Christian Peter Dogs , Nina Poelchau Gefühle sind keine Krankheit

(3)

Lovelybooks Bewertung

  • 2 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 2 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(2)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Gefühle sind keine Krankheit“ von Christian Peter Dogs

„Wir müssen damit aufhören, ständig auf unsere Defizite zu achten.“

Was psychische Leiden bedeuten, weiß Christian Peter Dogs, denn er hat als Kind und Jugendlicher unvorstellbare Gewalt und Vernachlässigung erlebt. Wie es trotzdem gelingen kann, ein zufriedenes Leben zu führen, beschreibt er in seinem Buch. Er erklärt, warum es so wichtig ist, unangenehme Gefühle und Warnsignale des Körpers frühzeitig ernst zu nehmen. Und er schildert, wor-auf es ankommt, wenn die Selbstheilungskräfte nicht mehr ausreichen und Hilfe von außen unverzichtbar ist: darauf nämlich, den richtigen Therapeuten zu finden – einen, der sich nicht nur auf die Probleme konzentriert, sondern dabei hilft, sich von der Vergangenheit zu lösen und das Heute positiv zu gestalten.

Herbstlich.

— EvyHeart

Stöbern in Sachbuch

Manchmal ist es federleicht

Schön geschrieben über schwere und leichte Abschiede, aber in erster Linie wohl eher etwas für Fans von Zimmer frei

JuliB

Atlas Obscura

Ein wunderschöner Bildband

Amber144

Ohne Wenn und Abfall

Ein TOP Buch von einer wahnsinnig beeindruckenden Person!

ohnekrimigehtisabellanieinsbett

Das Sizilien-Kochbuch

Ein leidenschaftliches und sehnsuchtsvolles Buch an die Küche und die Kultur Siziliens

Hexchen123

Gemüseliebe

Großartiges, frisches und neues vegetarisches Kochbuch! Großartig! Ich liebe es!

Gluehsternchen

Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen

Ein kleines und unscheinbares Buch, dessen Thema in unserer heutigen Zeit so gewichtig ist.

Reisenomadin

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Große Verlosung zum Leserpreis 2017: 30 Buchpakete zu gewinnen!

    LovelyBooks Spezial

    Daniliesing

    16. October 2017 um 13:28

    Es ist wieder soweit - für den Leserpreis 2017 suchen wir eure Lieblingsbücher. Wir sind schon wahnsinnig gespannt, welche Bücher euch in diesem Jahr am meisten begeistern konnten und können das Ergebnis, das am 30. November feststehen wird, gar nicht erwarten! Aktuell könnt ihr hier eure Favoriten nominieren! Unsere große Verlosung für euch!Nicht nur eure Lieblingsbücher haben die Chance, den Leserpreis 2017 zu gewinnen, auch auf euch warten ganz großartige Buchgewinne. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen und zusätzlich 25 weitere Buchpakete mit je 10 Neuerscheinungen verlosen. Ein wahrer Traum für jeden Buchliebhaber, oder?Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:1. Schreibt einen Blogbeitrag mit Link zum Leserpreis auf LovelyBooks. Ladet eure Leser darin ein, ebenfalls ihre Lieblingsbücher 2017 zu nominieren.https://www.lovelybooks.de/leserpreis/2. Ladet auf euren Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter oder Instagram zum Nominieren beim Leserpeis ein und verlinkt darauf. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt. Verwendet dabei den Hashtag #Leserpreis.https://www.lovelybooks.de/leserpreis/3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns ein Buch, das ihr durch den diesjährigen Leserpreis entdeckt habt und das ihr jetzt unbedingt lesen möchtet. Bitte klickt für alle 3 Varianten zunächst auf den "Jetzt bewerben"-Button und füllt das Formular komplett aus. Gebt bei den Varianten 1 und 2 bitte den direkten Link zum Blogbeitrag oder zum Social Media Posting an und verlinkt nicht nur aufs Profil. Selbstverständlich haben wir Grafikmaterial vorbereitet, das wir euch gern zur Verwendung zur Verfügung stellen.Ihr dürft natürlich auch mehrere der Punkte erfüllen und so eure Chancen steigern :-) Die Teilnahme ist bis einschließlich 3. Dezember möglich!Wir wünschen euch ganz viel Spaß!PS: Die angehängten Bücher sind ein paar Beispiele, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen!

    Mehr
    • 992
    • 05. December 2017 um 23:59
  • Herbstlich. (Rezi-Ex.)

    Gefühle sind keine Krankheit

    EvyHeart

    22. September 2017 um 13:47

    Als Mensch, der schon einige Bücher zum Thema "Psychologie" gelesen hat, war ich mir nicht sicher, ob ich "Gefühle sind keine Krankheit" anfordern sollte. Letztlich hat mich fasziniert, dass das Buch von den "Gefühlen" ausgeht, nicht von den Krankheiten. Ich dachte, dass ich erfahre, welche Gefühle es gibt, wie sie funktionieren und wie ich noch besser Zugang zu ihnen finde. Nach dem Ende verspürte ich ein Gefühl wie nach einer Reiswaffel: Ich hatte etwas im Kopf (oder Magen), aber nicht das Gefühl, etwas gelernt zu haben. Das Buch konzentriert sich nicht auf Gefühle, sondern gibt einen Überblick über Störungen, Behandlungsmöglichkeiten und was im deutschen Therapie-System verbessert werden kann. Von allem ein bisschen, nichts tief genug. Der Reihe nach. Worum geht es? Ausgehend vom Inhaltsverzeichnis:Teil 1 - Gehirn, Botenstoffe, Autorenbiografie, Gefühle + Krankheiten (ca. 44 % des Textes, das titelgebende "Gefühle sind keine Krankheit" nimmt 19 % ein)Teil 2 - Therapiekritik, Therapeuten finden, Therapiemethoden (ca. 25 %)Teil 3 - Was man selbst tun kann (ca. 7 %)Teil 4 - "Eine Klinik nach meinen Vorstellungen" (11 %)Das Buch gibt einen guten Überblick über die Krankheiten und besonders bei Essstörungen hebt es hervor, dass hinter dem gestörten Essverhalten eine soziale Phobie steckt oder die Unmöglichkeit, mit Konflikten umzugehen. Außerdem plädiert der Erzähler dafür, Gefühle zuzulassen, sie sogar zu genießen.Im zweiten Teil berichtet der Erzähler nicht nur vom Un-Sinn der Psychoanalyse und Problemen bei der Ausbildung, er erzählt auch, dass Psychotherapeuten verantwortlich für ihre Patienten sind. Es geht u.a. um kürzere Therapien und Therapeutenwahl.  Gut gefällt mir, dass nur wenige krasse Negativbeispiele geschildert werden. Dennoch finde ich es schade, dass die Kritik nicht deutlicher ausfällt. Im dritten Teil geht es um Ruhe, um Wagnisse und darum, seine Beziehung zu pflegen. Letzteres ist für Singles schwer :-)Der vierte Teil greift stärker die Biografie des Autors auf. Der erzählenden Stil passt hier weniger, weil die Änderungen und Unterschiede zu "normalen" Kliniken weniger deutlich werden. Aufgefallen ist mir dass es oft um Kinder geht, die durch die Gefühle ihrer Eltern ein Problem entwickelt haben. Das korrespondiert mit der These, dass Kinder/Twentysomethings der heutigen Generation von ihren Eltern so verwöhnt werden, dass sie nicht allein leben können bzw. überfordert sind. Ich denke, dass man auch das nicht verallgemeinern kann und es ärgert mich, dass dieses Klischee bedient werden musste. Wie wird erzählt? Der Erzähler spricht meist sachlich und notiert einige Beispiele. Gut gefallen hat mir, dass er sich auf die Ursachen und die Behandlung konzentriert, aber nicht zu ausschweifend wird. Das Buch wirkt an diesen Stellen fokussiert.Es hat mich überrascht, dass der Erzähler sehr deutlich in Erscheinung tritt, aber der Autor nicht so stark. Die Biografie ist relativ kurz und auch sein Klinikkonzept, das der Autor teilweise umgesetzt hat, wird nur wenig "beworben". Es gefällt mir, dass der Erzähler Fehler eingesteht, das macht ihn für den Leser sympatisch.Spürbar war jedoch eine Erwartungshaltung, Druck, die der Erzähler gegenüber den Patienten einnimmt. Beispielsweise lehnt er es ab, wenn Patienten mit vielen verschiedenen Medikamenten behandelt werden, aber er plädiert dafür, die Patienten zu führen. Im Beispiel auf S. 76/77 animiert er eine schwer depressive Patientin, Medikamente zu nehmen. Für manche Patienten kann das hilfreich sein, aber nicht für jeden. Ich empfinde den Erzähler nicht als herrisch, nicht als überheblich, aber als jemand, der Erfahrungen gemacht hat und der seine Meinung gehört haben will. An manchen Stellen war mir das "ich" zu deutlich.Insgesamt ist das Buch gut und flüssig zu lesen, es gab nur wenige Stellen, an denen ich stolperte. "Claquer" kannte ich nicht. Fazit Ein bisschen geärgert hat mich, dass der Titel und der Klappentext einen Ratgeber bewerben, der keiner ist. Das Buch ist oft zu sachlich, eine Beziehung zum Leser konnte ich selten spüren und die Tipps für den Leser werden kaum betont. "Gefühle sind keine Krankheit" liefert interessante Denkanstöße, ist aber nicht darauf ausgerichtet, Probleme zu lösen. Ich würde das Buch nicht jemandem empfehlen, der in einer Krise Bestand sucht. Ich würde es jemandem empfehlen, der sich für Psychologie interessiert und 2 Stunden damit verbringen will.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks