Christian Zaschke Little Britain

(9)

Lovelybooks Bewertung

  • 11 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 5 Rezensionen
(0)
(2)
(5)
(2)
(0)

Inhaltsangabe zu „Little Britain“ von Christian Zaschke

Für alle Großbritannienfans - ideal auch zum Verschenken. Großbritannien hat die Dramen Shakespeares, die Beatles, den maßgeschneiderten Tweed-Anzug und das undichte Fenster hervorgebracht. Christian Zaschke erzählt davon mit unnachahmlich lakonischem Humor und einer ganz besonderen Beobachtungsgabe. Und bringt uns so das stets erstaunliche Königreich näher - denn als SZ-Korrespondent erkundet er London und den Rest der Insel jeden Tag aufs Neue. Seine Kolumne "Little Britain" gehörte zu den beliebtesten der deutschsprachigen Zeitungslandschaft. In diesem Buch sind die besten Beiträge versammelt. Enjoy!

Als Kolumne sehr viel besser

— Xeniana
Xeniana

Optisch ganz wunderbar, inhaltlich trifft es aber nicht ganz meinen Humor. Vielleicht doch eher für Männer?

— Cara_Elea
Cara_Elea

Little Britain: Notizen von der Insel konnte mich zwar unterhalten, aber nicht begeistern.

— allthesespecialwords
allthesespecialwords

Stöbern in Sachbuch

Alles, was mein kleiner Sohn über die Welt wissen muss

Kurzweilige, aber amüsante Lektüre über das Leben mit einem Kleinkind - auf jeden Fall lesenswert.

miah

Das große k. u. k. Mehlspeisenbuch

Das Zauner ist eine Institution in Bad Ischl, hier gibt es die Rezepte der Leckereien, die man dort findet.

Sikal

Wut ist ein Geschenk

Tolles Buch

Pat82

Gehen, um zu bleiben

Eines dieser Bücher, die etwas bedeuten; so viel, dass man bereits während des Lesens weiß, dass sie alles verändern. Dich selbst.Das Leben.

IvyBooknerd

Kleine Hände – großer Profit

Hinter vielen Grabsteinen verbergen sich traurige Geschichten - nein, ich meine nicht die der Begrabenen, sondern der Kinderarbeiter.

Ann-KathrinSpeckmann

Heimatlos ist nicht gleich hoffnungslos: Sehnsucht einer jungen Frau 1944/2014

Lesestoff für die junge Generation.

annegretwinterberg

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Turbot, easel, ampersand-Little Britain von Christian Zaschke

    Little Britain
    Xeniana

    Xeniana

    07. April 2015 um 20:42

    Turbot, easel, ampersand-Little Britain von Christian Zaschke Apr6 Christian Zaschke, Korrespondent undKolumnist für die Süddeutsche Zeitung haben es die Worte Turbot,  easel und ampersand angetan. Im kleinen Büchlein mit typisch britischen Cover findet man ausgewählte Texte seiner Kolumne. Er betrachtet den Alltag in London mehr oder weniger humoristisch. Erzählungen von  seiner neuen  Wohnung, seiner alten Wohnung, einem Abend im Pub, selbstklebenden Briefmarken und dem immer präsenten Wetter. Es regnet immer in Great Britain, selten aber den ganzen Tag. Man übersteht Regengüsse im Pub oder im Museum. Dank der Lektüre ” Little Britain” erfuhr ich von eingeschleusten artfremden Details in Turners Bildern( hier im verlinkten Bild zu sehen). Ob man mit diesem Wissen in Deutschland promovieren könne wird Zaschke gefragt: “oder meinst du, das wissen da schon alle? Ich verneinte entschieden.” Dem Lesen der Museumskolumne ließ ich virtuelle Betrachtungen von Turners Bildern folgen. Das Krokodil auf dem Felsen faszinierte die ganze Familie. Der Beitrag zu ampersand amüsierte mich. Warum ist Bob mein Onkel und in wie viele Varianten lässt sich das Wort Idiot ins Englische übersetzen? Allein den Redewendungen hätte ich ein weiteres Kolümnchen gegönnt. Es bleibt leider sehr an der Oberfläche, ein “very british” Gefühl will sich beim Lesen nicht einstellen, auch hätte ich dem Buch ein wenig mehr englischen Humor gewünscht. Ich glaube dieser  Kolumne hätte es gut getan Kolumne zu bleiben. In Buchform vermochte es mich nicht zu  überzeugen. Das Buch erschien 2014 im Goldmann Verlag (RandomHouse Verlagsgruppe). Ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar.

    Mehr
  • Naja, ganz nett

    Little Britain
    Toirse

    Toirse

    03. January 2015 um 12:13

    Erster Eindruck:  Sehr britisch. Macht gleich Lust auf das Buch. Inhalt:  Christian Zaschke erzählt von seinem Leben als Korrespondent der Süddeutschen Zeitung in London in seiner Kolumne „Little Britain“. Hier sind die besten seiner Texte versammelt. Meine Meinung:  Wenn das die besten Texte sind möchte ich die Schlechten nicht sehen. Das Buch verspricht auf der Rückseite „Lakonischen Humor“, aber mehr als „ganz nett“ finde ich nicht innen drin. Die Texte sind nicht schlecht. Aber das Kolumnen-Format passt nicht so recht zu einem Buch. Für Anekdoten sind die Texte etwas zu lang und zu sehr strukturiert. Für einen richtigen Bericht allerdings sind sie nicht zusammenhängend genug. Es gibt nicht DEN Grund warum ich das Buch eher mittelmäßig fand, es ist einfach nur dieses Gefühl „Joah, ganz nett“. „Little Britain“ liest sich zwar ganz gut und ich hatte nie das Gefühl abbrechen zu wollen, aber begeistert war ich eben auch nicht. Fazit:  Ganz nett für zwischendurch mal. Aber mehr auch nicht.

    Mehr
  • Humorvolle Kolumnen, hatte aber mehr erwartet...

    Little Britain
    Cara_Elea

    Cara_Elea

    15. December 2014 um 00:32

    Christian Zaschke ist eigentlich Auslandskorrespondent der Süddeutschen Zeitung mit Sitz in London. Weil man in diesem Job aber nicht nur in einem fremden Land arbeitet, sondern natürlich auch Kontakt zu Kultur und Landleuten hat, so liegt es nicht fern, auch über derartige Begegnungen und landestypische Absonderlichkeiten zu schreiben. So legte Zaschke im Herbst 2011 - damals noch eher nolens volens und unter dem Titel "Mein Empire" - seine erste SZ-Kolumne über seine ganz persönlichen Erfahrungen mit dem British Way of Life vor. Und siehe da: seine Kolumne wurde zu einer der "beliebtesten der deutschsprachigen Zeitungslandschaft" (Jakob Rondthaler | der Freitag). Scheinbar haben die Deutschen eine ganz besondere Vorliebe, über undichte Fenster, verspätete Busse, kulinarische Fehltritte und dergleichen zu lesen. Im Herbst 2014 nun, 3 Jahre der Veröffentlichung der ersten Kolumne, sind Zaschkes beste Anekdoten dieser Zeit bei Goldmann in Buchform erschienen. Hier berichtet Zaschke über das englische Essen ("365 blutige Steaks"), typisches Wetter ("Manche sagen, der Regen sei biblisch") oder Erlebnisse beim Schlange stehen ("Das gute alte Bargeld"). MEINE MEINUNG Da ich selbst einige Zeit in England gelebt habe, war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Doch leider bin ich etwas zwiegespalten, was meine Beurteilung betrifft. Zunächst: die optische Gestaltung trifft vollends den Kern der Sache. Die Farben des Covers und die Piktogramme, welche sich auch im Inneren des Buches befinden, machen Lust auf Notizen von der Insel - wie es der Untertitel verrät. "Notizen" ist hierbei (leider) oft wörtlich zu verstehen, denn Zaschkes Stil ist die journalistische Herkunft auch hier anzumerken. An manchen Sätzen hätte man definitiv noch feilen können. Zu loben ist aber Zaschkes Beobachtungsgabe, seine Liebe für verschrobene Details und die (zwar wenigen) aber doch prägnanten Dialogfetzen. Auch gefällt mir, dass zumindest einzelne Kolumnen lose verknüpft sind. Grundsätzlich hat man sich doch ein paar Gedanken über dieses Buch gemacht, das merkt man: Zaschkes Vorwort bietet einen guten Einstieg in die Kolumnensammlung und Personen-, Orts-, sowie Sachregister bilden einen netten Anhang für den Leser. - Aber definitiv nur nett und nicht informativ, denn wenn man beispielsweise nach "Stonehenge" blättert, so heißt dies noch lange nicht, dass man auch wirklich etwas über Stonehenge erfährt. Zaschkes Stil im Kurzformat: vom Hölzchen aufs Stöckchen und wieder zurück. FAZIT Ich finde es schwierig, dieses Buch gleichermaßen für alle Leser zu empfehlen. Man muss Zaschkes Stil mögen und auch die englische Kultur sollte einem nicht völlig fremd sein. Mein Fazit fällt deshalb diesmal zweigeteilt aus: Empfehlenswert für: wahre Englandfans, für Wenig-Leser, für Geschenke-Sucher, für Männer Eingeschränkt empfehlenswert für: Noch-Nie-Nach-England-Gereiste, für Kritiker, für Frauen

    Mehr
  • Unterhaltsam und kurzweilig

    Little Britain
    allthesespecialwords

    allthesespecialwords

    02. December 2014 um 19:34

    Zaschke, Christian – Little Britain: Notizen von der Insel Worum geht’s? Little Britain: Notizen von der Insel ist eine Sammlung der Großbritannien-Kolumen des SZ-Korrespondeten Christian Zaschke. Hier erzählt er über seine Erlebnisse in London und im englischen Umland und bringt damit dem Leser das Königreich näher. Er berichtet von seltsamen Gepflogenheiten und klärt mit Dingen der englischen Geschichte auf, die man so auch noch nicht kannte. Schreibstil Ich lese unglaublich gerne Kolumnen, da ich aber die Süddeutsche Zeitung nicht abonniert habe, kannte ich Christian Zaschke bisher nur von Ein Mann - Ein Buch und Ein Paar - Ein Buch (die Bücher sind übrigens toll für Zwischendurch) und habe mich sehr auf Kolumnensammlung gefreut. Sein Schreibstil ist auch unterhaltsam, teilweise mit trockenem Humor gespickt, aber ich habe auch schon Kolumnen gelesen, deren Schreibstil einfach noch witziger und auf den Punkt gebrachter war. Deswegen gibt es hier von mir ein bisschen Abzug. Meine Meinung Little Britain: Notizen von der Insel kann ich ja leider nicht nach meinen üblichen Kriterien bewerten, so dass diese Rezension vermutlich auch nicht ganz so lang wird. Als ich das Cover und den Titel gesehen habe, habe ich gedacht, ich hätte es hier mit einer Kolumnensammlung zu tun, die very British ist. Beim Lesen habe ich dann jedoch festgestellt, dass viele der Kolumnen gar nicht so typisch britisch sind, sondern dass vieles davon auch so in Deutschland oder jedem anderen Land geschehen könnte. Deshalb war es zwar nicht weniger unterhaltend, aber trotzdem habe ich mich ab und zu gefragt, wieso eine solche Kolumne unter dem Titel Little Britain läuft. In den britischeren Kolumnen des Buches erfährt man dann aber doch einiges über die Stadt, was man vielleicht noch nicht unbedingt wusste. Man kennt jetzt quasi unterschiedliche Biersorten, einige Pubs, in denen man jenes verzehren kann und Orte auf der Insel, an die man fliehen kann, falls es - was scheinbar doch nicht typisch ist - mal in London regnen sollte. Man erfährt viel über den Menschen Christian Zaschke und seinen Freund G., der ziemlich schlau ist und über so ziemlich alles Bescheid weiß und amüsiert sich leise lächelnd, wenn man von ihren "Abenteuern" in der Hauptstadt liest. Fazit Laut lachen musste ich kein einziges Mal und das ist wohl das beste Bewertungskriterium für Kolumnen. Little Britain: Notizen von der Insel konnte mich zwar unterhalten, aber nicht begeistern. Ich schätze, dass Kolumnenschreiber und ihre Leser auf einer Wellenlänge sein müssen, damit es funkt. Deswegen kann ich euch auf jeden Fall empfehlen, mal in seine Kolumnen reinzulesen. Wer weiß, vielleicht seid ihr ja ein perfect match!

    Mehr
  • Nette Sammlung von Kolumnen

    Little Britain
    MareikeHerzpotenzial

    MareikeHerzpotenzial

    20. November 2014 um 12:10

    Als großer London-Fan habe ich mich sehr auf diese Lektüre gefreut. Ich liebe die Insel und ihre Bewohner. Sie haben wohl den besten Humor, trocken und schwarz, von hier stammen Doctor Who und all die großartige Literatur, die Pub-Kultur und die wundervollen Dialekte sind hier Zuhause. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen und meine Vorfreude. Es handelt sich bei diesem Buch um eine Auswahl aus den in der Süddeutschen Zeitung erschienenen Kolumne “Little Britain”. Der in London lebende Außenkorrespondent Christian Zaschke berichtete zwei Jahre lang jede Woche über seinen Alltag in Britannien. Seine Kolumnen sind jeweils nur 2-3 Seiten lang und in einem charmant lockeren Stil verfasst. Sie lesen sich schnell und man ist immer versucht, noch eine Kolumne zu lesen und dann noch eine… Ich hatte dieses Büchlein also nach einem Nachmittag durchgelesen. Immer wieder tippte ich meinen Mann an und las ihm ein Kapitel vor und dann noch eins… Ja, am Ende haben wir das Buch gemeinsam gelesen. Mein Mann fragte mich danach: “Aber so richtig typisch Britisches kam da nicht, oder?” Leider musste ich ihm zustimmen. Ich hatte auch mehr Britisches und weniger Privates erwartet. Es gibt durchaus einige Einblicke in den typischen Pub-Besuch, Beispiele für britischen Humor und einige lustige Episoden über den Linksverkehr. Aber insgesamt standen irgendwie eher der Autor, sein Alltag und seine zugige Wohnung im Fokus. Das ist nicht verwerflich, denn Zaschke beschreibt sehr humorvoll und pointiert. Ich habe häufig grinsen müssen. Schön ist, dass bestimmte Dinge immer wieder Erwähnung finden, wie der faustgroße Fleck Adlerscheiße auf seinem zugigen Fensterbrett. Es ziehen sich einige rote Fäden durch das Buch, dadurch fühlt es sich nicht so an, als würde man nur einzelne Kolumnen lesen. Deshalb würde ich sagen, dass die Auswahl der jeweiligen Beiträge durchaus gelungen ist, doch der thematische Schwerpunkt etwas darunter gelitten hat. Fazit: Eine nette, kurzweilige Sammlung von Anekdoten von der britischen Insel. Leider nicht so britisch, wie ich es mir erhofft habe, aber durchaus eine unterhaltsame Lektüre.

    Mehr