Christian Mähr Das unsagbar Gute

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Inhaltsangabe zu „Das unsagbar Gute“ von Christian Mähr

Als Frau Leupold, Chemielehrerin in Pension, in ihrem Haus in Dornbirn einen tödlichen Unfall hat, muss sich Kater Sami einen neuen Besitzer suchen. Den findet er schon bald in Mauritius Schott, dem Nachbarn. Schott findet die Leiche, die er an ihrem Fundort belässt, und eine große Menge Geldscheine, die er gerne an sich nimmt. Das Geld stammt aus dem Drogenlabor, das Frau Leupold gemeinsam mit ihrem Enkel betrieben hatte. Mittlerweile ist auch die Wiener Unterwelt aufmerksam geworden und schickt ihre Schnüffler ins idyllische Vorarlberg. Mit schrägem Humor erzählt Mähr von unglücklichen Zufällen, die alle irgendwie mit dem Kater Sami zu tun haben und zu einer Reihe von tiefgekühlten Leichen führen.

Schräg, genial, unterhaltsam. Ein Buch für die Insel.

— WolfgangHaupt
WolfgangHaupt

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  • Dieser Nowak...

    Das unsagbar Gute
    WolfgangHaupt

    WolfgangHaupt

    16. November 2014 um 15:08

    ...ist der Mann, ohne den der Roman nur die Hälfte wert wäre.  Bei Christian Mähr sterben die Menschen ohnehin wie die Fliegen. Das stört nicht weiter, weil es mehr aus Zufall als aus Berechnung passiert. Meist in Form einer Katze, die des Altgriechischen mächtig zu sein scheint.  Kein Spannungskrimi, aber von der Sorte, die einen in den Bann ziehen und leider viel zu schnell vorbei sind. Gespickt mit Pointen, eher derber Natur, trocken präsentiert und eiskalt erwischt.  Sollte, nein, muss man gelesen haben. 

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  • Rezension zu "Das unsagbar Gute" von Christian Mähr

    Das unsagbar Gute
    sofie

    sofie

    30. April 2012 um 22:18

    „Jede Katze braucht einen Menschen, wie jeder Mensch einen Gott braucht. Nicht alle Katzen haben einen Menschen, wie nicht alle Menschen einen Gott haben. Wenn eine Katze einen Menschen hat, ist das für sie so, wie wenn ein Mensch einen Gott hat.“ Der Kater Sami hatte einen Menschen – die pensionierte Chemielehrerin Frau Leupold. Doch die stirbt beim Sturz vom Tisch und löst damit eine ungeahnte Kette von Ereignissen aus. Denn zunächst sind es neugierige Nachbarn, die die alte Frau finden. Doch statt die Polizei zu rufen, klaut der eine Geld aus dem Keller der Villa, die anderen versuchen es mit Erpressung. Denn die gute Frau Leupold war keine so unbescholtene Frau wie alle dachten, gemeinsam mit ihrem Enkel Manfredo hat sie nämlich in ihrem Keller ein Drogenlabor betrieben. Und da die Oma nun keine Drogen mehr herstellen kann, sucht sich der Enkel einen neuen Mitarbeiter. Was dabei raus kommt, wenn ein verkappter Künstler aus Wien mit einem verrückten Chemiker zusammen arbeitet, zeigt sich beim fulminanten Finale zu Silvester… Christian Mähr ist wieder da und entführt uns erneut nach Dornbirn, das kleine Städtchen in Österreich, in dem jeder Bewohner echte oder metaphorische Leichen im Keller hat. Wieder taucht er ab in die Niederungen der menschlichen Moral, zeigt sie, aber verurteilt nicht. Ich liebe seinen Schreibstil einfach und könnte hier ein Zitat nach dem nächsten aufführen, aber ich belasse es mal bei einem: „Der absolut katzenignorante Dr. Nowak war kurz vor einem Panikanfall und versuchte mit „Weg!“ und „Raus!“ und „Geh!“ und, ach ja, mit „Husch!“ (Husch! Man glaubt es kaum…) – versuchte also den Kater mit diesen inferioren, eines Akademikers unwürdigen Lautäußerungen, begleitet von Armgefuchtel, zu vertreiben.“ Mähr spricht den Leser immer wieder an, erklärt, tritt in einen Dialog und bringt einen immer wieder zum Schmunzeln. Kurz gesagt: Einfach selbst lesen und begeistern lassen!

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  • Rezension zu "Das unsagbar Gute" von Christian Mähr

    Das unsagbar Gute
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    12. December 2011 um 01:07

    Katzen sind gefährlich. Amateure auch. Beides zusammen ist eine tödliche Kombination. Und so müssen, ausgelöst von dem Kater Sami, eine ganze Reihe Menschen daran glauben, völlig unabsichtlich. Eine Katastrophe reiht sich an die nächste, und das alles nur, weil eine Chemikerin eine Glühbirne wechseln will, eine Katze eine offene Tür nutzt und ein Nachbar die Gelegenheit ergreift, herumliegendes Geld einzusacken. Dessen Fehlen dem Besitzer natürlich auffällt, aber aus nachvollziehbaren Gründen nicht der Versicherung gemeldet werden kann. Die ganze Situation führt zu einem Aufschwung für die Hersteller von Kühltruhen und zu einer misslungenen Erpressung. Klingt ungewöhnlich? Ist es auch. Dies ist ein ganz besonderer Krimi, nicht nur wegen der ungewöhnlichen und hervorragend komponierten Handlung, sondern vor allem wegen seiner literarischen Sprache und seiner philosophischen Betrachtungen über Katzen und Menschen. Die Lesung des Autors auf der Langen Kriminacht der Frankfurter Buchmesse war für mich der Höhepunkt des Abends, und das Buch hat gehalten, was die gelesenen Ausschnitte versprachen. Dieser intelligente Krimi hebt sich wohltuend vom Mainstream ab und bietet ein außergewöhnliches Lesevergnügen. Wäre dieses Buch ein Wein, hätte es sich die Bezeichnung Grand Cru verdient.

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