Christian Schwarz

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Lebenslauf

Christian Schwarz, Dr. theol., geboren 1964 in München, war bis 2019 Gemeindepfarrer, außerdem zwölf Jahre lang Vorsitzender der Liturgischen Kommission Baden. Er ist Absolvent der „Meisterklasse Predigt“ am Atelier Sprache (Braunschweig) und seit 2009 Herausgeber von GottesdienstPraxis Serie B. Seit 2019 arbeitet er als Pfarrer im Schuldienst.

Quelle: Verlag / vlb

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Neue Rezensionen zu Christian Schwarz

Der Kampf gegen den Superdämon!

Nachdem Professor Zamorra am Bodensee die Hexenbeschwörung in letzter Sekunde verhindert hat, ist er in der Vergangenheit geschleudert wurden. Seine Lebensgefährtin Nicole Duval versucht unterdessen alles, um den Meister des Übersinnlichen zu retten. Unterdessen formiert sich der Superdämon Legion, der mit Asmodis jedoch einen starken Widersacher hat. 


Christian Schwarz führt mit "Angriff auf LEGION" die Geschichte fort, die er im letzten Band "Das Voynich Manuskript" begonnen hat. Trotz einiger kleiner Längen im Mittelteil ist der Roman spannend und führt den Plot um den neu erschaffenen Superdämon Legion ausgezeichnet weiter. Insbesondere am Ende kommen alle Befürworter dieses Plots voll und ganz auf ihre Kosten. 


Stilistisch zeigt Christian Schwarz hier, was in diesem Genre möglich ist. Der Roman liest sich, gerade zum Ende, in dem Legion eine große Rolle spielt, recht anspruchsvoll. Vergleicht man dies mit dem letzten Roman der Sinclair-Serie (Band 1997 "Die Hexenkirche") tun sich Welten auf. Man sieht also, dass es weder am Genre noch am Preis liegen kann, dass die Jason-Dark-Romane derzeit so ein schwaches Niveau abliefern. 


Fazit:

"Angriff auf LEGION" ist ein guter Zamorra-Roman, der zwar spannungstechnisch einen kleinen Durchhänger hat, aber inhaltlich und stilistisch überzeugen kann. Wer den Part der Serie mag, der sich mit dem neuen Dämon Legion beschäftigt, kommt hier voll auf seine Kosten. Insgesamt sehr solide Zamorra-Unterhaltung. 



Starker Anfang, eher schwaches Ende!

Als in Meersburg am Bodensee jungen Frauen verschwinden, deutet alles auf normale Verbrechen hin. Doch als Professor Zamorra und seine Lebensgefährtin Nicole Duval dorthin beordert werden, weil eine Bekannte von Ihnen aus einer Klinik verschwunden ist, wird schnell klar, dass magische Kräfte ihre Finger im Spiel haben. Und dann ist da noch die Frage, welche Rolle ein besonderes Manuskript spielt, welches aus Yale verschwindet.


„Das Voynich-Manuskript“ ist der erste Teil eines Zweiteilers aus der Feder von Christian Schwarz, der sich um den Superdämon LEGION dreht. Der Roman beginnt ausgesprochen spannend und atmosphärisch. Zahlreiche Schauplatz-Perspektiv- und Zeitenwechsel (ein Teil des Romans spielt im Jahr 1458) sorgen dafür, dass die Neugier des Lesers geweckt wird. 


Leider gelingt es Christian Schwarz nicht, das anfangs sehr hohe und gute Niveau zu halten. Im hinteren Teil haben sich doch einige Längen eingeschlichen. Auch das Ende des Romans ist nicht so packend, dass man der Fortsetzung entgegenfiebert. 


Sprachlich kann man allerdings auch bei Christian Schwarz nichts Negatives sagen: Er schreibt sehr anschaulich, was insbesondere auf die Szenen zutrifft, die im Jahr 1458 spielen.


Fazit:

Stark angefangen und ebenso stark nachgelassen ist das Fazit von Band 1105 der Serie um den Meister des Übersinnlichen. Kein schlechter Roman, aber auch kein Überflieger der Serie. Hier hat Christian Schwarz schon bessere Werke abgeliefert. Mal schauen, wie die Geschichte weitergeht.



Von Taratzen und fehlerhaft sprechenden Lords!

Die Lordhexe Traysi befindet sich noch immer in den Klauen des Taratzenkönigs Hrrney. Dank ihrer telepathischen Kräfte will sie sich ihm zu Willen machen, merkt aber, dass ihre Kräfte noch nicht wieder auf voller Höhe sind. Matthew Drax und Aruula befinden sich unterdessen auf der Suche nach Sir Leonard Gabriel, um dessen Sohn Rulfan zu befreien. Dieser wurde von Lady Warrington und ihren Demokraten entführt. 


Christian Schwarz steuert zum Schatten-Zyklus den zweiten Roman bei. „Der Taratzenkönig“ heißt, das Werk, in dem Titelfigur Matthew Drax und dessen Partnerin Aruula nur eine kleine Rolle spielen. Im Mittelpunkt steht die Lordhexe Traysi und deren Aufenthalt bei den Taratzen. In zahlreichen Rückblenden wird dann auch ihre Jugend und ihr Verhältnis zu ihrer Zwillingsschwester Gwaysi thematisiert. 


Das alles liest sich gut, auch wenn Maddrax-Neulinge sicher mit der Sprache der Taratzen und auch der Sprache der Lords, zu denen Traysi gehört, einige Probleme haben werden. Hat man sich daran gewöhnt, bekommt man einen guten Roman, den es im Mittelteil ein wenig an Spannung mangelt. Dies wird zum Ende des Romans besser, wenn die Taratzen beschließen, Rulfan zu befreien, um sich seiner Dienste zu sichern.



Fazit:

„Der Taratzenkönig“ ist sicher nicht der Roman, mit dem Maddrax-Neulinge beginnen sollten. Namen, Sprache und auch die inhaltlichen Zusammenhänge erfordern dem Leser schon einiges ab. Trotzdem lohnt diese Investition, denn „Maddrax“ zählt, zu den SF- und Fantasyserien, die sich lohnen zu entdecken. Fans der Serie werden den Roman von Christian Schwarz sicherlich genießen und gerne zum nächsten Band greifen. 


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