Der Schatten in mir

von Christian Milkus 
4,3 Sterne bei31 Bewertungen
Der Schatten in mir
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (26):
K

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Christian Milkus schafft es, zwischen den Zeilen viel unser jetzigen Zeit einzufangen. Nie waren die

Kritisch (1):
Mondspektrums avatar

Enttäuschender Dark Fantasyroman, von dem ich mir mehr versprochen hatte.

Alle 31 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781533507976
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:328 Seiten
Verlag:CreateSpace Independent Publishing Platform
Erscheinungsdatum:09.06.2016

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,3 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne16
  • 4 Sterne10
  • 3 Sterne4
  • 2 Sterne1
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    K
    KataniaDeGrootvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Christian Milkus schafft es, zwischen den Zeilen viel unser jetzigen Zeit einzufangen. Nie waren die
    Ein ausgereifter Erstling.

    In “Der Schatten in mir” Thematisiert Christian Milkus mehr als nur ein Problem.

    Beginnend mit der jungen Salya, die unter dem Borderline-Syndrom leidet und von ihrer Mutter nur Verachtung entgegen geschleudert bekommt. Spielen aber auch Verlustängste und sogar Mobbing einen Part in dieser Dark Fantasy Geschichte.

    Christian Milkus spielt mit seinen Protagonisten und drängt sie immer weiter in eine Ecke, bis ihnen nichts anderes übrig bleibt, als zu handeln.

    Es beginnt in dem ruhigen Ort Schwarzbach. Der abgelegen im Wald liegt. Hier ist die Welt noch in Ordnung, man kümmert sich umeinander, sorgt zusammen für den nahenden Winter vor. Doch bald merkt man, dass es unter der Oberfläche brodelt.

    Die Situation spitzt sich immer weiter zu, nachdem ein unbekanntes Mädchen das Dorf verflucht hat und die Bewohner einen Sündenbock für die Geschehnisse brauchen.

    Mit List und Intrigen versuchen sie ihr Dorf zu retten und führen es dabei immer weiter in Richtung Verdammnis.

    Ich habe das Buch sehr gerne gelesen.

    Christian Milkus schafft es, zwischen den Zeilen viel unser jetzigen Zeit einzufangen. Nie waren die Themen die seine Figuren beschäftigen aktueller, als heute.

    Allein, der Aufwand, der darin steckt diese Figuren zu entwickeln ist bewundernswert.

    Er zeigt, wie schwer es sein kann, um Hilfe zu bitten und, dass sie oft von Unterwarter Stelle kommt. Wir alle haben unsere Dämonen die wir bekämpfen müssen und würden wir ein Stück zusammenrücken, anstelle uns gegenseitig anzugiften, hätten wir vermutlich gute Chancen, dass auch zu schaffen.

    Von mir gibt es für dieses Buch eine klare Leseempfelung und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung!

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Mondspektrums avatar
    Mondspektrumvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Enttäuschender Dark Fantasyroman, von dem ich mir mehr versprochen hatte.
    Ein Dorf im Bann des Bösen

    Das Cover ist gut gewählt. Der Klappentext macht neugierig. Ein Mädchen mit Borderlinesyndrom in einem Dark Fantasyroman? Ein Dorf, das von dem Gott der Finsternis heimgesucht wird? Klingt zunächst vielversprechend. Die Idee, ein unscheinbares Dorf, fernab des Einflussbereichs des Königs in den Mittelpunkt dämonischer Machenschaften zu rücken, ist guter Fantasystoff. Und obwohl die Protagonisten gut herausgearbeitet sind, der Schreibstil flüssig und dem Genre angemessen ist, fehlt es dem Plot an Würze. Salya hat mir zwar als Figur recht gut gefallen, doch sind ihre Beweggründe oft unverständlich und wirr. Sie entwickelt sich nicht genug. Bis zum Schluss weiß sie nichts mit ihrer Gabe anzufangen, die ihre Träume ihr vorhersagen. Eher durch Zufall stolpert sie dann über die Lösung, die ihr mehrmals vor die Füße geworfen wird. Auch ihr Gegenspieler Kolen, Wirtshausbesitzer, Dorfvorsteher und Nachfahre des Gründervaters von Schwarzbach, kommt mir zu blass daher dafür, dass er eine so entscheidende Rolle neben Salya einnimmt. Die Geschichte weckt Erwartungen, die letztendlich nicht erfüllt werden. Ich muss gestehen, dass ich mehrmals versucht war, dass Buch zu beenden. Letztendlich habe ich nur weitergelesen um endlich zu erfahren, was in dem Dorf vor sich geht und warum. Am Ende blieben dennoch zu viele Fragen offen. Warum Schwarzbach? Wieso vernimmt ausgerechnet Salya den Ruf der Götter? Auch hätte ich mir mehr gewünscht über den abtrünnigen Ritter Sir Caster zu erfahren. Zwar Nebenfigur, treibt er die Geschichte meines Erachtens entscheidend voran nur um dann sang und klanglos zu verschwinden. Auch blieb die Frage unbeantwortet, warum Zantul, der Gott der Finsternis, letztendlich ausgerechnet dieses abgelegene Dorf im Wald heimgesucht hat. Das Ende scheint erzwungen. Fazit: Obwohl die Geschichte genügend Potential bietet, konnte mich das Buch nicht überzeugen. Schade.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    bibiiis avatar
    bibiiivor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Das Buch ist alles nur kein 0815 Fantasyroman
    Überraschend und gut

    Ein Buch das wirklich überrascht.

    Es ist kein "normaler" Fantasy Roman, dieses Buch ist meiner Meinung nach etwas ganz besonderes. Es gibt hier keinen typischen Männlichen Held,sondern eine wirklich tolle HELDIN ,die mich mehr als einmal überrascht hat. Auch die Charaktere sind weder larifari beschrieben sondern wirklich sehr authentisch und Meiner Meinung nach auch sehr glaubwürdig.
    In einem Fantasy Roman ein ernstes Thema mit einzubauen ist wirklich eine Kunst,aber diese Kür hat der Autor wirklich hervorragend gemeistert. Auch der Schreibstil ist wirklich sehr flüssig und lässt sich super das Buch in einem Rutsch verschlingen.

    Das Buch hat wirklich alle 5 * verdient

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    jassizipps avatar
    jassizippvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein wunderbares Buch mit einer starken Protagonistin
    Möge das Licht euch Frieden bringen!

    „Der Schatten in mir“ habe ich heute erst zu Ende gelesen. Es war ein so wunderbares Lese-Erlebnis, dass ich unbedingt eine Rezension verfassen wollte.

    Worum geht es?
    Die Handlung spielt in dem winzigen Dorf Schwarzbach. Die Bewohner sind in Aufruhr, da vor kurzem ein kleines Mädchen mit schwarzen Augen gesichtet wurde. Mit KOMPLETT schwarzen Augen. Für einige steht fest, dass hier finstere Kräfte am Werk sind.
    Wir erleben die Geschichte aus den Perspektiven zweier Figuren. Zum einen wäre da Kolen. Er ist der Wirt und Ortsvorsteher. Seine Vorfahren haben das Dorf gegründet und er ist davon überzeugt, dass alle in Schwarzbach sicher sind.
    Zum anderen ist da Salya, ein 16-jähriges Mädchen. Sie trägt eine ganz andere Last auf ihren Schultern und findet oft als einzigen kurzfristigen Ausweg, sich selbst Verletzungen zuzufügen.

    Meine Erwartungen:
    Ich muss es zugeben – ich hatte ein bisschen Angst, dieses Buch zu lesen. Das Genre heißt immerhin „Dark Fantasy“. Das hätte mir ja auch zu gruselig sein können. Aber es war soooooo toll!
    Die Sprache ist bildhaft und aussagekräftig. Irgendwann bin ich dazu übergegangen, mir Stellen, die mir besonders gefallen haben, mit Haftnotizzetteln zu markieren.

    Hier zwei von unzähligen Beispielen, die mir gut gefallen.

    „Ihr Körper war übersät mit roten Blutstropfen, die wie rote Rubine auf schwarzem Hintergrund glänzten.“
    (Seite 37)
    - Ich finde diese Gegenüberstellung von Blut und Rubinen mehr als gelungen. Erst einmal zaubert sie mir sofort ein Bild von der intensiven Farbe in meinen Kopf. Dann passt der Vergleich auch so schön: Blut und Rubine sind beide wertvoll – wenn auch auf unterschiedliche Weise.

    „… und bietest du ihnen eine glitzernde Münze an, lassen sie ihre Ehre schneller fallen als ihre Hose im Bordell.“
    (Seite 133)
    - Es ist Sir Caster der dies sagt. Er gewährt uns Einblick in das wahre Leben eines Ritters. So edel sind die nämlich gar nicht – wie sich ja auch an diesem Zitat zeigt. Auch die Ausdrucksweise ist die eines Mannes, der bereits viele Facetten der Gattung „Mensch“ in seinem Leben kennenlernen durfte. Das gefällt mir sehr gut!

    Die Figuren in „Der Schatten in mir“ sind dreidimensional. Es sind richtige Menschen mit guten und schlechten Seiten. Und sie handeln entsprechend ihrer Charaktere. Sie alle auszuarbeiten hat sicher viel Arbeit gekostet. Ich behaupte aber einfach mal ganz dreist, dass sich die Mühe gelohnt hat, denn diese Figuren haben mich gepackt. Einige von ihnen haben mich wütend gemacht, bei einigen habe ich die Augen verdreht. Andere wiederum wollte ich schütteln, weil ich ihre Ansichten nicht teilte. Aber all das passiert bei mir nur, wenn ich Bücher mit tollen dreidimensionalen Figuren lese.

    Mein schönster Lese-Moment?
    Abgesehen von den vielen tollen Momenten in diesem Buch gab es für mich zwei Oh-mein-Gott-das-ist-jawohl-der-Hammer!-Momente. Einer war auf den Seiten 300 und 301. Da ist etwas passiert, was ich nicht habe kommen sehen. Das kann ich natürlich jetzt leider nicht erzählen, weil ich euch damit den ganzen Spaß verderben würde. Das andere war eine Reaktion von Jorden auf Seite 365, die mich an ein wunderbares Zitat auf Seite 8 denken ließ. Dadurch, dass sich das wieder auf den Anfang bezogen hat, wurde eine schöne runde Sache daraus. Total geschickt geschrieben. Es tut mir so leid, dass ich euch das hier nicht genauer erzählen kann, aber spoilern geht nun mal nicht.

    Fazit: Wie man in dieser Rezension vielleicht dezent zwischen den Zeilen spüren konnte, habe ich „Der Schatten in mir“ sehr gerne gelesen. Sobald ein neues Buch von Christian Milkus erscheinen wird, zähle ich zu den ersten Käuferinnen!

    Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen. „Möge das Licht euch Frieden bringen!“

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Super gelungenes Buch

    Am Anfang hatte ich eigentlich was ganz anderes erwartet aber nach den ersten 5 Seiten war ich so hin und weg von dem Buch das ich es in einem Rutsch durchgelesen habe .

    Man versinkt sofort in der Welt des kleinen Dorfes mitten im Wald und fiebert mit was passiert (will hier nicht spoilern)

    Der Schreibstil selbst ist so flüssig und der rote Faden zieht sich komplett durch das ganze Buch

    Weitere Bücher des Autoren werde ich mir auf jeden fall besorgen

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    MagieausderFeders avatar
    MagieausderFedervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wow! Eine tolle Dark-Fantasy-Geschichte!
    Ein fesselnder Dark-Fantasy-Roman!

    Der Fantasyroman "Der Schatten in mir" von Christian Milkus war eine große, positive Überraschung. Ich habe erst wenige Bücher im Bereich "Dark-Fantasy" gelesen, doch dieser Roman gefiel mir ausgesprochen gut.

    Die Geschichte spielt in einer mittelalterähnlichen Welt, in einem kleinen Dorf namens Schwarzbach. Die Menschen leben dort sehr einfach, bauen ihre Lebensmittel selbst an und bezahlen diese durch Hilfsarbeiten. Es könnte sehr idyllisch sein, wären da nicht die gruseligen Vorkommnisse der letzten Tage. In Schwarzbach passieren unheilvolle Dinge und die Bewohner fangen an, sich zu fürchten.
    Die Story zog mich sofort in ihren Bann. Zu erfahren, was für grausige Dinge noch passieren und was der Grund dafür ist, hat jederzeit Spannung in die Geschichte gebracht. Das Düstere und Unheilvolle, was Dark-Fantasy-Romane ausmacht, hat der Autor wunderbar umgesetzt.

    Die Story wird aus zwei Perspektiven erzählt, die sehr aufschlussreich sind.
    Kolen sieht sich als Oberhaupt und ist stets um den Erhalt des Dorfes bemüht. Salya dagegen ist eine junge Frau, die sich sehr unterschätzt und sich von den anderen Bewohnern zurückzieht.
    Beide Charaktere sind sehr starke Figuren und verleihen dem Roman Tiefgründigkeit. Für Überraschung sorgen die Hauptprotagonisten allemal. Doch auch die Nebenfiguren gefielen mir. Das Dorf Schwarzbach erwachte durch seine Bewohner, seine Lage und den erdachten Glauben, zum Leben.

    Auch der Schreibstil von Christian Milkus ist sehr angenehm. Es ist stets nachvollziehbar und der düstere Flair ist sehr gut rüberkommen. Die Stimmung im Buch ist nicht zu übertrieben düster, es gibt Lichtblicke und Momente zum Aufatmen.

    Fazit:

    Der Dark-Fantasy-Roman "Der Schatten in mir" von Christian Milkus ist spannend, düster und eindrucksvoll. Ein Dorf, fast abgeschieden von der Welt, wird von unheilvollen Ereignissen aufgeschreckt und lebt seitdem in Angst. Düstere und gruselige Vorkommnisse lassen die Dramatik immer wieder aufleben. Die ausdrucksstarken Charaktere bringen Tiefgang in die Geschichte und erwecken das Dorf zum Leben. Absolute Lese-Empfehlung!

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Annabeth_Books avatar
    Annabeth_Bookvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein sehr gutes Buch, wo aber hier und da kleine Macken hat
    Der Schatten in mir

    Klappentext:
    "Ich heiße Salya, und ein Schatten liegt auf meiner Seele. Ich verletzte mich selbst, um diese Welt ertragen zu können"
    Eines Tages wird Schwarzbach, ein kleines Dorf mitten im Wald, von einem Diener der Finsternis heimgesucht. Bald darauf geschehen schreckliche Dinge: Wölfe werden zu Bestien, Menschen sterben. Hilflos muss Oberhaupt Kolen mit ansehen wie seine Nachbarn den verfluchten Ort zu verlassen drohen. Die junge Salya vernimmt den Ruf der Götter. Zum ersten Mal in ihrem Leben verlässt sie ihre Heimat, um jenem Ruf zu folgen. Doch kann ausgerechnet sie ihrem Dorf helfen? Zantul, der Gott der Finsternis, hat sie längst als Bedrohung erkannt, und nicht einmal die Bewohner ihres eigenen Dorfes trauen ihr.
    "Seht euch ihre Wunden an! Sie ist von einem Dämon besessen, der sich an ihrem Blut labt!"

    Autor:

    Christian Milkus wurde 1985 in Frankfurt/ Main geboren. Zurzeit wohnt er in Berlin.
    Er hat einen Master in Geotechnologie und schreibt leidenschaftlich gern.
    Cover:

    Ich finde das Cover wunderschön und sehr passend zu dem Titel und zu der Story selber. Ich denke die eine Person die nur als Schatten, auf dem Cover abgebildet ist Salya darstellen soll.

    Inhalt:

    Über dem kleinen Dorf Schwarzbach ziehen dunkle Wolken auf. Den Zantul der Gott der Finsternis hat es auf das Dorf abgesehen. Ausgerechnet Salya, soll die Auserwählte der Götter sein. Wird sie Schwarzbach retten können.

    Meine Meinung:

    Das Buch hatte mich von Anfang an alleine schon mit seinem Cover in den Bann gezogen und der Klappentext hat auch noch seinen positiven Teil dazu beigetragen.
    Ich habe mich sehr gefreut, als ich es von dem Autor zugeschickt bekomme habe :)
    Der Einstieg ins Buch viel mir nicht schwer.
    Es wurde immer aus der Sicht Kolen oder Salya geschrieben, was der Autor auch immer wieder sehr deutlich gemacht hat, sodass es kein bisschen verwirrend war.
    Die zwei Protagonisten, hätte unterschiedlicher nicht sein können, was sie auch so interessant machte.
    Kolen war das Oberhaupt und Wirt von dem kleinen Dorf, er wollte als die ersten Schlimmen Geschehnisse passieren, sein Dorf beruhigen, was in mir sehr positiv erscheinen ließ am Anfang. Auch wie er mit seinem Sohn umging, ließ ihn als warmherzigen Vater erscheinen.
    Doch im laufe der Geschichte wurde es immer ernster mit den beunruhigen Dinge, aber Kolen nahm es immer auf die leichte Schulter, was mir dann auch iwann störte. Gegen Ende wusste ich ja auch warum.
    Salya ist ein sehr dickköpfiges Mädchen, das immer wenn es Probleme gibt wegrennt. Auch als sie feststellt das sie die Auserwählte ist, macht sie einfach erstmal nichts. Auch ihre aufbrausende Art ging mir teilweise ziemlich auf die Nerven. Auch das sie die Menschen immer nach ihrem Aussehen bewertet und immer angewidert tut, lässt sie bei mir auch nicht gerade ein einem positiven Licht erscheinen.
    Aber trotzdem, fand ich die Story sehr spannend.
    Es war mal wieder etwas anders, mit den Göttern und mit Zantul dem Gott der Finsternis, davor habe ich nämlich noch nie sowas gelesen.

    Kommentieren0
    48
    Teilen
    annso24s avatar
    annso24vor 2 Jahren
    Spannend trotz schwerigem Anfang

    Cover: Für mich stellt das Cover eine wunderbare Verbindung zum Inhalt dar. Noch dazu wirkt es geheimnisvoll und anziehend, da man das Genre Fantasy bereits dahinter vermutet. Die Schriftzüge wurden super auf die Gestaltung angepasst. Ich finde, ein gelungenes Cover ziert die Gestaltung. Inhalt: Von der Protagonistin Sayla wurde ich sofort in die Geschichte hineingezogen. Der Anfang fiel mir jedoch auf den folgenden Seiten nicht besonders leicht. Am Schreibstil lag es dabei nicht wirklich sondern eher an der Geschichte selbst. Die Idee auf der die Handlung beruht fand ich nicht schlecht, doch konnte es mich aus welchem Grund auch immer nicht packen.
    Doch umso weiter man in die Geschichte abtaucht, umso mehr wird ma gefesselt sodass die Freude am Lesen schnell wieder präsent ist. Bis zum Ende wird man immer mehr mitgerissen, die Spannung steigt und Charaktere und Handlung überzeugen sodass die Geschichte immer mehr Spaß macht. 

    Charaktere: Besonders im Mittelpunkt stehen die beiden Protagonisten Syla und Kolen, aus dessen Sicht die Geschichte verfasst wurde. Saylas Leben ist alles andere als leicht und erschreckend mitzuerleben. Schon zu Anfang wird man emotional vom Autor mitgerissen, da er uns bereits da einen tiefen und berührenden Einblick in Saylas Schicksal gewährt.Sie berührte mich über das ganze Buch hinweg und ich wurde mit jeder Minute mehr von ihr Persönlichkeit und Entwicklung beeindruckt.  Im Gegensatz zu ihr steht der Bürgermeister Kolen. Ich fand es sehr beeindruckend vom Autor, sich Kolen als zweiten Erzähler zu erschaffen, den unterschiedlicher können Protagonisten nicht sein.  Beide setzen zwar alles daran, ihre Ziele zu erreichen, doch ihre Motivationen stehen auf verschiedenen Seiten.  Die Charaktere wurden aus meiner Sicht sehr gut gestaltet und ausgearbeitet und konnten mich überzeugen.    Schreibstil: Der Schreibstil des Autors gefiel mir ganu guz. Der Einstieg fiel einem auf jeden Fall leicht, doch nutze er im Verlauf der Geschichte häüfig sehr komplexe Hypotaxen, was ich teilweise als etwas störend empfunden habe. Ansonsten konnte man sich wirklich gut in das Geschehen hineinversetzen und hatte Freude daran, die Geschichte zu verfolgen.

    Fazit: "Der Schatten in mir" ist wahrlich eine Besonderheit unter den Fantasy-Büchern, da es ein spezielles Thema mit einbezieht, was man bestimmt nicht mit dem Genre Fantasy auf Anhieb in Verbindung gebracht hätte.  Trotz des schwierigen Anfangs, konnte mich Christian Milkus noch packen und mich mit seiner Geschichte festhalten. Besonders die Charaktere fand ich sehr faszinierend. Alles in allem finde ich das Buh sehr gelungen und kann es weiterempfehlen!

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    J
    Jasmin001vor 2 Jahren
    Rezension zu "Der Schatten in mir"

    Allgemeines:


    Titel: Der Schatten in mir

    Autor: Christian Milkus

    Verlag: /

    Seitenanzahl: 326

    Preis: 9.99 €


    Inhaltsangabe:


    Zu Beginn des Buches lernt man Salya und Kolen kennen. Beide wohnen in Schwarzbach, einem kleinen Dorf mitten im Wald. Als das Dorf von einem Diener der Finsternis heimgesucht wird, geschehen schreckliche Dinge. Salya vernimmt den Ruf der Götter und versucht den Dorfbewohnern zu helfen.

    Ob ihr das gelingt erfahrt ihr, wenn ihr das Buch lest.


    Meine Meinung:


    Zum Cover:

    Meiner Meinung nach passt das Cover super zum Inhalt, da es großteils in dunklen Farben gestaltet ist.


    Zum Inhalt:

    Am Anfang fiel es mir schwer in das Buch hineinzukommen. Als dies gegeben war, hat mich die Geschichte gefesselt und ich wollte das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen. Die Handlung ist nicht vorhersehbar, was das Lesen spannend macht. Außerdem hat Christian Milkus ein paar Wendungen eingebaut, die einen während des Lesens aus dem Konzept gebracht haben und für das gewisse Etwas gesorgt haben. Der Schluss hat mich nicht zufriedengestellt, da alles sehr schnell ging und mir die Lösung wie aus der Not geboren vorkam.


    Zu den Protagonisten:

    Salya und Tarlow wirkten beide sehr authentisch, da sie sich mit für ihr Leben typischen Problemen auseinandersetzen müssen und beide nicht perfekt sind.

    Ich habe zu jedem Zeitpunkt mit den Charakteren mitgefühlt, so tat mir Salya sehr sehr Leid, als sie von allen zurückgewiesen. Ich war bestürzt als ich mitbekam, dass Tarlow sich veränderte.


    Zum Schreibstil:

    Der Schreibstil von Christian Milkus hat mich angesprochen, allerdings benutzt er viele komplexe Sätze, die den Lesefluss stören.


    Fazit:


    Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

    "Der Schatten in mir“ ist ein sehr spannendes Buch, welches mich nach den ersten 100 Seiten mitgerissen hat. Den Start hätte ich mir etwas schwungvoller und das Ende ausführlicher vorgestellt.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    NoraBendzkos avatar
    NoraBendzkovor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein schönes Debüt und bisweilen gänsehautbescherender Dark Fantasy, in dem Mensch und Natur gleichermaßen vom Bösen besessen sind!
    Wenn die Dunkelheit übermächtig wird …

    Schwarzbach.

    So heißt das Dorf, in dem die Geschichte von "Der Schatten in mir" spielt. So schwarz wie der Name ist auch das Unheil, das den angrenzenden Wald bedroht …
    Wölfe hausen dort und reißen alles, was ihnen in die Fänge kommt. Tote Tiere werden vor dem Gebetshaus gefunden, Menschen verschwinden.
    Von Anfang an nimmt das Buch einen durch seine beklemmende Stimmung gefangen, und durch die gruseligen Bilder ominöser Todesfälle, die an Filme wie "The VVitch" erinnert.

    Geht das Böse um?


    So fragen sich die Dorbewohner, immer wieder. "Zantul", das ist der Name des Herrschers der Finsternis, den alle für die Vorfälle verantwortlich machen.
    Die junge Hauptcharakterin Salya wird von ihren Träumen auf eine beschwerliche Reise geschickt, um der Sache auf den Grund zu gehen. Sie ist ein Mädchen mit Borderline, für mich ein Thema, das ich so noch nie in einem Fantasy gesehen habe. Wenn die Umstände sie unterdrücken, muss Salya immer wieder zum Messer greifen und sich selbst schneiden. Eine Gewohnheit, die sie sorgsam vor den Dorfbewohnern versteckt, da diese ihre Selbstverletzungen mit den bösen Mächten in Verbindung bringen.
    Doch wie es eben in Büchern ist, kommen Dinge, die man ach so sorgsam verstecken will, ans Licht - und eskalieren völlig. Wo das Buch nur mit einer düsteren Stimmung beginnt, steigt es langsam ab in einen Wahnsinn, der die Dorfbewohner spaltet und gegeneinander aufbringt. Bald fällt das Wort "Hexe", noch schneller kommt es zur Jagd, während die Ungeheuer des dunklen Waldes immer mehr auf das Dorf einrücken. Und auch der heilige Priester, den Salya ins Dorf geholt hat, kann weder Salya, die Dorfbewohner noch sich selbst vor der Dunkelheit schützen, die von allen Besitz zu ergreifen scheint …

    Ein leiser Anfang, ein übermächtiges Finale, ein offenes Ende

    Leser, die sich eine kleine abgeschlossene Lektüre für zwischendurch erhoffen, könnten von dem Buch enttäuscht sein, denn tatsächlich beantwortet es nicht alle Fragen. Die meisten Charaktere bekommen zwar eine kleine abgeschlossene Geschichte und zugehörige Entwicklungen - wie der maulige Priester, der stille Geliebte, der verbannte Ritter oder der gespaltene Dorfvorsteher - aber am Ende deutet alles auf einen Neuanfang bzw. auf eine größere Geschichte hin.

    Normalerweise bin ich kein Fan solcher Bücher. Und trotzdem muss ich fünf Sterne geben, da mich das Finale und die abschließenden Moral der Geschicht - Krieg und Dunkelheit sind in uns allen - so mitgenommen haben, das ich nur sagen: "Wow , ein tolles Buch!"

    Im Mittelteil gab es für mich zwar Längen, die Spannung musste sich erst so richtig aufbauen, manche Sprünge zwischen den Geschehen erschienen mir zu schnell, und die oftmals großartige Sprache hatte manchmal Stellen, die etwas weniger ausgereift waren. Die Hauptcharaktere sind nicht eindeutig zwischen Gut und Böse zu verordnen, was mir zwar gefällt, aber einigen Lesern vielleicht nicht - einfach anschauen und selbst eine Meinung bilden.

    Persönlich war ich etwas bei der Hauptcharakterin Salya gespalten. Deren laute Art ist zwar, gerade in Verbindung mit ihrer Krankheit, nachvollziehbar, aber ich habe doch auf etwas mehr Entwicklung ihrerseits gewartet, auf einen Aha-Effekt am Ende der Story. Tatsächlich sind es vor allem Nebencharaktere, die hier überraschen und viel Sympathie abgreifen. Stück für Stück eingeführt, hat man ihre Sprüche und Eigenarten am Ende tief ins Herz geschlossen, sodass man umso mehr im großen Finale mitfiebert, das über schwarzbeseelten Wölfen bis zur dunkelster Magie alles zu bieten hat.

    Meine klare Empfehlung!


    Vor allem für Dark Fantasy Fans, die eine düstere märchenhafte Stimmung, entsprechende Bilder und liebevoll gezeichnete Charaktere mögen, die ihnen auch etwas "Anderes" zu bieten haben. Wer in seinem Dark Fantasy so gar kein Blut und psychologischen Horror sehen kann, für den könnte "Der Schatten in mir" an manchen Stellen etwas zu viel sein. Zumal mir bis zu den letzten Kapiteln nicht klar war, ob es den bösen Herrscher "Zantul" wirklich gibt oder er in den Köpfen der Dorfbewohner exisitert … Die Geschichte spielt also auch durchaus mit den Zweifeln des Lesers. Gerade, wer neben einer interessanten und spannenden Story dunkelfantastische Bilder genießen möchte, sollte sich das Buch auf jeden Fall geben! Ich bin schon jetzt höllisch gespannt auf den zweiten Teil und auf das, was Christian Milkus in weitere Zukunft schreiben wird. Ein tolles Debüt!

    Kommentieren0
    6
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks