Christian Schärf

 3.8 Sterne bei 18 Bewertungen
Autor von Die Reise des Zeichners, Schreiben Tag für Tag und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Christian Schärf

Christian Schärf, Jahrgang 1960, lehrt seit 1989 Literaturwissenschaft, Philosophie und Kreatives Schreiben an verschiedenen Universitäten im In- und Ausland. Seit 2013 leitet er das Institut für Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft an der Universität Hildesheim. Er ist Autor zahlreicher Fachbücher und Aufsätze und debütierte im Jahr 2014 mit dem Roman »Ein Winter in Nizza«. Bei zu Klampen veröffentlichte er »Landpartie 15« (2015), »Geschichte des Essays« (2016) und »Landpartie 16« (2016).

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Christian Schärf

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Buchformat:
Cover des Buches Schreiben Tag für Tag9783411749010

Schreiben Tag für Tag

 (4)
Erschienen am 21.09.2011
Cover des Buches Die Reise des Zeichners9783847906148

Die Reise des Zeichners

 (4)
Erschienen am 09.09.2016
Cover des Buches Spannend schreiben9783411903900

Spannend schreiben

 (2)
Erschienen am 17.09.2014
Cover des Buches Ein Winter in Nizza9783847905806

Ein Winter in Nizza

 (1)
Erschienen am 16.09.2014
Cover des Buches Ich weiß nicht, was soll es bedeuten9783596902828

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten

 (1)
Erschienen am 01.07.2010
Cover des Buches Der Roman im 20. Jahrhundert9783476103314

Der Roman im 20. Jahrhundert

 (1)
Erschienen am 27.03.2001
Cover des Buches Landpartie 169783866745308

Landpartie 16

 (0)
Erschienen am 22.03.2016

Neue Rezensionen zu Christian Schärf

Neu

Rezension zu "Ich weiß nicht, was soll es bedeuten" von Christian Schärf

Es war als hätt der Himmel die Erde still geküsst
ika17vor einem Jahr

Eine wirklich schöne Sammlung an Gedichten der Romantik. Thematisch in vier Kapitel und nach Autoren unterteilt finden sich in diesem Buch über 80 Gedichte aus der Epoche der Romantik. Viel von Joseph von Eichendorff, aber natürlich dürfen auch Clemens Brentano und Heinrich Heine in einer solchen Sammlung nicht fehlen. Dabei sind sowohl die Klassiker vertreten als auch etliche Gedichte, die mir vorher noch nicht bekannt waren. Das Buch beschränkt sich nicht nur auf die großen Autoren, sondern hat auch eher unbekanntere Dichter mit aufgenommen.
Die Darstellung ist sehr schlicht, aber dadurch eignet sich dieses dünne Taschenbuch perfekt zum Mitnehmen und unterwegs lesen. Aber am liebsten mag ich sie dann doch vor dem Ofen mit einer schönen Tasse Tee.

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Rezension zu "Die Reise des Zeichners" von Christian Schärf

Goethe auf Reisen ..
Bellis-Perennisvor 2 Jahren

Autor Christian Schärf nimmt uns mit in das Jahr 1777, in dem Goethe seine erste Reise in den Harz unternimmt. Sein ehrgeiziges Ziel: Erstbesteigung des Brockens im Winter.

Schärf zeigt in seinem historischen Roman einen grübelnden und unzufriedenen Goethe. Ständig denkt er an seine kürzlich verstorbene Schwester Cornelia, mit der er eine innige, schon fast inzestuöse Beziehung hatte.

 

Auf seiner Reise in den Harz gibt er sich als Zeichner aus. Warum, erschließt sich mir nicht ganz. Außerdem verplappert er sich ein paar Mal, so dass es mich wundert, dass sein Inkognito nicht doch gelüftet wird. Da läge Spannung darin, die nicht genutzt wird.

 

Die Reise selbst wird wenige aufregend geschildert, obwohl böse Überraschungen stets vorhanden sind. Die Szene, in der er dem Scherenschleifer begegnet, der ihn in eine verlassene Einsiedelei begleitet, nur um ihn dort auszurauben, erscheint mir als Räuberpistole und hanebüchen. Die Rettung durch einen wild um sich schießenden Pater, ein wenig an den Haaren herbeigezogen.

 

Interessant finde ich die Reaktionen der Menschen auf seinen „Werther“, die von Begeisterung bis hin zur Ablehnung reicht.

Dass er vom Vergleich mit Klopstock genervt ist, kann ich verstehen.

 

Die Beziehung zu Jakob Lenz, der im „Sturm und Drang“ genauso zu seinen Freunden zählte wie Cornelias Mann Johann Georg Schlosser, wird hier nur gestreift. Seinem Schwager gibt er die Schuld am Tod seiner Schwester. Das passt mir so gar nicht zu einen wissenschaftlich und rational denkenden Goethe.

 

Der Schreibstil ist an einigen Stellen ein wenig langatmig. Die Sprache selbst ist dem Zeitalter angepasst. In einigen Abschnitten läge durchaus Spannung in der Luft. Diese zu einzusetzen, verstreicht ungenutzt. Schade!

 

Fazit:

 

Leider konnte mich dieser historische Roman, der einige biografische Elemente aus Goethes Leben enthält, nicht wirklich fesseln, daher nur 3 Sterne.

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Rezension zu "Die Reise des Zeichners" von Christian Schärf

GENIAL !!!
HEIDIZvor 4 Jahren

Dieser biografische Auszug aus Goethes Leben ist von keinem Geringen als dem Wissenschaftler, Essayist und Autor Christian Schärf geschreiben, der die Harzreise des 28jährigen  Goethe thematisiert. Goethes Ziel ist es, der erste zu sein, der im Winter den Brocken besteigt.  Dies passiert kurz nach der Herausgabe des „Werther“. Goethe reist inkognito, er gibt sich als Zeicher aus. Goethes Zeit wird lebendig und das Leben am Weimarer Hof ebenso wie Winter im Harz und Harz überhaupt.  Goethe als Wissenschaftler, als Mensch, als Schriftsteller .... Seine Gefühlswelt wird dargelegt und es werden seine Wegbegleiter detailliert und lebendig beschrieben. Mit dabei natürlich Lenz als fanatischer Heimatloser Mensch und - natürlich: Goethe und die Frauen !!!  Amüsant und informativ zugleich hat mich dieser Roman begeistert, hat mir so viel vom Menschen Goethe, von seiner Liebe, von seinen Gedanken, von seiner Freundschaft, vom Diskutieren .... aufgezeigt ...

Hat mich aber auch nachdenken lassen über Gott und die Welt.  Die Lektüre ist allemal anregend und kurzweiliges Lesevergnügen, spannend fantasievoll.

Mehr kann man nicht sagen, mehr möchte ich auch nicht verraten, der Roman ist rundherum gelungen und hat mich zu 100 Prozent überzeugt.

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