Christian Schneider

 4,4 Sterne bei 7 Bewertungen
Autor von Sahra Wagenknecht, Das Ende vom Paradies und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Christian Schneider

Christian Schneider, 1978 in Darmstadt geboren, studierte an der HAW Hamburg Illustration. Hier entdeckte er, dass er sich am wohlsten in der kolorierten Bleistiftzeichnung fühlt. Die Erkenntnis, dass sein Lieblingsthema die Natur mit ihren vielen Facetten ist, kam hingegen schon sehr viel früher und spiegelt sich in seinen Arbeiten als freischaffender Illustrator für die Büchergilde Gutenberg, Mare, Goldmann oder Gruhner+Jahr wieder. Immer auf der Suche nach neuen Naturbegegnungen, freut er sich im Berliner Großstadtdschungel besonders über die Füchse in seiner Nachbarschaft, die dem abendlichen Spaziergang einen Hauch von Wildnis verleihen.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Das große Kinder-Wander-Erlebnis-Buch Oberbayern (ISBN: 9783862467778)

Das große Kinder-Wander-Erlebnis-Buch Oberbayern

Neu erschienen am 21.04.2021 als Taschenbuch bei J. Berg.

Alle Bücher von Christian Schneider

Cover des Buches Sahra Wagenknecht (ISBN: 9783593509860)

Sahra Wagenknecht

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Erschienen am 12.09.2019
Cover des Buches Meine Lausitz (ISBN: 9783742017857)

Meine Lausitz

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Erschienen am 01.03.2009
Cover des Buches Das Ende vom Paradies (ISBN: 9783742023049)

Das Ende vom Paradies

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Erschienen am 09.03.2020
Cover des Buches Der Sohn des Wassermannes (ISBN: 9783742019875)

Der Sohn des Wassermannes

 (0)
Erschienen am 01.12.2005
Cover des Buches Tatort Märchenland: SOKO Selma (ISBN: 9783739221687)

Tatort Märchenland: SOKO Selma

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Erschienen am 26.01.2016
Cover des Buches Tatort Märchenland: Stille Post (ISBN: 9783743109674)

Tatort Märchenland: Stille Post

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Erschienen am 23.02.2017
Cover des Buches Tatort Märchenland (ISBN: 9783738611045)

Tatort Märchenland

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Erschienen am 03.09.2015

Neue Rezensionen zu Christian Schneider

Cover des Buches Sahra Wagenknecht (ISBN: 9783954716593)Wedmas avatar

Rezension zu "Sahra Wagenknecht" von Christian Schneider

Enttäuschend.
Wedmavor einem Jahr

Mit großem Interesse und ebenso großer Vorfreude bin ich an dieses Werk herangegangen. Leider wurde mein Optimismus schon gleich zu Anfang ausgebremst: Der Autor distanzierte sich in aller Entschiedenheit sowohl von der Person, über die er eine Biografie schreiben wollte, als auch von dem, wofür sie steht. Es kam dann in etwa so rüber: Da will ich nichts mit zu tun haben. Es ist bloß ein Job, besser als keiner, also versuche ich mal was: Da mal zu blenden, da die Ecken weitschweifig umschiffen, ordentlich Weichspüler a lá political correctness rein, mal sehen, vllt merkt keiner, wie armselig ich hier herumeiere.

Schon nach diesem verunglückten Anfang wollte ich abbrechen, denn es war klar: Viel kann bei so einer Herangehensweise nicht mehr werden. Dennoch habe ich mit vielen Pausen und viel Geduld das Hörbuch zu Ende geschafft. Und finde dieses Werk ENTTÄUSCHEND.

Zum einen gefällt sich der werte Autor in solchen Sätzen wie: "Die Realgeschichte des Marxismus zeigt indes die ihm innewohnende Struktur des Bekenntnisses und des Glaubens- ganz unabhängig davon, welchen Wahrheitsgehalt man dieser sicherlich wichtigsten Gesellschafts- und Emanzipationstheorie der Neuzeit zusprechen mag", wie der Rezensent aus 1-Sterne Abteilung es auch monierte. Kommt der werte Autor sich selbst dabei nicht albern vor? Erklärbar ist es aber: Die Blendeversuche dieser Art können von den eigentlichen Schwächen des Werkes ablenken. Oder dazu bringen, dass man es gar nicht liest. 

Zum anderen ließ mich das antizipierte Bild der Leser verzweifeln. Warum musste man die Verbindung von S. Wagenknecht und O. Lafontain in ihren Anfängen als Märchen darstellen? Sollte das die Anpassung an die vom Autor antizipierte kindliche Wahrnehmung der Leser werden? 

Die Wahl der Schwerpunkte, die durchaus anders hätten ausfallen können, sowie die unnötigen Zusammenfassungen schlagen ebenfalls in diese Kerbe. Aus dem, WIE der Stoff dargeboten wurde, hört sich deutlich heraus, dass der werte Autor die Leser für stark minderbemittelt hält. Was zum Ergebnis führt, dass sein Werk als Zeitverschwendung dasteht. 

Was aber eigentlich wichtig wäre, wofür S. Wagenknecht heute steht, sie hat mal einen bemerkenswerten Satz in einem der Talkshows gebracht, in etwa so: „Die Konzerne treiben die Regierung vor sich her und sie macht das Spiel mit“, einleuchtende Beispiele findet man z.B. in „Schaden in der Oberleitung“ von Arno Luik, wurde weitestgehend ausgespart. Oder auch die von ihr Aufgerufene Bewegung „Aufstehen“, just dort, wo es mal wirklich interessant und aktuell gewesen wäre, wurde sehr bescheiden: weichgespült wie nichtssagend beschrieben. Da findet man bloß paar Allgemeinplätze.

Ich habe großen Respekt vor Fr. Wagenknecht und ihrem Engagement. Dieses Werk, das aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen ihre Biografie genannt werden will, wird dieser klugen und couragierten Frau nicht gerecht. 

Nett, paar Details mehr über sie erfahren zu haben, in etwa, dass sie gern Rad fährt oder läuft, oder auch dass sie auch kochen gelernt hat. Aber ich habe mir und den Lesern/ Hörern in der gesamten Länge gewünscht, das Buch über sie hätte ein anderer Autor, völlig anders geschrieben. Und jmd anders vorgelesen: Zu viel mit der Stimme gespielt, zu viel hineininterpretiert, was eigentlich nicht da war. Auch deshalb musste ich so viele Pausen einlegen. 

Insofern passt das Coverbild hier, dass S. Wagenknecht versucht, sich vor dieser verunglückten Biografie zu verstecken.

Bleibt zu hoffen, dass bald ein besseres Werk über sie kommt. 





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Cover des Buches Sahra Wagenknecht (ISBN: 9783593509860)R_Mantheys avatar

Rezension zu "Sahra Wagenknecht" von Christian Schneider

"Eine Frau mit Widersprüchen"
R_Mantheyvor einem Jahr

Kurz vor dem Ende der DDR entwickelte sich in der jungen Sahra Wagenknecht der Wille, in die SED einzutreten. Das wurde ihr ebenso verwehrt wie ein Philosophie-Studienplatz. Für beide Absagen gab es aus Sicht der Entscheider gute Gründe: Sahra Wagenknecht wollte einen anderen Sozialismus, also die SED und die DDR von innen aufrollen. Nun kann man sich über so viel scheinbare Naivität bei Wagenknecht amüsieren, doch das sollte man besser nicht tun. Vielmehr zeigt dieser Vorgang eine bei Linken typische und hoffnungslos zementierte Unbeirrbarkeit, die aus dem wahnwitzigen Glauben erwächst, das absolute Wissen zu besitzen. Dass diesem scheinbaren Wissen gelegentlich die Realität im Wege steht, irritiert solche Menschen nicht im Geringsten.

Jeder bei den Linken besitzt einen solchen Glauben. Nur ist er bei jedem etwas anders, was stets dazu führt, dass Meinungsverschiedenheiten unerbittlich ausgetragen werden. Die Linken versprechen der Menschheit gerne das kommunistische Paradies auf Erden, wo alles endlich gut wird. Wenn man aber sieht, wie sie in ihren eigenen Zirkeln miteinander umgehen, dann kann einem angst und bange werden. Sahra Wagenknecht hat diese Unerbittlichkeit gerade wieder einmal am eigenen Leib erfahren. Und das nur, weil sie das Offensichtliche erkannt hatte: Linke Forderungen nach noch mehr Einwanderung ins deutsche Sozialsystem vergraulen die Wähler der Linken im Osten. Die Linke ist im sozialistischen Establishment dieser Republik angekommen, sie spricht nicht mehr die Sprache vieler ihrer einstigen Wähler, was Wagenknecht ihrer Partei vorwirft. Dass sie selbst diese Sprache noch nie gesprochen hat, scheint ihr nicht aufgefallen zu sein.

Diese Wagenknecht-Biografie kommt also zu einer Zeit auf den Markt, in der die Ikone der Linken von den eigenen Genossen gemobbt wird. Leider fehlt diesem Buch die kritische Distanz, aber immerhin kann man aus ihm, wenn man die eindeutige Sympathie des Autors hinnimmt, viele Informationen entnehmen. Beispielsweise muss man bei Wagenknecht vermuten, dass sie über ein Asperger-Gehirn im leichten Spektrum verfügt. Die meisten Menschen, die so verschaltet sind, wissen nichts davon. Für Außenstehende wirken sie oft unnahbar und distanziert. Damit scheint sie für eine politische Karriere nicht besonders geeignet zu sein. Solche Menschen sind gewöhnlich scheu und sehr intelligent. Sie besitzen einen starken Hang zur Logik und zur Wahrheit. Lügen fällt ihnen schwer. Der Autor erwähnt eine gewisse autistische Neigung an einer Stelle am Anfang des Buches und bringt dann später, sicher unwissentlich, zahlreiche Belege dafür, beispielsweise Wagenknechts Verhalten gegenüber ihrer besten Freundin.

Statt sich also mit Menschen zu beschäftigen, vergräbt sich Wagenknecht mit ihrer radikal linken Weltsicht lieber in Bücher, möchte Philosophie studieren und bewundert Marx, Hegel und Goethe. Nach der Wende versteigt sie sich in eine partielle Verteidigung des Stalinismus, von dem sie allenfalls eine dünne theoretische Ahnung hat. Auch an dieser Stelle manifestiert sich ihre Vorstellung, im Besitz "überlegenen Wissens" zu sein, wie das der Autor an einer Stelle nennt. Dabei merkt sie nicht einmal wie paradox ihre Haltung zum Stalinismus gemessen an ihrer eigenen Person tatsächlich ist. Bei den Linken war und ist sie stets eine Außenseiterin. Was wäre wohl aus ihr geworden sein, hätte sie in Stalins Partei eine solche Rolle gespielt? Einen kommunistischen Massenmörder wie Stalin zu verteidigen (die Opferzahlen liegen wie bei seinem deutschen Kontrahenten im siebenstelligen Bereich) führt in Deutschland seltsamerweise nicht zu einer öffentlichen Ächtung. Im Gegenteil: Man wird zum Popstar der deutschen Politik.

In seinen oft weitschweifigen, kaum kritischen, sondern eher bewundernden Schilderungen von Wagenknechts persönlichem und politischem Werdegang analysiert der Autor auch die Veränderungen in ihren Ansichten, die insbesondere seit ihrer Beziehung zu Oskar Lafontaine einsetzten. Endlich befasst sich Wagenknecht auch mit ökonomischen Fragen und versucht eine Vision einer (wie sie es nennt) "kreativen" Form des Sozialismus zu entwerfen. Immerhin kann man aus ihr entnehmen, dass sie ahnt, woran unter anderem bisherige sozialistische Experimente gescheitert sind. Dass auch das von ihr entworfene Modell niemals Wirklichkeit werden wird, liegt einfach daran, dass es mit der Realität menschlichen Verhaltens nicht kompatibel ist. Intellektuelle, und insbesondere die Linken unter ihnen, glauben selbstbewusst, sie würden komplexe Strukturen durchschauen und wären in der Lage, sie nicht nur zu modellieren, sondern auch praktisch durchzusetzen. Die absurde Anmaßung eines solchen Wissens führt zwangsläufig immer wieder in gesellschaftliche Katastrophen, wie die jüngere Geschichte zeigt. Alle bisherigen Gesellschaftsformen entstanden aus sich heraus. Niemand hat sie erschaffen. Und auch das ist kein Zufall.

Am Ende des Buches geht sein Autor seitenlang auf Wagenknechts letzte Bücher ein. Ihre Analyse des Finanzkapitalismus mag partiell richtig sein, in ihrer Gesamtheit begreift sie aber nicht, was eigentlich die Ursachen für die jüngeren Krisen sind. Einen reinen Kapitalismus gibt es nirgendwo in der Welt. Überall durchziehen sozialistische Phänomene die Strukturen. Märkte, die ausgleichend wirken würden, sind außer Kraft gesetzt worden. Gerade im Finanzsektor spielt das die zentrale Rolle, was an der fatalen gegenseitigen Abhängigkeit von überschuldeten Staaten und kreditgebenden Banken liegt. Es ist geradezu grotesk, erst von wildgewordenen Finanzmärkten zu reden und dann etwas später zu bemerken, dass Banken kein Risiko spüren, weil sie immer gerettet werden. Es existiert kein Kapitalismus im Finanzsystem, sondern eine sozialistische Planwirtschaft, die nicht mehr zulassen kann, dass sich Zinsen am Markt bilden können, weil dann nämlich das ganze Kartenhaus dieser aberwitzigen Konstruktion sofort einstürzen würde.

Sahra Wagenknecht ist trotz ihrer hohen Intelligenz ein klassisches Beispiel dafür, wie eine eindimensionale Weltsicht dazu führt, dass man nur noch wahrnimmt, was durch diesen Filter passt. Leider muss man das auch von diesem Buch sagen. Es lässt eine kritische Distanz mehr oder weniger vermissen und schmeichelt der Beschriebenen. Das kann man übrigens bereits am etwas seltsamen Cover erkennen. Dessen ungeachtet ist das Buch streckenweise gut geschrieben und enthält viele interessante Einblicke in die Denkweise dieser Frau. Sein Konzept und die Darstellungsweise richten sich wohl eher an die Anhänger ihrer Partei oder an ihre persönlichen Fans.

Wagenknecht ist eine Ausnahme in der deutschen Politik. Man kann dafür sicher je nach Geschmack viele Gründe anführen. Auch wenn man nicht ihren Ansichten folgen kann, so machen doch ihr in jeder Beziehung geschliffenes Auftreten und ihre präzise Sprache einen ungeheuren Eindruck. Eben weil sie in einem deutlichen Kontrast zu den meisten übrigen Darstellern im deutschen Politzirkus stehen.

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Cover des Buches Sahra Wagenknecht (ISBN: 9783593509860)seschats avatar

Rezension zu "Sahra Wagenknecht" von Christian Schneider

Interessante Einblicke
seschatvor 2 Jahren

Sahra Wagenknecht (*1969) galt bis zu ihrem Rückzug aus der Politik im Jahr 2019 als polarisierende Frontfrau der LINKEN. In TV-Talkshows argumentiert sie stets eloquent und versteckt sich nicht vor Wahrheiten. Mit ihrer ehrlichen Art eckt sie an. Politische Ränkespiele sind nicht ihr Ding, weil es ihr anders als den meisten Abgeordneten noch um die Sache und nicht um Macht und Geld geht. 

Christian Schneiders Biografie, welche auf Gesprächen mit Sahra Wagenknecht und engen Vertrauten/Weggefährten basiert, versucht das Mysterium um die Linkenpolitikerin zu klären. Der Autor stellt dazu den Menschen und dessen Sozialisation wie Überzeugungen in den Fokus. 

So erfährt der Leser u. a. von Wagenknechts ostdeutscher Herkunft und der prägenden Rolle ihrer Großeltern. Ihren iranischen Vater hat sie nie kennengelernt und sich früh in Traumwelten zurückgezogen. Wegen ihres exotischen Aussehens wurde sie in der Schule gehänselt und hatte nicht viele Freunde. Hinzu kam ihre hohe Intelligenz. Mit Einserabi in der Tasche träumte sie in der DDR von einem Philosophiestudium, was ihr aber verwehrt blieb. Ihre kritische Ader war schon damals stark ausgeprägt und so machte sie aus der Not eine Tugend und betrieb in Sachen Klassischer Philosophie eigenständige Studien. Dabei kam Wagenknecht ihre Liebe zu Büchern zugute. Bis heute gehört das Lesen zu ihrem Leben. Erst mit der Wende 1989 politisiert sie sich und tritt in die PDS ein. Nun darf sie auch studieren, erst Philosophie und Literatur dann Wirtschaftswissenschaften. Das nötige theoretische Rüstzeug für eine Politkarriere hat sie nun, aber Anerkennung und Wertschätzung innerhalb der Partei muss sich erst noch hart erarbeiten. Immer wieder sieht sie sich Anfeindungen ausgesetzt, flüchtet kurzzeitig ins EU-Parlament, um dann als neues Gesicht der LINKEN zurückzukommen. Hier lernt sie 2005 auch ihren zweiten Ehemann Oskar Lafontaine kennen. Er steht ihr bei innerparteilichen Grabenkämpfen bei und berät sie bis zum freiwilligen Rückzug von der Parteispitze. So weit, so bekannt.

An Schneiders Buch fand ich vor allen Dingen die Einblicke in Wagenknechts Kindheit und Erwachsenwerden sehr spannend. Denn hier lernt der Leser die Person Sahra Wagenknecht mit ihren Talenten, Ängsten und Überzeugungen besser kennen. Und schnell wird klar, sie ist keine "eiskalte Politikerin", sondern eine blitzgescheite Beobachterin, treue Freundin und ehrliche Haut. Sie verstellt sich nicht, um anderen zu gefallen, sondern macht ihr Ding - was ich im politischen Einerlei sehr sympatisch finde. Auch ihre Leidenschaft für Literatur konnte ich gut nachvollziehen, da ich selbst viel lese.

Als weniger überzeugend, weil zu intellektuell und dadurch mit Details überfrachtet, empfand ich den Teil über ihre staatspolitischen/-philosophischen Überzeugungen bzw. Vorbilder, wie z. B. Marx. Hier wäre weniger mehr gewesen, gerade für Leser ohne entsprechende Vorkenntnisse. Im Ganzen war dieser Part einfach zu theorielastig. 

Die Umstände und Ursachen für ihren Rückzug werden angeschnitten und hätten gern noch etwas ausführlicher ausfallen können. Gefallen hat mir hingegen der Ausblick auf ihr Leben jenseits der Politik. Denn mit 50 Jahren , ihren Erfolgen als Buchautorin bzw. Sprachrohr der sozialen Gerechtigkeit ist noch lang noch nicht Schluss. Mich würde es jedenfalls freuen, bald wieder etwas von ihr zu hören. 

Über das Titelbild lässt sich vortrefflich streiten, schön fand ich aber, dass Christian Schneider Wagenknecht innerhalb des Buchs genügend Raum gab und auf allzu kritische Töne verzichtete.

FAZIT

Eine Biografie, die Sahra Wagenknecht zwar nicht zu 100 Prozent ergründen kann, aber nahe dran ist. Für eine Person, die nie mit der Politik geliebäugelt hat, hat sie ihren Job doch souverän gemeistert oder?

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