Christian Nürnberger , Katharina Bußhoff Mutige Menschen 1: Für Frieden, Freiheit und Menschenrechte

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Inhaltsangabe zu „Mutige Menschen 1: Für Frieden, Freiheit und Menschenrechte“ von Christian Nürnberger

Mutig sind sie: die Menschen, die sich einsetzen für Frieden, Freiheit und Menschenrechte. Sie riskieren viel, bringen sich dadurch sogar in Gefahr. Und ob sich ihr Einsatz lohnen wird, wissen sie im Voraus nicht. Aber sie wollen etwas verändern.

Christian Nürnberger erzählt von Frauen und Männern, die Mut zeigen: Mut, die Dinge anders zu sehen, Mut, etwas Neues zu wagen, Mut, mit der bisherigen Tradition zu brechen oder einer Übermacht die Stirn zu bieten: Ayaan Hirsi Ali, Peter Benenson, Bärbel Bohley, Bartolomé de Las Casas, Mahatma Gandhi, Martin Luther, Nelson Mandela, Wangari Muta Maathai, Rosa Parks, Anna Politkowskaja, Alice Schwarzer, Bertha von Suttner.

Schulausgabe mit Materialien für Jugendliche ab 12 Jahren.
(Normalausgabe: ISBN 978-3-522-30158-9)

Tolle Reihe!!!!

— QueenDebby

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    Mutige Menschen 1: Für Frieden, Freiheit und Menschenrechte

    razeruebe

    10. May 2014 um 22:55

    Im wesentlichen beschreibt der Autor Christian Nürnberger 12 verschiedenenen Personen, Ayaan Hirsi Ali, Peter Benenson, Bärbel Bohley, Bartolomé de Las Casas, Mahatma Gandhi, Martin Luther, Nelson Mandela, Wangari Maathai, Rosa Parks, Bertha von Suttner, Anna Politkowskaja und Alice Schwarzer, die mit ihren Ideen und Handlungen etwas in unserer Welt bewegt haben. Teilweise sind sehr bekannte Namen darunter, teilweise aber auch Namen, wo man erstmal nachschauen muß, wer das überhaupt ist. Im Großen und Ganzen beschränken sich die einzelnen Kapitel auf das Wesentliche, nämlich genau die Handlungen, weswegen man Bekannt geworden ist. Die Kindheit und alles andere "unwichtige" werden in zwei bis drei Sätzen beschrieben bis zu dem Punkt, wo es dann sozusagen zur Sache geht. Dort erhält man dann viele Infomationen, neue als auch bekannte, wieso weshalb warum sich bei jemanden sein spezifischer Einsatz entwickelt hat. Leider rücken dabei manchmal die Menschen selber in den Hintergrund, bei Rosa Parks z. B. ging es eher um die Rassentrennung und die darauffolgenden Taten von Martin Luther King, als um sie selber. Mein Fazit: Einerseits finde ich das Buch gut andererseits ist es für mich auch wieder zu unvollständig, was aber nicht ausbleibt bei 12 zu beschreibenden Personen. Aber wer in kompakter Form die wichtigsten Informationen über eine bestimmte Person bekommen möchte, ist hier an der richtigen Adresse.

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  • Rezension zu "Mutige Menschen – für Frieden, Freiheit und Menschenrechte" von Christian Nürnberger

    Mutige Menschen 1: Für Frieden, Freiheit und Menschenrechte

    Bokmask

    08. August 2009 um 23:02

    Autor: Nürnberger, Christian Titel: Mutige Menschen - für Frieden, Freiheit und Menschenrechte Verlag: Thienemann Erschienen: 2008 / 9 Seiten: 254 ISBN-10: 3522301587 ISBN-13: 9783522301589 Cover: HC Preis: 14,50 € [b]Inhaltsangabe:[/b] [quote] Mutig sind: die Menschen die sich einsetzten für Frieden, Freiheit und Menschenrechte. Sie riskieren viel, bringen sich dadurch sogar in Lebensgefahr. Und ob sich ihr Einsatz lohnt wissen sie im Voraus nicht. Aber sie wollen etwas verändern. [/quote] Quelle: 1. Absatz des Klappentext [b]Meine Meinung[/b] In diesem Hardcover vom Thienemann Verlag, nimmt sich der Autor 12 Persönlichkeiten an, die Mut bewiesen haben oder es heute noch beweisen. Diese Persönlichkeiten sind Ayaan Hirsi Ali, Alice Schwarzer, Bartolomé de las Casas, Martin Luther, Nelson Mandela, Rosa Parks, Mahatma Gandhi, Wangari Maathai, Bertha von Suttner, Peter Benenson, Anna Politkowskaja und Bärbel Bohley. Zu jeder Person gibt es ein Kurzbiographie sowie eine Abhandlung dessen was diese Person geleistet hat. Einige Namen sind wohl sehr bekannt und brauchen nicht erklärt werden. Andere wiederum sind eher unbekannt und der Leser erfährt für was sich diese Person teils mit ihrem Leben eingestanden ist. Aber alle haben sie eines gemeinsam, den Traum etwas positiv für alle Menschen zu verändern. Sie kämpfen ohne Waffen gegen Verfolgung, Diskriminierung von Minderheiten, für Gleichberechtigung und mehr Rechte für Frauen. Sogar gegen die Kirche. Wie sagte schon Martin Luther King so schön - I have a dream! Ja diesen Traum hat in diesem Buch jede Persönlichkeit wirklich. Die einen waren Erfolgreich und brachten ihre Ideen auf den Weg, die anderen scheiterten an der Macht einer Regierung und gaben teils ihr Leben für ihre Lebenseinstellung. Erzählt wird alles in einem sachlichen, flüssigen Stil, alles sehr gut verständlich. Es gibt keine Anhäufung von Fremdwörtern sowie keine Verherrlichung einzelner Personen. Der Leser kann sich unbeeinflusst seine Meinung dazu bilden. Ich persönlich konnte hier noch was lernen, denn nicht alle Namen waren mir geläufig. Dieses Buch habe ich gerne und schnell gelesen, es zog mich immer weiter zu erfahren was diese Menschen auf die Beine gestellt haben, vor allen was und wie sie es erreicht haben. Eines haben sie alle geschafft: die Menschen wachzurütteln um auf Missstände aufmerksam zu machen, die alle gegen die gültigen Menschenrechte verstoßen. Wo diese rechte teils regelrecht mit Füßen getreten werden. Dieses Buch erhält 4,5 von 5 Sternen von mir.

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  • Rezension zu "Mutige Menschen – für Frieden, Freiheit und Menschenrechte" von Christian Nürnberger

    Mutige Menschen 1: Für Frieden, Freiheit und Menschenrechte

    DivaStern

    02. August 2009 um 19:37

    Martin Luther halte ich für die denkbar fast schlechteste Wahl um von vorbildhaften Menschen zu berichten. Er wird nur von solchen übertroffen, die sowieso als schlechte Menschen in der Geschichte bekannt sind. Martin “Luder” Luther, ein gewollter Reformierer, aber ein viel erfolgreicher Spalter der katholischen Kirche, war ein ein bewiesener Antisimit und Frauenfeind. Deutlich wird dies durch seine Schriften wie “Von den Juden und ihren Lügen” und durch Zitate über Frauen (sind minderbemitelte Wesen). Ich würde sogar soweit gehen zu behaupten, dass Luther nur seine Thesen an die Kirchentüre geschlagen hat, um den Beischlaf mit Frauen für Mönche zu ermöglichen. In ein Buch über mutige Menschen gehört ein Feigling der bei einem simplen Blitzeinschlag um Gottes Gnade bittet sicher nicht. Mir gefällt auch nicht wie über Luthers Charakter philosophiert wird, anstatt das es Tatsachen belegen. Warum er was, wie und warum getan hat, werden wir nie erfahren, zumindest nicht die vollkommene Wahrheit darüber. Dem Autor muss bewusst sein, dass wenn er ein Buch über “Mutige Menschen” schreibt, er damit die darin vorkommenden Menschen auf eine Stufe miteinander stellt. Niemand ist besser oder schlechter als der andere, heißt es. Und doch hat es nicht jeder verdient in so einem Buch aufgelistet zu werden. Zu dem wertet es den, der es wirklich verdient hat, gleichsam ab. Ich setzte mich gerne mit Menschen der Zeitgeschichte auseinander. Eine nährere Beschäftigung bringt oft sehr vieles zu Tage, was eigentlich sonst verborgen bleibt. Wer sich gerne weiterbildet und dazu lernt dem seien biographische, geschichtliche Bücher ans Herz gelegt, aber sicher nicht dieses. Neben vermutlich zahlreichen Fehlgriffen des Autors, hat seine Art zu erzählen den Unterton eines Märchens a la “Liebe Kinder und dann, dass glaubt ihr mir nie…” Wie soll sich ein halbwegs intelligenter Mensch von so etwas angesprochen und ernstgenommen fühlen? Wegen solchen Unartem bleibt nur ein Geschmack, “verarcht, hängen. Dieses Werk ist keine ernstzunehmende Auseinandersetzung mit “Mutigen Menschen” der Zeitgeschichte. Es ist bloß das Widerkäue von dem was schon eh weitverbreitet ist und nicht richtig sein muss, jedoch kann.

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  • Rezension zu "Mutige Menschen – für Frieden, Freiheit und Menschenrechte" von Christian Nürnberger

    Mutige Menschen 1: Für Frieden, Freiheit und Menschenrechte

    Hasewue

    27. March 2009 um 18:55

    Christian Nürnberger stellt in seinem Buch „Mutige Menschen“ verschiedene Persönlichkeiten vor, denen er jedem ein Kapitel widmet. Er berichtet von der jeweiligen Lebensgeschichte und von den besonderen Taten der einzelnen Person. Zunächst liest sich das auch sehr interessant, wird aber mit der Zeit auch etwas anstrengend. Christian Nürnberger schreibt zwar sehr informativ und die jeweiligen Karikaturen der Personen zu Beginn eines jeden Kapitels fand ich auch sehr hübsch, dennoch fand ich das Buch im Großen und Ganzen ziemlich zäh und auch nicht wirklich unterhaltsam. Trotzdem hat mich das Buch stellenweise auch ziemlich nachdenklich gemacht, so dass es für mich auch eine Daseinsberechtigung hat! 3 von 5 Sternen!

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  • Rezension zu "Mutige Menschen – für Frieden, Freiheit und Menschenrechte" von Christian Nürnberger

    Mutige Menschen 1: Für Frieden, Freiheit und Menschenrechte

    Klusi

    19. March 2009 um 16:52

    Meine Meinung: ** Zwölf Kurz-Biographien enthält das Buch, von mutigen Menschen aus Vergangenheit und Gegenwart. Die beschriebenen Personen haben eines gemeinsam, alle haben sich für Frieden, Freiheit und Menschenrechte eingesetzt oder für ganz verschiedene, unterdrückte Minderheiten stark gemacht. Die meisten genannten Namen sind einem mehr oder weniger bekannt, allerdings fand ich es sehr interessant, mehr über diese Menschen mit Zivilcourage zu erfahren: Alice Schwarzer und ihr Einsatz für die Frauen, Nelson Mandela gegen Rassismus, Gandhi für die Unabhängigkeit seines Landes, Bertha von Suttner gegen Gewalt und Krieg, um nur einige zu nennen. Mit dem Blick für das Wesentliche beschreibt der Autor, wie es dazu kam, dass Menschen sich für eine gewisse Sache engagiert haben. Die interessante und unkomplizierte Schreibweise ist bereits für Jugendliche gut verständlich. Durch die recht knapp gefassten Kapitel, mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Lebensdaten am Anfang, ist das Buch vollgepackt mit vielen Informationen, ohne langweilig zu werden. Jeder einzelne Abschnitt regt dazu an, sich intensiver mit der jeweiligen Sache zu beschäftigen und über manche Aktionen mehr zu erfahren. Ein ausführlicher Quellen- und Literaturnachweis im Anhang, der auch viele Web-Adressen enthält, ist eine wertvolle Ergänzung und animiert zu weiteren Nachforschungen.

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  • Rezension zu "Mutige Menschen – für Frieden, Freiheit und Menschenrechte" von Christian Nürnberger

    Mutige Menschen 1: Für Frieden, Freiheit und Menschenrechte

    sillesoeren

    08. February 2009 um 11:09

    Auf den ersten Blick lässt das Format auf ein sperriges Schulbuch schließen. Innen kommt es aber zum Glück ganz anders daher, sodass ich ihm gerne verzeihe, für gemütliche Zeiten in der Badewanne zu schwer zu sein. Ich habe es häppchenweise in zwölf Mittagspausen gelesen und genossen Die mutigen Taten der beschriebenen Personen sind alle unterschiedlich und doch - wie es sich für einen Theologen als Autor und den Gabriel-Verlag gehört - alle von tiefer Gottgläubigkeit geprägt. Dies ist kein böser Gott, wie ihn viele Menschen gerne hätten, um ihre schwarze Seele besser auszuleben. Es ist auch kein strafender Gott, wie ihn manch ein Religionsführer gerne hätte, um seine Schäfchen brav, klein und gottesfürchtig zu halten. Nein, alle zwölf beschriebenen Menschen lassen erkennen, dass Sie von einem gerechten Gott überzeugt sind. Ob dies nun die sehr kirchenfern beschriebene Alice Schwarzer ist, die überzeugt davon ist, dass es keinen Grund für die vermeintliche Übermacht des Mannes ist. Oder gleich mehrere Menschen, die sich für Frieden und Freiheit einsetzen. Oder die Muslimin Ayaan Hirsi Ali, die erkennt, dass Allah gar nicht so ist, wie es manch einer ihrer Glaubensbrüder gerne hätte. Oder Luther, der mit der römisch-katholischen Kirche und ihren zum Teil fast menschenverachtenden Praktiken nicht mehr klar kommt. Die Reihenfolge innerhalb des Buches erscheint mir wahllos. Gut gefällt mir aber der hohe Anteil von Frauen mit 7 von 12 Biografien. Alles ist flott, aber nicht flapsig geschrieben und durchaus nicht nur für Jugendliche eine echte Bereicherung des Buchregals und der Allgemeinbildung.

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  • Rezension zu "Mutige Menschen – für Frieden, Freiheit und Menschenrechte" von Christian Nürnberger

    Mutige Menschen 1: Für Frieden, Freiheit und Menschenrechte

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. February 2009 um 10:37

    In dem Buch "Mutige Menschen" von Christian Nürnberger werden einzelne Personen vorgestellt, die von ihren heutigen Menschen als besonders mutig erachtet werden. Einzelnen Personen wird bekanntlich nachgesagt, sie wären schon als mutig geboren worden oder schon ihre Eltern wussten vor ihrer Geburt, dass ihre Kinder die Welt verändern würden. An Beispielen jedoch wie Rosa Parks, Martin Luther, Mahatma Gandhi, Nelson Mandela und vielen mehr wird jedoch deutlich, das dem gar nicht so ist, sondern jede dieser Personen durchlief eine Entwicklung bis sie den Mut aufbrachte, sich gegen die herrschenden Ordnung zu stellen. Am beeindruckensten fand ich die Geschichte der Rosa Parks, unter dem Tiel "Die Welt stand auf, als diese Frau sitzen blieb". Sie wurde bekannt als die Frau, die im Bus sitzen blieb, als sie eigentlich für "Weiße" Platz machen sollte. Dies gilt als der Auslöser der Busboykotte und schließlich der gesamten Unabhägigkeitsbewegung der Afro-Amerikaner in den USA. Was bis jetzt nie erwähnt wurde, war die Tatsache, das sie nicht sitzen blieb, weil sie nach einem langen Arbeitstag einfach müde war, wie Schülern gerne eingebläut wird, sondern weil sie den Zustand satt hatte, sie hatte genung von der Diskriminerung gegenüber den "Schwarzen". Ich finde es gut, dass einer die Wahrheit schreibt, dass Mut nicht angeboren wurde, sondern erst langsam wächst und auch das es einfacher ist mutig zu sein, wenn es viele sind. Das Buch ist einen eindrucksvollen, verständllichen Ton geschrieben. Auch denkt man nacher über das gelesen nach, weswegen ich das Buch ohne Bedenken weiter empfehlen würde.

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  • Rezension zu "Mutige Menschen – für Frieden, Freiheit und Menschenrechte" von Christian Nürnberger

    Mutige Menschen 1: Für Frieden, Freiheit und Menschenrechte

    Binea_Literatwo

    30. January 2009 um 17:06

    Mutig, mutiger, am mutigsten... ...sind die Menschen in Christian Nürnbergers Buch. Wer genauso ein Geschichtsmuffel ist wie ich, wird durch dieses schulbuchgroße Buch vorerst abgeschreckt. Das Cover bzw. die Gestaltung des Buches ist nach meiner Meinung sehr langweilig und fade. Im Buchhandel wäre es mir sicher nicht aufgefallen, da es nicht zum zugreifen einlädt. Jedoch sagt die Gestaltung meines Erachtens aus, dass Gewalt/Krieg (Stacheldraht) nur mit Liebe/Frieden (Rose) zu lösen ist. Der Inhalt ist einfach, sehr informativ und in einem romanartigem Schreibstil, das einem sämtliche Daten der mutigen Menschen, in Erinnerung beiben. Im Vorwort wird Mut an einem Tierbeispiel erklärt und dieses Beispiel wird nach und nach auf das tägliche Leben bezogen. Die 12 mutigen Menschen werden teilweise schon im Vorwort erwähnt und ihre Taten hervorgehoben. Zu den mutigsten der Mutigen gehören in Christian Nürnbergers Buch: Ayaan Hirsi Ali, Alice Schwarzer, Martin Luther, Bartolome de Las Casas, Nelson Mandela, Rosa Parks, Mahatma Gandhi, Wangari Maathai, Bertha von Suttner, Peter Benenson, Anna Politkowskaja und Bärbel Bohley. An jedem Kapitelanfang ist die jeweilige Person als Karikatur abgebildet. In fast allen Fällen sind diese ganz gut getroffen, zumindest wird dem Leser ein Bild geboten an dem er sich orientieren kann. Die wichtigsten Daten der Personen sind zuerst stichpunktartig zusammengefasst. Dann beginnt die jeweilige Geschichte der Personen die in einfacher Sprache, kurzen Sätzen und verständlichen Worten geschrieben ist. Die Wahl der Persönlichkeiten finde ich sehr gut, da nicht nur über die bekanntesten sondern auch über die nicht so bekannten Menschen geschrieben wird. Es werden nicht immer nur die Menschen, sondern auch deren Umgebung, Freunde, Familie und Organisationen beschrieben. Das Buch regt zum Nachdenken an und bringt durch den einfach gehaltenen Stil die doch ab und zu sehr trockenen Informationen, gut an den Leser und das Merken der Daten wird etwas leichter. Dennoch ist es ein Sachbuch, was nicht wie ein Roman verschlungen werden kann. Ein gelungenes Buch mit vielen Informationen, was stellenweise wirklich wachrüttelt und aufruft selbst mutiger zu sein.

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  • Rezension zu "Mutige Menschen – für Frieden, Freiheit und Menschenrechte" von Christian Nürnberger

    Mutige Menschen 1: Für Frieden, Freiheit und Menschenrechte

    Fascination

    16. January 2009 um 10:24

    Respekt den Mutigen dieser Welt – Lernen von den Meistern Autor Christian Nürnberger: *1951 / Lauf a. d. Pegnitz, Bayern Physiklaborant, Leutnant d. R. (Bundeswehr), studierte kurzzeitig Theologie, Philosophie und Pädagogik, Journalist, Redakteur und Autor Buchinhalt / Klappentext „Mutig sind sie: die Menschen, die sich einsetzen für Frieden, Freiheit und Menschenrechte. Sie riskieren viel, bringen sich dadurch sogar in Gefahr. Und ob sich ihr Einsatz lohnen wird, wissen sie im Voraus nicht. Aber sie wollen etwas verändern. Christian Nürnberger erzählt von Frauen und Männern, die Mut zeigen: Mut, die Dinge anders zu sehen, Mut, etwas Neues zu wagen, Mut, mit der bisherigen Tradition zu brechen oder einer Übermacht die Stirn zu bieten…“ Meine Meinung Vom Format des Buches zuerst etwas überrascht – es erinnert (mich) stark an ein Schulbuch und fasst sich auch so an – fand ich doch schnell Gefallen an Herangehensweise und Formulierungen Nürnbergers, die mich schon in der Leseprobe lockten. Zunächst definiert Nürnberger im Vorwort um welche Art Mut es ihm geht. Er befasst sich mit den Fragen woher dieser Mut kommt, wie er sich äußert und welche Konsequenzen er mit sich führt. Nach Nürnberger entsteht Mut aus Selbstlosigkeit zum Wohlergehen anderer und zwar koste es was es wolle. Mut haben starke Menschen mit ausgeprägtem Bewusstsein und hoher Entscheidungsbereitschaft inne. Doch bis es zu einer mutigen Entscheidung kommt, ist es ein weiter Weg, den jeder Mensch, ein Mensch wie du und ich, beschreiten kann. Schon allein diese wenigen Worte bewirken ein geistiges Innehalten, denn sie machen deutlich, dass der Zustand, den wir als Normalität empfinden, längst nicht selbstverständlich ist und war. Nachdem sich Christian Nürnberger im Vorwort mit Mut im Allgemeinen auseinandersetzt, führt er den inzwischen nachdenklich gewordenen Leser durch die prägnantesten Lebensabschnitte und Umfelde zwölfer nationaler und internationaler Persönlichkeiten, als da wären: Ayaan Hirsi Ali, Alice Schwarzer, Bartolomé de Las Casas, Martin Luther, Nelson Mandela, Rosa Parks, Mahatma Gandhi, Wangari Maathai, Bertha von Suttner, Peter Benenson, Anna Politkowskaja und schließlich Bärbel Bohley. Zu Beginn jeder Abhandlung finden sich jeweils die wichtigsten Daten und Fakten in einer kurzen stichwortartigen Zusammenfassung, was mir sehr gut gefällt. Der Leser kann sich somit einerseits bestens darauf einstellen, was ihn im folgenden Abschnitt erwartet und andererseits helfen diese Absätze später einmal zweifelsohne der Erinnerung auf die Sprünge. Die aufgeführten Meilensteine finden hernach selbstverständlich Erwähnung, wenn sich Nürnberger mit den Anfängen und Umständen der mutigen Menschen, sowie den Wegen, die sie zurückgelegt haben bis zu ihren jeweiligen Erfolgen beschäftigt. Erfolgen nicht nur für sich, sondern für das Wohl der Menschheit. Dies geschieht in schwungvoller, nahezu salopper Wortwahl, ohne dabei den Bezug zur Sachlichkeit zu verlieren. Neckisch sind auch die, jeder aufgeführten Persönlichkeit vorangestellten, Illustrationen von Katharina Bußhoff ;-) Besonders hilfreich für weitere Recherchen sind die im Anschluss aufgeführten Verweise im Quellen- und Literaturverzeichnis. Ein Buch prima zum Schmökern zwischendurch, ohne den Anspruch eines Sachbuchs zu verlieren. Eine durchaus gelungene Gradwanderung seitens Nürnberger. Meines Erachtens ist dieses Buch sowohl für die jüngere als auch für die ältere Generation geeignet. Jeder mag auf seine Weise Nutzen und Anregungen daraus ziehen, denn genauso zeitlos wie die mutigen Menschen ist auch Nürnbergers unvoreingenommene Darstellung eben jener Ikonen der Menschlichkeit. Fazit Auch wenn ich die Reihenfolge der dargestellten Persönlichkeiten ändern würde, ist ‚Mutige Menschen für Frieden, Freiheit und Menschenrechte’ für mich uneingeschränkt empfehlenswert. Langeweile lässt vergeblich auf sich warten. Interessante Aspekte laden zum Nachdenken, gegebenenfalls Nachahmen ein.

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  • Rezension zu "Mutige Menschen – für Frieden, Freiheit und Menschenrechte" von Christian Nürnberger

    Mutige Menschen 1: Für Frieden, Freiheit und Menschenrechte

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. December 2008 um 18:35

    Ein wirklich interessantes Buch, das anhand der Lebensgeschichte von 12 Personen der (Zeit)geschichte nicht nur deren Vita sondern auch die Umstände des jeweiligen Landes, aus dem sie kommen und das sie geprägt hat bzw. das sie mit ihrem Einsatz geprägt haben, aufzeigt. Christian Nürnberger erzählt die Geschichten gelegentlich mit einem Zwinkern im Auge, aber immer auch mit Respekt vor den Leistungen der von ihm porträtierten Menschen und mit einem Schreibstil, der auch Jugendlichen gefallen dürfte. Hin und wieder kommt auch deutlich durch, dass der Autor Theologie studiert hat, des es bleibt oft nicht bei der reinen Erzählung, sondern er sinniert auch gelegentlich über ihm wichtige Themen wie Veränderung, Mut oder Angst, Christentum und Islam. Leider kam mir bei manchen der Geschichten der von ihm vorgestellte mutige Mensch zu kurz, weil statt dessen eher die Geschichte des jeweiligen Herkunftslandes, Organisation oder Vereinigung in den Mittelpunkt rückte. Bei Rosa Parks z. B. ging es eher um die Gesichte der Rassentrennung und die Tatsache, dass Rosa Parks mit ihrer Aktion den Weg bereitet hat für Martin Luther King. Im wurden in der Geschichte von Rosa Parks gleich mehrere Seiten gewidmet. In der Geschichte von Peter Benenson ging es vorrangig um die von ihm gegründete Vereinigung Amnesty International und deren Lebensweise. Er selber wurde mir zu sehr an den Rand gedrängt. Wunderbar gelungen sind hingegen die Geschichten von Mahatma Ghandi, Martin Luther oder Ayaan Hirsi Ali. Es ist auf jeden Fall ein Buch, das zum Nachdenken anregt, anregt, sich mit den vorgestellten Personen näher zu beschäftigen und anregt, vielleicht selber ein bisschen den Mut aufzubringen, etwas verändern zu wollen. Es zeigt auf, dass es dafür manchmal nur ganz kleiner Schritte und eines geringen Einsatzes bedarf, wie z. B. eine vorgefertigte Protest-E-Mail, die schnell geschrieben und abgeschickt ist. Mir hat dieses kleine - große - Buch gefallen und ich werde die ein oder andere Lebengeschichte sicher erneut lesen.

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  • Rezension zu "Mutige Menschen – für Frieden, Freiheit und Menschenrechte" von Christian Nürnberger

    Mutige Menschen 1: Für Frieden, Freiheit und Menschenrechte

    anette1809

    26. September 2008 um 19:11

    Das vorliegende Buch ist wirklich mal ein herausragendes Beispiel für ein Sachbuch, das man gerne einfach mal so zum Lesen zwischendurch in die Hand nehmen kann. Die Biographien sind sehr informativ, gehen ausgiebig auf die Vorgeschichte bzw. Rahmenhandlung der einzelnen dort beschriebenen Personen ein. Manche Information ist zuweilen vielleicht etwas "trocken", aber das bleibt bei Sachbuchthemen nunmal nicht aus, wenn genau recherchiert wurde, und da die Kurzbiographien nie länger als ca. 30 Seiten sind, wurde mir das Lesen nie langweilig. Sehr zu empfehlen, auch für Jugendliche, Lehrer und alle, die mal etwas über mutige Personen lesen wollen, die unsere Zeit nachhaltig beeinflusst haben!

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  • Rezension zu "Mutige Menschen – für Frieden, Freiheit und Menschenrechte" von Christian Nürnberger

    Mutige Menschen 1: Für Frieden, Freiheit und Menschenrechte

    annaw

    24. September 2008 um 14:38

    Herr Nürnberger hat über zwölf besonders mutigen Menschen Geschichten gesammelt und sie in einem Buch verfasst. Die Wahl der Personen folgt keinem bestimmten Muster, dabei sind noch lebende oder bereits verstorbene Männer und Frauen, die aus verschiedenen Epochen und Wirkungskreisen stammen. Es handelt sich hier um keine richtigen Biographien. Im Gegenteil: oft lässt der Autor viele Fakten bewusst aus, um sich mit den wichtigen Wendepunkten in dem Leben der Protagonisten zu befassen. Es gibt sehr viele Absätze, die von dem Verfasser großzugig selbst interpretiert werden, sie hängen aber gut mit der jeweiligen Lebensgeschichte zusammen. Nürnberger bemüht sich nicht nur die Gefühle und Gedanken der Mutigen zu zeigen, er stellt auch die politische und soziale Atmosphäre in der diese Menschen leben bzw. gelebt haben anschaulich dar. Den Erzählungen fehlt an der Sachlichkeit, sie hören sich eher sehr abenteuerlich an, was unter anderem sicher an dem lockeren Still des Autors liegt. Das ist vielleicht auch der Grund warum sie manchmal zu einfach und oberflächlich scheinen. Nichts desto trotz fand ich in dem Buch viele interessante und bemerkenswerte Fakten, von denen ich früher noch nichts gewusst habe. Die Alice Schwarzer, die mir bisher eher unsympathisch erschien, steht jetzt für mich in einem ganz neuen Licht. Der Beispiel des neuzeitlichen Missionars Bartolome de Las Casas, zeigt dass man nicht als ein Held geboren wird. Es gibt viele Aspekte wie z.B. Macht, Gier, Geld, die dem Kampf um Frieden, Freiheit und Menschenrechte im Wege stehen. Letztendlich zeigt der traurige Fall von Anna Politkowskaja wie sehr man auch noch heute die mutigen Menschen braucht. Als Einstieg in die Welt der Mutigen ist das Buch auf jeden Fall geeignet, wenn einer aber mehr erfahren möchte, muss er doch zu richtigen Biographien greifen

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  • Rezension zu "Mutige Menschen – für Frieden, Freiheit und Menschenrechte" von Christian Nürnberger

    Mutige Menschen 1: Für Frieden, Freiheit und Menschenrechte

    Merlu

    22. September 2008 um 19:06

    In dem Buch „Mutige Menschen“ von Christian Nürnberger werden dem Leser 12 Persönlichkeiten vorgestellt, die - wie es der Titel schon ankündigt – in ihrem Einsatz für Frieden, Freiheit und Menschenrechte großen Mut bewiesen haben. Die Spanne reicht von zeitlich weit entfernten mutigen Taten bis in unsere Gegenwart hinein. Doch allen gemein ist ihr mutiger Einsatz mit zunächst ungewissem Ausgang. Von diesen 12 Personen sind 7 Frauen. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.  Die Auswahl der vorgestellten Persönlichkeiten ist recht breit gestreut und vielfältig. Von Martin Luther zu Ayaan Hirsi Ali ist es ein weiter Weg. Aber das ist auch gut so, denn der Leser erlebt, dass man in vielfältigen Situationen Mut beweisen kann. Zunächst aber ist mir zu Beginn das Format des Buches negativ aufgefallen. Es liegt - mir zumindest – durch seine Größe ziemlich unbequem in der Hand. Aber vermutlich soll es ja auch kein gemütliches Lesevergnügen sein, sondern ein Buch, mit dem man sich ernsthaft beschäftigen muss. Das schöne daran ist, dass man die jeweiligen Kapitel nicht in einer bestimmten Reihenfolge lesen muss, sondern sich die jeweils gerade passende Persönlichkeit heraussuchen kann. Auf diese Weise ist das Buch vielseitig einsetzbar. Der Autor schreibt sehr klar und einfach und auch ältere Kinder und Jugendliche sollten damit gut arbeiten können. Ich denke, das Buch ist für interessierte Jugendliche sehr zu empfehlen, denn gerade wenn die eine oder andere Frage offen bleibt, wird man sich damit gedanklich mehr auseinandersetzen, als wenn einem alles vorgekaut wird. Gut gefallen haben mir die Kapitelanfänge. Die humorvollen Illustrationen, die alles etwas auflockern und die Persönlichkeiten in ihrer Menschlichkeit zeigen und die vorangestellten, stichwortartigen Lebensläufe, die dem Leser den Menschen näherbringen und es erlauben, sich gedanklich auf das kommende Kapitel vorzubereiten. Alles in allem handelt es sich um ein faszinierendes Buch, dass Menschen mit großem Vorbildcharakter in unsentimentaler, sachlicher aber nicht trockener Art und Weise portraitiert.

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  • Rezension zu "Mutige Menschen – für Frieden, Freiheit und Menschenrechte" von Christian Nürnberger

    Mutige Menschen 1: Für Frieden, Freiheit und Menschenrechte

    roseF

    17. September 2008 um 21:55

    Vielversprechend, interessant, anregend Eigentlich bin ich schon seit der Schule ein absoluter Geschichtshasser, aber als ich in der Leseprobe sah, welche Personen in diesem Buch besprochen werden, wurde ich dann doch sehr neugierig. Zwar kannte ich von den insgesamt zwölf Personen vorher gerade mal vier und diese auch überwiegend nur vom Namen her und nicht wegen ihrer Taten, trotzdem war ich auch auf die anderen sehr gespannt. Schließlich versprach der Titel schon „mutige Menschen“ und solche Lebensgeschichte find ich schon interessant. Zum Inhalt Christian Nürnberger erzählt und dokumentiert in seinem Buch das Leben von zwölf außergewöhnlich mutigen und taffen Frauen und Männern, die in ihrem Leben viel für ihre Mitmenschen und ihr Land getan haben. Bei den Beschriebenen handelt es sich um Namen wie Martin Luther, Bertha von Suthner, Mahatma Gandhi, Nelson Mandela, Alice Schwarzer und Bärbel Bohley. Meine Meinung In jedem einzelnen Kapitel (jede Person hat ein Kapitel) wird die Lebensgeschichte sowie die besonderen Taten der Personen beschrieben, die sie auszeichnen. Aber auch eine Einordnung in die geschichtliche und soziale Situation im jeweiligen Land, wo die Person aktiv wird, wird vorgenommen. Das ist besonders für Geschichtsmuffel wie mich sehr interessant und einfach beschriebenen worden und nicht so fad wie in den früheren Geschichtsbüchern. In diesem Buch wird Geschichte lebendig. Und auch wenn man die grobe Lebensgeschichte eine Person kennt, wird man durch dieses Buch auch noch einige Zusatzaspekte kennenlernen, die einen nur staunen lassen. Nach jedem einzelnen Kapitel möchte man sich vor der jeweiligen Person verbeugen, denn sie haben so viel für ihr Land getan, dass man einfach nur sprachlos ist! Ein kleines Highlight des Buches für mich persönlich waren die Karikaturen der Personen zu Beginn eines jeden Kapitels. So bekam man auch ohne Vorkenntnisse eine kleine Vorstellung der Person. Wer also ein bisschen geschichtliches und soziales Interesse an bedeutenden Personen hat, der sollte dieses Buch zur Hand nehmen und darin schmökern. Es lohn sich auf jeden Fall!

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  • Rezension zu "Mutige Menschen – für Frieden, Freiheit und Menschenrechte" von Christian Nürnberger

    Mutige Menschen 1: Für Frieden, Freiheit und Menschenrechte

    LilStar

    17. September 2008 um 13:24

    Christian Nürnberger porträtiert in seinem Buch "Mutige Menschen" zwölf Menschen, die in ihrem Leben irgendwann einmal mutig gewesen sind und damit oftmals Grundsteine für Veränderungen gelegt haben. Oftmals leider auch in der Gefahr öffentlich geächtet, angegriffen oder sogar auch getötet zu werden. Diese zwölf Menschen wurden aus allen Bereichen gewählt, diverse Themen werden behandelt. Unter anderem Alice Schwarzer, die für die Frauenrechte in Europa gekämpft hat und auch immer noch kämpft und dafür - auch heute noch - nicht selten belächelt und sogar beleidigt wurde. Aber auch international bekannte Persönlichkeiten wie Nelson Mandela, der für seinen friedlichen Kampf gegen die Unterdrückung und für die Gleichheit aller Menschen, unabhängig von Nationalität und Hautfarbe, jahrelange Gefängnisstrafen abgesessen hat. Nürnberger schreibt dabei klar verständlich, so dass auch Jugendliche, die sich mit diesen Themen auseinander setzen wollen, die ernste Thematik gut aufnehmen können und durch die teils offene Bewertung der ganzen Themen noch angeregt werden, weiter über die gelesenen Themen nachzudenken. Obwohl klar wird, warum gerade die vorgestellten Menschen als mutig gelten sollten, geht es in einigen Kapiteln vielmehr um die Umstände, die das Leben der entsprechenden Personen dominierten und weniger um die Menschen selbst. Wirklich gut gefallen hat mir, dass vor jedem Kapitel zunächst einmal stichwortartig ein kurzer Lebenslauf der vorgestellten Persönlichkeiten vorangeht. So weiß der Leser direkt um was es in den nächsten Kapitel gehen wird und kann sich das gelesene auch später noch, lange nach der Lektüre durch diese kurzen Stichpunkte erneut ins Gedächtnis rufen. Insgesamt ein sehr gelungenes Werk, das sehr sachlich, aber nicht zu trocken und mit einem kleinen Quentchen Humor an den richtigen Stellen punktet.

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