Christian Oelemann Isabellas Welt

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Inhaltsangabe zu „Isabellas Welt“ von Christian Oelemann

Vom Zauber der Musik "Ich bin wie Mozart", hat dieser seltsame Junge in dem Brief, den Isabella an einem abgeschlafften Luftballon im Wald gefunden hat, geschrieben. Irgendwie ist Isabella auch wie Mozart. Sie kann Töne sehen, wenn jemand schimpft oder lacht oder rülpst. Oder wenn ihre Lieblingsamsel tiriliert. Dann schreibt Isabella die Noten mit. Doch das ist ihr Geheimnis.
Währenddessen plagt sich der 75jährige Komponist Theophil Behrend mit seinem Orchsterwerk „Der Wald“, nicht ahnend, welch unglaubliches Talent ganz in seiner Nähe wohnt.

Wunderschön. Zum Staunen, Träumen und Lachen. Wer Musik mag, wird dieses Buch lieben.

— Igelmanu66

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    Isabellas Welt

    Igelmanu66

    »Fast alles, was sie hörte, konnte sie in Noten festhalten. Wenn zum Beispiel jemand schimpfte, hörte sie kaum, worüber, weil sie auf die Sprechmelodie achtete und sie als Notenschrift auf ihrer inneren Leinwand sah. Herr Korngold etwa schimpfte meist im Fünfvierteltakt und vom tiefen A aus. Ihr kleiner Bruder Tristan quengelte im Dreivierteltakt, meist mit einem hohen Dis beginnend. Und wenn er – was er gerne machte – beim Essen rülpste, tat er es in einem satten Gis.« Isabella hat eine besondere Begabung: Sie kann Töne sehen. Und da sie schon als kleines Mädchen ganz nebenbei Noten lernte, kann sie das Gehörte auch niederschreiben. Viele, viele Notenhefte füllt sie mit dem Gesang einer Amsel – allerdings tut sie dies heimlich, denn Isabella ist schon klar, dass sie anders ist als andere Menschen. In ihrer Familie hält man sie für die einzige Unmusikalische, weil sie keine Lust hat, ein Instrument zu spielen. So lebt Isabella ein Leben in ihrer eigenen Welt, bis sie eines Tages einen Luftballon mit einer Postkarte findet – von einem Jungen geschrieben, in dessen Leben Musik scheinbar eine ebenso große Rolle spielt wie in ihrem… Als ich hörte, um was es in diesem Buch geht, war mir klar, dass ich es unbedingt lesen muss. Ich liebe Musikromane und ich liebe besondere Geschichten über besondere Menschen. Diese hier ist eine solche. Isabella ist Synästhetikerin, nur ahnt sie vermutlich nicht einmal, dass es einen Namen für ihre Besonderheit gibt. Die Töne, die sie sieht, sind für sie Normalität, sie kennt es nicht anders. Für einen Nicht-Synästhetiker wie mich ist ihre Fähigkeit faszinierend, erscheint fast ein wenig magisch. Daher finde ich es sehr reizvoll, mithilfe eines Buchs in diese besondere Welt, in Isabellas Welt, hineinschnuppern zu können. Isabellas Welt besteht aus Tönen und auch in diesem Buch dreht sich alles um Musik. Während die 10jährige Protagonistin Amselnoten schreibt und nach dem gleichgesinnten Jungen sucht, bereitet sich ihre Geige spielende Schwester auf einen Wettbewerb vor und ein 75jähriger Mann im Rollstuhl, seines Zeichens gefeierter Komponist, feilt an einem neuen Meisterwerk. Am Ende werden alle Fäden zusammenlaufen. Apropos… das Ende ist ein sehr glückliches Ende und vermutlich ein wenig realitätsfern. Aber Träumen muss schließlich auch mal erlaubt sein. Außerdem ist dies ein Jugendbuch, das ermutigen kann, mit der eigenen Besonderheit nicht zu hadern, sondern sie anzunehmen. Leicht und lebendig geschrieben, ein Buch, das in einem Rutsch gelesen werden möchte. Der geringe Umfang macht das Buch auch für Leser attraktiv, die zum ersten Mal einen Musikroman „ausprobieren“ möchten. Der Stil spricht (als Jugendroman) natürlich junge Leser an, als erwachsener Leser kann man es aber genauso genießen. Und Lachen! Grund genug dazu gibt es, denn Lebensfreude springt einem aus allen Seiten entgegen. Und wenn dann noch der Klassenlehrer in C-Moll pupst… ;-) Farbenfrohe und ausdrucksstarke Illustrationen sind passend zu den Texten eingestreut und runden das Lesevergnügen ab. Fazit: Wunderschön. Zum Staunen, Träumen und Lachen. Wer Musik mag, wird dieses Buch lieben.

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