Christian Mähr Alles Fleisch ist Gras

(27)

Lovelybooks Bewertung

  • 27 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 20 Rezensionen
(4)
(14)
(5)
(4)
(0)

Inhaltsangabe zu „Alles Fleisch ist Gras“ von Christian Mähr

Anton Galba, Leiter der Abwasserreinigungsanlage Dornbirn, verheiratet, zwei Töchter, hat ein Verhältnis mit einer Angestellten. Roland Mathis, selbst scharf auf die Kollegin, spioniert ihnen nach und fotografiert die beiden in flagranti. Das delikate Beweismaterial nutzt er um Anton Galba zu erpressen. Bei einer Rangelei stürzt Mathis unglücklich und ist tot. Anton Galba, in Panik geraten, schreddert die Leiche im Häcksler der Abwasserreinigungsanlage. Galbas ehemaliger Schulkollege Nathanael Weiß, jetzt Chefinspektor der Polizei, untersucht das Verschwinden von Roland Mathis und verdächtigt sofort Anton Galba. Wirkliche Beweise gibt es keine. Aber Weiß wird durch das Vorgehen von Galba auf eine Idee gebracht und hat eine Vision: die Säuberung des spießigen Örtchens Dornbirn von Schädlingen der Gesellschaft. Galba hilft ihm gezwungenermaßen, aber dann finden sich auch noch freiwillige Helfer um das Unternehmen "Schädlingsbekämpfung" voran zu bringen. Und so wird der Häcksler der ARA zum "Schredder der Gesellschaft".

Eine Stadt voller Mörder...nur wo bleibt die Exekutive?

— WolfgangHaupt
WolfgangHaupt

Stöbern in Romane

Der Vater, der vom Himmel fiel

Lyle Bowmann's Geist hilft bei der Klärung der Familiengeheimnisse. Ein wahrlicher Lesegenuss.

oztrail

Der Sandmaler

Afrika ist nicht das, was den Touristen gezeigt wird. Mankell richtet einen schonungslosen, aber liebevollen Blick hinter die Fassaden.

Leserin3

Und es schmilzt

Ergreifend und mitreißend! Ein echtes Lesehighlight!

Diana182

QualityLand

Urkomische und doch gruselig nahe/düstere Dystopie mit herrlichen Charakteren . UNBEDINGT LESEN!!!

ichundelaine

Durch alle Zeiten

Eine starke Frau, die von der Liebe betrogen wurde, dennoch ihren Weg trotz vieler Hindernisse geht. Hervorragend geschrieben!

dicketilla

Kleine Schwester

Eine spannende, fesselnde Erforschung der Schuld, der weiblichen Psyche und der Bürde der Weiblichkeit.

JulesBarrois

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Serienmord für ein besseres Dornbirn

    Alles Fleisch ist Gras
    Greedyreader

    Greedyreader

    Anton Galba, der Leiter der Abwasserreinigungsanlage Dornbirn hat ein Verhältnis mit seiner Angestellten Helga und wird dabei von Roland Mathis, einem anderen Mitarbeiter, beobachtet und fotografiert. Mathis zeigt ihm die Bilder und schickt sich an, ihn zu erpressen. Es geht dabei jedoch nicht um Geld, sondern darum, die Rassenschande einer Beziehung zwischen dem "Slawen" Galba und einer nordischen Frau zu verhindern. Galba wird so wütend, dass erMathis schubst. Dieser fällt die Treppe hinunter und ist sofort tot. Galba entsorgt die Leiche im Häcksler des Gärturms. Das ist der Anfang - Totschlag nicht Mord. Daraus entwickelt sich eine Serie von Ereignissen, die ein wenig außer Kontrolle geraten. Der Roman ist kein Whodunit, er hat nicht diese Art von zielgerichteter Spannung, aber er entwickelt die zentrale Idee - eine Art Selbstjustiz - konsequent und überzeugend bis zum witzigen Ende. Für Anton Galba gibt es kein Entrinnen, und das Geheimnis von Dornbirn, der glücklichsten Stadt Mitteleuropas, wird niemals gelüftet.

    Mehr
    • 2
  • Alles Fleisch ist Gras...

    Alles Fleisch ist Gras
    WolfgangHaupt

    WolfgangHaupt

    10. December 2014 um 12:35

    Ich muss ja zugeben, ich habe zuerst das unsagbar Gute von Christian Mähr gelesen und war begeistert. Eine Erwartung, die Alles Fleisch ist Gras nicht ganz erfüllen konnte. Zwar lebt von den perfiden Personen, aber es erlangt eben nicht die Größe des Nachfolgers. Viele Menschen sterben in Nebensächlichkeit, die Zahl der Mörder wächst stet, selbst die Polizei macht vor dem Verschwindenlassen ungeliebter Subjekte nicht halt. Alles hinter der Prämisse der blinden Justizia, deren Gewalt man sich selbst bemächtigt. Stilistisch gut, leicht lesbar, aber stellenweise etwas zäh. Mir hat bei diesem Werk an manchen Stellen der Antrieb gefehlt, weiterzulesen. Die Geschichte verliert oft an Fahrt, trotz des abgründigen Humors, der mich sehr anspricht. Die Personen sind gut ausgearbeitet, glaubhaft und möglich. Allerdings verliert sich der Text oft in ellenlangen Beschreibungen derer. Dieser Spagat ist im Nachfolger besser gelungen. Trotz allen Meckerns ein lesenswertes Buch, wenn man es vor "Das unsagbar Gute" liest.

    Mehr
  • Rezension zu "Alles Fleisch ist Gras" von Christian Mähr

    Alles Fleisch ist Gras
    beedy

    beedy

    28. November 2011 um 15:49

    Warum sich eine Geliebte eben nicht empfiehlt! Inhalt: ***** Anton Galba, Leiter der Abfallwasserreinigung in Dornbirn, hat ein Problem. Besser gesagt eine Geliebte. Und weil man ja nicht alles an die große Glocke hängt, sollte dieses außereheliche Techtelmechtel geheim bleiben. Was aber wiederum Roland, ein Mitarbeiter von Anton, gar nicht so sieht und deshalb versucht er Anton zu erpressen. Unglücklicherweise meint der Zufall gerade jetzt zuschlagen zu müssen, als Roland auf der Treppe steht und dem erstaunten Galba seine Sicht der Dinge erklärt. Denn zufällig stürzt Roland die Treppe herab und Anton ist das Erpressungsproblem los. Nur, schließt die Lösung eines Problems nicht das Entstehen eines anderen aus und so hat Anton jetzt eine Leiche. Zum Glück hat Anton aber auch einen Industriehäcksler in seiner Firma und das Problem ist gelöst. So scheint es zumindest, den bei dem ganzen beißt sich die Katze nämlich in den Schwanz. Der ehemalige Schulkollege Nathanael Weiß, und nunmehr Polizist, findet die Story rund um Roland sehr interessant und durch eigene Überlegungen und Schlussfolgerungen findet er an so einem Häcksler nichts Anstößiges. Ganz im Gegenteil! Er findet ihn sogar höchst sympathisch und es wäre ja nicht so, dass Nathanael nicht wüsste, wie man damit umgehen müsste. Doch Anton kann mit Nathanaels Euphorie nichts anfangen und versucht sich aus der Affaire zu winden. Doch wenn einer geht, kommt meisten einer nach. Und so dreht sich das Rädchen der Selbstjustiz weiter. Meine Meinung: ********* Sarkastisch und ironisch wird man durch die Geschichte geleitet und was Absurd erscheint, hat doch Hand und Fuß und am Ende fügt sich alles wieder zu einem Ganzen. Ablauf der Geschichte ist rund und die Personen werden nahtlos eingefügt. Der Autor nimmt sich für seine Darsteller Zeit und nicht nur den Hauptprotagonisten wird ein charakterliches Defizit bzw. eine Stärke zugestanden, sondern auch Randfiguren bekommen Leben eingehaucht. Niemand wird benachteiligt und alles trägt zum besseren Verständnis für die Handlungen bei. Leider kann dies aber manchmal in die Länge gezogen werden und daher sehe ich ein kleines Manko. Manche Passagen hätte man kürzen können und dennoch hätte man sich genauso gut in der Geschichte zurecht gefunden. Auf der anderen Seite macht es das Buch wiederum lebendiger. Bei vielen Stellen musste ich schmunzeln, da der Erzählstil sehr fein gezeichnet ist und der Sarkasmus nicht zu kurz kommt. Es ist liebenswürdig und doch gleichzeitig so schön zynisch. Der Autor schafft es, einen roten Faden in das Buch zu integrieren und die typische österreichische Mentalität einzufangen. –Ah, der soll weg. Oder? - -Ja, ja, passt schon!- So in etwa kann man sich es vorstellen. Dabei gelingt es dem Autor aber nicht plump zu wirken, oder sich auf künstliche Effekthascherei zu verlassen. Die Geschichte trottet im positiven Sinn vor sich hin und wenn man glaubt, man weiß Bescheid, so wird man wieder mit einer neuen Wendung überrascht. Obwohl sich für mich durch die Ausführlichkeit einige Längen ergeben, so hat man zu keiner Zeit den Eindruck, dass die Geschichte stagniert. Es tut sich immer irgendwas bei den scheinbar stinknormalen Protagonisten. Dies macht daher den Reiz aus, dass es nicht hochintelligente Alleskönner sind, sondern eher wie der nette Nachbar von neben an, der eben mal schnell die Stadt von allem Übel, das tagtäglich auf uns lauert, befreien will. Selbstjustiz mag ja seinen Anreiz haben, ist aber keine Entschuldigung für die Tat, die man selber begeht. Unter diesem Gesichtspunkt ist es interessant zu sehen, wie die Figuren im Buch sich die eigene Wahrheit zu recht legen und sich auf die Rechtsprechung des Mittelalters beziehen. Die Gedanken dazu sind recht nett zu lesen, da sie nüchtern aber dennoch mit einem morbiden Witz erzählt werden. Da ich einige Längen sehe, bekommt das Buch aber leider nicht die Höchstnote. Es lässt sich aber sehr gut lesen und man kann sich gut in die Geschichte hineinversetzen. Bei dem Buch sollte man aber Spaß an Sarkasmus, Ironie, Zynismus und unterschwelligem Humor haben, oder dies alles schätzen, da es einem dann viel leichter fällt in die Welt von Anton und seinem Häcksler hinabzutauchen.

    Mehr
  • Rezension zu "Alles Fleisch ist Gras" von Christian Mähr

    Alles Fleisch ist Gras
    Toschi3

    Toschi3

    14. September 2011 um 10:48

    Und ewig arbeitet der Häcksler Ingenieur Anton Galba wird erpresst. Sein Mitarbeiter Mathis hat ihn und seine Geliebte bei einem Techtelmechtel beweiskräftig im Bild festgehalten. Bei einem Streit stützt Mathis jedoch eine Treppe hinunter und bricht sich das Genick. Ein neues Problem für Galba: wohin mit der Leiche? Da kommt ihm der Restfleischhäcksler seiner Abwasserreinigungsanlage gerade recht. Nur hat er nicht mir dem hartnäckigen Chefinspektor Weiß gerechnet. Doch statt Galba dingfest zu machen, fällt Weiß prompt jemand ein, den er auch loswerden will. Und denn noch einer, und dann noch einer... Der Autor Christian Mähr ist Österreicher. Und das merkt man auch an seinem Schreibstil. Manchmal etwas verdreht, ja fast gestelzt kommen seine Sätze daher. Doch wenn man sich an diesen österreichischen Charme erst einmal gewöhnt hat, dann durchschaut man das feine, bizarre Gebilde, dass der Autor hier vorlegt. Ja, die feinen Geschichten um die „Gewinnung“ potentiellen Opfer werden zynisch, die Entwicklung der Hauptcharaktere zeigt das skurrile Dilemma a la „Die Geister die ich rief ...“. Leider holt der Autor bei den Hintergrundgeschichten um die Opfer in meinen Augen etwas zu weit aus. Dadurch wird das Buch zwischendurch immer mal etwas lang. Dennoch habe ich mich köstlich amüsiert. Fazit: Ein wunderbarer, etwas anderer Krimi voll schwarzem Humor und auch unfreiwilliger Komik. Wer einen reißerischen Thriller erwartet, wird - trotz der vielen Leichen - aber enttäuscht sein.

    Mehr
  • Rezension zu "Alles Fleisch ist Gras" von Christian Mähr

    Alles Fleisch ist Gras
    Mierella

    Mierella

    10. September 2011 um 16:33

    Hinterfotzig hoch drei.. ist dieser Krimi. Immer wenn man meint, man weiß, wie es weitergeht, ist alles ganz anders. „Alles Fleisch ist Gras“ von Christian Mahr ist ein ganz spezielles Buch. Es geht um Anton Galba, Diplom-Ingenieur und Leiter der Kläranlage im beschaulichen Ort Dornbirn. Galba hat ein Verhältnis mit seiner Mitarbeiterin Helga Sieber. Dabei wird er von dem Labortechniker Mathis erwischt, der heimlich fotografiert. Als Mathis seinen Chef zur Rede stellt, enthüllt er kuriose Ansichten: er findet „Galba“ ist ein slawischer Name und somit wäre die Affäre Rassenschande mit der nordischen Frau Helga. Bevor er noch erklären kann, was er will, schubst ihn Galba. Mathis stürzt unglücklich und ist tot. Aus dieser Misere befreit sich Anton Galba indem er Mathis in den Häcklser der Kläranlage wirft, dort wird der rückstandslos beseitigt. Der ermittelnde Kommissar im Vermisstenfall Mathis ist Nathaniel Weiß, der zusammen mit Galba in die Schule ging. Er kommt Galba auf die Schliche. Nun ist es aus…von wegen, es geht erst richtig los: Weiß kommt auf die Idee, den Mann seiner Exfrau zu beseitigen, einen Bauunternehmer und Schürzenjäger. Galba muss ihm helfen. Alle Personen in diesem Buch sind ganz spezielle Typen mit ganz speziellen Ansichten und einem ganz speziellen Weltbild. Nun kommt noch ein mittelalterliches Femegericht ins Spiel und die Aktion „sauberes Dornbin“ läuft an. Ich habe dieses Buch mit großem Interesse und Erstaunen gelesen und war schon sehr gespannt, wie der Autor das Chaos am Ende aufdröselt. Er hat das sehr gut gemacht, ich habe das Buch mit einem Lächeln geschlossen.

    Mehr
  • Rezension zu "Alles Fleisch ist Gras" von Christian Mähr

    Alles Fleisch ist Gras
    SmilingKatinka

    SmilingKatinka

    08. December 2010 um 13:20

    Die beschauliche Stadt Dornbirn hat, wie so viele andere Städte auch, nicht nur ehrbare Bürger. Auch hier gibt es Lug, Betrug und Ehebruch. Auch Anton Galba, Leiter der städtischen Abwasserreinigungsanlage, nimmt es mit der Treue nicht so genau und betrügt seine Frau mit einer Mitarbeiterin. Das Dumme ist nur, dass er dabei erwicht wird. Er wird mit den Fotos erpresst und schuppst den Erpresser so unglücklich, dass dieser vom Turm fällt und augenblicklich tot ist. Was macht man mit der Leiche? Zum Glück gehört zu seiner Anlage auch ein Gärturm mit gigantischem Häcksler und so zerschreddert er die Leiche kurzerhand. Doch sein alter Schulfreund, Chefinspektor Nathanael weiß, kommt ihm auf die Schliche. Da auch er jemanden kennt, den er gerne loswerden möchte, muss Galba nicht mit Konsequenzen rechnen, sondern bei der Beseitigung eines anderen nicht ganz ehrbaren Bürgers helfen. Dies ist erst der Anfang einer großen Säuberungsaktion. Schon das Cover hat mir sehr gut gefallen und so konnte ich es kaum abwarten, das Buch aufzuschlagen und zu lesen. Die Sprache würde ich durchaus als gehoben bezeichnen, da die Sätze lang und verschachtelt sind. Auch wurde viel Wert auf die inneren Monologe der Protagonisten gelegt und es fehlte etwas dieses typische Krimifeeling, bei dem man immer wissen will, wie es denn weitergeht. Es ist sicher kein Buch, zum nebenbei lesen, da man einige Sätze und Passagen doch mehrmals lesen muss. Auch muss man mit dem schwarzen Humor des Autors zurechtkommen. Mir hat er ser zugesagt. "Alles Fleisch ist Gras" ist ein Buch für Freunde guter Literatur, das sich positiv vom Buchmarkt abhebt.

    Mehr
  • Rezension zu "Alles Fleisch ist Gras" von Christian Mähr

    Alles Fleisch ist Gras
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. September 2010 um 09:50

    Anton Galba, Leiter der städtischen Abwasserreinigungsanlage ARA, amüsiert sich außerdienstlich mit seiner Laborantin. Das stößt seinem rassistischen Mitarbeiter Roland Mathis bitter auf, denn er glaubt, die einheimische Helga vor dem vermeintlich slawischen Chef schützen zu müssen. Die Erpressung, um die "unpassende" Liaison zu beenden, geht jedoch gründlich schief. Galba ist gar nicht schockiert von der Idee, die heimlich geschossenen Bilder doch gleich seiner Ehefrau zuzumailen. Ein kurzes Handgemenge später und Mathis liegt tot am Fuß der Treppe. Da der Unfall unter diesen Umständen schwer als solcher deklarierbar ist, lässt Galba die Leiche kurzerhand in einem Zerkleinerer enden, der auf dem Gelände der ARA installiert ist. Um den Vermisstenfall Mathis kümmert sich Galbas alter Schulkamerad Nathanael Weiß - der ahnt sehr schnell, was wirklich vorgefallen ist, nur nachweisbar ist es kaum. Für Weiß kein Problem: Er bleut Galba ein, dass er sehr wohl Bescheid weiß und damit gerät Galba vom Regen in die Traufe. Denn Weiß denkt über "unpassende" Individuen nach und will Galbas Methode für eigene Zwecke nutzen. Den "Schädlinge der Gesellschaft" soll es an den Kragen gehen, allen voran dem Mann, der Weiß einst die Frau ausspannte und diese nun nach Kräften hintergeht. Damit beginnt eine irrwitzige Kette von Selbstjustiz, die sich aus alten Femeregeln speist und unerwartete Unterstützung erhält. Eine rabenschwarze und bitterböse Geschichte entspinnt sich um Werte, Gesellschaft und Moral sowie die Frage, wer sich um deren Wahrung kümmern soll. Wer darf Fehltritte bestrafen und wie weit darf man gehen? Immerhin ist die "Methode Galba" eine absolute und folglich diskutieren die Beteiligten mehr als einmal, dass man schnell halb Dornbirn in die ARA locken müsste, wenn man die selbst gewählten Regeln der Feme konsequent anwende. Ziemlich willkürlich fällt die Auswahl, wer sich auf die Liste der Verschwundenen einreiht und reichlich obskur fällt die Begründung aus, weshalb ausgerechnet die mittelalterliche Feme zu Rate gezogen und ausgeübt wird. Obskur muss sie wohl sein, wenn sich die private Feme auf einen König beruft, den schon seit Jahrhunderten nicht mehr gibt. Galba will sich zu Recht von den skrupellosen Säuberungsaktionen distanzieren und versucht, Weiß und seine ominöse Helferin zu stoppen. Aber Galbas Mittel sind nur zu Beginn makellos; auch er wird dreister und man fragt sich zunehmend, wo die Grenzen zwischen Gut und Böse verwischen. Die Geschichte endet völlig anders als gedacht und deutet an, dass die Diskussionen weder für Galba noch für den Leser je zu Ende sein werden. Das Buch ist sehr klug geschrieben. Viele Denkanstöße bemerkt man nicht sofort, dafür aber ist eine latente Gesellschaftskritik stets spürbar. Die Wut über einzelne Menschen mag berechtigt sein und bei Mähr dürfen die Protagonisten stellvertretend für andere Betroffene fehlbare Menschen für ihre Vergehen strafen und ihr individuelles Gerechtigkeitsempfinden ausleben. Bei Mährs Gedankenexperiment darf es bis zum äußersten gehen; es geht so weit, dass sich das endgültige Urteil des Lesers über Selbstjustiz ziemlich schnell einstellen dürfte. Sehr clever finde ich die doppeldeutige Titelwahl. "Alles Fleisch ist Gras" stammt aus einem Bibelvers (was recht schnell erläutert wird) und erhält über eine besondere Prozesstufe in der ARA einen Hintersinn ... und wieder was zum Nachdenken ...

    Mehr
  • Rezension zu "Alles Fleisch ist Gras" von Christian Mähr

    Alles Fleisch ist Gras
    Rhiannon83

    Rhiannon83

    17. August 2010 um 14:17

    „einfach zu anstrengend“ Als ich die Leseprobe zu diesem Buch bei vorablesen.de las dachte ich: Naja klingt ganz okay, aber wer weiß vielleicht wird es ja noch besser. Bin mal gespannt wie der Autor das löst. Und nun das! Ich musste das Buch nach NUR 3 Kapiteln zur Seite legen. Ich konnte einfach nicht weiter lesen. Was noch als ziemlich störend und irritierend fand waren die nicht wirklich erkennbaren Szenewechsel. Wie? Was? Wer ist denn nun im Mittelpunkt. Scheinbar wechselt der Autor wahllos die Szenen ohne erkennbaren Absatz. Der Ansatz klang wirklich vielversprechend, doch dann das. Wer nicht das macht was sich gehört der wird kurzerhand zerhäckselt. Und dann immer wieder dieses Thema des Seitensprungs und der kompromittierenden Bilder. Also wirklich ... nein es geht nicht! Vielleicht irgendwann. Das Buch bekommt auch nur deshalb diese 5 Punkte, weil ich eben nicht weiß was noch so alles passiert.

    Mehr
  • Rezension zu "Alles Fleisch ist Gras" von Christian Mähr

    Alles Fleisch ist Gras
    R-E-R

    R-E-R

    22. July 2010 um 12:01

    Im Mozart-Zustand “Alles Fleisch ist Gras” nennt Christian Mähr seinen Roman. Er stellt damit einen Psalm aus der Lutherbibel voran, bevor er darangeht auf amüsante Weise zu beschreiben, was passiert, wenn aus Zufall und Gelegenheit tödliches Schicksal werden. Diplom-Ingenieur Anton Galba wird erpresst. Roland Mathis hat ihn in flagranti mit seiner Laborantin erwischt und kompromittierende Fotos geschossen. Als er diese Fotos präsentiert kommt es zu einem tödlichen Unfall. Nicht geplant, nicht gewollt, also durchaus erklärlich. Nicht jedoch, wenn man wie Galba die Leiche hinterher in dem großen Häcksler der Kläranlage entsorgt. Und dann einen alten Schulfreund bittet, das Verschwinden des Mitarbeiters zu untersuchen. Nathanael Weiß findet schnell heraus was mit Roland Mathis wirklich passiert ist. Aber wenn man schon einmal die Möglichkeit hat, unliebsame Zeitgenossen auf nimmer Wiedersehen verschwinden zu lassen, sollte man sie nicht ungenutzt lassen, findet er. Dem Leser wird natürlich schnell klar, das es nicht bei einem Opfer bleibt. Nathanael Weiß wird durch seinen Beruf als Kriminalinspektor schließlich täglich mit allen Spielarten des Bösen konfrontiert. Das Böse aus der Gesellschaft zu tilgen wird schließlich zu seinem Credo. Er sprüht vor Energie und Lebensfreude als es ihm, mit Hilfe von Galba, gelingt den Schürzenjäger Ludwig Stadler verschwinden zu lassen. Schließlich hat dieser nicht nur seine Ehe zerstört! Der naive Abwassertechniker begreift schließlich mit Entsetzen, das Stadler nur der erste Name auf einer ganzen Liste ist, die Weiß gewissenhaft abzuarbeiten gedenkt. Natürlich bleiben die nächtlichen “Entsorgungsaktionen” nicht ohne Folgen. Innerlich schmunzelnd begleitet man Anton Galba bei den verzweifelten Versuchen das Treiben zu stoppen. Christian Mährs Rezept funktioniert. Wie im Krimi bei Inspektor Columbo. Man weiß wer der Mörder ist und fragt sich nur ob und wann er erwischt wird. Beziehungsweise durch welchen banalen Fehler man ihm auf die Schliche kommt. Mähr stellt Gut und Böse gegenüber. Aktion ist gleich Reaktion. Die Reaktionen sind nicht immer vorhersehbar, was dem ganzen eine angenehme Spannung und einen kuriosen Handlungsverlauf verleiht. Daneben sorgen die unterschiedlichen Weltanschauungen der Hauptprotagonisten Weiß und Galba für Passagen poetischen Tiefgangs. Eine ganze Reihe weiterer obskurer Figuren bereichern den Roman und lassen ihn zu einem spiegelnden Kaleidoskop menschlicher Tugenden und Schwächen werden. Ich schließe mich dem Schlusswort des Autors an: Mehr kann man nicht verlangen!

    Mehr
  • Rezension zu "Alles Fleisch ist Gras" von Christian Mähr

    Alles Fleisch ist Gras
    elschummi

    elschummi

    22. May 2010 um 18:06

    Der Leiter einer Abwasser-Reinigungs-Anlage, verheiratet, nicht glücklich, kein guter Ehemann dafür aber fürsorglicher Vater, hat eine Affäre mit einer anderen Frau, ein Schnüffler, der ihm auf die Schliche gekommen ist und ihn erpressen will, ist nichts besonderes und kommt in vielen Kriminalfällen vor. Doch den Tod des widerwärtigen Schnüfflers, der über eine Stiege stürzt, in Wahrheit aber gestoßen wurde, gilt es aufzuklären. War es Mord? War es ein Unfall? Der Polizist Nathanael Weiß hat da einige Aufklärungsarbeiten zu erledigen. Etwas schwierig, doch sicherlich machbar. Man wird sehen, wie dieser Krimi anfängt und endet.

    Mehr
  • Liebe Buchfragen-Freunde, ich hätte auch gerne ein paar Lesetipps ...

    Jörg Maurer

    Jörg Maurer

    Liebe Buchfragen-Freunde, ich hätte auch gerne ein paar Lesetipps von Euch - kann mir jemand etwas empfehlen? Genre egal, Hauptsache guter Lesestoff. Schön wäre, wenn Ihr dazu schreibt, was Euch am jeweiligen Buch gefällt (ohne die Geschichte zu verraten ;-) )
    Gespannte Grüße, Jörg

    • 20
  • Rezension zu "Alles Fleisch ist Gras" von Christian Mähr

    Alles Fleisch ist Gras
    a.schmalzbauer

    a.schmalzbauer

    19. March 2010 um 17:44

    Anton Galba, Leiter der Abwasserreinigungsanlage Dornbirn, verheiratet, zwei Töchter, hat ein Verhältnis mit einer Angestellten. Roland Mathis, selbst scharf auf die Kollegin, spioniert ihnen nach und fotografiert die beiden in flagranti. Das delikate Beweismaterial nutzt er um Anton Galba zu erpressen. Bei einer Rangelei stürzt Mathis unglücklich und ist tot. Anton Galba, in Panik geraten, schreddert die Leiche im Häcksler der Abwasserreinigungsanlage. Galbas ehemaliger Schulkollege Nathanael Weiß, jetzt Chefinspektor der Polizei, untersucht das Verschwinden von Roland Mathis und verdächtigt sofort Anton Galba. Wirkliche Beweise gibt es keine. Aber Weiß wird durch das Vorgehen von Galba auf eine Idee gebracht und hat eine Vision: die Säuberung des spießigen Örtchens Dornbirn von Schädlingen der Gesellschaft. Galba hilft ihm gezwungenermaßen, aber dann finden sich auch noch freiwillige Helfer um das Unternehmen "Schädlingsbekämpfung" voran zu bringen. Und so wird der Häcksler der ARA zum "Schredder der Gesellschaft". Christian Mähr beschreibt auf bissige und sarkastische Weise, wie erwachsene Menschen des 21. Jahrhunderts das Femegericht des 14. Jahrhunderts wieder beleben. Sie üben in selbstgerechter Art und Weise Selbstjustiz aus, ohne ein Unrechtsbewusstsein an den Tag zu legen. Der einzige, der kalte Füße bekommt ist Anton Galba, allerdings hat er in gewisser Weise den Stein erst ins Rollen gebracht. Dieses Buch ist kein gängiges Genre und lässt sich schwer einordnen. Wohl auch ein Buch, welches die Geister scheidet. Ein Spagat zwischen Gesellschaftskritik und Krimi, allerdings gelingt der Spagat dem Autor nicht immer. Manchmal entsteht der Eindruck als hätte Mähr selbst den roten Faden verloren. Es ist konzentriertes Lesen notwendig, doch auch die Sprache lässt einen ab und zu stolpern. Ich habe lange gebraucht, es zu lesen, obwohl es mir schon gut gefallen hat. Das überzogen Skurrile und Makabere, die speziellen Charaktere, die alle auf irgendeine Art und Weise durch geknallt sind. Es macht Spaß, sich einmal mit einem Buch auseinander zu setzen, welches nicht Mainstream ist. Ein empfehlenswertes Buch für Leser, welche schwarzen Humor mögen und einen Hang zum Zynischen haben. Mähr beschreibt eine Art der Grenzüberschreitung, die vielleicht Manche in Gedanken auch schon mal gehabt haben mögen.

    Mehr
  • Rezension zu "Alles Fleisch ist Gras" von Christian Mähr

    Alles Fleisch ist Gras
    Perlentaucher

    Perlentaucher

    16. March 2010 um 16:46

    Dornbirn ist ein kleines Biotop des bäuerlichen Biedersinns im Vorarlberg (Christian Mähr, der Autor diese Buches, muss es wissen, denn er lebt hier heute) und wird in dem Buch „Alles Fleisch ist Gras“ zum Schauplatz einer ungewöhnlichen Kette von Säuberungs-, ups entschuldigen Sie, Läuterungsaktionen. Alles beginnt mit Anton Galba, dem Mann der in seiner Funktion als Leiter der Abwasserwerke Dornbirn in der Lage ist „aus Scheiße Gold zu machen“ (als Erfinder eines besonderen Granulierverfahrens, dass – na Sie wissen schon). Erfinderisch muss Anton Galba auch werden als er von einem Laborassistenten mit wirklich fiesem Charakter mit Photos, die seinen Seitensprung dokumentieren, erpresst wird. Unfreiwillig wird der gerade Mensch zum Mörder und muss nun aus Fleisch Gras machen, sprich: die Leiche spurlos verschwinden lassen. Auch dieses Verfahren ist so intelligent, dass ihm nur der schlaue Nathanael Weiß, Schulfreund und hohes Tier bei der Polizei, der vom Vorliegen eines Verbrechens überzeugt ist, auf die Schliche kommt. Dieser Nathanael Weiß lässt Gnade vor Recht walten, weil er das Verfahren des Anton Galba gern auf weitere verbrecherische Elemente im Ort anwenden möchte. Es gibt im Verlauf der Geschichte mehr Menschen, die der Versuchung erliegen, sich an der Feme zu beteiligen. Und es gibt immer noch Anton Galba mit seiner „neurotischen Fixierung auf geordnete Zustände“, der dem Albtraum ein Ende setzen möchte. So wird das Dornbirnsche Moritat zwischen den Opfern und Tätern immer wieder neuen Höhepunkten zugetrieben, und über das Ende wird natürlich nichts verraten. Die Geschichte ist hervorragend erzählt. Besonders in der ersten Hälfte konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Durch die Überzeichnung der Figuren und die nötige Portion scharfen Zynismus wird diese unappetitliche Dorf- und Mord(s)geschichte zu einem absoluten Lesevergnügen. Das hatte ich nach der Leseprobe bereits erwartet, aber was mich dann überrascht hat, ist die sehr liebevolle, bilderreiche Beschreibung der kleinen Szenen. Als Beispiel diene die Szene, in der sich Nathanael mit seiner Ex-Frau in einem Kaffeehaus trifft: „In jedem Fall durfte man die Szene als Beweis der Tatsache deuten, dass unser aller Leben wenig Spaß macht und schlecht ausgeht: so etwas will niemand sehen. (…) Sie gingen ohne ein weiteres Wort und ließen ein Kaffeehaus hinter sich, in dem sich die Erleichterung ausbreitete wie der Duft einer warmen Backstube.“ (S. 93). Diese Stellen sind einfach ein großes Vergnügen, leider findet man sie vor allem in der ersten Hälfte. Womit ich auch schon zu meinem Kritikpunkt komme. Der Roman ergeht sich in der Mitte und dann auch immer wieder in etwas langatmigen Innenansichten der Protagonisten. Dann gibt es einige Unstimmigkeiten im Handlungsverlauf, und das Ende hat mich auch ein ganz klein wenig enttäuscht zurückgelassen. Aber: das alles kann das Leseerlebnis in toto nicht schmälern. Ich kann dieses Buch allen Lesern wärmstens empfehlen, die schwarzen Humor mögen. Und Lesern, die gut erzählte Geschichten mögen, welche uns am Ende so viel mehr über uns erzählen als jede Studie es könnte.

    Mehr
  • Rezension zu "Alles Fleisch ist Gras" von Christian Mähr

    Alles Fleisch ist Gras
    sofie

    sofie

    24. February 2010 um 19:00

    Dieses Buch war wieder einmal ein Krimi aus Österreich der mir sehr gut gefallen hat. Christian Mähr erzählt in seinem Roman Alles Fleisch ist Gras die Geschichte der ungewöhnlichen Verbindung zwischen dem Kläranlagenchef Anton Galba und dem Chefinspektor Nathanael Weiß. Auf den ersten Seiten hat dieses Buch alles, was einen Krimi ausmacht: einen Mord, einen Mörder und einen Chefinspektor, der das Ganze aufklären soll.. Erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven: aus der des (ersten) Opfers, des Mörders Anton Galba, des Chefinspektors Weiß und einigen anderen Charakteren. Jedes Mal kann der Leser genau die Gedankengänge der jeweiligen Person verfolgen – mit allen Gedankensprüngen, Abschweifungen und Gefühlen: ein sehr interessanter und angenehmer Schreibstil. Schnell merkt der Leser jedoch, dass dies kein normaler Kriminalroman ist – denn Chefinspektor Weiß versucht keineswegs den Mord tatsächlich zu klären. Es beginnt eine Art „Säuberungsaktion“ für ein besseres Dornbirn, in die immer mehr Personen verwickelt werden – so zum Beispiel der Journalist Ingomar Kranz. Mährs Stil ist dabei geprägt von einem bissigen, sarkastischen Humor, der kein besonders positives Menschenbild vermittelt. Die vermeintliche Idylle des kleinen Ortes im Vorarlberg wird schnell getrübt. Es werden viele verschieden Arten von Verbrechen verübt und auch sehr unterschiedlich geahndet. Jeder der Charaktere zeichnet sich dabei durch einen anderen Gerechtigkeitssinn aus, die Gedankengänge der Protagonisten sind oft schon fast philosophisch, werden aber vom Autor nie gewertet - das bleibt dem Leser selbst überlassen. Besonders hervorzuheben ist auch noch der tolle Einband und der passende Titel, der auch auf den ersten Seiten erklärt wird. Insgesamt wirklich ein sehr gutes Buch, das bis zum Schluss spannend bleibt und immer wieder mit neuen Wendungen überrascht.

    Mehr
  • Rezension zu "Alles Fleisch ist Gras" von Christian Mähr

    Alles Fleisch ist Gras
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. February 2010 um 19:18

    Anton Galba hat eine Affäre mit seiner Mitarbeiterin Helga Sieber. Ansich keine große Sache, wenn da nicht nicht ein weiterer Mitarbeiter wäre, Roland Mathis, der die beiden beim Liebesspiel im Wald gefilmt hätte und Galba damit erpresst. Bei diesem Versuch stürzt Mathis leider die Treppe herunter und kommt um. Wohin mit der Leiche ? Ab in den Häcksler der Dornbirner Abwasserreinigungsanlage, wo alle drei arbeiten. Was daraus wird konnte Anton Galba nie ahnen. Über einen Polizisten der die Bösen dieser Welt verschwinden lassen will, Feme in Dornbirn bis hin zu einem Bombenanschlag. Was viele sich schon gerne mal gewünscht haben, macht Christian Mähr in seinem Roman zur Realität. Menschen die der Gesellschaft (oder einen persönlich) schaden einfach verschwinden zu lassen. Völlig von der Justiz und heutigen Rechtsverständnis losgelöst. Viel scharzer Humor, sozialkritikische Argumente kommen ebenfalls zur Geltung. Gelungen finde ich auch den Titel von einem Bibelpsalm herzuleiten. Trägt auch zur Bildung bei, genauso wie dass, was man über die Femegerichte im Mittelalter erfährt. Einzig die etwas technisierte Sprache hat gestört und manche Ausdrücke, die wahrscheinlich nur in Österreich geläufig sind. Trotz dieser Mängel war es gut zu lesen.

    Mehr
  • weitere