Christian Torkler

 3.6 Sterne bei 40 Bewertungen

Lebenslauf von Christian Torkler

Der Auswanderer schreibt vom „sonnigen Plätzchen“: Christian Torkler stammt gebürtig aus Greifswald und wuchs im Pfarrhaus auf. Sein Studium der Theologie, Philosophie und Kulturwissenschaften absolvierte er in Berlin. 2002 zieht er nach Afrika und lebt einige Jahre in Dar es Salaam in Tansania und bereist im Laufe der Zeit verschiedene Orte des Kontinents. Mittlerweile lebt er teils in Berlin und teils in Phnom Penh in Kabodscha. 2018 erscheint sein Debütroman, „Ein Platz an der Sonne“, der von Josua Brenner erzählt, der sich in Berlin Ende der 70er Jahre durchschlägt. Doch als das Leben in der Stadt immer schwieriger wird, wandert er in der Hoffnung auf ein besseres Leben nach Afrika aus.

Alle Bücher von Christian Torkler

Christian TorklerDer Platz an der Sonne
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Der Platz an der Sonne
Der Platz an der Sonne
 (40)
Erschienen am 02.09.2018

Neue Rezensionen zu Christian Torkler

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Hermione27s avatar

Rezension zu "Der Platz an der Sonne" von Christian Torkler

Spannendes Gedankenexperiment – langatmig umgesetzt
Hermione27vor 3 Tagen

Das Buch spielt in einer alternativen Parallelwelt, in der Josua Brenner in Berlin (in der „Neuen Preußischen Republik“) aufwächst. Die Menschen dort leiden unter Armut, Willkür der Regierung(en), überbordende Bürokratie, Kriegen und Aufständen und schlagen sich meistens mehr schlecht als recht mit Gelegenheitsjobs durch.

Ganz anders als in Europa sieht es im reichen Afrika aus, das Josua Brenner wie das gelobte Land erscheint.

Sein Freund Roller ist dorthin geflüchtet und schickt eine traumhafte Postkarte, die Josua Brenner einfach nicht mehr loslässt, so dass er beschließt ebenfalls sein Glück zu versuchen, um ein besseres Leben in Afrika zu finden.

 

 

Meine Meinung:

Ich fand den Grundgedanken des Autors sehr interessant. Sich einen alternativen Gang der Geschichte zu überlegen und die heutigen Gegebenheiten einmal völlig auf den Kopf zu stellen, ist wirklich ein interessanter Gedanke.

Allerdings fiel das Buch bei mir von Anfang an durch einen wenig ansprechenden Schreibstil auf, denn es ist sehr umgangssprachlich, teilweise fast vulgär, gehalten, vielleicht um die Gedanken von Josua Brenner authentischer wiederzugeben.

Dieser Stil zieht sich über die gesamten beinahe 600 Seiten durch, so dass ich durchweg kein Lesevergnügen verspürt habe. Zwischenzeitlich musste ich das Buch auch für einige Zeit weglegen, weil es mich so heruntergezogen hat.

 

Die gesamte Geschichte zieht sich wie Kaugummi. Jeder Abschnitt – ob Josua Brenner bürokratische Hürden zu überwinden hat, ob er auf einer abenteuerlichen Reise Rückschlag über Rückschlag erlebt oder was auch immer – ist so dermaßen lang und langatmig geschrieben, dass man oft versucht ist, ganze Kapitel zu überblättern. Da ich das nicht getan habe, war ich zum einen total gelangweilt, zum anderen hat mich manch detaillierte Beschreibung richtiggehend runtergezogen.

 

Das Thema an sich halte ich schon für wichtig und man kann m.E. gar nicht oft genug darauf aufmerksam zu machen. Daher fand ich den Ansatz, den Spieß einmal umzudrehen und die Sicht eines Flüchtlings aus dem armen Europa in das reiche Afrika zu beschreiben, auch sehr innovativ. Nur schade, dass dann durch die wenig überzeugende Umsetzung wieder so viel kaputtgemacht wird.

 

 

Fazit:

Das Buch hat in mir durch die Themenwahl hohe Erwartungen geweckt, wurde diesen jedoch leider in keiner Weise gerecht. Aufgrund der aus meiner Sicht wenig ansprechenden Umsetzung kann ich das Buch nicht empfehlen. Da hätte ich meine Zeit wirklich besser nutzen können.  

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miss_mesmerizeds avatar

Rezension zu "Der Platz an der Sonne" von Christian Torkler

Christian Torkler - Der Platz an der Sonne
miss_mesmerizedvor 4 Tagen

Josua Brenner wird Ende der 1970er Jahre in eine schwierige Lage Berlins hineingeboren. Seine alleinerziehende Mutter weiß kaum die Kinder zu ernähren und so muss der aufgeweckte Junge schon früh mithelfen, Geld zu verdienen. An eine langjährige Schulbildung ist in der Neuen Preußischen Republik auch nicht zu denken, es geht um das Überleben. Aber mit Cleverness und Mut schafft er es als junger Vater für sich und seine kleine Familie ein verhältnismäßig ordentliches Leben aufzubauen, trotz aller Widrigkeiten. Immer wieder hört er von Bekannten, die dem Land den Rücken kehren und ihr Glück im Süden versuchen, in Afrika, wo stabile politische Verhältnisse herrschen, die Staaten nicht von korrupten Politikern geführt werden, die sich und ihren Familien die Taschen vollstopfen und zugleich das Volk ausbluten lassen. Doch der Weg dorthin ist weit und gefährlich. Nach zwei harten Schicksalsschlagen beschließt auch Josua, dass er nicht mehr zu verlieren hat und es das aktuelle Leben auch nicht wert ist, gelebt zu werden. Also bricht er auf.

Christian Torkler verkehrt die Welt in seinem Roman „Der Platz an der Sonne“: Europa hat sich vom Zweiten Weltkrieg nicht erholt, ist politisch und wirtschaftlich instabil und in unzählige Kleinstaaten zersplittert. Afrika ist der reiche Kontinent, der zum Sehnsuchtsort wird, wo sich die Träume vom guten Leben realisieren lassen. Doch die Grenzen sind dicht, scharfe Kontrollen überall verhindern den unkontrollierten Exodus gen Süden, was jedoch viele Lebensmüde und Mutige nicht davon abhält, die weite und riskante Reise zu wagen.

Im ersten Teil des Buchs erleben wir die schwierige Lage in Berlin. Dass es auch so hätte kommen können, ist durchaus vorstellbar. Das Leid der Leute, die korrupten Beamten, die Verschwendung und Veruntreuung von Aufbaugeldern reicher Staaten, die wiederholten Rückschläge, die Josua auf dem Weg zu seiner eigenen Kneipe erlebt – Torkler zeichnet ein glaubwürdiges Bild, das durchaus angelehnt an das ist, was für viele Menschen heute Alltag ist, wenn auch nicht in Mitteleuropa. Es braucht diese lange Vorgeschichte, um nachvollziehen zu können, weshalb Josua nichts mehr zu verlieren hat und die Flucht ergreift.

Der Weg ist geprägt von allerlei Beschwerlichkeiten durch Witterung, Grenzzäune oder auch Polizisten, schnell schon lassen die ersten Weggefährten ihr Leben. Die Brutalität und Sinnlosigkeit, mit der auf die Geflüchteten eingeschlagen wird, lässt einem manchmal an der Menschheit zweifeln. Umgekehrt schildert Torkler aber auch Episoden von Hilfsbereitschaft und Unterstützung, subversivem Unterwandern der Gesetze und dem gemeinsamen Bewältigen der unmöglichen Situation. Es gab und gibt eben immer beides auf der Welt. Die finale Überquerung des Mittelmeers wird zum Höhepunkt, ein unberechenbares Glücksspiel, das man überlebt oder nicht und das selbst im ersten Fall kein Garant für eine glückliche Zukunft ist.

Eine ungewöhnliche Geschichte von Flucht und Hoffnung auf ein besseres Leben. Das Buch ist ohne Frage politisch, stärker wiegt jedoch der menschliche Appel an das Verständnis für die Lage derjenigen, die ihre Heimat verlassen, weil es dort nichts mehr gibt, das sie hält. Niemand wird Zweifel daran hegen, weshalb Josua Brenner Berlin den Rücken kehrt. Warum kann man dieses Verständnis nicht auch in der Wirklichkeit aufbringen? Der ungehinderte Zugang zu wirtschaftlich und politisch stabilen Ländern kann nicht die Lösung sein, das geht auch aus „Der Platz an der Sonne“ hervor, denn eigentlich will niemand seine Heimat verlassen, sondern nur ein bescheidenes, aber sicheres Leben führen.

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Rezension zu "Der Platz an der Sonne" von Christian Torkler

(K)Ein Platz an der Sonne ?
booklovingvor 4 Tagen

INHALT
Berlin, 1978: Die Hauptstadt der Neuen Preußischen Republik liegt in Trümmern, die Kinder klauen Kohlen und in der Politik geben sich die Halunken die Klinke in die Hand. In dieser Welt entfaltet sich die Lebensgeschichte von Josua Brenner - ein wagemutiger Tausendsassa, der sich nicht so leicht unterkriegen lässt. Doch als ihn die Ereignisse überrollen, wird der Gedanke an eine Flucht ins reiche Afrika plötzlich real.
Josua Brenner kennt sich aus im Leben der kleinen Leute. Im zerbombten Berlin fährt er Suppe aus, schachert auf dem Schwarzmarkt und holt sich Ratschläge fürs Leben bei Opa Lampbrecht. Eine Zeitlang scheint er die Nase vorn zu haben. Die Umstände sind ihm gewogen, seiner kleinen Familie geht es prächtig und auch die Geschäfte laufen gut. Die Strippenzieher in der Neuen Preußischen Republik versuchen zwar, ihm das Leben schwerzumachen, doch so leicht gibt Josua Brenner nicht auf. Ihn treibt ein unbezwingbarer Wille zum Glück, egal wie oft ihm der Teufel ins Handwerk pfuscht. Erst als es für ihn so richtig knüppeldick kommt, bricht er auf in Richtung Süden. Wie all die anderen vor ihm hat er vor allem ein Ziel: ein besseres Leben in einer besseren Welt.

(Quelle Klappentext Klett-Cotta Verlag)

MEINE MEINUNG
„Der Platz an der Sonne“ ist das interessante Debüt des deutschen Schriftstellers Christian Torkler, der in seinem Roman die aktuelle Flüchtlingsproblematik aufgreift, diese dem Leser aber unter umgekehrten Vorzeichen aus einer erstaunlichen Perspektive heraus präsentiert.
Torkler kreiert eine verdrehte, dystopisch anmutende Welt, die in politischer und wirtschaftlicher Hinsicht ein Spiegelbild unserer Realität darstellt, in der Europa nach einem Dritten Weltkrieg den Status eines armen Entwicklungslands mit desolaten Verhältnissen zugeschrieben bekommt, während die afrikanischen Länder im Reichtum schwimmen und sich vor einem stetigen Flüchtlingsstrom mit Einreisebeschränkungen schützen müssen.
Im Mittelpunkt des Romans steht der junge Ich-Erzähler und Protagonist Josua Brenner aus Berlin, dessen bewegende Lebens- und tragische Flüchtlingsgeschichte der Leser als nachträglich in Tagebuchform aufgezeichnete Erinnerungen liest. Geschickt verwendet der Autor für Josuas Bericht eine erstaunlich derbe, flapsige Sprache - die typische „Berliner Schnauze mit Herz“ und eine sehr nüchterne Sichtweise, die aber zu seinem Charakter und seiner Herkunft hervorragend passt. Auch wenn er insgesamt sehr wenig von seinen Gedanken und Emotionen preisgibt und seine Innenwelt sich mehr über sein Handeln erschließt, kann man sich in seine Beweggründe ganz gut hineinversetzen und beginnt ihn allmählich zu mögen. Im ersten Teil des Romans, der im heruntergekommenen, verarmten Berlin der „Neuen Preußischen Republik“ angesiedelt ist, lernen wir Josua in seinem Lebensumfeld kennen. Sehr detailliert und anschaulich führt uns der Autor einen beklemmenden Alltag vor Augen, der für die Bevölkerung geprägt ist von Hunger, Not, Willkür, Korruption, Hoffnungslosigkeit und Gewalt. Frustration, Verbitterung und Wut macht sich unter Menschen breit, denn trotz Regimewechsel ändert sich für sie kaum etwas. Fasziniert und voller Bewunderung begleiten wir Josua bei seinem unentwegten, mühevollen Kampf um ein bisschen Normalität und Glück. Auch nach privaten Verlusten, herben Rückschlägen und behördlichen Schikanen gelingt es ihm immer wieder Hoffnung zu schöpfen, sich nicht unterkriegen zu lassen und weiterzumachen – bis auch er nur noch die Flucht nach Afrika als Ausweg aus seinem Dilemma sieht.
Im zweiten Teil begleiten wir Josua nun auf seiner gefahrvollen Flucht und durchleben an seiner Seite viele Rückschlägen, schockierende Erlebnissen und nur einige wenige berührende Momente. Dem Autor ist es in vielen Episoden gut gelungen, die langwierige, deprimierende und kräftezehrende Odyssee sehr eindringlich und anschaulich zu beschreiben. Josuas bedrückendes Einzelschicksal steht stellvertretend für die vielen tragischen Geschichten der Flüchtlinge aus Afrika, Syrien, Afghanistan, Irak und anderen Ländern, die tagtäglich ihr Leben geldgierigen, skrupellosen Schleppern anvertrauen müssen sowie Willkür, Ausbeutung und Hass ertragen müssen.
Durch den sehr detaillierten Erzählstil mit vielen Wiederholungen von ähnlichen Szenen ist die Lektüre stellenweise leider etwas langatmig und ermüdend. Insgesamt hätte ich mir eine etwas straffe, poiniertere Handlungsführung gewünscht. Als etwas schade empfand ich es, dass der Autor seinem umgedrehten Weltengefüge nicht noch einen kleinen Überraschungseffekt hinzugefügt hat, um aus seinem interessanten Gedankenspiel noch deutlich mehr als eine reine Flüchtlingsgeschichte zu machen.

FAZIT
Ein bewegender Roman zur aktuellen Flüchtlingsproblematik mit einer genialen Ausgangsidee, deren Umsetzung mich aber mich völlig überzeugen konnte. Fesselnd geschrieben, aber leider mit einigen Längen!

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Gespräche aus der Community

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elane_eodains avatar
Ein neues Jahr, in dem wir gemeinsam deutschsprachige Debütautorinnen und -autoren und ihre Bücher entdecken können!
Ich bin es wieder, die Debüttante. ;-) und möchte wieder mit Euch gemeinsam Debütautoren entdecken, zusammen ihre Bücher lesen, rezensieren und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Bei den vielen Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es deutschsprachige Debütautoren schwer sich zwischen Bestsellerautoren und Übersetzungen durchzusetzen. Wir können uns ganz bewusst gemeinsam daran versuchen das zu ändern und entdecken sicher wieder besondere Buchperlen!

Ablauf der Debütautorenaktion:

Es geht darum, möglichst viele Bücher deutschsprachiger Debütautoren zu lesen, also Bücher von Autoren, die erstmalig zwischen 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2018 ein Buch/einen Roman (in einem Verlag) veröffentlichen.
Von Seiten des lovelybooks-Teams werden wieder Leserunden und Buchverlosungen gestartet, die die Kriterien erfüllen, und auch Verlage und Autoren werden sicher wieder aktiv sein. Außerdem dürft Ihr selbst gerne Vorschläge machen.

Begriffsdefinition: 'Debütautor/in' ist, wer bisher noch kein deutschsprachiges Buch veröffentlicht hat und im Jahr 2018 nun das erste Buch erscheint, dabei zählen sowohl Verlags- als auch Eigenveröffentlichungen.
Ausnahmen bilden Romandebüts, das erste Buch in einem Verlag sowie das erste Buch unter dem eigenen Namen oder einem neuen Pseudonym, diese zählen ebenfalls. Keine Ausnahme wird gemachen, wenn der Erscheinungstermin vor 2018 lag.
Wichtig:
Alle Bücher, die im Debütjahr der Autorin/des Autors erscheinen, sind dabei. Das heißt, es können auch mehrere Bücher einer Autorin/eines Autors zählen, nicht nur das erste Buch. Es zählt also das gesamte Debütjahr der Autorin/des Autors.


Ziel ist es 15 Bücher von Debütautoren bis spätestens 25. Januar 2019 zu lesen und zu rezensieren.


Wie kann man mitmachen?

Schreibt hier im Thread "Sammelbeiträge" einen Beitrag, dass Ihr mitmachen möchtet. Ich verlinke dann Euren Sammelbeitrag unter Eurem Mitgliedsnamen in der Teilnehmerliste. Bitte nutzt dann diesen von mir verlinkten Sammelbeitrag, um Euren Lesefortschritt mit allen Rezensionen von gelesenen Debüts festzuhalten, haltet diesen aktuell, denn nur anhand dessen aktualisiere ich wiederum die Liste. Die Teilnehmer- und die Punkteübersicht werde ich in unregelmäßigen Abständen aktualisiert. Wenn ich eine Aktualisierung durchgeführt habe, weise ich mit einem neuen Beitrag darauf hin.

Informationen/Regelungen:

  • Ihr könnt Euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist jederzeit möglich.
  • Es wird über das Jahr verteilt Leserunden und Buchverlosungen geben, bei denen Ihr Bücher gewinnen könnt, die hier zur Debütautorenaktion zählen. Somit kann sich ein Einstieg jederzeit noch lohnen. Natürlich könnt Ihr Euch die Bücher aber auch selbst kaufen oder anderweitig beschaffen, die Teilnahme an Leserunden/Buchverlosungen o. ä. ist nicht verpflichtend.
  • Eine Leserunde/ Buchverlosung o. ä. mit Beteiligung der Autorin/des Autors ist keine Bedingung, das heißt alle deutschsprachigen Debütbücher bzw. alle Bücher im Debütjahr der Autorin/des Autors, die in einem Verlag erschienen sind, zählen
  • Auch Debüts von 'Selfpublishern' zählen dazu. Das heißt, dass auch Debütautoren mit ihren Büchern zählen, die nicht in einem Verlag veröffentlichen. Für mich heißt das in der Organisation mehr Aufwand, da mehr Autoren und Bücher zu berücksichtigen sind, aber ausschließen ist doofer! ;-)
  • Hörbücherversionen der Bücher zählen ebenfalls.
  • Es ist nicht schlimm, solltet Ihr Euch für die Aktion anmelden und am Ende keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen.
  • Unter allen, die es schaffen 15 Bücher deutschsprachiger Debütautoren im Jahr zu lesen/zu hören und zu rezensieren, wird am Ende eine kleine Überraschung verlost, gesponsert von lovelybooks.
  • Bitte listet wirklich nur Rezensionen zu den an diesen Beitrag angehängten Büchern auf. Wenn Ihr eine/n Debütautor/in entdeckt, der/die hier noch nicht gelistet ist, aber zu den Bedingungen passt, schreibt mir bitte eine Nachricht und ich überprüfe das. Die Rezensionslinks aber bitte erst auflisten, wenn meine Zusage gemacht ist bzw. der/die Autor/in und die entsprechenden Bücher im Startbeitrag angehängt sind.
  • Habt bitte Verständnis dafür, wenn meine Antwort auf eine Anfrage mal etwas länger dauert. Ich betreue diese Aktion in meiner Freizeit und habe dementsprechend nicht jeden Tag ausreichend Zeit, um sofort zu reagieren. Aber ich gebe mir Mühe, versprochen!
  • Und noch einmal: Sollte ich Debütautoren, ihre Bücher, Leserunden oder Buchverlosungen übersehen, die hier eigentlich zählen müssten, dann habt bitte Nachsicht und weist mich einfach im passenden Bereich darauf hin. Wenn es passt, werde ich sie an den Starbeitrag anhängen bzw. die Aktion verlinken. Jede Unterstützung dahingehend ist mir sehr willkomen!
Ich wünsche uns allen wieder viel Spaß & Freude beim Entdecken neuer Autoren und ihren Büchern, sowie beim gemeinsamen Plaudern & Weiterempfehlen! :-)
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Aktuelle Leserunden & Buchverlosungen:

(HINWEISE: Zur besseren Übersicht lösche ich ältere Links nach und nach, alle Bücher bleiben aber unten angehängt, so dass man mit einem Klick auf ein Buch auch leicht die dazugehörige Lese-/Fragerunde/Verlosung finden kann. Die Angaben zur Bewerbungsfrist sind ohne Gewähr.)
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Es zählen ausschließlich Bücher, die an diesen Beitrag angehängt sind bzw. im Laufe des Jahres angehängt werden, sowie die jeweiligen Hörbuchversionen davon, soweit vorhanden
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Für Autorinnen & Autoren:

Du bist Autorin/Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch? Du möchtest dich an der Debütautorenaktion beteiligen?
Dann schreib bitte eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen!
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PS: Natürlich darf hier im Thread munter geplaudert werden, dazu sind alle Leserinnen, Leser und (Debüt-)Autoren herzlich eingeladen.  
Zur Leserunde
abas avatar

"Hier ist der Preußische Rundfunk, wir unterbrechen das laufende Programm für eine Sondersendung"

Stellt euch eine Welt vor, in der die Flüchtlinge aus einem Land namens Neue Preußische Republik kommen und deren ersehntes Ziel Afrika ist. Für seinen Debütroman "Der Platz an der Sonne" wählte Christian Torkler ein ganz besonderes Szenario. Aber wie unwahrscheinlich ist dieses Gedankenspiel wirklich? Begleitet Josua Brenner auf ein Abenteuer in einem Deutschland, welches ihr so nicht kennt ...

"Der Platz an der Sonne" ist unser siebter Titel im LovelyBooks Literatursalon!

Wenn ihr zusammen mit Josua die Neue Preußische Republik entdecken wollt, dürft ihr diese Leserunde auf keinen Fall verpassen.

In unserem LovelyBooks Literatursalon erwarten euch weitere literarische Neuerscheinungen und spannende Spezialaufgaben!

Zur Handlung
Berlin, 1978: Die Hauptstadt der Neuen Preußischen Republik liegt in Trümmern, die Kinder klauen Kohlen und in der Politik geben sich die Halunken die Klinke in die Hand. In dieser Welt entfaltet sich die faszinierende Lebensgeschichte von Josua Brenner – ein wagemutiger Tausendsassa, der sich nicht so leicht unterkriegen lässt. Doch als ihn die Ereignisse überrollen, wird der Gedanke an eine Flucht ins reiche Afrika plötzlich real.
Josua Brenner kennt sich aus im Leben der kleinen Leute. Im zerbombten Berlin fährt er Suppe aus, schachert auf dem Schwarzmarkt und holt sich Ratschläge fürs Leben bei Opa Lampbrecht. Eine Zeitlang scheint er die Nase vorn zu haben. Die Umstände sind ihm gewogen, seiner kleinen Familie geht es prächtig und auch die Geschäfte laufen gut. Die Strippenzieher in der
Neuen Preußischen Republik versuchen zwar, ihm das Leben schwerzumachen, doch so leicht gibt Josua Brenner nicht auf. Ihn treibt ein unbezwingbarer Wille zum Glück, egal wie oft ihm der Teufel ins Handwerk pfuscht. Erst als es für ihn so richtig knüppeldick kommt, bricht er auf in Richtung Süden. Wie all die anderen vor ihm hat er vor allem ein Ziel: ein besseres Leben in einer besseren Welt. Wunderbar leichtfüßig erzählt Christian Torkler von einem modernen Helden, der sein Schicksal herausfordert und sich niemals geschlagen gibt.

Zum Autor
Christian Torkler, geboren 1971 in Greifswald, wuchs im Pfarrhaus auf. Das und die unerschöpflichen Erzählungen der ostpreußischen Verwandten haben ihn früh geprägt. Er hat in Berlin Theologie, Philosophie und Kulturwissenschaften studiert. Von 2002 bis 2009 hat er in Dar es Salaam, Tansania, gelebt und von dort aus den Kontinent bereist. Seit einigen Jahren lebt und schreibt er in Berlin und Phnom Penh, Kambodscha. "Der Platz an der Sonne" ist sein erster Roman.

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In "Der Platz an der Sonne" wird ein außergewöhnliches Gedankenspiel beschrieben.
Realitätsferne Fantasie oder mögliche Zukunft? Wie könnte so eine Welt aus eurer Sicht entstehen?

Ich freue mich auf eure interessanten Beiträge.

Viel Glück bei der Verlosung!

Ihr seid noch kein Literatursalon -Mitglied? Ihr könnt jederzeit eintreten. Alle Infos dazu findet ihr hier und in unserer Literatursalon-Plauderecke.

* Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.
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