Christian Mörsch , Karin Schweitzer Sternschnuppenmärchen

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Inhaltsangabe zu „Sternschnuppenmärchen“ von Christian Mörsch

Inhaltsangabe: 1. Die Uhrabstimmung Auf dem Kölner Heumarkt bietet sich dem Betrachter ein ungewöhnliches Bild: Sämtliche Uhren der Rheinmetropole sind der Einladung zur Vollversammlung gefolgt. Das Klagen der Uhren über 24 Stunden Arbeit am Tag und der Anspruch der Menschen, nicht nur ohne Pause, sondern auch auf die Sekunde genau zu ticken, führt zu einem unbefristeten Streik der Uhren. In Köln bricht innerhalb kürzester Zeit das Chaos aus: Die U-Bahnfahrer wissen nicht mehr, wann sie losfahren sollen und bleiben vorsichtshalber stehen. Wichtige Termine platzen, weil die Uhren willkürliche Zeiten anzeigen. Die Telefongesellschaften unterbrechen sämtliche Telefongespräche, weil eine sekundengenaue Abrechnung nicht mehr möglich ist. Die Computer fallen aus, weil sie nicht mehr wissen, welcher Tag gerade ist. Und vor den Geschäften der Uhrmacher bilden sich lange Schlangen. Doch keinem einzigen Uhrmacher gelingt es, die Uhren wieder zum Ticken zu bringen. Was dann passiert, hat niemand erwartet. Denn nach wenigen Tagen hört Jack, ein Manager mit Schuhgröße 43, ein kaum wahrnehmbares Ticken. Jack sieht sich um. Alle Uhren im Raum stehen still. Es dauert eine Weile, bis Jack weiß, wo er nach der Uhr suchen muss. Sie ist immer da gewesen. Er findet die Uhr schließlich in sich selbst. Jack ist nicht der einzige, der seine innere Uhr wiederentdeckt … * ein Märchen, das die innere Uhr wieder hörbar macht * ein Märchen über den Zeitgewinn durch bewusste Pausen 2. Namanda Nasenfein und das Wunder der Liebe Als die Maus Namanda Nasenfein eines Morgens in das Büro von Bauer Kohlkopf tappst, entdeckt sie einen äußerst attraktiven Mäuserich, dessen Schwanz an einem Computer befestigt ist. Willi Web will jedoch nichts von Namanda wissen. Kein Wunder, denkt Namanda: Ich bin hässlich, dumm und viel zu dick. Mit Hilfe ihrer Freundinnen Paula Pfotenflink und Steffi Stupsnase lernt sie, sich so zu mögen, wie sie ist. Als sie das nächste Mal Willi Web begegnet, versucht gerade Corinna Covermaus Willis Herz zu gewinnen. Doch in diesem Moment betritt ein hungriger Kater das Büro. Willi und Corinna werden blass vor Schreck. Nur Namanda stellt sich Peter Purzel wagemutig in den Weg. Was Willi Web nicht weiß, ist, dass Namanda aufgrund einer gewonnenen Wette mit Peter Purzel befreundet ist … * ein Märchen, das Wege aufzeigt, sich selbst zu mögen * ein Märchen, das scheinbar Unmögliches möglich werden lässt 3. Der Sternschnuppenwunsch Eine Sternschnuppe fällt auf den gepflegten Rasen eines Gartens. Als der Gartenbesitzer den Schaden begutachten will, bemerkt er eine Gestalt, die auf das unerwünschte Loch zuläuft. Der Eindringling entpuppt sich als Sternschnuppenfänger und erklärt dem Gartenbesitzer, wie Sternschnuppenwünsche Wirklichkeit werden. Der Gartenbesitzer steht den Wunschregeln skeptisch gegenüber. Doch schließlich lässt er es auf einen Versuch ankommen und legt einen Wunsch in die Sternschnuppe … * ein Märchen über die Regeln, die Wünschen eine Chance geben, Wirklichkeit zu werden (Hinweis: Die Wunschregeln entsprechen in weiten Teilen der Vorsatzbildung beim Autogenen Training.) 4. Das schwarze Schaf Wolle träumt davon, einmal durch die Vorstellungswelt eines Menschen zu springen und ihn dabei zum Einschlafen zu bringen. Doch seine Bewerbung um einen Job bei der Schlaf-AG endet mit einer Niederlage. Das Oberschaf stellt nur weiße Schafe ein, weil schwarze Schafe von den Schlaf suchenden Menschen nicht gebucht werden. Wolle aber will seinen Traum nicht begraben und benutzt ein neues Mittel, mit dem man das eigene Fell für wenige Tage weiß färben kann. Er gibt sich als Vertretungsschaf aus und nimmt als 141. Schaf Anlauf, um durch die in die Vorstellungswelt von Herrn Sonntag zu springen. Er weiß: Sein Sprung muss so geräuschlos wie möglich verlaufen, um den Mieter nicht beim Schafezählen zu stören. Kurz vor der Absprunglinie überkommt Wolle ein starker Niesreiz. Er bremst ab, doch er schafft es nicht mehr, rechtzeitig zum Stillstand zu kommen und purzelt kopfüber in die Vorstellungswelt von Herrn Sonntag. Während Wolle vor lauter Scham am liebsten samt seiner verstauchten Pfote im Boden versinken will, freut sich Herr Sonntag über die Abwechslung beim Schafezählen, das ihm seiner Meinung nach sowieso nicht beim Einschlafen hilft, und fragt Wolle nach weiteren Einschlaftricks. Für Wolle beginnt ein Wettlauf mit der Zeit: Einerseits darf er keine weiteren Tricks verraten, um die beste Einnahmequelle der Schafe nicht zu gefährden. Andererseits muss er bis zum Sonnenaufgang die Vorstellungswelt wieder verlassen haben, da sich der Ausgang anderenfalls für immer verschließt. Das aber geht nicht ohne die Hilfe von Herrn Sonntag … * ein Märchen, das Mut macht, sich niemals aufzugeben * ein Märchen über die Möglichkeiten, besser einzuschlafen (Hinweis: Hierbei greift der Autor auf aktuelle Erkenntnisse der Schlafforschung zurück) 5. Der Hahn, der immer rückwärts ging Huna und der Hühnerschwarm Hans sind auf dem Weg ins Körnereck. Unterwegs begegnet ihnen Hannibal: der Hahn, der immer rückwärts geht. Huna spricht ihn an, während Hans Abstand sucht. Er möchte nicht zusammen mit einem Verrückten gesehen werden. Huna aber ist neugierig und fragt Hannibal, warum er stets rückwärts geht. Die Antwort bringt Huna zum Nachdenken. Aber auch Hannibal gerät ins Grübeln. Sowohl Huna als auch Hannibal wagen einen Schritt, der ihr Leben verändert … * ein Märchen, das einen Anstoß gibt, nicht unreflektiert der Masse zu folgen * ein Märchen für ein bewusstes und zielgerichtetes Leben 6. Der Zwerg, der auszog, um groß zu werden Der Zwerg Nasevorn besitzt Dinge, von denen andere nur träumen: eine schwebende Lampe, einen krähenden Wasserhahn, einen sprechenden Spiegel, der ihn Morgen für Morgen zum Lachen brachte, ein mit Traubensaft gefülltes Schwimmbad und weitere tausend und eins Wünsche, die er sich erfüllt hat. Dennoch ist Nasevorn nicht glücklich, gibt es da doch einen Wunsch, der sich einfach nicht erfüllen will. Und ausgerechnet dieser ist sein größter: Er wünscht sich groß zu sein, größer als jeder Zwerg, besser noch: so groß wie ein Mensch oder gar ein Riese. So zieht Nasevorn eines Morgens aus, um groß zu werden. Auf seiner Suche begegnet er einem Mann, der nicht nur doppelt so groß, sondern auch doppelt so breit ist wie er, dem Riesen Tropfnase, dessen Nase sich in Höhe der Wolken befindet und einem Dschinn. Doch keiner kann ihm dabei helfen, groß zu werden. Erst als er einem winzigen Schmetterling begegnet, erfährt er, was es wirklich bedeutet, groß zu sein. * ein Märchen über die Suche nach der wahren Größe 7. Tausche F gegen H Ein Obdachloser findet in einer alten Zeitung eine rätselhafte Anzeige: Aus einem Impuls heraus wirft er die letzten Zehncent-Stücke aus seinem Hut in den Geldschlitz eines öffentlichen Telefons und wählt die in der Anzeige angegebene Nummer. Es meldet sich eine Frauenstimme, die ihn in ein Café einlädt. Der Obdachlose versucht zu erraten, was hinter den Buchstaben F und H steckt. Doch am Ende verbirgt sich hinter den Buchstaben etwas ganz anderes als er vermutet … * ein Märchen über die Intuition, im richtigen Augenblick das Richtige zu tun * ein Märchen über die Freundschaft * ein Märchen, das den Glauben daran bewahrt, dass an jedem Tag etwas Wundervolles beginnen kann 8. Die große Gefahr Der König erfährt von drei angesehenen Wissenschaftlern von den großen Gefahren, die von der Liebe ausgehen. „Sie macht krank, denn wen sie befällt, der leidet unter heftigem Herzklopfen“, sagt der Erste. „Und sie macht blind“, fügt der Zweite hinzu. „Wen sie erwischt, der weiß den Rechtschaffenen nicht mehr vom Betrüger zu unterscheiden.“ „Nicht nur das: Sie macht auch vergesslich“, ergänzt der Dritte. „Wen sie aufsucht, der weiß sein Schwert nicht mehr fehlerfrei zu führen.“ „Überdies raubt sie denen, die ihr erliegen, den Schlaf“, sagt der erste. „Ein unausgeschlafenes Volk aber mindert die Verteidigungsfähigkeit Eures Reiches. Impft Euer Volk! Wir haben einen Impfstoff entwickelt, der immun gegen den Befall von Liebe macht.“ Der König entschließt sich, dem Rat der Wissenschaftler zu folgen und erlässt ein Gesetz, nach dem jeder verpflichtet ist, sich gegen die Liebe impfen zu lassen. Leopold, dem Sekretär des Königs, gelingt es zu fliehen. Auf der Suche nach einem weiteren Menschen, der der Impfung entkommen ist, wird Leopold von den Spähern des Königs entdeckt. In letzter Sekunde erreicht er die Hütte eines Zauberers, der ihn in einem Frosch verwandelt, damit ihn die Männer des Königs nicht finden. Doch der Preis ist hoch: Damit sich Leopold wieder zurückverwandeln kann, muss er ein Menschenherz finden, das ihn liebt. Seine Chancen verringern sich von Tag zu Tag. Gerade als er die Suche aufgeben will, begegnet er einer Mücke, die ihn zum Tanzen auffordert. Was dann geschieht, ist erst der Anfang eines unverhofften Happy Ends … * ein Märchen über die Kraft der Liebe
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