Christian Rau

 4,5 Sterne bei 39 Bewertungen
Autorenbild von Christian Rau (©Christian Rau)

Lebenslauf

Christian Rau kam 1987 in Worms am Rhein zur Welt und ist dort aufgewachsen. Von Beruf ist er gelernter Sekretär. Es zog ihn zum Schreiben hin, weil er bei den Filmen und Büchern sener Kindheit stets Ideen hatte, etwas anders zu machen. Mit 15 fing er schließlich an, diese Ideensammlung in eigenen Werken zu vereinen, eine Leidenschaft, die bis heute anhält. Neben dem Schreiben liebt er das Lesen, meist Jugendbücher und Fantasy, und spielt leidenschaftlich gerne Saxophon. Wissbegierig wie er ist, recherchiert bei jeder Gelegenheit über alle möglichen Dinge, und entdeckt immer wieder erstaunliche Sachen. Seine Bücher drehen sich hauptsächlich um die Abenteuer Jugendlicher aus aller Welt, mit einigen phantastischen Elementen, blenden aber reale Probleme wie Armut, Diskriminierung und Konflikte nicht aus. Er legt großen Wert auf realistische Figuren, wie sie in bunter Vielfalt auf der Welt existieren.

Alle Bücher von Christian Rau

Cover des Buches Wanyama: Die Wächter Afrikas (ISBN: B074RLZ7L4)

Wanyama: Die Wächter Afrikas

(22)
Erschienen am 11.08.2017
Cover des Buches Wanyama - Die Wächter der Meere (ISBN: 9798629335801)

Wanyama - Die Wächter der Meere

(13)
Erschienen am 20.04.2020
Cover des Buches Wanyama Tales (ISBN: 9781098755447)

Wanyama Tales

(4)
Erschienen am 16.06.2019

Neue Rezensionen zu Christian Rau

Cover des Buches Wanyama - Die Wächter der Meere (ISBN: 9798629335801)
Pia_Meyers avatar

Rezension zu "Wanyama - Die Wächter der Meere" von Christian Rau

Pia_Meyer
Absolut gelungene Fortsetzung!

In der Fortsetzung von „Die Wächter Afrikas“ lernen wir die Geisterschiffe kennen. Auf denen leben Wächter, die aufgrund ihres Wanyamas nicht an Leben leben können. Sie beschützen als Geisterflotte die Grenzen Afrikas. Die Geschichte dreht sich um das Geisterschiff Carina Borea unter dem Kommando von Kapitän Farol, genauer gesagt um die junge Offizierin Hanna. Bei ihrer Mission, das Mittelmeer zu beschützen, stößt die Crew der Borea zunehmend auf Flüchtlingsboote, die absichtlich zum Kentern gebracht und deren Passagiere ermordet wurden.

Um das Mysterium der Toten aufzuklären, bittet Farol den Wildhüter und Ausbilder Ajabu um Hilfe, da die Spur tief ins Landesinnere Nordafrikas führt, wo Wasser-Tume nicht hinkönnen. Ajabu stellt Farol seine Schüler Raja und Kio zur Seite, die wir schon aus „Wächter Afrikas“ kennen. Schnell wird klar, dass es den Wächter des „Landes“ und den Wächtern der „Meere“ an gegenseitigem Respekt mangelt, und sich niemand für das Schicksal der ermordeten Flüchtlinge verantwortlich zeigen möchte.

Das machen sich die wahren Täter, angeführt von der geheimnisvollen 'Heimatlosen' natürlich zunutze: Sie schleusen ihre Agenten in die Crew der Borea, bringen sogar das Geisterschiff zum Absturz (ja, Geisterschiffe können schwimmen, tauchen und sogar fliegen!) und ebnen den Pfad für ein furchtbares Ritual, das eine Art Sintflut herbeiführen soll. Nebenbei müssen sowohl Hanna als auch Raja mit alten Bekannten und der eigenen Vergangenheit fertig werden – und Kio kämpft auf seine Art mit seinem Selbstbewusstsein.

Wie der erste Band ist „Wächter der Meere“ wieder in drei Teile gegliedert. Anders als zuvor sind diese aber linear und teilen die Story in spannende Abschnitte. Als neue Hauptfigur wird Hanna eingeführt, die es trotz ihrer Jugend zur Offizierin der Carina Borea geschafft hat und immer noch um den Respekt der älteren und konservativen Crewmitglieder kämpft. Neben ihrer Perspektive werden die Perspektiven von Raja und Kio behandelt. Trivi und Ivoire treten in diesem Buch leider nur kurz auf, da sie kurz nach dem actionreichen Start der Geschichte zu „einer anderen Mission“ aufbrechen, die wahrscheinlich in Band 3 behandelt wird.

Dem Autor gelingt es, die Geschichte um das Wanyama-Universum auf erstaunliche Art zu erweitern. Basierend auf den Legenden um Geisterschiffe wie den Fliegenden Holländer erschafft er eine weitere Gruppe Wächter, deren Vehikel tauchen, schwimmen und fliegen können und die tatsächlich 'sterbliche' Lebewesen sind – und die unterschiedliche Formen wie Viermaster, Trimarane oder einfach nur Flöße annehmen können. Dadurch wird das phantastische-Abenteuer-Genre um einige Solarpunk-Elemente bereichert.

Wie erhofft macht der recht unreif aufgelegte Kio eine Entwicklung durch, die man so nicht erwartet – er selbst wohl an wenigsten. Raja muss sich noch einmal mit ihrer Familie auseinandersetzen und bekommt ihrer Macht Grenzen aufgezeigt, die ihr zu Anfang des Buchs noch gehörig zu Kopf steigt. Die neue Figur Hanna ist ebenfalls gut gezeichnet und ist ein Paradebeispiel dafür, dass der Kampf für das Gute steinhart, aber nicht unmöglich ist. Ihr Gegenüber, der miese Offizier Kerang, spiegelt Hannas Kampf wunderbar und stellt einer hervorragende Allegorie für die Ignoranz der Menschen fernab der Krisengebiete dar. Gegen Ende tauchen etwas zu viele Charaktere auf einmal auf, aber das ist der heiklen Situation geschuldet und tut der Story keinen Abbruch.

Die Geschichte ist im Vergleich zum Vorgänger wesentlich handlungslastiger, da weniger Fokus auf die Einführung der Charaktere gelegt wird (da viele Figuren ja auch schon eingeführt sind). Dadurch wird man sofort in die spannende Geschichte geworfen, die einen bis zum Ende nicht mehr loslässt. Zwar ist sie, auch anders als der Vorgänger, sehr rund abgeschlossen, aber auch ihr bleibt das ein oder andere lose Ende bzw. übergreifende Elemente, das nur noch mehr Lust auf Band 3 macht.

Erwähnenswert ist hier auch die sozialkritische Note des Buchs. Besonders die Aussagen der Figur Kerang erinnern mich erschreckend an menschenverachtende Aussagen in Politik und Social Media über die Mittelmeerroute Ende der 2010er.

Einziges ernsthaftes Manko: Zu kurz! Ich will mehr...

Ich vergebe 5 Sterne für dieses hervorragende Buch aus dem Selfpublisher-Bereich – meine Empfehlung hat es.

Cover des Buches Wanyama: Die Wächter Afrikas (ISBN: B074RLZ7L4)
U

Rezension zu "Wanyama: Die Wächter Afrikas" von Christian Rau

Ulis_Books
Von Sahara bis Serengeti - alles dabei

Ich frage mich echt, wie mir dieses Buch über sieben Jahre lang entgehen konnte... Aber fangen wir von vorne an:

Inhalt: Vier Teenager, die aus allen Ecken Afrikas stammen, erfahren, dass sie ein Wanyama besitzen. Das sind Tiergeister, die von den Ahnen geschickt wurden und sich mit auserwählten Menschen zu Wächtern verbinden, um Afrika vor der Zerstörung zu bewahren. Leider ist genau das der Plan der bösen Claws, die sogar Wächter entführen, um ihnen die Kräfte zu stehlen.

Meinung: Die Story nimmt sich sehr viel Zeit für ihre vier Hauptfiguren. Da die Geschichte in Blöcken zu je zwei Perspektiven gegliedert ist, lernt man die Figuren sehr gut kennen, ohne dass das Pacing der Story verschleppt wird. Die Figuren sind erfrischend lebhaft und frech dargestellt, jede auf ihre individuelle Art. Gegen Ende geht der Story ein bisschen die Puste aus, was mich aber nicht gestört hat, weil es ein wunderbares Sprungbrett in die Fortsetzungen ist. Afrika-Fans kommen auf jeden Fall auf ihre Kosten!

Cover des Buches Wanyama: Die Wächter Afrikas (ISBN: B074RLZ7L4)
E

Rezension zu "Wanyama: Die Wächter Afrikas" von Christian Rau

Easy_reader
'Tierische' Teenager

Handlung
Afrika steht am Abgrund, und damit die ganze Welt. Einzig die Wanyama-Tume, die sich mit den Geistern der Natur verbündet haben, können den Untergang noch stoppen. Sie sollen vermitteln und – wenn es denn sein muss – mit ihren magischen Kräften für Afrika kämpfen. Die Geschichte selbst handelt von vier Teenagern, die aus allen Ecken Afrikas und mit unterschiedlichen Ambitionen in Kimbilio in der Serengeti eintreffen. Dort erfahren sie von ihren Wanyamas und ihrer Mission als Wächter. Viel Zeit bleibt Ivoire, Raja, Kio und Trivi nicht, denn der düstere Alzalam und seine Claw-Söldner haben es auf Kimbilio abgesehen...


Figuren und Atmosphäre

Die Figuren, allen voran die dickköpfige Raja, sind sehr gut gestaltet. Dem Autor gelingt es, die vier Hauptfiguren, aber auch die Nebenfiguren wie den grummeligen Ajabu oder den mordlustigen Thartar, differenziert und einzigartig zu gestalten. Allerdings klopfen – gerade die Teenager – öfters derbe, pubertäre Sprüche, was mich unwillkürlich an meine Schulzeit erinnert.

Die Atmosphäre ist stellenweise recht düster, was an den Umständen liegt, unter denen die Hauptfiguren nach Kimbilio kommen (ermordete Mutter, entführte Stammesmitglieder etc.). Es gibt aber auch leichte oder lustige Momente, etwa die erste Begegnung zwischen Trivi und Kio. Auch rückt der Einsatz von Technologie bewusst (wenn auch nicht gänzlich) in den Hintergrund, um die Naturverbundenheit der Tume zu unterstreichen


Plot & Story

Die Einführung der Charaktere dauert recht lange, was aber sehr gut und spannend aufgebaut ist. Man lernt die Figuren und ihre Gefühlswelt gut kennen. Gegen Ende geht der rote Faden ein wenig verloren, auch wenn es bis zuletzt spannend bleibt. Der Autor hat „Wanyama“ als Reihe ausgelegt, weswegen am Ende des Buchs ein paar Fragezeichen verbleiben.


Fazit

Ein sehr gelungener Einstieg in eine abenteuerreiche und faszinierende Welt, die ich so vorher noch nicht kannte. Die Art, wie die Figuren ihre Wanyamas (magischen Kräfte) erlernen und wie diese sich äußern, ist sehr unkonventionell. Man merkt, dass der Autor ein Selfpublisher ist, aber im positiven Sinne. Ihm gelingt es vor allem, mit starken Charakteren zu überzeugen. Das empfehle ich auf jeden Fall weiter!

Gespräche aus der Community

Das Abenteuer der Afrikas Wächter geht weiter!

Raja und Kio müssen mit den Wächtern der Meere zusammenarbeiten, um die Claws daran zu hindern, eine uralte Macht am Grund des Mittelmeers zu entfesseln...

Zum Start der Leserunde verlose ich 15 Exemplare von "Wanyama - Die Wächter der Meere". Viel Glück und natürlich viel Spaß beim Lesen!

132 BeiträgeVerlosung beendet
lliz_lovesbookss avatar
Letzter Beitrag von  lliz_lovesbooks

Teil 2 - Lebenswasser

Die Carina Borea ist also wirklich abgestürzt und es fällt schwer zu glauben, das Kio der Schuldige sein soll. Ja er ist chaotisch und der Pavian in ihm macht viel Blödsinn aber das Schiff zum Absturz bringen… ich war sehr skeptisch.

Die Idee, dass Rajas Mutter alle ihre Erlebnisse als Tume in einem Märchenbuch niedergeschrieben hat und so ihre Tochter auf ihr Leben vorbereitet hat, finde ich wunderschön. Je weiter die Geschichte fortschreitet, desto mehr finde ich es schade, das Semiye nicht auch eine größere Rolle gespielt hat, ich hätte sie gerne mehr kennengelernt. Rajas Schwester reagiert zum Glück positiv auf sie und ihr Anliegen. Auch das erneute Zusammentreffen mit Issouf war eine freudiges und unerwartetes Ereignis. Man hofft, dass es noch eine Möglichkeit gibt Rajas Schwerter aus den Zwängen der Gesellschaft und ihrem Mann zu „befreien“

Hannah soll also der neue Kapitän der Carina Borea werden, was nicht sonderlich verwunderlich ist, denn Kerang war nie der symphatieträger schlechthin….wie wir noch erfahren werden ja auch nicht ohne Der Mord am Kapitän gibt Rätsel auf, wenn auch klar sein sollte, dass Hannah auf keinen Fall etwas damit zu tun hatte.

Die Beschreibung der versiegten Quelle und des Weges der sie rätselhafterweise dorthin führt war spannend und zu lesen und man wollte gerne dabei sein auch wenn ein gewisses Unbehagen aufkam. Doch zum Glück konnte das so nötig gebrauchte Lebenswasser für das Schiff und die Crew erfolgreich besorgt werden.

Kerang ist also der Übeltäter wenn ich es auch nicht dermaßen heftig erwartet hätte. Gott sei Dank konnte Raja Hannah noch retten wenn der Preis dafür auch sehr hoch war.

Es bleibt spannend und die Geschichte gefällt mir immer besser. Es gibt keine rosarote Brille sondern im Gegenteil sind Erfolg und Leid zu gleichen Teilen und meist eng aneinander geknüpft, sowie es im realen Leben ja leider auch oft ist.

Trotz Fantasy Genre erwische ich mich dabei, dass ich vergesse, dass es nur eine Geschichte ist, da alles was auf der moralischen Seite passiert so real und aktueller denn je ist.

Ich freue mich auf den letzten Teil und hoffe, dass sich vieles noch zum Guten wenden wird.


Die Reise durch Afrika beginnt!

Vier junge Menschen, die nur eines gemeinsam haben: Ihr Wanyama, uralte Kräfte und eine Mission zugleich. Ganz Afrika zählt auf sie, denn die Bedrohung durch die Claws wächst.

Zum Auftakt der Reihe rund um die mysteriösen Wächter Afrikas verlose ich 15 Exemplare (davon 6 in der Print-Ausgabe) von "Wanyama - Die Wächter Afrikas". Wünsche euch viel Spaß!

111 BeiträgeVerlosung beendet
Christian_Raus avatar
Letzter Beitrag von  Christian_Rau

Hi Leute! Die ersten Leseproben zu "Die Wächter der Meere" sind jetzt verfügbar.
Homepage: https://christian-rau.hpage.com/krise-in-agbogbloshie.html
Facebook: https://www.facebook.com/chrisrau87/posts/2462308594083470?__tn__=K-R

Viel Spaß dabei!
LG Christian

Zusätzliche Informationen

Christian Rau wurde am 05. Juni 1987 in Worms (Deutschland) geboren.

Christian Rau im Netz:

Welche Genres erwarten dich?

Community-Statistik

35 Bibliotheken

6 Leser*innen

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks