Christian Zaschke

 3.5 Sterne bei 19 Bewertungen
Autor von Little Britain, Tanz den Fango mit mir und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Christian Zaschke

Little Britain

Little Britain

 (11)
Erschienen am 21.12.2015
Tanz den Fango mit mir

Tanz den Fango mit mir

 (7)
Erschienen am 08.02.2011
Tanz den Fango mit mir

Tanz den Fango mit mir

 (1)
Erschienen am 11.05.2009
Ein Mann - Ein Buch

Ein Mann - Ein Buch

 (0)
Erschienen am 24.09.2009

Neue Rezensionen zu Christian Zaschke

Neu
X

Rezension zu "Little Britain" von Christian Zaschke

Turbot, easel, ampersand-Little Britain von Christian Zaschke
Xenianavor 4 Jahren

Turbot, easel, ampersand-Little Britain von Christian Zaschke Apr6

Christian Zaschke, Korrespondent undKolumnist für die Süddeutsche Zeitung haben es die Worte Turbot,  easel und ampersand angetan.

Im kleinen Büchlein mit typisch britischen Cover findet man ausgewählte Texte seiner Kolumne.

Er betrachtet den Alltag in London mehr oder weniger humoristisch. Erzählungen von  seiner neuen  Wohnung, seiner alten Wohnung, einem Abend im Pub, selbstklebenden Briefmarken und dem immer präsenten Wetter.

Es regnet immer in Great Britain, selten aber den ganzen Tag. Man übersteht Regengüsse im Pub oder im Museum.

Dank der Lektüre ” Little Britain” erfuhr ich von eingeschleusten artfremden Details in Turners Bildern( hier im verlinkten Bild zu sehen). Ob man mit diesem Wissen in Deutschland promovieren könne wird Zaschke gefragt: “oder meinst du, das wissen da schon alle? Ich verneinte entschieden.”

Dem Lesen der Museumskolumne ließ ich virtuelle Betrachtungen von Turners Bildern folgen. Das Krokodil auf dem Felsen faszinierte die ganze Familie.

Der Beitrag zu ampersand amüsierte mich. Warum ist Bob mein Onkel und in wie viele Varianten lässt sich das Wort Idiot ins Englische übersetzen? Allein den Redewendungen hätte ich ein weiteres Kolümnchen gegönnt. Es bleibt leider sehr an der Oberfläche, ein “very british” Gefühl will sich beim Lesen nicht einstellen, auch hätte ich dem Buch ein wenig mehr englischen Humor gewünscht.

Ich glaube dieser  Kolumne hätte es gut getan Kolumne zu bleiben. In Buchform vermochte es mich nicht zu  überzeugen.

Das Buch erschien 2014 im Goldmann Verlag (RandomHouse Verlagsgruppe).

Ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar.

Kommentieren0
0
Teilen
Toirses avatar

Rezension zu "Little Britain" von Christian Zaschke

Naja, ganz nett
Toirsevor 4 Jahren

Erster Eindruck: 

Sehr britisch. Macht gleich Lust auf das Buch.


Inhalt: 

Christian Zaschke erzählt von seinem Leben als Korrespondent der Süddeutschen Zeitung in London in seiner Kolumne „Little Britain“. Hier sind die besten seiner Texte versammelt.


Meine Meinung:

 Wenn das die besten Texte sind möchte ich die Schlechten nicht sehen. Das Buch verspricht auf der Rückseite „Lakonischen Humor“, aber mehr als „ganz nett“ finde ich nicht innen drin. Die Texte sind nicht schlecht. Aber das Kolumnen-Format passt nicht so recht zu einem Buch. Für Anekdoten sind die Texte etwas zu lang und zu sehr strukturiert. Für einen richtigen Bericht allerdings sind sie nicht zusammenhängend genug. Es gibt nicht DEN Grund warum ich das Buch eher mittelmäßig fand, es ist einfach nur dieses Gefühl „Joah, ganz nett“. „Little Britain“ liest sich zwar ganz gut und ich hatte nie das Gefühl abbrechen zu wollen, aber begeistert war ich eben auch nicht.


Fazit: 

Ganz nett für zwischendurch mal. Aber mehr auch nicht.

Kommentieren0
1
Teilen
Cara_Eleas avatar

Rezension zu "Little Britain" von Christian Zaschke

Humorvolle Kolumnen, hatte aber mehr erwartet...
Cara_Eleavor 4 Jahren

Christian Zaschke ist eigentlich Auslandskorrespondent der Süddeutschen Zeitung mit Sitz in London. Weil man in diesem Job aber nicht nur in einem fremden Land arbeitet, sondern natürlich auch Kontakt zu Kultur und Landleuten hat, so liegt es nicht fern, auch über derartige Begegnungen und landestypische Absonderlichkeiten zu schreiben.
So legte Zaschke im Herbst 2011 - damals noch eher nolens volens und unter dem Titel "Mein Empire" - seine erste SZ-Kolumne über seine ganz persönlichen Erfahrungen mit dem British Way of Life vor. Und siehe da: seine Kolumne wurde zu einer der "beliebtesten der deutschsprachigen Zeitungslandschaft" (Jakob Rondthaler | der Freitag). Scheinbar haben die Deutschen eine ganz besondere Vorliebe, über undichte Fenster, verspätete Busse, kulinarische Fehltritte und dergleichen zu lesen.
Im Herbst 2014 nun, 3 Jahre der Veröffentlichung der ersten Kolumne, sind Zaschkes beste Anekdoten dieser Zeit bei Goldmann in Buchform erschienen. Hier berichtet Zaschke über das englische Essen ("365 blutige Steaks"), typisches Wetter ("Manche sagen, der Regen sei biblisch") oder Erlebnisse beim Schlange stehen ("Das gute alte Bargeld").

MEINE MEINUNG
Da ich selbst einige Zeit in England gelebt habe, war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Doch leider bin ich etwas zwiegespalten, was meine Beurteilung betrifft.
Zunächst: die optische Gestaltung trifft vollends den Kern der Sache. Die Farben des Covers und die Piktogramme, welche sich auch im Inneren des Buches befinden, machen Lust auf Notizen von der Insel - wie es der Untertitel verrät. "Notizen" ist hierbei (leider) oft wörtlich zu verstehen, denn Zaschkes Stil ist die journalistische Herkunft auch hier anzumerken. An manchen Sätzen hätte man definitiv noch feilen können.

Zu loben ist aber Zaschkes Beobachtungsgabe, seine Liebe für verschrobene Details und die (zwar wenigen) aber doch prägnanten Dialogfetzen. Auch gefällt mir, dass zumindest einzelne Kolumnen lose verknüpft sind. Grundsätzlich hat man sich doch ein paar Gedanken über dieses Buch gemacht, das merkt man: Zaschkes Vorwort bietet einen guten Einstieg in die Kolumnensammlung und Personen-, Orts-, sowie Sachregister bilden einen netten Anhang für den Leser. - Aber definitiv nur nett und nicht informativ, denn wenn man beispielsweise nach "Stonehenge" blättert, so heißt dies noch lange nicht, dass man auch wirklich etwas über Stonehenge erfährt. Zaschkes Stil im Kurzformat: vom Hölzchen aufs Stöckchen und wieder zurück.

FAZIT

Ich finde es schwierig, dieses Buch gleichermaßen für alle Leser zu empfehlen. Man muss Zaschkes Stil mögen und auch die englische Kultur sollte einem nicht völlig fremd sein. Mein Fazit fällt deshalb diesmal zweigeteilt aus:

Empfehlenswert für: wahre Englandfans, für Wenig-Leser, für Geschenke-Sucher, für Männer

Eingeschränkt empfehlenswert für: Noch-Nie-Nach-England-Gereiste, für Kritiker, für Frauen

Kommentieren0
6
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 29 Bibliotheken

auf 2 Wunschlisten

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks