Inhalt
Zwei kurze Kapitel führen in das Buch, sein Anliegen und das zentrale Thema ein. Danach werden in 52 Kapiteln 52 Vorgehensweisen vorgestellt, wie man mit Sicherheit scheitern kann, ohne es gezielt, bewusst und absichtlich herbeigeführt zu haben.
Subjektive Eindrücke
Das Buch ist mit ganz viel Humor - zum Teil schwarzem Humor - zu lesen. Dann kann man es sicherlich genießen und sich auch amüsieren. Die Kapitel sind allesamt kurz und lassen sich dadurch schnell lesen. Hin und wieder wiederholen sich Aspekte, aber das ist sicherlich nicht verwunderlich, da Scheitern an sich ja ohnehin kein simpler, eindimensionaler Prozess ist.
Ich muss zugeben, dass mir an einigen Stellen nicht ganz so klar war, welche Teile davon jetzt ironisch gemeint waren und welche nicht. Wenn in Ironie zu viele Verneinungen drinstecken, dann wird es (für mich) schwierig.
Hin und wieder hatte ich den Eindruck, dass Herr Rieck nicht nur gegen (bewusst) herbeigeführtes zufälliges Scheitern anschreiben sollte, sondern auch Gesellschaftskritik und Anprangern bestimmter Berufsgruppen unterbringen wollte. Jedes hat sicherlich seine Berechtigung. Aber vielleicht waren es dann hin und wieder doch zu viele Ansprüche an ein einzelnes Buch.
Trotzdem ist es als humorvolle Lektüre, vielleicht auch zur Selbsthinterfragung, durchaus zu empfehlen.
Fazit
Niemand will scheitern und doch tun es viele. Hier wird auf humorvolle Art gezeigt, wie das gehen kann.
Weitere Rezensionen von mir gibt es unter https://belanahermine.wordpress.com/category/rezension/















