das soweit weg geglaubte Thema Todesstrafe nicht doch näher mit unserer Alltagswelt verbunden ist, als angenommen. Ein einzigartiges Buch, das Wiener Beisel-Mentalität mit einem der brisantesten und aktuellsten Themen unserer Zeit verbindet. Ein toller Wien-Roman! Sehr zu empfehlen!

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