Christian Schmidt Sexpanzer und Babytod

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Inhaltsangabe zu „Sexpanzer und Babytod“ von Christian Schmidt

Ob spektakulärer Buchtitel oder beeindruckende Fachsprache: Es gibt jede Menge Kniffe und Tricks, Menschen auf etwas aufmerksam zu machen, sie zu überzeugen oder ihr Verhalten zu beeinflussen. Unternehmen, wohltätige Organisationen oder unser eigener Freundeskreis — nahezu jeder manipuliert bewusst oder unbewusst unser Verhalten oder unsere Ansichten. Und oft manipulieren wir uns sogar selbst, ohne es zu merken. Wir lassen uns leicht täuschen, und unser Gehirn ist alles andere als eine rationale Denkmaschine. Sexpanzer und Babytod klärt mit viel Humor über diese menschlichen Schwächen auf und beantwortet Fragen wie: Warum sind immer die anderen so schlechte Autofahrer? Wie funktionieren Lügendetektoren — und funktionieren sie überhaupt? Was haben Comedians mit Adolf Hitler gemeinsam? Verdirbt Macht tatsächlich den Charakter? Werden wir durch unterschwellige Botschaften zum Kaufen animiert? Wieso lassen sich viele Leute so leicht Kredite aufschwatzen? Warum heißt das Buch eigentlich „Sexpanzer und Babytod“? Ein leicht verständlicher Streifzug durch die menschliche Psyche mit viel Humor und Selbstironie vom Autor der bekannten Internetseite Klopfers Web.

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  • Rezensionen
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  • Themen
  • Zynisch, provokant, genial und etwas zu radikal

    Sexpanzer und Babytod
    MarcusBohlander

    MarcusBohlander

    01. April 2014 um 20:31

    Der Titel verwirrt und das Cover schreckt einen ab. Jedoch war ich auf der Suche nach einem Buch, dass sich mit der Wahrnehmung und ihren Schwächen auseinandersetzt. Je mehr Bücher ich mir in dieser Kategorie ansah, desto öfter erschien Sexpanzer und Babytod in den vorgeschlagenen Büchern in Amazon. Nachdem ich es bestimmt 15 Mal angeboten bekommen hatte, klickte ich das erste Mal drauf. Die Rezensionen waren durchweg positiv und so geriet ich an dieses Werk.  Lachtiraden, schmunzeln, sehr viele Geistesblitze und wahnsinnig viel fundiertes empirisches Wissen steckt in den wenigen Seiten, die man in einer längeren Bahnfahrt liest. Die scheinbare Objektivität und die Mechanismen der Werbung werden auseinander gerissen. Der große Vorteil dieses Buchs liegt darin, dass man wahnsinnig viel Fachwissen in kürzester Zeit aufnimmt, weil das trockene Wissen mit einer dicken leckeren Sauce Witz, Sarkasmus, Ironie und boshaftem Zynismus überdeckt ist.  Einen Stern Abzug gibt es nur für die dogmatische Skeptikerhaltung - alles was sich empirisch nicht belegen lässt, ist Humbug und Augenwischerei. So wird zum Beispiel die gesamte Homöopathie als Unfug dargestellt. Bis auf diese Ausnahme, ist das Buch durchweg genial. 

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  • Rezension zu "Sexpanzer und Babytod" von Christian Schmidt

    Sexpanzer und Babytod
    Yessaya

    Yessaya

    06. February 2011 um 16:15

    Um bei der Wahrheit zu bleiben – ich hab mich auf neue Werke von Christian gefreut, vor allem weil ich sein erstes Buch „Böses Hasi“ geradezu mehrmals verschlungen habe und das trotz der Tatsache das die meisten Texte in seinem ersten Buch schon auf seiner Webseite zu finden waren. Als „Sexpanzer und Babytod“ dann angekündigt wurde, habe ich mir eine Seite im Netz gesucht wo ich einen Auszug lesen konnte und ehrlich gesagt hat mich das Buch nicht umgehauen. Die ersten Seiten waren interessant aber nicht so interessant dass ich investieren würde – trotz meiner aufrichtigen Sympathie für den Mann mit der Brille und seinem großartigem Humor. Allerdings wurde ich eines besseren belehrt. Trotz dessen, dass das Buch sehr oft den Eindruck vermittelt ich sei eine ungebildete manipulierte Idiotin – wie übrigens auch der Rest der Welt – hatte ich die Seiten ziemlich schnell durch. Mir wurden Stück für Stück mit satirischer, aber wohlgeformter Boshaftigkeit Schwächen aufgewiesen die ich ohne dieses Buch niemals in Frage gestellt hätte. Zum Beispiel werde ich vermeiden meine Lippen aufeinander zu pressen, überlasse die Weltherrschaft jetzt doch lieber dem Hasen (oder meinem alter Ego?), werde nie wieder teures Geld für Repair & Care Spülungen hinblättern und natürlich spiele ich vorsorglich absolut jedes Musikstück auf dem Rechner rückwärts ab um zu rechtfertigen das Jesus mit mir gesprochen hat (sofern ich weiß wie er aussieht, vorausgesetzt ich erkenne den üblichen Juppie in einer Cornflakesschachtel wieder). Und wenn ihr wissen wollt, wieso ich bei der letzten Fußnote die halbe Wohnung zusammen gelacht habe müsst ihr das Buch kaufen. Die Texte sind inhaltlich geordnet und jedes Thema greift auf der nächste über ohne Lücken zu hinterlassen. Christian schreibt, um es korrekt zu formulieren in einem Wisch durch und der Leser liest mit einem Wisch weiter. Die Themen sind allesamt wissenschaftlich hinterlegt (was bei so einem Buch auch sein sollte) und so manche Fußnote lockert in gewohnt witziger Art etwas schwerer zu verdauende Stellen auf. Ein Buch über dich. Ein Buch über mich. Vor allem ein Buch darüber wie wir uns gegenseitig manipulieren und manipulieren lassen ohne auf die gewohnte Komik zu verzichten. Tatsächliches Suchtpotenzial. Einziges Manko: Entweder bin ich tatsächlich ungebildet oder der geehrte Herr Schmidt hat mit Eifer übertrieben. Mir blieb nach dem halben Buch (und gekonnter Verdrängung) nichts weiter übrig als ein Fremdwörterlexikon zu Rat zu ziehen.

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