Christian Tielmann , Barbara Korthues R.O.M. - Daemonicus

(3)

Lovelybooks Bewertung

  • 3 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(2)
(0)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „R.O.M. - Daemonicus“ von Christian Tielmann

Drei Freunde. Unheimliche Geschehnisse. R.O.M. Die Freunde Remus, Olivia und Meander: kurz R.O.M., bekommen es mit der Angst zu tun. Ein riesenhafter Geist spukt durch Rom. Überall, wo er erscheint, hinterlässt er Krankheit, Siechtum und Hass. Den Freunden stockt der Atem, doch sie müssen herausfinden, was es mit dem Geist auf sich hat. Denn plötzlich steht das Leben von Olivias Vater auf dem Spiel.

Es spielt im alten Rom und ist gerade für Comic Fans von „ Asterix“ eine wirklich tolle Ergänzung zum Lesen.

— Buchraettin
Buchraettin

Stöbern in Kinderbücher

Fritzi Klitschmüller

Unterhaltsam

QPetz

TodHunter Moon - FährtenFinder

Fantastisch geschrieben und mit viel Witz, entführt Angie Sage die (jungen) Leser in eine magische Welt voller Freundschaft und Zauberei.

ZeilenSprung

Ich bin für dich da!

Eine Geschichte die nicht nur für Kinder toll ist. Sie ermutigt und lässt ein Lächeln im Gesicht stehen.

Seelensplitter

Die Händlerin der Worte

Sehr tolles Buch! Eignet sich auch super für den Sprachunterricht!

Vucha

Evil Hero

Das Buch ist spannend, witzig und einfach eine fantastische Lektüre für junge Leser ab 10 Jahren, aber auch für Erwachsene.

Tanzmaus

Henriette und der Traumdieb

Zwei Geschwister reisen durch düstere Traumwelten und ein Ende zum Schmunzeln bleiben eingängig hängen.

susiuni

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Daemonicus" von Christian Tielmann

    R.O.M. - Daemonicus
    his_and_her_books

    his_and_her_books

    10. December 2012 um 12:49

    Inhalt: In der Eselsgasse geht etwas vor: In der Nacht schleicht ein riesiger, gesichtloser Geist - begleitet von grünem Rauch - durch die Straße. Olivia erwacht von dem klopfenden Geräusch und sieht bereits ihr baldiges Ende nahen - doch der Spuk ist schnell wieder vorbei. Die Nachwirkungen sind jedoch verheerend. Die seit langer Zeit verfeindeten Straßenseiten der Eselsgasse machen jeder die andere Seite für diesen "Fluch" verantwortlich. Als dann auch noch die eine Seite bis auf wenige Ausnahmen erkrankt, eskaliert die Lage. Die Freunde Remus, Olivia und Meander, deren Herkunft unterschiedlicher nicht sein könnte, machen sich auf die spannende und mitreißende Suche nach der Ursache. Meinung: Selten konnte mich ein "Kinder"buch so fesseln. Auf Empfehlung meines Sohnes habe ich ebenfalls zu diesem Buch gegriffen und erhoffte mir - wie meist von Kinderbüchern - kurzweilige, leichte Unterhaltung für Zwischendurch. Doch "R.O.M. 01 - Daemonicus" ist anders. Wäre es nicht in dieser enormen Schriftgröße verfasst und etwas länger könnte es durchaus als spannendes Jugendbuch durchgehen! Das Setting des alten Roms, mit seinem Adel, dem Handwerk und den Sklaven wurde vom Autor gut und zielgruppenorientiert umgesetzt. Was in diesem Fall heißt, dass es nicht ganz so brutal dargestellt wird, aber dennoch die Wahrheit mit Sklaven und deren Besitz nicht verheimlicht. Die Freunde entstammen aus jeder der genannten gesellschaftlichen Schichten: Meander als Sohn adliger Eltern, der gemeinsam mit seiner Schwester von seinem Hauslehrer Besserwisskrates unterrichtet wird. Olivia als Tochter des Schmieds, dem im Laufe des Buches übel nachgeredet wird. Remus als ehemaliger Sklave, der seinem früheren Besitzer entlaufen ist und sich seitdem alleine durchschlägt. Die Kombination der Charaktere gibt der Geschichte ungeahnte Tiefe und hilft den Freunden bei ihrem selbstgestellten Auftrag: Das Rätsel um den Geist und der Erkrankung der Eselsgasse aufzuklären. Häppchenweise sammeln sie gemeinsam oder jeder für sich Indizien, schnappen Details auf und begeben sich zeitweise in große Gefahr. Selbst ich als Erwachsene wurde nicht sofort auf den Täter gestoßen, was nachvollziehbar macht, dass mein Sohn von der ersten bis zur letzten Seite gebannt war. Eigentlich müsste man "R.O.M. Daemonicus" als "Kinderkrimi" einstufen, für mich war es aber sogar ein Kinder-Thriller. In bester Genre-Manier bekommt man häppchenweise Details serviert und wird auf falsche Fährten gelockt - die Auflösung ist befreiend und lehrreich zugleich. Da aber alles bis ins letzte Detail aufgeklärt wird, können auch Kinder im Anschluss an das Buch noch gut schlafen. Die Sprache ist kindgerecht, die Schriftgröße selbst für Erstleser sehr gut lesbar. Stellenweise wird für Kinder beinahe unerträgliche Spannung aufgebaut, selbst für mich knisterte diese ab und an. Unterstützt wird Christian Tielmanns Geschichte durch Illustrationen von Barbara Korthues. Die Schwarz/Weiß-Zeichnungen lockern den Text auf und geben den Junglesern etwas Greifbares, was beispielsweise die Kleidung der damaligen Zeit angeht. Urteil: "R.O.M. 01 - Daemonicus" ist spannender und nervenaufreibender als so manches Buch für Größere. Stellenweise könnte es jüngeren Lesern etwas zu gruselig werden, daher rate ich den Eltern zum Vorablesen. Wer sich aber für das Buch entscheidet, erhält einen "Kurz-Thriller" in exzellenter Kindersprache und mit lehrreichem Background, was das alte Rom angeht. Für diesen Lesespaß gibt es natürlich die Höchstpunktzahl! 5 Spielsachen für "R.O.M. Daemonicus". Wir freuen uns auf die Fortsetzung, die im Frühjahr erscheinen soll und auf ein neues Abenteuer mit Remus, Olivia und Meander.

    Mehr