Der Jüngste Tag des Peter Gottlieb

von Christian Mähr 
3,0 Sterne bei1 Bewertungen
Der Jüngste Tag des Peter Gottlieb
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Inhaltsangabe zu "Der Jüngste Tag des Peter Gottlieb"

Alles hatte damit angefangen, dass der Hildmeyer dem Peter Gottlieb vors Auto lief. Mitten in der Nacht war er aus einem abzweigenden Waldweg auf die Straße gestolpert, ohne zu schauen, und im hohen Bogen über Gottliebs Wagen geschleudert worden. Dass der Verunglückte ein paar Sekunden später wieder aufsteht, sich den Anzug ausklopft und dann auf Gottliebs Beifahrersitz steigt, ist die erste von vielen Begebenheiten, die den Rahmen dessen, was jener bis dato für normal gehalten hat, bei Weitem übersteigen. Gemeinsam mit dem Lokalpolizisten Inspektor Stieger geht Peter Gottlieb den Ungereimtheiten nach. Da taucht ein Papyrus auf, das den Tag des Jüngsten Gerichts ankündigt: und zwar mit heutigem Datum! Inspektor Stieger, der honorige Anwalt Kategoros-Korowjew und die Auferstandenen, alle sind sie zu Peter Gottlieb in den Gasthof geladen. Die Prozession setzt sich in Gang, doch insgeheim fragt man sich: Wo bleiben die Posaunen? Die Engelschöre? Und hätte man nicht vielleicht irgendwie eine passendere Location finden können?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783992002030
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:340 Seiten
Verlag:Braumüller Verlag
Erscheinungsdatum:01.02.2018

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    lesefreude_books avatar
    lesefreude_bookvor 9 Monaten
    Das Jüngste Gericht tagt in Holzgarten


    Der ehemalige Buchhändler Peter Gottlieb erbt das Gasthaus „Lamm“ und macht sich auf in das verschlafene Holzgarten. Dabei passiert ebenjener Unfall. Während ich zu Beginn des Buches noch nach einer logischen Erklärung gesucht habe, spitzt sich die Situation rasch zu. Schnell wird einem klar, dass man mit logischen Denken und naturwissenschaftlichen Kenntnissen hier nicht weiterkommt.


    Tote und Lebende unterhalten sich. Menschen, die aus ihren Gräbern auferstehen und dabei nichts mit Zombies und Verwesung zu tun haben. Ein extravaganter, wenig gesprächiger Jesus, ein aggressiver, verletzter Werkstattbesitzer, ein Polizist, der nicht an das Übernatürliche glauben möchte, die Journalisten als einzige Vertretung des weiblichen Geschlechts – ein bunter Haufen an skurrilen Charakteren. Und so sehr ich skurrile Charaktere mag, war mir das hier dann doch etwas zu viel des Guten.


    Wieso das Jüngste Gericht derart unspektakulär in einem kleinen unbedeutenden Ort tagt, war selbst den Auferstanden ein Rätsel. Allerdings merkt Christian Mähr richtig an, dass einstmals unbedeutende Orte erst durch ein Ereignis an Bedeutung gewannen, siehe Bethlehem, Braunau und Co. Warum dann also nicht Holzgarten.


    Die Geschichte gleicht einer wilden Achterbahnfahrt. Der Leser wird von einer Verwirrung in die nächste geschleudert. Parallelwelt machen dies nicht einfacher.


    Wie könnte es in einem Buch über das Jüngste Gericht anderes sein, wird oftmals Bezug auf die Bibel genommen. Meist handelt es sich dabei um Geschichten, die man auch ohne großes Bibelstudium bereits einmal gehört hat. So wie beispielsweise die Geschichte von en 5 Broten und den 2 Fischen, mit denen Jesus das ganze Volk versorgt hat oder die Verwandlung von Wasser zu Wein.


    Ich tue mir schwer „Der Jüngste Tag des Peter Gottlieb“ einzuordnen. Streckenweise ist die Geschichte etwas langatmig. Dennoch interessant und man möchte den Ausgang kennen. Man muss sich auf den Roman einlassen und darf sich nicht an übernatürlichen Dingen stören. Nicht für alles darf nach einer Erklärung gesucht werden. Viele Dinge muss man als Leser einfach zu hinnehmen. Ein angenehmer Schreibstil mit einer Geschichte, die mich zwiegespalten zurücklässt.


    Der Braumüller Verlag hat mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

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