Christian Siebentot Das geheime Tagebuch der Komtesse von R. (Frankenkrimi)

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Inhaltsangabe zu „Das geheime Tagebuch der Komtesse von R. (Frankenkrimi)“ von Christian Siebentot

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  • Rezension zu "Das geheime Tagebuch der Komtesse von R. (Frankenkrimi)" von Christian Siebentot

    Das geheime Tagebuch der Komtesse von R. (Frankenkrimi)

    abuelita

    12. September 2012 um 18:57

    Leider kann ich diesen guten Rezensionen nur bedingt beipflichten……was ist es denn nun, dieses Buch? Ein normaler Krimi, ein heiterer Roman aus Franken mit Krimi-Elementen, eine Krimi-Satire, eine Parodie, eine Persiflage? Bei Amazon wird es als Franken-Krimi angezeigt und das musste ich nun doch erst schlucken. So ganz klar war mir das wirklich nicht und darum habe ich den Autor selber gefragt….*g* und er meinte dann, „wohl irgendwie beides, ein humorvoller Krimi und eine Satire“. DAMIT kann ich leben….als normalen „Krimi“ nämlich konnte und kann ich das echt nicht betrachten. Als Satire würde ich es nun auch nicht unbedingt bezeichnen, eher wirklich als „Mittelding“….*g* Sämtliche gängigen Krimiklischees sind hier vereinigt mit wirklich skurrilen Charakteren (die Haushälterin mit Monokel, der englische Butler, ein seltsamer Gärtner, der nachts im Garten gräbt und so weiter und so fort ) und das alles ein einem irren Schloß, in dem Gespenster umgehen, ums Erbe gerätselt und gekämpft wird und die „Rettung“ in Form von Martha mit ihrem Labor nebst Enkelin Clara angedüst kommt…. Und Adel und Reichtum, so wie es sich eben „Lieschen Müller“ vorstellt….die Suiten im alten Schloß haben Whirl-Pool, begehbare Kleiderschränke, riesige Bäder…..“wie im siebten Himmel“ fühlt man sich da…..… Soweit so gut ! Und über die Rechtschreibfehler, die – leider –heutzutage in fast jedem Buch vorkommen, meckere ich ja schon gar nicht mehr - was mich aber massiv gestört hat ist der Schreibstil. Dazu gehört auch : entweder Dialekt und wenn es sein muss, im Glossar eine Übersetzung dazu – oder reines Hochdeutsch. Aber nicht Dialekt und in Klammer dahinter die Erklärung dazu…. Und dazu dann die vielen in meinen Augen recht seltsam angewendeten Adjektive….die Enkelin die sich morgens reckt und streckt und „unbedarft“ fragt, wie es der Oma geht…warum ist sie naiv, wenn sie der Oma guten Morgen wünscht und nach dem Befinden fragt? Oder fragt sie naiv? Ja warum, wir wünschen uns doch alle einen guten Morgen? Und der Beispiele gibt es leider noch viele…… Am köstlichsten fand ich James in Angst „Machen Sie mir nichts“…. herrlich. Es kann natürlich sein, dass der Autor das hier als „Stilmittel“ betrachtet und ich das nur nicht kenne/verstehe…… alles ist möglich; nur: mir gefällt es halt nicht. Wie gesagt, mein Fall sind Krimis/Bücher dieser Art nicht unbedingt. Ich muss aber anerkennen, dass es durch die masslosen Übertreibungen zu vielen Lacheffekten auch bei mir kam.....

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  • Rezension zu "Das geheime Tagebuch der Komtesse von R. (Frankenkrimi)" von Christian Siebentot

    Das geheime Tagebuch der Komtesse von R. (Frankenkrimi)

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. September 2012 um 15:12

    Martha Grünbaum und Irmgard von Reichensporn sind seit ihrer Kindheit miteinander befreundet. Irmgard von Reichensporn, Erbin und erfolgreiche Geschäftsfrau, bittet Martha, eine pensionierte Pathologin, um Hilfe, da es in ihrem Schloß immer wieder zu Vorfällen kommt, scheinbar jemand nach ihrem Leben trachtet. Außerdem scheint ein Ahne Irmgards als Phantom das Anwesen unsicher zu machen. Martha reist zusammen mit ihrer Enkelin Clara an und ist schon sehr bald in den Fall verstrickt. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen. Die Charaktere sind gut und teilweise witzig beschrieben und es fehlt nicht an Situationskomik. Trotzdem wird ein Spannungsbogen erzeugt und auch erhalten. Es war locker-leicht zu lesen und ich kann es nur weiterempfehlen.

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