Christian Scherl

 2 Sterne bei 1 Bewertungen
Autor von Tödlicher Donau-Trip, Steirischer Funkenflug und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Christian Scherl

Aufgewachsen in den 1970er & 80ern in der Obersteiermark, zog er Anfang der 90er fürs Studium der Publizistik & Kommunikationswissenschaften sowie Theaterwissenschaft nach Wien und ist seit knapp 20 Jahren freier Journalist bei diversen Printmedien.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Christian Scherl

Cover des Buches Tödlicher Donau-Trip (ISBN: 9783990740903)

Tödlicher Donau-Trip

 (1)
Erschienen am 01.10.2020
Cover des Buches Waldviertler Todesrausch (ISBN: 9783990740491)

Waldviertler Todesrausch

 (0)
Erschienen am 01.03.2019
Cover des Buches Steirischer Funkenflug (ISBN: 9783990741634)

Steirischer Funkenflug

 (0)
Erscheint am 01.09.2021
Cover des Buches Nebelland (ISBN: 9783200069497)

Nebelland

 (0)
Erschienen am 05.08.2020

Neue Rezensionen zu Christian Scherl

Cover des Buches Tödlicher Donau-Trip (ISBN: 9783990740903)Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Tödlicher Donau-Trip" von Christian Scherl

Muss man nicht unbedingt lesen
Bellis-Perennisvor 6 Monaten

Dieser Krimi ist der zweite Fall für das Kriminalbeamtinnen-Duo Diotima Vogl und Wolke Böhm. 

Auf einem Donaukreuzfahrtschiff wird ein Passagier ermordet. Die beiden Beamtinnen kommen an Bord. Doch statt das Schiff zu evakuieren, zu vertäuen und die Ermittlungen zu Wasser und zu Land zu führen, fahren sie mit dem Schiff weiter stromaufwärts.  

Der geköpfte Tote wird nicht der einzige bleiben, denn in diesem verwirrenden Katz- und Mausspiel ist lange nicht klar, wie die Passagiere und die Crew zu einander stehen. Beide Gruppen haben einiges zu verbergen. Und welche Rolle spielt Ruth, die Reiseleiterin, die an manchen Abenden als „Gloria“ die Passagier zu unterhalten versucht? 

Meine Meinung: 

Verbrechen auf einem Schiff, das man nur unter erschwerten Umständen verlassen kann, sind eine spannende Sache. Doch diese Flusskreuzfahrt auf der Donau, bei der es eher gemächlich zugeht und die Möglichkeit zum Anlegen häufig gegeben ist, zieht sich zu Beginn gewaltig.  

Das Stilmittel, die Geschichte aus mehreren Perspektiven zu erzählen, wird hier übermäßig strapaziert. Die Leser sehen sich mit dauernden Wechseln des Blickwinkels sowie der Zeit konfrontiert. Das wirkt im Lauf der 250 Seiten hektisch und anstrengend.  

Die beiden Polizistinnen hinterlassen bei mir einen unstrukturierten Eindruck. Ordentliche Ermittlungsarbeit sieht meiner Meinung nach anders aus. Die seltsamen Vornamen Diotima und Wolke werden leider nicht näher erklärt. Ein kleiner Exkurs zum ersten Fall „Waldviertler Todesrausch“, hätte hier gutgetan, genau wie eine Straffung des ersten Teils zugunsten der Auflösung, die dann doch recht überraschend erfolgt. 

Leider bedient sich der Autor zahlreicher Klischees wie z. B. des Doktor Pferdekopf genannten Maschinisten, der in seiner Beschreibung dem aus Wolfgang Petersen „U-Boot“ bekannten „Gespenst“ sehr ähnelt. Viele Personen erhalten von den Ermittlerinnen Spitznamen, was erstens inflationär und in Anbetracht der gefährlichen Situation völlig unangebracht ist.  

Der Showdown ist ziemlich überzogen.  

Fazit: 

Dieser Krimi hat mir leider so gar nicht gefallen und erhält daher nur 2 Sterne.

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