Christian Schärf

 3.7 Sterne bei 15 Bewertungen
Autor von Die Reise des Zeichners, Schreiben Tag für Tag und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Christian Schärf

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Christian SchärfDie Reise des Zeichners
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Die Reise des Zeichners
Die Reise des Zeichners
 (4)
Erschienen am 09.09.2016
Christian SchärfSchreiben Tag für Tag
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Schreiben Tag für Tag
Schreiben Tag für Tag
 (3)
Erschienen am 21.09.2011
Christian SchärfSpannend schreiben
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Spannend schreiben
Spannend schreiben
 (2)
Erschienen am 17.09.2012
Christian SchärfDer Roman im 20. Jahrhundert
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Der Roman im 20. Jahrhundert
Der Roman im 20. Jahrhundert
 (1)
Erschienen am 27.03.2001
Christian SchärfWerkbau und Weltspiel
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Werkbau und Weltspiel
Christian SchärfDer Wunsch zu schreiben
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Der Wunsch zu schreiben
Der Wunsch zu schreiben
 (0)
Erschienen am 31.10.2013
Christian SchärfEin Winter in Nizza
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Ein Winter in Nizza
Ein Winter in Nizza
 (0)
Erschienen am 16.09.2014
Christian SchärfIch weiß nicht, was soll es bedeuten
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Ich weiß nicht, was soll es bedeuten
Ich weiß nicht, was soll es bedeuten
 (0)
Erschienen am 01.07.2010

Neue Rezensionen zu Christian Schärf

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Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Die Reise des Zeichners" von Christian Schärf

Goethe auf Reisen ..
Bellis-Perennisvor 6 Monaten

Autor Christian Schärf nimmt uns mit in das Jahr 1777, in dem Goethe seine erste Reise in den Harz unternimmt. Sein ehrgeiziges Ziel: Erstbesteigung des Brockens im Winter.

Schärf zeigt in seinem historischen Roman einen grübelnden und unzufriedenen Goethe. Ständig denkt er an seine kürzlich verstorbene Schwester Cornelia, mit der er eine innige, schon fast inzestuöse Beziehung hatte.

 

Auf seiner Reise in den Harz gibt er sich als Zeichner aus. Warum, erschließt sich mir nicht ganz. Außerdem verplappert er sich ein paar Mal, so dass es mich wundert, dass sein Inkognito nicht doch gelüftet wird. Da läge Spannung darin, die nicht genutzt wird.

 

Die Reise selbst wird wenige aufregend geschildert, obwohl böse Überraschungen stets vorhanden sind. Die Szene, in der er dem Scherenschleifer begegnet, der ihn in eine verlassene Einsiedelei begleitet, nur um ihn dort auszurauben, erscheint mir als Räuberpistole und hanebüchen. Die Rettung durch einen wild um sich schießenden Pater, ein wenig an den Haaren herbeigezogen.

 

Interessant finde ich die Reaktionen der Menschen auf seinen „Werther“, die von Begeisterung bis hin zur Ablehnung reicht.

Dass er vom Vergleich mit Klopstock genervt ist, kann ich verstehen.

 

Die Beziehung zu Jakob Lenz, der im „Sturm und Drang“ genauso zu seinen Freunden zählte wie Cornelias Mann Johann Georg Schlosser, wird hier nur gestreift. Seinem Schwager gibt er die Schuld am Tod seiner Schwester. Das passt mir so gar nicht zu einen wissenschaftlich und rational denkenden Goethe.

 

Der Schreibstil ist an einigen Stellen ein wenig langatmig. Die Sprache selbst ist dem Zeitalter angepasst. In einigen Abschnitten läge durchaus Spannung in der Luft. Diese zu einzusetzen, verstreicht ungenutzt. Schade!

 

Fazit:

 

Leider konnte mich dieser historische Roman, der einige biografische Elemente aus Goethes Leben enthält, nicht wirklich fesseln, daher nur 3 Sterne.

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HEIDIZs avatar

Rezension zu "Die Reise des Zeichners" von Christian Schärf

GENIAL !!!
HEIDIZvor 2 Jahren

Dieser biografische Auszug aus Goethes Leben ist von keinem Geringen als dem Wissenschaftler, Essayist und Autor Christian Schärf geschreiben, der die Harzreise des 28jährigen  Goethe thematisiert. Goethes Ziel ist es, der erste zu sein, der im Winter den Brocken besteigt.  Dies passiert kurz nach der Herausgabe des „Werther“. Goethe reist inkognito, er gibt sich als Zeicher aus. Goethes Zeit wird lebendig und das Leben am Weimarer Hof ebenso wie Winter im Harz und Harz überhaupt.  Goethe als Wissenschaftler, als Mensch, als Schriftsteller .... Seine Gefühlswelt wird dargelegt und es werden seine Wegbegleiter detailliert und lebendig beschrieben. Mit dabei natürlich Lenz als fanatischer Heimatloser Mensch und - natürlich: Goethe und die Frauen !!!  Amüsant und informativ zugleich hat mich dieser Roman begeistert, hat mir so viel vom Menschen Goethe, von seiner Liebe, von seinen Gedanken, von seiner Freundschaft, vom Diskutieren .... aufgezeigt ...

Hat mich aber auch nachdenken lassen über Gott und die Welt.  Die Lektüre ist allemal anregend und kurzweiliges Lesevergnügen, spannend fantasievoll.

Mehr kann man nicht sagen, mehr möchte ich auch nicht verraten, der Roman ist rundherum gelungen und hat mich zu 100 Prozent überzeugt.

Empfehlung

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JohannesGroschupfs avatar

Rezension zu "Spannend schreiben" von Christian Schärf

Grundlegende Zugänge für Thriller und Krimi
JohannesGroschupfvor 5 Jahren

Christian Schärf hat ein kluges und nützliches Buch für Krimi- und Thriller-Autoren geschrieben.
In kurzen Kapiteln behandelt er anhand grundlegender Texte von Edgar Allen Poe, Bram Stoker, Conan Doyle, Patricia Highsmith und anderen die großen Themenfelder von Krimi und Thriller:
- Die Antizipation der Bedrohung
- Das Grauen in der Psyche des Täters
- Das unheimliche Zimmer
- Das öde Haus
- Gefängnis und Folter
- Der verschlossene Raum uvam.
Zudem zeigt er verschiedene Wege des Erzählens von Krimi oder Thriller auf:
Die Handlung als offenes/ geschlossenes Labyrinth oder als Wettstreit.
Auch zu Hauptfigur und zum Zusammenspiel mit dem Leser liefert Schärf anregende Hinweise. All dies in einer präzisen, manchmal ironisch witzigen Sprache.
Am besten aber sind seine Schreibaufgaben, die er am Ende eines Kapitels stellt. Mit ihnen kann der geneigte und entdeckungslustige Leser zum Schreiber werden. Ich fand sie intelligent ausgewählt. Sie haben mich in meinen Projekten weitergebracht.
(Das Kreuz mit diesen Aufgaben ist stets, dass man sie machen muss... Aber das wird hier zum Vergnügen.)
Das kommentierte Literaturverzeichnis animiert zum Weiterlesen  und Weiterschreiben.
Schade ist nur, dass es wirklich kurz geraten ist. Das ist der Duden-Reihe "Kreatives Schreiben" geschuldet, die den Lesern nicht mehr als 150 Seiten zumuten möchte; ich hätte gern viel mehr gelesen und ausprobiert.

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