Christian Marx

Lebenslauf von Christian Marx

Christian Marx, geb. 1976, studierte Geodäsie und ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geodäsie und Geoinformationstechnik der TU Berlin.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Christian Marx

Cover des Buches Germania und die Insel Thule (ISBN: 9783534245253)

Germania und die Insel Thule

 (2)
Erschienen am 06.06.2011
Cover des Buches Die Glorreichen 5 (ISBN: 9783938031780)

Die Glorreichen 5

 (1)
Erschienen am 01.04.2021

Neue Rezensionen zu Christian Marx

Cover des Buches Die Glorreichen 5 (ISBN: 9783938031780)K

Rezension zu "Die Glorreichen 5" von Boris Bößer

Über das Geschenk der fünf Sinne!
kinderbuchschatzvor einem Jahr

Mögt ihr gern kleine Heftchen zum Vorlesen im Pixi-Stil? Ich finde sie ganz praktisch für unterwegs und habe immer mindestens eins in der Tasche. Heute stelle ich euch „Die Glorreichen 5… oder Zack Boom Bang!“ von Boris Bößer mit Illustrationen von Christian Marx, erschienen bei Llux Agentur & Verlag. 


Inhalt: Ein aussortierter Holzelch erwacht über Nacht zum Leben. Allerdings fehlen ihm Augen, Mund, Nase, Ohren und Fell. Doch Zack Boom Bang und die Glorreichen 5 sind geboren. 


Fazit: Die Glorreichen 5 vermittelt auf einfache Art und Weise die 5 Sinne. Besonders gut gefallen hat mir, dass Elch Eddie aus dem Müll gerettet wurde und ein schönes zuhause fand. Durch Erzählung in der „Ich-Form“ ist es auch der Leser der dem Elch hilft, einen nach dem anderen Sinn wiederzuerlangen, was sich auch in den Illustrationen spiegelt. Wie das lest ihr am besten selbst. Die Botschaft, daß unsere 5 Sinne ein Geschenk sind, das man bestmöglich nutzen sollte wird schon für die Kleinsten vermittelt. Ein wunderbares Büchlein für zwischendurch.

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Cover des Buches Germania und die Insel Thule (ISBN: 9783534237579)C

Rezension zu "Germania und die Insel Thule" von Andreas Kleineberg

Rezension zu "Germania und die Insel Thule" von Andreas Kleineberg
cicerovor 11 Jahren

Ein Lehrstück für die Interpretation antiker Texte
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Mit "Germania und die Insel Thule" hat das Berliner Team von Wissenschaftlern eine grundlegende wissenschaftliche Arbeit vorgelegt, die die von Ptolemaios überlieferten Koordinaten auf moderne Koordinaten umlegt.
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Dabei mussten sie berücksichtigen: Die systematische Verschiebung von ganzen Ortsgruppen, weil der Ort, an dem sich die Koordinaten der anderen Orte orientieren, falsch bestimmt wurde. - Abschreibefehler über die Jahrhunderte. - Übertragungsfehler von germanischen Ortsnamen ins Lateinische, und von dort ins Griechische. - Art und Qualität der Quellen, aus denen Ptolemaios seine Kenntnisse schöpfte. - Antikes Messwesen und typische Messfehler. - Typische Irrtümer, denen Ptolemaios bei Schlussfolgerungen unterlegen sein könnte. - Entlarvung fälschlicher Benennungen von Orten in der Neuzeit nach verfehlten Lokalisierungen der Orte nach Ptolemaios. - Archäologische Kenntnisse über Orte und Wege in Germanien. - usw. usf.
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Kurz: Für überlieferte Ortsangaben, die hinten und vorne nicht zur Wirklichkeit zu passen scheinen, die oft nach purer Phantasie aussehen, mussten die Autoren eine komplexe Abbildung auf die wirkliche Welt entwickeln, die jeden Ort im hier und jetzt lokalisierte und gut begründete, warum dieser Ort gemeint war. Wer nach Atlantis suchen wollte stünde vor keinen anderen Problemen und hätte keine andere Aufgabe zu lösen als eben diese.
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Das Buch skizziert den angewendeten Algorithmus, führt ihn jedoch nicht bis ins letzte Detail aus, was schade ist. Es wird deutlich, dass am Ende doch keine rein algorithmische Mechanik angewandt wurde, sondern auch sehr viel gesunder Menschenverstand eingeflossen sein muss, um die einzelnen Orte zu lokalisieren. Dieses Vorgehen hätte präziser dargestellt sein können. Bei der Identifizierung der Insel Thule hätte man deutlicher machen sollen, dass kaum eine einzelne kleine Insel gemeint sein konnte, sondern nur Skandinavien als Ganzes. Die Aufschlüsselung und Interpretation der Quellen zu Thule ist aber ebenfalls überzeugend gelungen.
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Fazit:
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Das Buch ist bedeutend unter zwei Gesichtspunkten: Zum einen ist es ein Lehrstück über die Interpretation antiker Texte; in diesem Fall besonders reizvoll, da auch die Mathematik mit hineinspielt. Zum anderen lässt sich vermuten, dass die sichere Lokalisierung so vieler Orte im germanischem Raum die römisch-germanische Archäologie revolutionieren wird.

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Cover des Buches Germania und die Insel Thule (ISBN: 9783534237579)W

Rezension zu "Germania und die Insel Thule" von Andreas Kleineberg

Rezension zu "Germania und die Insel Thule" von Andreas Kleineberg
wolfschwerdtvor 12 Jahren

Mit der Entschlüsselung von Ptolemaios „Atlas der Oikumene“ hat ein Berliner Forscherteam unter anderem zahlreiche Orte des rechtsrheinischen Germanien der beiden ersten nachchristlichen Jahrhunderte zuverlässig lokalisieren können.
Noch 1892 war die Darstellung von Germania Magna des Ptolemaios für die Wissenschaftler „ein verzaubertes Schloss der Forschung“, wie der klassische Philologe Karl Zangemeister (1837 – 1902) formulierte. Die drei von Zangemeister in diesem Zusammenhang angesprochenen Fragestellungen – Textüberlieferung, die Quellen des Ptolemaios und seine Verfahrensweise zur Ermittlung der geographischen Koordinaten - galten zu recht seit diesem Zeitpunkt als Schlüssel zum Verständnis des „Atlas der Oikumene“. Und obwohl an diesen Fragen seit mehr als 100 Jahren intensiv geforscht wurde, gelang es erst dem Forscherteam der Technischen Universität Berlin (TUB), die vermeintlichen Rätsel der Weltkarte des Ptolemaios zu entschlüsseln.
Mit viel Mathematik aber auch mit Quellenstudium und Literaturkritik haben sich der wissenschaftliche Mitarbeiter am Institut für Geodäsie und Geoinformationstechnik der TUB, Andreas Kleineberg, Christian Marx, ebenfalls wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut, Prof. Eberhard Knobloch, seit 2006 Präsident der European Society for the History of Sciences und Dieter Lelgemann, emeritierter Professor für astronomische und physikalische Geodäsie an der TUB, über das Problem hergemacht. Und die nun im Buch „Germania und die Insel Thule“ präsentierten Ergebnisse der interdisziplinären Forschungsbemühungen bieten der archäologischen und historischen Forschung ganz neue Perspektiven. Denn tatsächlich können nun auch viele römisch-kaiserzeitliche Orte in den scheinbar wilden und unbekannten Gefilden Germaniens lokalisiert werden, die bislang teilweise als Phantasieprodukte antiker Kartografen gelten konnten. . . .
http://history.mediaquell.com/2010/10/19/germania-und-die-insel-thule-rezension-3422/

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