Christian Tielmann

 4.3 Sterne bei 144 Bewertungen

Lebenslauf von Christian Tielmann

Christian Tielmann wurde 1971 in Wuppertal geboren. Er studierte Philosophie und Germanistik in Freiburg und Hamburg und schreibt seit 1999 sehr erfolgreich Kinder- und Jugendbücher für verschiedene Verlage. Heute lebt er in Köln, wo er bei einem Spaziergang durch das Römisch-Germanische Museum die Idee zur R.O.M. Reihe entwickelte. Schon während des Studiums veröffentlichte er seine ersten Bücher und diese wurden mittlerweile in mehr als 20 Sprachen übersetzt und mehrfach ausgezeichnet.

Neue Bücher

Duden Leseprofi - Die tollste Schultüte der Welt, Erstes Lesen

 (2)
Neu erschienen am 22.05.2019 als Taschenbuch bei FISCHER Duden Kinderbuch.

Duden Leseprofi – Tiergeschichten, 1. Klasse

 (1)
Neu erschienen am 26.06.2019 als Hardcover bei FISCHER Duden Kinderbuch.

Die Kakerlakenbande – Ratzfatz zum Schatz

Erscheint am 28.08.2019 als Hardcover bei FISCHER KJB.

LESEMAUS Sonderbände: Winter-Geschichten für starke Kinder

Erscheint am 05.10.2019 als Hardcover bei Carlsen.

Alle Bücher von Christian Tielmann

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Cover des Buches Kurz & Klein (ISBN:9783280034989)

Kurz & Klein

 (20)
Erschienen am 01.08.2015
Cover des Buches Die Weihnachtsmann-Verschwörung (ISBN:9783570171578)

Die Weihnachtsmann-Verschwörung

 (5)
Erschienen am 03.10.2016
Cover des Buches Starke Geschichten zum Lesenlernen (ISBN:9783551315335)

Starke Geschichten zum Lesenlernen

 (4)
Erschienen am 29.04.2016
Cover des Buches Bernstein-Akte - Der Fall Picasso/Band 1 (ISBN:9783411071135)

Bernstein-Akte - Der Fall Picasso/Band 1

 (5)
Erschienen am 19.10.2010
Cover des Buches Unsterblichkeit ist auch keine Lösung (ISBN:9783423281881)

Unsterblichkeit ist auch keine Lösung

 (5)
Erschienen am 28.02.2019
Cover des Buches Max geht nicht mit Fremden mit (ISBN:9783551517142)

Max geht nicht mit Fremden mit

 (3)
Erschienen am 01.07.2008

Neue Rezensionen zu Christian Tielmann

Neu

Rezension zu "Unsterblichkeit ist auch keine Lösung" von Christian Tielmann

Heiterer, anspielungsreicher Blick auf unsere Klassikergrößen im Jahr 2019
Viv29vor 13 Tagen

Der Gedanke, zu sehen wie mein verehrter Goethe in der heutigen Zeit zurechtkommt, ist sehr reizvoll und daß es eine hervorragende Buchidee ist, habe ich in "Anna und der Goethe" bereits erfreut bemerkt. Christian Tielmann geht diesen Gedanken von einem originellen Blickwinkel an - Goethe und Schiller machen keine Zeitreise, sondern sind einfach nicht gestorben und leben deshalb 2019 als rüstige Herren von 270 bzw 260 Jahren. Warum das so ist und warum manche Gefährten (die Ehefrauen, Cotta, Eckermann ua) ebenfalls noch leben, andere dafür nicht, wird leider nicht erklärt. Letztlich ist es aber auch nicht wirklich wichtig, man muß sich eben auf diese Idee einfach mal einlassen.

Und so begegnet uns Goethe zu Buchanfang auf dem Bahnsteig von Weimar, wo er auf den Regionalexpress und Schiller wartet. Ein gelungener Einstieg, der uns gleich in die Geschichte hineinführt und die notwendigen Hintergrundinformationen gut vermittelt. Wie dann Schiller in letzter Minute erscheint und wie unterschiedlich die beiden Geistesgrößen ihre Bahnreise angehen, das ist unterhaltsam und gut geschildert. Genau so könnte ich es mir vorstellen. Überhaupt hat Christian Tielmann meines Erachtens sowohl Schiller wie auch Goethe gut in die neue Zeit transportiert, die meisten Verhaltensweisen erscheinen mir absolut nachvollziehbar, oft habe ich innerlich mit dem Kopf genickt und gedacht: "Ja, genau so würde Goethe das heute angehen." Einige nette Text- und Zitatanspielungen finden sich auch immer wieder, und gerade Goethefans werden einige schöne Stellen finden. Schiller kam im Buch leider weniger vor, als ich es von einem "Goethe-Schiller-Desaster" (so der Untertitel des Buches) erwartet hätte. Wir erleben alles aus Goethes Sicht, das paßt auch gut, aber Schiller kommt irgendwie nur am Rande vor. Ich hätte mir viel mehr Interaktionen zwischen den beiden gewünscht.

Der Schreibstil ist eingängig und läßt sich sehr leicht lesen. Ich hatte das Buch als Geschenk einer lieben Freundin im Urlaub als Abendlektüre dabei und es war dafür auch genau richtig - von Stil und Inhalt her heiter-leicht, zum Lesen sehr entspannend. An wenigen vereinzelten Stellen fand ich einige Formulierungen ziemlich holprig, wie zB auf Seite 174: "Schiller stand auf: 'Wir sehen dich dann nachher bei der Lesung,' schlug Schiller vor." Dies sind aber wirklich nur Ausnahmen. Nicht so gut gefiel mir, daß es manchmal etwas platt wurde, so finde ich den Gag, daß Goethe von Kohlensäure rülpsen muß, einfach zu flach, versehentliche Rülpser waren vielleicht in den 1970ern noch etwas, was das Publikum zu Lachen brachte, und die dreimalige Verwendung von "Schiller, die Sau" war mir ebenfalls zu flach und wäre außerdem nichts, was Goethe (noch dazu wiederholt) sagen würde. Da hätten die Eigenheiten unserer Klassikerfreunde doch wesentlich geistvolleren Humor ermöglicht.

Interessant ist die Begegnung von Goethe und Schiller mit ihrem größtenteils jugendlichen Publikum in einer Welt, in der diese beiden Autoren (leider!) nicht mehr die Bedeutung haben, die ihnen früher zuteil wurde. Beide gehen im Buch ganz anders damit um, und auch hier habe ich innerlich oft genickt und mir gedacht, daß es sehr gut ausgearbeitet ist und ihren Persönlichkeiten entspricht. Man sieht an vielen Stellen, daß Christian Tielmann tiefgehendes Wissen über Goethe und Schiller hat und sich sorgfältige Überlegungen zu ihren Reaktionen und Gedanken gemacht hat. Es sind viele originelle Szenen enthalten. Die Lesungsszenen (unsere beiden Weimarer Größen sind auf einer Lesungstour) wiederholen sich leider manchmal doch ein wenig und an manchen Stellen hatte ich mir etwas mehr erwartet, aber ich habe an keiner Stelle das Interesse verloren und war immer gespannt, was ihnen als nächstes widerfährt und wie sie damit zurechtkommen. Auch die teils trostlose Welt der Kleinstädte, der veralteten Pensionen und oft desinteressierten Lesungsgastgeber war richtig gut einfangen.

Das Ende hat mir leider überhaupt nicht gefallen. Nachdem das Buch sich durch Humor und Leichtigkeit auszeichnete, war mir dieses Ende für den allgemeinen Tenor einfach zu viel, zu heftig. Es ging so weit weg von der Ausrichtung des Buches, daß es leider eben auch die Wertung stark beeinflußt hat. Die letzten Zeilen des Buches sind dagegen wieder sehr passend. Insgesamt kann ich das Buch durchaus empfehlen, weil man sich auf eingängige Art mit Goethe und Schiller beschäftigen kann, die Anspielungen und kleinen Zitate Spaß machen und unsere zwei Klassiker gut in die heutige Zeit transportiert wurde.

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Rezension zu "Duden Leseprofi - Die tollste Schultüte der Welt, Erstes Lesen" von Christian Tielmann

Die tollste Schultüte der Welt
StephaniePvor 17 Tagen

Jette ist in eine neue Stadt gezogen und schon steht der erste Schultag an. Das kleine Mädchen ist ziemlich aufgeregt, da es nicht weiß, was sie erwartet. Zudem kennt Jette noch niemanden. Doch dann bekommt sie von ihrer Mama eine unfassbar tolle Schultüte und Jette vergisst alle ihre Bedenken. Da aber die Mama auch den ersten Schultag hat, hat auch Jette eine Überraschung für sie.

 

Der Text ist einfach, gut verständlich und kann daher von Erstleser schnell erfasst werden. Die Schriftgröße ist groß und einheitlich und damit auf die Zielgruppe von Leseanfängern perfekt abgestimmt. Mein Sohn ist Erstleser und konnte das Buch ohne große Hilfe lesen. Die Handlung ist kindgerecht und bereitet die kleinen Leser spielerisch auf den ersten Schultag vor. Meinem Sohn gefallen die farbenfrohen und liebevoll gestalteten Illustrationen besonders gut, da diese die Handlung auflockern und er zwischen dem Lesen immer wieder die Bilder anschauen kann. Mein einziger Kritikpunkt sind die Fragen. An sich finde ich die Idee, Verständnisfragen in die Handlung einfließen zu lassen, sehr gut. Aber in diesem Fall waren die Fragen doch sehr einfach und mein Sohn war von diesen schnell gelangweilt.

 

FAZIT:
„Die tollste Schultüte der Welt“ ist ein wirklich schönes Kinderbuch für Erstleser, welches die Kinder spielerisch auf den Schulstart vorbereitet. Da mein Sohn die Fragen zu einfach fand, vergebe ich 4 Sterne!

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Rezension zu "Unsterblichkeit ist auch keine Lösung" von Christian Tielmann

Witzige und kuriose Lesereise zweier Klassiker in der Gegenwart
InaRomvor einem Monat

Die Umsatzzahlen von Goethe- und Schillerwerken sinken dramatisch. Der Verkauf der Klassiker stagniert. Kinder lesen lieber Werke über einen bekannten Zauberlehrling und schräge Fantasiegeschichten als einen „Werther“ oder gar „die Glocke“. Verlagshäuser sind in Alarmbereitschaft. Aus diesem Grund schickt der anerkannte Verleger Cotta seine beiden ehrwürdigen Bestsellerautoren Goethe und Schiller, trotz ihres hohen Alters, auf eine mehrtägige Lesereise durch diverse Städte. Bei dieser Tour erleben die beiden über 200 Jahre alten Herren manch skurrile Sachen und retten sich durch ihr herrliches Improvisationsgeschick aus noch so verzwickten Situationen.

Nach den ersten einführenden Seiten der Geschichte, habe ich fast auf jeder Seite über irgend einen Dialog oder eine Situation lachen müssen. Natürlich sollte man ein bisschen eine Ahnung vom Leben der beiden großen Klassiker haben, denn sonst könnte eine Pointe leicht überlesen werden. Der Schreibstil ist flüssig, leicht zu lesen und sehr humorvoll. Das Buch ist in 7 Kapitelabschnitte eingeteilt, welche auch gleichzeitig durch den Ortsnamen die jeweilige Lesestation der beiden Autoren verraten. Die angenehme Schriftgröße optimiert das Lesevergnügen. Man spürt die Rivalität der beiden alten Herren, die oftmals zu einer witzigen Situation führt. Dass Goethe wegen eines kleinen Jungen, der mehrmals während seiner Lesung den Klettverschluss seines Schuhs mit einem lauten Ratsch auf- und zumacht vor Ärger zu schwitzen beginnt und sich innerlich mokiert, kann ich amüsiert nachvollziehen. Da ich von jeher mehr ein Schillerfan bin, gefällt mir sehr, wie sich Friedrich dem gelangweilten Publikum eher wie ein alter Rocker auf seiner Harley Davidson präsentiert und somit die unruhigen Zuhörer auf seine Seite zieht. Ich empfehle dieses Buch sehr gerne mit einem Augenzwinkern weiter, vor allem einer lieben Freundin, die ein großer Goethe-Fan ist.    

  

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Gespräche aus der Community

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Schrauben, Löten, Reparieren - Hier sind Profis am Werk!

Herr Kurz und Herr Klein sind Handwerker und haben mächtig viel Spaß dabei. In ihrer Werkstatt in der Werkstattstraße 15 reparieren sie Waschmaschinen und Fahrräder, bauen aus alten Heizungsrohren ein Spielhaus für Kinder oder warten auf ihren nächsten Auftrag. Es gibt immer viel zu tun für die beiden Freunde. Und auch, wenn mal etwas nicht so klappt, wie gedacht, am Ende finden Herr Kurz und Herr Klein doch immer wieder die richtige Lösung für das Problem! 

Entdeckt mit uns zusammen in zehn witzigen Geschichten die bunte Handwerker-Welt von "Kurz & Klein - Wo klemmts?", geschrieben von Christian Tielmann & Markus Spang

Zusammen mit dem Orell Füssli Verlag suchen wir 25 Kinder für unser Leseabenteuer zu "Kurz & Klein -  Wo klemmts?". Bewerbt euch einfach über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und verratet uns, warum ihr gerne beim Leseabenteuer dabei sein möchtet und wie alt euer Kind ist! 

Im Rahmen dieses Leseabenteuers werden wir euch 5 spannende Aufgaben stellen, die es zu erfüllen gilt. Mit jeder erfüllten Aufgabe erhaltet ihr einen Werkstatt-Punkt auf eurem Punktekonto. Insgesamt könnt ihr 5 Werkstatt-Punkte sammeln und gegen eine tolle Leseabenteuer-Urkunde eintauschen. Dafür müsst ihr alle Aufgaben bis zum 6. Dezember gelöst haben.

Mehr zum Buch:

Eine verklemmte Eismaschine oder ein stotternder Schlauch auf dem Feuerwehrfest? Kein Problem für die einfallsreichen Handwerker. Kurz und Klein sind mit ihrem knallroten Werkstattauto immer zur Stelle, wenn es was zu schrauben, löten oder reparieren gibt. Verblüffend ist in jedem Fall das Ergebnis, das stets etwas anders ausfällt als geplant, aber doch wider Erwarten zu einem Happy End führt. Zehn kleine abgeschlossene Episoden rund um zwei originelle Handwerkertypen und sympathische Figuren einer Kleinstadt laden zum Staunen und Lachen ein.
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