Christian Mayer Rettet die Wirtschaft … vor sich selbst!

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Inhaltsangabe zu „Rettet die Wirtschaft … vor sich selbst!“ von Christian Mayer

»Rettet die Wirtschaft … vor sich selbst!« rechnet ab mit der Mainstream-Ökonomie, mit ihren mathematischen Modellen und kühnen Kalkulationen einer Zukunft, die sich dann doch immer ganz anders gestaltet. Wie kann es sein, dass eine Profession, die häufig mit grotesken Fehleinschätzungen auffällt, in der Öffentlichkeit dennoch als unverzichtbarer Hort der Weisheit wahrgenommen wird? Christian Mayer hilft uns, ein ganz neues Verständnis von wirtschaftlichen Zusammenhängen zu entwickeln. Eines, das ökonomisches Geschehen in der Welt nicht auf eine Sammlung fehlerhafter Formeln reduziert. Das den Menschen als vielschichtiges, komplexes Wesen anerkennt, der mit dem Modell des Homo oeconomicus nur wenig gemein hat. Dabei führt uns der Autor zugleich auf ein Feld, auf dem der Kampf um die Ökonomie der Zukunft bereits begonnen hat. Denn der Widerstand gegen die neoklassische Sichtweise der Wirtschaft ist längst erwacht. So zeigt Mayer nicht nur die Schwächen des alten Ansatzes auf, sondern auch den Reichtum neuerer Ideen und Modelle.

Wenn wir alle in unseren Bereichen aktiv werden, können wir alles ändern. In diesem Buch werden dazu viele Denkanstöße gegeben.

— pageturner211

Das Buch ist auch sehr gut für Laien geeignet

— Michael4319

Spannendes Plädoyer für alternative Wege in der Wirtschaftswissenschaft

— tob82

Lernt umzudenken, weiterzudenken und guckt hinter die Kulissen mit diesem, auch dem Laien verständlichen, Buch!!!

— Hellena92

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  • Leserunde zu "Rettet die Wirtschaft … vor sich selbst!" von Christian Mayer

    Rettet die Wirtschaft … vor sich selbst!

    Buechner-Verlag

    Liebe Leserinnen und Leser bei Lovelybooks! ich möchte eine Leserunde für den soeben erschienenen Titel "Rettet die Wirtschaft ... vor sich selbst! von Christian Mayer" eröffnen.  Ich freue mich über eine rege Teilname an der Leserunde! »Rettet die Wirtschaft … vor sich selbst!« rechnet ab mit der Mainstream-Ökonomie, mit ihren mathematischen Modellen und kühnen Kalkulationen einer Zukunft, die sich dann doch immer ganz anders gestaltet. Wie kann es sein, dass eine Profession, die häufig mit grotesken Fehleinschätzungen auffällt, in der Öffentlichkeit dennoch als unverzichtbarer Hort der Weisheit wahrgenommen wird? Christian Mayer hilft uns, ein ganz neues Verständnis von wirtschaftlichen Zusammenhängen zu entwickeln. Eines, das ökonomisches Geschehen in der Welt nicht auf eine Sammlung fehlerhafter Formeln reduziert. Das den Menschen als vielschichtiges, komplexes Wesen anerkennt, der mit dem Modell des Homo oeconomicus nur wenig gemein hat. Dabei führt uns der Autor zugleich auf ein Feld, auf dem der Kampf um die Ökonomie der Zukunft bereits begonnen hat. Denn der Widerstand gegen die neoklassische Sichtweise der Wirtschaft ist längst erwacht. So zeigt Mayer nicht nur die Schwächen des alten Ansatzes auf, sondern auch den Reichtum neuerer Ideen und Modelle.

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  • Gesellschaft ändern von unten

    Rettet die Wirtschaft … vor sich selbst!

    pageturner211

    12. April 2018 um 16:33

    Ich habe schon viele Sachbücher gelesen. Die meisten waren informativ, aber oft schwer lesbar. Hier haben wir ein Sachbuch, das sehr informativ ist, und Zusammenhänge aufzeigt, die für Laien nicht immer offen sichtlich sind. Durch Christian Mayer habe ich erfahren dürfen, dass Sachbücher nicht nur klar geschrieben, sondern auch richtige Lesefreude bringen können. Das kann gar nicht überbetont werden. Hier kritisiert jemand weniger die Wirtschaft als die Gesellschaft, die zulässt, dass unsere Politiker dafür Sorge tragen, dass die Wirtschaft alles durchdringt. Alles muß berechenbar, kalkulierbar, wertschöpfend sein. Es wird ermittelt, wie viel ein Lehrschwimmbecken kostet, aber der Wert eines durch Schwimmfähigkeit gerettetes Kinderleben taucht in dieser Aufstellung nicht auf. Es könnten noch viele andere Beispiele aufgezählt werden, aber in diesem Buch wird fundiert, sozusagen von einem Insider, aufgezeigt was ist, aber auch, dass und wie es geändert werden könnte. Wo ist der Unterschied zwischen dem Wert eines Hartz IV-Empfängers und eines Menschen, der sich ausschließlich über die Zinseszinsen seines ererbten Vermögens ernährt? Beide beziehen sie Ihr Geld ohne Arbeit aus der Gesellschaft. Aber nur einer der beiden wird als Sozialschmarotzer beschimpft. Warum? Weil der andere im Anzug auf unsere Kosten Sekt trinken kann und dadurch besser aussieht? Die Wirtschaft ist nicht schuld, denn sie macht, was sie kann und soll. Aber wir als Gesellschaft lassen zu, dass die Wirtschaft Gesundheit, Lebensqualität und persönlicher Zukunft brechnet, obwohl sie immer nur die Kosten kennt, aber nie den Wert ermitteln kann und oft sogar beides gleichsetzt. Jeder einzelne von uns kannin seinem Umfeld etwas dagegensetzen. G8 wurde von der Wirtschaft gefordert, weil wir angeblich die ältesten Neuakademiker und die jüngsten Rentner hatten. Immer weniger Menschen schaffen es, bis zum regulären Rentenalter zu arbeiten. Und G8 hat die Schüler zeitlich unter Druck gesetzt, ihnen die Freizeit genommen. So sehr, dass immer mehr Abiturienten ein Jahr aussetzen, bevor sie mit Ausbildung oder Studium beginnen. In beiden Fällen hat die Wirtschaft eklatant versagt, denn Lebensqualität ist der Wirtschaft völlig fremd. Wirtschaft und Politik sind aber für uns da und nicht wir für Wirtschaft und Politik. Es wird Zeit, das klar wieder klar zu machen. Mein Dank geht an den Autor für die vielen Einsichten und Hinweise in diesem großartigen Buch. Es stünden ihm eigentlich sechs von fünf Sternen zu.

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  • Plädoyer für eine soziale Wirtschaftsform

    Rettet die Wirtschaft … vor sich selbst!

    Michael4319

    08. April 2018 um 10:26

    In seinem Buch „Rettet die Wirtschaft…Vor mich selbst!“, plädiert der Autor Christian Mayer für die unvoreingenommene Öffnung der Wirtschaftswissenschaften anderen Wirtschaftslehren gegenüber. Bis jetzt war es so, dass  in Hochschulen immer wieder dieselben Lehren gelehrt wurden und andere dafür vernachlässigt wurden. Christian Mayer setzt sich (unter anderem) für folgende Thematiken ein: Der Mensch muss wieder lernen, mit den vorhandenen Produkten genügsam und rational umzugehen und dadurch die Spirale des Produktlebenszyklus (Produkte werden erzeugt um ein Bedürfnis des Konsumenten zu erzeugen und kurz danach auf dem Müll zu landen, da es schon wieder ein neueres Modell gibt) zu durchbrechen., Die Wirtschaftswissenschaften ,die eine elitäre Haltung eingenommen und dadurch den Blick für die Realität verloren haben, sollten sich wieder mehr an den Bedürfnissen des Menschen orientieren und durch die Hinzuziehung anderer Wissenschaftsfelder (Psychologie, Soziologie etc) den Faktor Mensch in ihre Berechnungen miteinbeziehen, um halbwegs realistische Einschätzungen treffen zu können. Dazu müssten sie endlich ihren Elfenbeinturm verlassen., Universitäten müssen sich dafür einsetzen, Wirtschaftstheorien abseits des Mainstreams in den Lehrplan zu integrieren, um Studierenden eine breite Auswahlmöglichkeit von Werkzeugen an die Hand zu legen., Die kritische Hinterfragung des Zinssystems. , Die Eigenverantwortung des Individuums muss wieder in das Bewusstsein der Menschen treten.   Zu guter Letzt hat der Autor auch noch ein kurzes Kapitel angefügt, in dem er konkrete Lösungsansätze  beschreibt, wie die Wirtschaft von einem ungebändigten Tsunami wieder in ruhige Bahnen gelenkt werden kann.   Ich habe mich von dem Buch sehr gut unterhalten gefühlt und kann es nur jedem (auch Laien!) empfehlen, die sich mit dem Thema Wirtschaft bis jetzt noch wenig bis gar nicht auseinandergesetzt haben. Christian Mayer verwendet eine sehr klare Sprache,  die das Begreifen schwerer Sachverhalte stark erleichtert.

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  • Spannendes Plädoyer für alternative Wege in der Wirtschaftswissenschaft

    Rettet die Wirtschaft … vor sich selbst!

    tob82

    02. April 2018 um 08:30

    "Rettet die Wirtschaft... vor sich selbst" von Christian Mayer ist ein Buch, das sich mit den aktuellen Paradigmen der Wirtschaftswissenschaft in Praxis und Lehre auseinandersetzt.Eine zentrale These besteht darin, dass unser heutiges neoliberales Wirtschaftsideal nicht vom Menschen und dem realen Leben ausgeht und auch nicht wirklich als "Wissenschaft" bezeichnet werden kann. Entwicklung und grundlegende Kritik fehlen. Geistige Abschottung und Elitarismus sind an der Tagesordnung. Gegenseitige Abhängigkeiten werden übersehen.Der Text macht viele Grundprobleme deutlich. Politik und Moral lassen sich vom Wirtschaften nie trennen! Von allen Seiten her (Wirtschaft, Politik, Medien, Konsumenten) gibt es viel zu tun!Sehr gut gefällt mir, dass der Autor immer wieder auch den Bereich der Wirtschaft aus anderen Perspektiven betrachtet und für eine offene, interdisziplinäre Herangehensweise plädiert. Auch einige philosophische Gedanken lassen sich finden. Sprache ist ein wichtiger Baustein. Zitiert wird Wittgenstein: "Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt".Die konkreten Darstellungen und Einblicke in Themen der Wirtschaftswissenschaft (z.B. Geldsystem, Zinsen, Menschenbild, Kapitalismus und Marktwirtschaft) sind größtenteils auch für Laien verständlich geschrieben und lassen sich so mit Gewinn lesen. Beispiele zu alternativen Projekten runden den Text ab (z.B. "Solidarische Landwirtschaft" oder "Komplementärwährungen").Ein großes Anliegen des Autors ist auch die Erneuerung und Verbesserung der Lehre in Schule und Universität. Ökonomische Interessen bestimmten zunehmend die Ausbildung. Alternative Ansichten zu den "Neoklassikern" werden kaum behandelt. Hier benötigt es ein Umdenken und eine Öffnung in Richtung einer auf dem Wesen des Menschen und seinen realen Lebensverhältnissen basierenden ökonomischen Wissenschaft.Insgesamt ist das Buch ein gelungenes, emotionales Plädoyer für ein kritisches Bewusstsein und eine Gesellschaft, die mit offenen Augen und möglichst unvoreingenommen die Welt betrachtet. Es braucht eine breite Perspektive, interdisziplinäre Arbeit und eine pluralistische Lehre. "Alternativlosen" Betrachtungen sollte immer mit Skepsis begegnet werden. Auch der Neoliberalismus ist nur eine Idee!

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  • Rettet die Wirtschaft! -Vor sich selbst!

    Rettet die Wirtschaft … vor sich selbst!

    Hellena92

    31. March 2018 um 16:24

    Christian Mayer ist Wirtschaftspädagoge und Germanist. Arbeitet als Lehrer für Wirtschaft und publiziert zu wirtschaftskritischen Themen. In "Rettet die Wirtschaft...vor sich selbst! Faszinierende Reise ans Ende des neoklassischen Universums" zeigt Christian Mayer, wohin uns das neoklassische System geführt hat. Er beginnt bei der heroischen Darstellung der Ökonomen, die zu jeglicher Thematik ihre Meinung beitragen müssen, auch wenn sie eher eine Fehlbesetzung bezüglich der zu diskutierenden Thematik, sei es in Fernsehen oder Zeitung, darstellen. Hier wird bereits deutlich, wohin den interessierten Leser das Buch führen wird. Er zeigt ganz eindeutig, wie sich die Wirtschaft darstellt, welche Probleme sie hat, wie wir sie durch neoklassische Modelle, die wenig hinterfragt werden, leiten und wieso ein Umdenken mehr als nötig ist, um die Wirtschaft zu retten.  Denn, wohin führt das horten von Kapital? Können mathematische Formeln das komplexe Verhalten des menschlichen Individuums wirklich beschreiben, darstellen und erklären? Wohin führen Ressourcenknappheit und -missbrauch der Unternehmen, die immer noch ungestraft billig produzieren dürfen? Wohin führt die Zinspolitik? Wohin kommen wir, wenn wir dahin erzogen werden, dass wir im Wirtschaftsstudium nicht hinterfragen dürfen? Wir nicht zu denkenden, sondern zu funktionierenden Wesen ausgebildet werden?  Dies klingt jetzt vielleicht alles ein wenig hart, aber manchmal braucht es präzise Darstellungen, in denen nicht um den heißen Brei geredet wird, sondern endlich mal auf den Punkt gebracht wird, wo wir uns befinden. Christian Mayer hat in seiner 220 Seiten starken Lektüre eine sehr anschauliche Situationsanalyse zu Papier gebracht, die nicht unbedingt nur etwas für den Wirtschaftsstudenten ist. Sondern viel mehr auch für den Laien verständlich und nachvollziehbar die wirtschaftlichen Problematiken darstellt. Er regt zum Denken an und zeigt, von welchen Modellen wir lernen können und welche Risiken, aber auch Möglichkeiten wir haben und zwar jetzt! Dieses Buch ist eine Bereicherung für jeden interessierten Leser!

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