Christian Rümelin Claude Lorrain

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Inhaltsangabe zu „Claude Lorrain“ von Christian Rümelin

Claude Lorrain (ca. 1600/1604–1682) ist zu Recht der Vater der europäischen Landschaftsmalerei genannt worden. Der bedeutendste Landschaftsmaler des 17. Jahrhunderts schuf auf der Grundlage genau beobachteter Naturstudien vor allem der römischen Campagna arkadische und zeitlos klassische Ansichten, oft mit biblischen oder mythologischen Szenen. Lorrains in weiches Licht getauchte ideale Landschaften begeisterten schon früh die Romreisenden auf der Grand Tour, sodass viele seiner Werke sich heute in britischen Sammlungen befinden und der englische Landschaftsgarten entscheidend von seiner Ästhetik geprägt wurde. Zum Schutz vor Raubkopien seiner Gemälde schuf er die gezeichneten Kopien des Liber Veritatis, welches als Kunstwerk eigenen Rechts Ausdruck dafür ist, dass er seine Zeichnungen und Druckgrafiken als den Gemälden gleichrangig verstand. 140 von Lorrains Werken stellt der Band vor, darunter auch »Bildpaare«, die das unkonventionelle Vorgehen des Künstlers besonders deutlich werden lassen. Ausstellung: Städel Museum, Frankfurt/Main 3.2.–6.5.2012

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  • Rezension zu "Claude Lorrain" von Christian Rümelin

    Claude Lorrain
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    27. February 2012 um 10:32

    Dieser Katalog einer Ausstellung über das Leben und Werk Claude Lorrains, die vom 3. Februar bis zum 6. Mai 2012 im Frankfurter Städel-Museum zu sehen ist, nachdem sie vom Oktober 2011 bis Anfang Januar 2012 in Oxford zu bewundern war, zeigt nicht nur, mit welcher hohen Kompetenz und Liebe für die Kunst unter der Leitung von Max Hollein seit Jahren im Städel gearbeitet wird, sondern auch zum wiederholten Mal die hervorragende Zusammenarbeit des Städel und anerkannten Kunsthistorikern mit dem Hatje Cantz Verlag in Ostfildern, der ersten Adresse in Kunstbüchern in Deutschland seit langer Zeit. Ein kurze Biografie Lorrains von Martin Sonnabend, die man vielleicht zuerst lesen sollte, beschreibt das Leben und Werk dieses Landschaftsmalers und ordnet es kunstgeschichtlich ein. „Die verzauberte Landschaft“ ist dann unterteilt in die drei wesentlichen Schaffensarten von Claude Lorrain: • die Gemälde • die Zeichnungen • die Radierungen Jedes einzelne Werk ist genau und verständlich beschrieben. Es sind insbesondere diese kunsthistorischen Texte und die in die einzelnen Kapitel einführenden Essays von Jon Whiteley, Martin Sonnabend und Christian Rümelin, die das Buch zu einem Erlebnis werden lassen. Besonders für die Menschen, denen insbesondere die Gemälde Lorrains auf die eine oder andere Art bekannt waren, die sie aber nicht einordnen und zuordnen konnten. Denn sie haben eine lange Wirkungsgeschichte. In der Überschrift zu seiner Ausstellungskritik nannte Peter Richter am 5. Februar in der FAS Claude Lorrain den „Mann, der schuld ist, dass wir trotz besseren Wissens glauben, im Grünen könnten wir zu Ruhe und Frieden kommen.“

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