Christian Nürnberger , Katharina Bußhoff Mutige Menschen, Band 2: Mutige Menschen - Widerstand im Dritten Reich

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Inhaltsangabe zu „Mutige Menschen, Band 2: Mutige Menschen - Widerstand im Dritten Reich“ von Christian Nürnberger

Christian Nürnberger erzählt von zwölf Frauen und Männern, die den Mut zum Widerstand hatten: Mut, Hitlers Pläne zu durchkreuzen, Mut, Hitlers Befehle zu verweigern, Mut, Menschenleben zu retten: Dietrich Bonhoeffer, Willy Brandt, Georg Elser, Mildred Harnack, Robert Havemann, Fritz Kolbe, Janusz Korczak, Helmuth James Graf von Moltke, Martin Niemöller, Sophie Scholl, Irena Sendler, Claus Schenk Graf von Stauffenberg. Beeindruckende Lebensbeschreibungen für Jugendliche ab 13 Jahren. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2010

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  • Rezension zu "Mutige Menschen – Widerstand im Dritten Reich" von Christian Nürnberger

    Mutige Menschen, Band 2: Mutige Menschen - Widerstand im Dritten Reich

    gina_mayer

    04. July 2010 um 17:56

    Ich hatte mir ja vorgenommen, in diesem Jahr die Liste der Nominierungen für den Kinder- und Jugendbuchpreis zumindest anzulesen. Nach „Zweiunddieselbe“ von Mary Pearsson ist Christian Nürnbergers Buch „Mutige Menschen“ der zweite Titel, den ich mir vorgenommen habe. Das Buch wurde in der Kategorie Sachbuch nominiert. Nürnberger stellt in kurzen Aufsätzen zwölf Menschen vor, die im Dritten Reich im Widerstand waren. Einige von ihnen – wie Dietrich Bonhoeffer, Sophie Scholl oder Willy Brandt – sind sehr bekannt, andere – wie Mildred Harnack oder Janusz Korczak - waren auch mir fremd, obwohl ich mich mit dem Thema Nazi-Deutschland ja nun schon eingehend beschäftigt habe. „Es geht nicht mehr um Schuld. Es geht ums Erinnern. Es geht um unsere Solidarität mit den Toten“, schreibt Nürnberger in seinem Nachwort. Es geht um Menschen – füge ich dem noch hinzu. Denn die Stärke von Nürnbergers Buch liegt darin, dass er keine strahlenden Helden stilisiert, sondern ganz normale Frauen und Männer beschreibt. Das wird in dem zweiten Aufsatz über Claus von Stauffenberg besonders deutlich. Nürnberger schildert den Wehrmachtsoffizier mit all seinen Widersprüchen und Mängeln. Auf diese Weise gelingt ihm etwas, woran Filme wie „Operation Walküre“ von Tom Cruise, aber auch Anne Voorhoeves engagiertes Jugendbuch „Einundzwanzigster Juli“ grandios gescheitert sind: Er zeichnet ein ganzheitliches, überzeugendes, weil vielschichtiges Bild der Zeit und des Porträtierten. Dabei stellt der Autor nicht nur Bezüge zwischen den verschiedenen Persönlichkeiten her, die sich ja in den meisten Fällen nie kennengelernt haben, er stellt die Vergangenheit auch immer wieder in einen Bezug zur Gegenwart. Das ist im Kapitel über Georg Elser, dem gescheiterten Hitler-Attentäter, besonders gelungen, aber auch bei Fritz Kolbe, der zuerst als Vaterlandsverräter galt, danach jahrzehntelang aus dem deutschen Bewusstsein verschwunden war – und heute immer noch nicht wirklich rehabilitiert ist. Praktisch sind die kurzen, stichwortartigen Zusammenfassungen zu jedem Porträt, in denen man die wichtigsten Informationen über die jeweilige Person nachlesen kann. Scheußlich – und das ist das einzig Negative, das mir zu „Mutige Menschen“ einfällt – sind nur die Illustrationen, die jedem Kapitel vorangestellt sind. Sophie Scholl mit starrem Gesicht, Rose in der einen und wehenden Flugblättern in der anderen Hand, nein, dieses (Abzieh-)Bild wird dem tollen Text nicht gerecht. Christian Nürnberger, „Mutige Menschen – Widerstand im Dritten Reich“ Gabriel Verlag, 2009 ISBN: 978-3522301664 Taschenbuch, 298 Seiten, 14,90 EUR

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  • Rezension zu "Mutige Menschen – Widerstand im Dritten Reich" von Christian Nürnberger

    Mutige Menschen, Band 2: Mutige Menschen - Widerstand im Dritten Reich

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. March 2010 um 19:32

    Lange hat es gedauert, bis ich mit diesem Buch durch war. Grund dafür war nicht etwa mangelnde Qualität sondern der Inhalt der einzelnen Lebensgeschichten. Die Menschen, denen sich Christian Nürnberger in seinem zweiten Buch gewidmet hat, haben den Widerstand, den sie im dritten Reich geleistet haben, fast alle mit dem Leben bezahlt. Nur wenige sind den Konzentrationslagern entkommen. Die, die die Gräuel überlebt haben, wurden nach dem zweiten Weltkrieg nicht etwa als Helden verehrt, weil sie sich Hitler auf die ein oder andere Weise entgegen gestellt haben sondern oftmals als Vaterlandsverräter beschimpft und ihrer Würde beraubt. Ihre Rehabilitierung hat manchmal ein Leben lang gedauert, manchmal aber auch erst danach ihren Abschluss gefunden. Alle, die in diesem Buch vorgestellt werden, hatten eines gemein: Sie sind mit offenen Augen durch die Welt gegangen, haben ihren Blick nicht vor dem verschlossen, was um sie herum geschah. Sie haben Fragen gestellt und sich mit den Antworten nicht zufrieden gegeben. Sie haben früh kommen sehen, was Adolf Hitler vorhatte. Nach der Lektüre dieses Buches stellt sich einmal mehr die Frage: Warum sind die Menschen Hitler so blind gefolgt? Es stellt sich aber auch die Frage: Was hätte ich zu dieser Zeit getan? Hätte ich aus Angst meine Augen vor dem Unrecht verschlossen? Hätte ich mich auch darauf berufen, von alldem nichts gewusst zu haben, obwohl ich Tag für Tag mitbekomme, dass meine Nachbarn weggebracht werden und nie mehr wiederkommen? Das Menschen von jetzt auf gleich verschwinden? Oder hätte ich mich - in welcher Form auch immer - dem Widerstand angeschlossen? Unangenehme Fragen, denen man sich nicht gerne stellen möchte. Christian Nürnberger stellt in diesem Buch aber nicht nur 12 Menschen vor, die im dritten Reich aktiven Widerstand geleistet haben, er ruft auch nach jedem Kapitel dazu auf, im Jetzt, im Heute, die Augen offenzuhalten, sich gegen Ungerechtigkeit zur Wehr zu setzten, Fragen zu stellen und nicht blind irgendwelchen Parolen und Versprechungen zu folgen. Ich würde mir wünschen, dass dieses Buch Schullektüre wird, damit Christian Nürnbergers Botschaft auch die heranwachsende Generation erreicht.

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  • Rezension zu "Mutige Menschen – Widerstand im Dritten Reich" von Christian Nürnberger

    Mutige Menschen, Band 2: Mutige Menschen - Widerstand im Dritten Reich

    anette1809

    27. November 2009 um 14:50

    Was wäre wenn… Mit „Widerstand im Dritten Reich“ liegt nach „Für Frieden, Freiheit und Menschenrechte“ der zweite Band mit Kurzbiographien von mutigen Menschen vor. Dieser Band erzählt nur von mutigen Menschen, die in einer relativ kurzen Zeitspanne gewirkt haben – die 12 Jahre des Dritten Reichs, von 1933 bis zum Kriegsende 1945, aber welche Zeit davor oder danach hatte noch einmal solche Auswirkungen auf Deutschland gehabt? Der zweite Band der mutigen Menschen hat mir persönlich noch besser gefallen als der erste. Der Bezug zu diesem Zeitraum in der Geschichte ist eben doch sehr groß und damit ist bei vielen auch ein größeres Interesse an diesem Teil der deutschen Geschichte vorhanden. Viele von uns hatten vielleicht noch einen Großvater, der als Soldat mit im zweiten Weltkrieg war, oder vielleicht erlebten unsere Eltern oder einige Leser selbst diesen Krieg zumindest aus der Sicht eines Kindes am eigenen Leib mit. Ich fände es sehr wichtig, wenn dieses Buch auch Einzug in den Schulen finden würde. Auch für mich war manches noch neu in den 12 Kurzbiographien. Man kennt manche Taten – und weiß den Namen der ausführenden Person nicht… In anderen Fällen waren mir durchaus die Personen bekannt, aber ich wusste nicht, worin ihr Widerstand im Dritten Reich bestanden hat. Ich glaube nicht, dass man das Buch im Alter vor 14 Jahren lesen sollte, vieles was im Dritten Reich passiert ist und in diesem Buch geschildert wird, ist für jüngere Leser womöglich zu grausam. Auch bei älteren Jugendlichen empfiehlt sich eine erwachsene Lesebegleitung oder die Diskussion in einer größeren Runde. Besonders berührt hat mich eine Aussage des Autors: Wenn viele nach dem Krieg sagten, wir konnten nichts tun, wir haben von nichts gewusst, sollte man sich EINES bewusst machen: Hätten die Menschen damals wissen WOLLEN, hätten sie durch fragen vieles erfahren! Und bevor wir unsere Vorfahren verurteilen: Zu welcher Gruppe hätten wir damals gehört? Hätten wir unser Leben riskiert, um ein anders zu retten? Oder hätten wir den Kopf in den Sand gesteckt, um ja nichts davon mitzukriegen was um uns herum passiert? Dieses Buch regt zum Nachdenken und zur Diskussion an. Nichts was man am Stück weg lesen sollte. Ich habe nach jeder Geschichte innegehalten und erstmal über das Gelesene nachdenken müssen!

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  • Rezension zu "Mutige Menschen – Widerstand im Dritten Reich" von Christian Nürnberger

    Mutige Menschen, Band 2: Mutige Menschen - Widerstand im Dritten Reich

    Bokmask

    24. November 2009 um 11:40

    Mit diesem Buch habe ich jetzt auch das zweite aus Christian Nürnbergers Reihe über Menschen, die Mut bewiesen haben, gelesen. Das Thema diesmal war das Dritte Reich. Der Autor stellte zwölf Menschen vor, die aktiv gegen die Machenschaften von Adolf Hitler und seinen Schergen angegangen sind. Einige dieser zwölf haben ihre Zivilcourage mit dem Leben bezahlen müssen. Jeder mutige Mensch, den Christian Nürnberger vorstellt, hat seinen eigenen Abschnitt, in dem zu Beginn immer eine kurze Biographie erstellt wurde. Dann erst geht der Autor darauf ein, mit welchen Mitteln und Wegen sich diese Person gegen Hitlers Treiben gewehrt hat. Das Vorwort des Autors war in meinen Augen einfach großartig. Christian Nürnberger schildert die Machtergreifung Hitlers und die Dinge, die er gleich nach seiner Ernennung zum Reichskanzler eingeführt hat. Auch nimmt er kein Blatt vor den Mund, wie viele Menschen Hitler hat umbringen lassen, nur weil diese dem jüdischen Glauben angehörten. Zitat: „ So etwas wie das absolut Böse war in jenen zwölf Jahren zur Herrschaft gekommen“ Dieser Satz sprach mir aus dem Herzen, eine bessere Umschreibung gibt es wirklich nicht. Gerade für junge Menschen in unserer Zeit ist es wichtig, dass dieses Thema nie in Vergessenheit gerät. Wo immer mehr Kulturen aufeinandertreffen, finde ich es wichtig, den Heranwachsenden mitzuteilen, wie gefährlich es werden kann, zu allem Ja und Amen zu sagen. Wie unverzichtbar es ist, seine eigene Meinung zu vertreten und Missstände anzuzeigen. Und das nicht nur im politischen Sinne. Die einzelnen Abschnitte sind klar und deutlich ausgearbeitet und so geschrieben, dass auch junge Menschen dieses Thema sehr gut verstehen können, ohne mit einem Fremdwörterbuch hantieren zu müssen. Ein solches Buch hätte ich mir zur Hand gewünscht, als es bei meinem Kind mit den Fragen um das Dritte Reich losging, da die Schule dieses Thema nur kurz angerissen hatte und die Jugendlichen mit ihren Fragen praktisch im Regen stehen ließ. Fazit: Ein rundum gelungenes Buch, das aufzeigt, dass nicht alle Deutschen hinter Hitler und dessen Wahnsinn standen. Eine hundertprozentige Empfehlung von mir! Dieses Werk bekommt von mir fünf von fünf Sternen

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  • Rezension zu "Mutige Menschen – Widerstand im Dritten Reich" von Christian Nürnberger

    Mutige Menschen, Band 2: Mutige Menschen - Widerstand im Dritten Reich

    Jetztkochtsie

    19. November 2009 um 17:15

    Vorab, ich denke nicht, daß das Buch für Kinder unter 13 Jahren wirklich geeignet ist. Zum einen dürfte da das nötige Grundwissen fehlen, zum anderen sind manche Beschreibungen aus den KZ oder Vernichtungslagern bzw. dem Warschauer Ghetto wirklich erschreckend. Sie sind zwar durchaus jugendlichengerecht formuliert, ich würde sie aber meinen kleineren Kindern nicht zumuten wollen. Ansonsten läßt sich über dieses Buch vorallem sagen, daß es sprachlich und inhaltlich wesentlich interessanter, als der erste Band der Reihe ist. Was aber auch an der ja durchaus spektakuläreren und interessanteren Themenwahl liegt. Die Charaktere werden alle zunächst mit Stichworten anhand ihrer Lebensläufe vorgestellt und schließelich auf mehreren Seiten detailliertere beschrieben. Es wird erzählt, wer wie Widerstand leistete, wer sich wie in seiner Zeit wandelte und es wird durchaus auch nicht beschönt, daß der ein oder andere lange Zeit brauchte, bis er sich aus Angst oder dem falschen Blick auf die Lage für den Widerstand entschieden hat. Weiterhin wird klar beleuchtet, daß jeder damals im Kleinen etwas gegen Hitler und seine Schergen tun konnte. Sei es die Krankenschwester, die Kinder aus dem Warschauer Ghetto schleuste, sei es der Adlige, der tatsächlich das Attentat gegen Hitler plant und ausführt. Sei es der Schreinergeselle, der das gleiche tut, oder der kleine Botschaftsmitarbeiter, der geheime Dokumente an die Kriegsgegner liefert und zwar OHNE Gegenleistungen dafür zu erhalten oder sei es auch nur der Niemand von nebenan, der schlichtweg den Hitlergruß verweigert, die Studenten mit ihren Flugblättern und viele mehr... Außerdem wird klar aufgezeigt. daß ein "wir wußten von nichts" wohl eher von einem "wir fragten auch erst gar nicht" herrührte und daß die Zeit für das deutsche Volk eine der beschämendsten ist, die es in unserer Geschichte je gegeben hat. Ich fand das Buch sehr interessant und gut geschrieben. Hier und da wiederholt der Autor sich schon mal, was bei der Thematik aber aus meiner Sicht nicht weiter schlimm ist. Gefehlt hat mir definitiv ein Glossar. Ich als erwachsene kann zwar mit SPD, SED und NSDAP durchaus etwas anfangen, Jugendlichen würde ich aber doch gerne die Möglichkeit des Nachschlagens bieten. Das ausführliche Literaturverzeichnis kann ich auch noch lobend erwähnen, das bietet für interessierte Leser die Möglichkeit weiter zu lesen.

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