Christian Mähr

 3.6 Sterne bei 51 Bewertungen
Autor von Alles Fleisch ist Gras, Das unsagbar Gute und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Christian Mähr

Der Chemiker und Schriftsteller Christian Mähr wurde 1952 in Vorarlberg geboren. Er arbeitet als Wissenschaftsredakteur für den ORF. Seine Werke werden hauptsächlich der fantastischen Literatur zugeordnet. So erhielt er die beiden bedeutendsten deutschen Science-Fiction-Preise für seinen Roman "Fatous Satub".

Alle Bücher von Christian Mähr

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Christian MährAlles Fleisch ist Gras
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Alles Fleisch ist Gras
Alles Fleisch ist Gras
 (28)
Erschienen am 08.02.2010
Christian MährDas unsagbar Gute
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Das unsagbar Gute
Das unsagbar Gute
 (6)
Erschienen am 29.08.2011
Christian MährVergessene Erfindungen
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Vergessene Erfindungen
Vergessene Erfindungen
 (3)
Erschienen am 05.09.2005
Christian MährTod auf der Tageskarte
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Tod auf der Tageskarte
Tod auf der Tageskarte
 (4)
Erschienen am 03.02.2014
Christian MährVon Alkohol bis Zucker
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Von Alkohol bis Zucker
Von Alkohol bis Zucker
 (2)
Erschienen am 20.11.2017
Christian MährSemmlers Deal
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Semmlers Deal
Semmlers Deal
 (3)
Erschienen am 08.02.2010
Christian MährKnochen Kochen
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Knochen Kochen
Knochen Kochen
 (2)
Erschienen am 24.08.2015
Christian MährVergessene Erfindungen
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Vergessene Erfindungen
Vergessene Erfindungen
 (1)
Erschienen am 13.01.2017

Neue Rezensionen zu Christian Mähr

Neu
lesefreude_books avatar

Rezension zu "Der Jüngste Tag des Peter Gottlieb" von Christian Mähr

Das Jüngste Gericht tagt in Holzgarten
lesefreude_bookvor 9 Monaten


Der ehemalige Buchhändler Peter Gottlieb erbt das Gasthaus „Lamm“ und macht sich auf in das verschlafene Holzgarten. Dabei passiert ebenjener Unfall. Während ich zu Beginn des Buches noch nach einer logischen Erklärung gesucht habe, spitzt sich die Situation rasch zu. Schnell wird einem klar, dass man mit logischen Denken und naturwissenschaftlichen Kenntnissen hier nicht weiterkommt.


Tote und Lebende unterhalten sich. Menschen, die aus ihren Gräbern auferstehen und dabei nichts mit Zombies und Verwesung zu tun haben. Ein extravaganter, wenig gesprächiger Jesus, ein aggressiver, verletzter Werkstattbesitzer, ein Polizist, der nicht an das Übernatürliche glauben möchte, die Journalisten als einzige Vertretung des weiblichen Geschlechts – ein bunter Haufen an skurrilen Charakteren. Und so sehr ich skurrile Charaktere mag, war mir das hier dann doch etwas zu viel des Guten.


Wieso das Jüngste Gericht derart unspektakulär in einem kleinen unbedeutenden Ort tagt, war selbst den Auferstanden ein Rätsel. Allerdings merkt Christian Mähr richtig an, dass einstmals unbedeutende Orte erst durch ein Ereignis an Bedeutung gewannen, siehe Bethlehem, Braunau und Co. Warum dann also nicht Holzgarten.


Die Geschichte gleicht einer wilden Achterbahnfahrt. Der Leser wird von einer Verwirrung in die nächste geschleudert. Parallelwelt machen dies nicht einfacher.


Wie könnte es in einem Buch über das Jüngste Gericht anderes sein, wird oftmals Bezug auf die Bibel genommen. Meist handelt es sich dabei um Geschichten, die man auch ohne großes Bibelstudium bereits einmal gehört hat. So wie beispielsweise die Geschichte von en 5 Broten und den 2 Fischen, mit denen Jesus das ganze Volk versorgt hat oder die Verwandlung von Wasser zu Wein.


Ich tue mir schwer „Der Jüngste Tag des Peter Gottlieb“ einzuordnen. Streckenweise ist die Geschichte etwas langatmig. Dennoch interessant und man möchte den Ausgang kennen. Man muss sich auf den Roman einlassen und darf sich nicht an übernatürlichen Dingen stören. Nicht für alles darf nach einer Erklärung gesucht werden. Viele Dinge muss man als Leser einfach zu hinnehmen. Ein angenehmer Schreibstil mit einer Geschichte, die mich zwiegespalten zurücklässt.


Der Braumüller Verlag hat mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

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Agnes96s avatar

Rezension zu "Vergessene Erfindungen" von Christian Mähr

Vergessene Erfindungen
Agnes96vor einem Jahr

Christian Mähr stellt in diesem Buch neun 'vergessene' Erfindungen vor. Von diesen Erfindungen habe ich persönlich vorher auch nie etwas gehört, doch jetzt nach der Lektüre des Buches bin ich mit ihnen vertraut. 
Jede Erfindung hat ihr eigenes Kapitel, in der u.a. ein wenig aus dem Leben des Erfinders erzählt wird und die Erfindung vorgestellt wird. Die Beschreibungen sind teilweise sehr technisch gehalten, was anstrengend zu lesen und verstehen sein kann. Persönlich hat es mich aber nicht sehr gestört. 
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, ich habe sehr interessiert etwas über diese vergessenen Erfindungen gelesen und gelernt und kann jetzt mit meinem 'sinnlosen(?)' Wissen über diese angeben ;)

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Karin_Kehrers avatar

Rezension zu "Tod auf der Tageskarte" von Christian Mähr

Wach ich oder träum ich?
Karin_Kehrervor einem Jahr


Der Gastwirt Matthäus Spielberger hat nach einem Unfall einen Traum, in dem zwei Männer eine nackte Leiche in die Rappenlochschlucht werfen.
Er vertraut sich seiner Stammtischrunde an und die beginnt zu ermitteln. Der cholerische Holzschnitzer Lothar Moosmann, der pensionierte Chemieprofessor Lukas Peratoner und der verhinderte Bariton Franz-Josef Blum überreden Spielberger, zur Schlucht zu fahren, um nachzuforschen. Auf dem Weg begegnet ihnen ein Mann, den Matthäus aus seinem Traum wiedererkennt. Und dann wird es gefährlich …


Im hintersten Winkel von Vorarlberg ist die Welt noch in Ordnung. Man trifft sich regelmäßig in der „Blauen Traube“ beim Wirt und redet über Gott und die Welt. Doch dann fängt das mit den Wahrträumen von Matthäus Spielberger an. 
Wer hier einen der üblichen Regionalkrimis erwartet, könnte ein Problem haben. Zwar wird auch hier jede Menge Lokalkolorit geboten, aber es geht mehr um das Philosophieren an sich. Der Leser erfährt so manches über das Leben der einzelnen Protagonisten, das so gar nichts mit dem seltsamen Mordfall zu tun hat. Das kommt der Spannung eher nicht zugute. Außerdem weiß man ja von vornherein schon, wie das mit der Leiche in der Schlucht zugegangen ist.
Einigermaßen skurril wird es, als Geheimdienst und Ostmafia mitzumischen beginnen und das Ende verläuft ein wenig im Sand.
So lebt die Geschichte vor allem von den schrulligen Hauptcharakteren, die man nicht ganz ernst nehmen sollte. Dann entwickelt sich durchaus Lesevergnügen.
Der Autor stammt selbst aus Vorarlberg und weiß also so einiges über die Eigenheiten seiner Landsleute.

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Zusätzliche Informationen

Christian Mähr wurde am 06. Februar 1952 in Feldkirch/Vorarlberg (Österreich) geboren.

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von 1 Lesern aktuell gelesen

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