Christian Schüle

 3.9 Sterne bei 12 Bewertungen
Autor von Wie wir sterben lernen, Das Ende unserer Tage und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Christian Schüle

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Wie wir sterben lernen

Wie wir sterben lernen

 (4)
Erschienen am 01.10.2013
Das Ende unserer Tage

Das Ende unserer Tage

 (4)
Erschienen am 22.02.2012
Wir haben die Zeit

Wir haben die Zeit

 (2)
Erschienen am 29.05.2017
Deutschlandvermessung

Deutschlandvermessung

 (2)
Erschienen am 01.03.2007
Heimat

Heimat

 (0)
Erschienen am 02.05.2017
Das Ende der Welt

Das Ende der Welt

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Erschienen am 03.09.2012
Türkeireise

Türkeireise

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Erschienen am 01.07.2008

Neue Rezensionen zu Christian Schüle

Neu
W

Rezension zu "Wir haben die Zeit" von Christian Schüle

Auch eine kluge und aufschlussreiche Beschreibung unserer gegenwärtigen Gesellschaft
WinfriedStanzickvor einem Jahr



Der Philosoph Christian Schüle, der zuletzt mit seinem Buch „Heimat“ (Droemer) ein Szenario für ein neues Heimatverständnis entworfen hat, mit dem sich die großen Migrations-Bewegungen unserer Zeit möglicherweise fassen und bewältigen lassen. und dabei unserer Sehnsucht nach Vertrautem und dem Mangel an Vertrauen nachgespürt hat, ist auch in seinem neuen Werk „Wir haben Zeit“ dem aktuellen Lebensgefühl der Menschen auf der Spur. Wie leben sie und wie arbeiten sie, was bewegt sie, welchen Sinn und welches Ziel wollen sie ihren Leben geben?

Da die Menschen heute eine erhebliche höhere Lebenserwartung haben als frühere Generationen, hätten sie, so Schüle, eigentlich allen Grund, sich Zeit zu lassen. Doch das Gegenteil ist der Fall. Stress, Hektik, Druck von außen, der dann nach innen wandert und krank macht, überwiegen im Leben der meisten Menschen. Sie fühlen sich wie gejagt von widersprüchlichen und sie überfordernden Anforderungen und mehr noch von den unzähligen Angeboten. So wird man nicht glücklich.

In seinem Buch beschreibt Schüle, wie er sich die „Organisation des guten Lebens“ vorstellt. Was kann der einzelne Mensch, Frau oder Mann, tun bzw. lassen, um seine Arbeit, seine Familie und seine Freizeit in einen harmonischen und sinnerfüllten Einklang zu bringen? Doch seine Fragen gehen über das hinaus, was das Individuum für sich selbst tun kann. Er nimmt in seinem Buch auch immer wieder die gesamte Gesellschaft in den Blick und fordert eine Neudefinition von Lebensarbeitszeit, die sich an den in den verschiedenen Lebensabschnitten vorherrschenden Bedürfnissen der Menschen orientiert.

Sein Buch ist nicht nur eine überzeugende Gesellschaftsutopie mit vielen sinnvollen Hinweisen auf das, was der Einzelne für sich in seinem Leben ändern kann, sondern auch eine kluge und aufschlussreiche Beschreibung unserer gegenwärtigen Gesellschaft und der in ihr vorherrschenden Werte.





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dominonas avatar

Rezension zu "Das Ende unserer Tage" von Christian Schüle

Wenn alles aus den Fugen gerät
dominonavor 3 Jahren

Diesmal trifft es Hamburg, aber nichts Endzeitliches, sondern nur der allgemeine Globalisierungswahnsinn, die neumoderne Krankheit Krebs und das merkwürdige Menschheitsempfinden zwischen Emo und Masochist - und wo endet das alles? Vielleicht in der Politik? oder dem Selbstmord? Wer weiß. Mir war es jedenfalls zu wirr, wenn auch gut gemeint, nur eben von der Umsetzung her nicht gelungen.

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Perles avatar

Rezension zu "Wie wir sterben lernen" von Christian Schüle

Christian Schüle - Wie wir sterben lernen
Perlevor 4 Jahren

Klappentext:
"Synonym für die Menschenwürde einer neuen Kunst des Sterbens könnte ein durchaus altertümlich klingender Begriff sein, der dennoch zeitgemäß ist und mit den >Attrbuten der Glücksassoziiert wird: Wohlergehen ist verschwistert mit Lebenszufriedenheit, und wenn Psychologen neuerdings Lebenszufriedenheit als Parameter für >Glück ausmachen, so könnte dem die Sterbenszufriedenheit als Maßstab für Würde entsprechen. Denn darum geht es ja auch im Horizont des Todes - um Glück."
Christian Schüles Essay ist ein überzeugendes Bekenntnis zur Humanität und eine mutige Auseinandersetzung mit der Frage, wie wir sterben wollen.

Eigene Meinung:
Dieses Buch fand ich am Wochenende in der Bibliothek in Koblenz. Ich begann Freitagabend zu lesen und las es am Sonntag dann schon zu Ende. Man konnte es gut und schnell lesen, es hatte gerade mal 224 Seiten. Viel gibt es nicht zu dem Buch zu sagen oder zu schreiben, es hat mich sehr berührt und mir ging so einiges durch den Kopf. Ich habe tatsächlich Rotz und Wasser geheult während des Lesens, warum möchte ich hier nicht erörtern. Lasse es einfach so in den Raum stehen.

Hierfür vergebe ich gerne, liebgemeinte 5 Sterne!


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