Christian Zeitmann Die Zauberlinie

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Inhaltsangabe zu „Die Zauberlinie“ von Christian Zeitmann

Ewige Liebe. Gibt es sie wirklich? Leben wir nur im Hier und Jetzt? Was macht unser Leben aus? Die Liebe zwischen Bjarne und Antonia ist etwas Besonderes. Aber kann sie auch die Grenzen des menschlichen Daseins überwinden? »Das Wagnis der Liebe«, sagte Großvater noch einmal und blickte zum Horizont. »Geh es ein, mein Junge. Es ist das einzige auf dieser Welt, das sich lohnt.« Gefangen zwischen Diesseits und Jenseits muss Bjarne dieses eine Wagnis auf sich nehmen … »Die Zauberlinie« wurde im November 2013 erstveröffentlicht. Die lieferbare Ausgabe wurde neu lektoriert und gestaltet. (Quelle:'E-Buch Text/24.02.2015')

Liebe über den Tod hinaus - gibt es sie? Was ist, wenn das Schicksal einen trennt? Ein wunderschönes Buch zu diesem Thema, berührend.

— Anna28
Anna28

Tolle Idee, phasenweise kitschig-platte Umsetzung.

— CoCo_79
CoCo_79

Eine herzzerreißende Geschichte über die Liebe und Aufgaben im Leben.

— tamis_books
tamis_books

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  • Die Linie zwischen Leben und Tod ist manchmal sehr schmal...

    Die Zauberlinie
    JessSoul

    JessSoul

    07. November 2015 um 00:14

    ...und besonders schwer aus eigenem Antrieb zu überschreiten. Nach einem Unfall mit seinem Strandsegler fällt Bjarne ins Koma und landet in einer Art Zwischenstation, einem Krankenhaus, das bis auf die wenigen Komapatienten verlassen ist. Jeder, der dort ist, hat noch eine Aufgabe zu Erfüllen, bevor sich entscheidet, ob der Weg zurück ins Leben oder über die Zauberlinie und damit in den Tod führt. Doch die Zauberlinie beschäftigt sich nicht nur mit Leben und Tod, sondern auch mit Seelenverwandschaft und der Liebe über den Tod und Generationen hinaus. "Die Zauberlinie" liest sich sehr gut, es entstehen sehr klare Bilder vor dem inneren Auge und die beschriebenen Charaktäre sind alle sehr kontrastreich. Die Gedanken und Motivationen des Protagonisten sind gut nachvollziehbar und erreichen, trotz einer fühlbaren Distanz Bjarnes zu sich selbst, sehr viel Tiefe. Alles in allem ein gutes Buch, das man mit Freude liest und dessen Inhalt auch Tage später noch nachhallt.

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  • Die Zauberlinie

    Die Zauberlinie
    NancysWorld

    NancysWorld

    09. August 2015 um 10:01

    Inhalt: Bjarne erwacht nach einen Unfall in einem leeren Krankenhaus. Schnell muss er feststellen, dass er sich in einer Parallelwelt befindet. Er ist weder tot noch wirklich lebendig - er liegt im Koma. Wird er je wieder erwachen? Wird eine seine große Liebe Toni nochmal sehen können? Meine Meinung: Nachdem ich die letzte Seite des Buches beendet hatte wusste ich nicht, ob die traurig oder glücklich sein sollte. Aber genau das macht den Roman aus. Er ist gefüllt mit so vielen glücklichen Momenten in einer so aussichtslosen Situation. Die eingearbeiteten Rückblicke aus Bjarnes Leben erzählen hauptsächlich von seinem Großvater, seinem Verhältnis zu seiner Mutter und seinen glücklichsten Momenten mit seiner großen Liebe Toni. Das Verhältnis zwischen Bjarne und seinem Großvater finde ich einfach wunderbar. Auch die Tatsache, dass sein Großvater dem Mut aufbringt und sich mit seinem Tod arrangiert hat einem eine gewisse Zuversicht und Zufriedenheit ausgestrahlt. Mit der Mutter von Bjarne kann ich mich irgenwie nicht so anfreunden. Vor seinem Unfall steckt sie in einer Lebenskrise und ist sehr egoistisch. Als dann noch rauskommt, dass sie den Unfall von Bjarne unwissent unterstützt hat entwickelt sich schon so eine gewisse Wut. Will sie wirklich dieses Geheimnis für sich behalten und wie kann man damit leben? Die Rückblicke mit Toni fand ich natürlich am aller schönsten. Es scheint alles so perfekt und mann kann nur ahnen wie es ihr ergeht.  Sie und Bjarne werden sich zwar in einem anderem Leben wieder treffen, was aber im ersten Moment nicht unbedingt tröstlich ist. Meine Meinung zum Kapitel Déjà-vu ist gespalten. Also ich hätte es weggelassen und das Buch durch den Epilog ausklingen lassen: Irgendwie nimmt es dem Leser ein Stück der Vorstellungen vom Wiedersehen im späteren Leben. Den Epilog hingegegen fand ich echt klasse. Ich hätte ja nicht mehr damit gerechnet, das Svenja noch Bjarnes letzten Wunsch erfüllen kann. Alles in allem eine sehr gelungen Geschichte. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Die Rückblicke sind deutlich gekennzeichnet, so wie die Wahrnehmungen im Krankenhaus, was das Lesen deutlich angenehmer gestaltet, als wenn man immer zwischen den Szenen hin und her geschoben wird. Das Buch ist etwas für alle Leser die neugierig darauf sind, wie so ein Zwischenleben aussehen kann, dass mit so viel Glück und Trauer verbunden ist. Von mir bekommt das Buch auf jeden Fall eine Leseempfehlung. 

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  • zwischen Leben und Tod

    Die Zauberlinie
    annlu

    annlu

    24. July 2015 um 17:15

    Ich sah die Straßenlaternen jenseits der großen Fensterfront. Ich spürte das Pulsieren von Leben dahinter. Ich musste nur das Gebäude verlassen und den Fluch durchbrechen. „Du befindest dich zwischen den Welten (…) Dein Körper liegt mit ziemlicher Sicherheit im Koma, und dein Geist ist hier und jetzt. Aber du wirst dich daran gewöhnen.“ Bjarne wacht auf und kann sich nicht erinnern, wie er dorthin gekommen ist, wo er sich nun befindet. Auf der Suche nach jemanden, der ihm weiterhelfen kann, durchstreift er ein nächtliches, scheinbar verlassenes Krankenhaus. Dabei stößt er auf wenige andere, die sich mit ihm dort befinden. Ein älterer Herr erklärt ihm, dass er im Koma liegt und seine Seele nun in dieser Zwischenwelt gefangen ist. In Rückblicken erinnert er sich an sein bisheriges Leben und versucht eine Möglichkeit zu finden, zu seiner großen Liebe Antonia zurückzukehren. Die Geschichte ist in abwechselnde Abschnitte geteilt und wird aus Sicht Bjarnes erzählt. Während die einen mit dem Datum 1984 betitelt sind und die Ereignisse nach seinem Erwachen beschreiben, so spielen die anderen in der Zeit davor und bringen Licht in das, was mit Bjarne geschehen ist. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, allerdings nicht banal. Der Autor bedient sich anschaulicher Beschreibungen und streut philosophische Gedanken und Gedichte in die Geschichte mit ein. Rein vom Klappentext könnte man annehmen, dass sich der Fokus der Geschichte auf die Liebesbeziehung richtet. Aber diese steht nicht allein. Neben der Liebesgeschichte wird die Beziehung Bjarnes zu seinem Großvater und die letzten Begegnungen vor seinem Tode ebenso beschrieben, wie die schwierige Beziehung, die Bjarne zu seiner Mutter hat. Die Liebesgeschichte ist fast schon zu perfekt beschrieben, wird allerdings auch von einem überglücklichen, verliebten, jungen Mann erzählt. Dabei kann man das Buch auf die Liebesgeschichte reduzieren, verliert dabei aber sehr viele andere Aspekte aus dem Blick – so ist Liebe ein Thema dieses Buches, ebenso wie Krankheit, Unfälle, Abschiede, Entfremdung, Leben nach dem Tod und der Sinn des Lebens. Eine Geschichte, die mich berührt hat, weniger wegen der Erzählung um die Liebe als wegen der Szenen des Abschiednehmens.

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  • Leserunde zu "Die Zauberlinie" von Christian Zeitmann

    Die Zauberlinie
    Zeitmann

    Zeitmann

    Liebe Leser, ich möchte Euch zur Leserunde meines Romans "Die Zauberlinie" einladen. Klappentext: Ewige Liebe. Gibt es sie wirklich? Leben wir nur im Hier und Jetzt? Was macht unser Leben aus? Die Liebe zwischen Bjarne und Antonia ist etwas Besonderes. Aber kann sie auch die Grenzen des menschlichen Daseins überwinden? »Das Wagnis der Liebe«, sagte Großvater noch einmal und blickte zum Horizont. »Geh es ein, mein Junge. Es ist das einzige auf dieser Welt, das sich lohnt.« Gefangen zwischen Diesseits und Jenseits muss Bjarne dieses eine Wagnis auf sich nehmen … »Die Zauberlinie«, ein Buch über das Leben, den Tod und die Liebe, die beides verbindet … Weiteres zum Inhalt: Das Buch eignet sich für Fans von Drama, Mystery und Liebesgeschichten und beschäftigt sich mit der Frage, was in unserem Leben wirklich wichtig ist. Wenn wir nur noch eine letzte Aufgabe zu erfüllen hätten, welche wäre das? Gibt es ewige Liebe? Ein einzelnes Menschenleben ist kurz und bisweilen zerbrechlich. Kann die Liebe den Tod überdauern? All diese Fragen werden in meinem Buch aufgeworfen. Welche möglichen Antworten es darauf gibt, werdet Ihr vielleicht selbst erfahren, wenn Ihr Euch mit Bjarne, dem Protagonisten des Buches, auf eine besondere Reise begebt, die Spannung, Gefühl und Gedanken über die wirklich wichtigen Dinge des Lebens mit sich bringt. Über den Autor: Christian Zeitmann wurde 1975 im Rheinland geboren, wo er auch heute lebt und arbeitet. Seine Erzählungen beschränken sich nicht auf ein Genre. Sie spielen heute oder auch gestern. Sie sind mal bewegend, mal abenteuerlich, mal dramatisch und nicht selten alles zugleich. Die Geschichten in seinem Kopf sind da, um aufgeschrieben zu werden. Sein Ziel ist es, seine Leser mit Personen bekannt zu machen, die irgendwo und irgendwann im größten Kosmos überhaupt existieren: unserer Fantasie. "Geschichten sind wie die Luft, die wir atmen. Sie begleiten uns durch den Alltag, machen uns nachdenklich, betroffen, glücklich oder helfen uns durch schwere Stunden, mit der Gewissheit am Ende des Tages zu einer spannenden Erzählung zurückkehren zu können." Zusammen mit Amazon Publishing verlose ich 15 Taschenbuchexemplare und 10 E-Books. Bewerbungsfrage: Was ist Euer erster Eindruck vom Cover? Was interpretiert Ihr hinein? Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlich haben. Ich freue mich auf Eure Antworten! Viele liebe Grüße und bis bald Euer Christian Zeitmann

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    • 265
  • Die immerwährende Liebe...

    Die Zauberlinie
    Anna28

    Anna28

    12. June 2015 um 15:16

    Bjarne und Toni lieben sich. Aber ein schwerer Schicksalsschlag trennt sie. Ich will gar nicht zu viel vom Inhalt verraten, da das der Autor in seinem KLappentext auch nicht tut und somit unweigerlich alles zum Spoiler wird was ich schreibe. Ich kann das Buch nur jedem empfehlen der leise, wunderschön geschriebene Geschichten mag. Das Buch kommt ohne große Aufreger aus und erzählt die Liebe von Bjarne und Antonia in Rückblenden. Mir hat es sehr gefallen und auch das ein wenig überraschende Ende hat bei mir Gefallen gefunden.

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  • Eine zu perfekte Love-Story

    Die Zauberlinie
    tinabuch

    tinabuch

    03. June 2015 um 15:45

    "Die Zauberlinie" ist mein erster Roman von Christian Zeitmann. Auch hier hat mich eine Leserunde auf das Buch aufmerksam gemacht. Ein Buch über das Diesseits und Jenseits – und das was dazwischen liegen mag. Rezension Bjarne und Antonia haben sich gefunden. Ihre Liebe ist etwas besonderes. Sie haben die gleichen Interessen und bilden eine Einheit. Doch als Bjarne nach einem Unfall in einem Krankenhaus aufwacht, ist er allein. Wo ist Antonia? Und wo sind die Ärzte und Krankenpfleger? Als er das Krankenhaus verlassen will, taucht ein Mann auf, der ihm vertraut doch auch skurril vorkommt. Meine Meinung Der Schreibstil ist wirklich schön, ich habe das Lesen sehr genossen. Auch die Story ist sehr schön. Ich mag Geschichten über das Diesseits und das Jenseits, über Theorien, wie es nach dem Tod weitergehen könnte. "Die Zauberlinie" hat meines Erachtens jedoch viel Potenzial verspielt. Die Charaktere sind einfach zu perfekt. Bjarne ist ein gut aussehender, strandsegelnder Sunnyboy ohne jegliche Hollywood-Allüren. Antonia, auch Toni genannt, ist hübsch, Schwimmerin, kennt sich mit Männerfilmen und Autos aus und mit Bjarnes Freunden versteht sie sich wunderbar. Beide personifizieren die Sympathie höchstpersönlich. Es gibt keinen Streit, keine Ecken und Kanten. Darüber hinaus hätte ich mir gewünscht, dass einige Szenen kürzer gefasst werden, während ich bei einigen anderen gern mehr erfahren hätte. Bei nur 200 Seiten hätte die ein oder andere Szene weiter ausgeführt und das Buch um einige Seiten aufgestockt werden können. Dennoch hat mich die Geschichte an einigen Stellen sehr gerührt, so dass ich doch feuchte Augen bekam. Innerhalb der Leserunde war ich eine von wenigen, die nicht von diesem Buch überzeugt waren. Die meisten Teilnehmer waren begeistert. Deshalb möchte ich explizit darauf hinweisen, dass diese Kritik allein meinem persönlichen Geschmack entspricht. Fazit Alles in allem liefert "Die Zauberlinie" von Christian Zeitmann eine schöne Story, die jedoch mit perfekten Charakteren und Bilderbuchszenen leider viel Potenzial verschenkt hat. Aus diesem Grund war dieses Buch leider nichts für mich. Dennoch möchte ich mich herzlich bei LovelyBooks und dem Autor Christian Zeitmann bedanken, dass ich mitlesen durfte.

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  • Was ist wirklich "wirklich"?

    Die Zauberlinie
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. May 2015 um 22:23

    Die Zauberlinie von Christian Zeitmann ist ein tiefgründiger Roman, auf den man sich einlassen muss. Ich hatte das Glück, ein Exemplar hier auf lovelybooks ergattern zu können und möchte euch meine Gedanken zu diesem Werk natürlich nicht vorenthalten ;) Inhalt Bjarne und Antonia sind jung, verliebt und glücklich – bis ein Unfall beim Strandsegeln alles verändert und Bjarne eine Welt kennenlernt, von deren Existenz er bis dahin nicht einmal geahnt hatte. Gefangen in Diesseits und Jenseits muss er sich entscheiden: wird er für seine Liebe kämpfen? Welches Wagnis ist er bereit einzugehen, wenn er zu seiner Toni zurückkehren möchte? Meine Meinung/ Mein Fazit Die Geschichte Bjarnes hat vieles, aber keinen Spannungsbogen. Das ist nicht schlimm, sollte aber bei der Kaufentscheidung beachtet werden – wer auf eine rasante Handlung hofft, der geht mit falschen Erwartungen an dieses Werk heran und wird leider enttäuscht. Aber zum Glück ist Spannung nicht das Einzige, was ein gutes Buch ausmacht, sondern lediglich eine mögliche Komponente! Und wenn man sich Zeit nimmt für diese Geschichte, dann wird man sehen dass auch „die Zauberlinie“ wunderbar unterhalten kann; auf eine subtilere, nachdenklichere Art. Sie ist also kein Spaßroman, sondern vielmehr eine Möglichkeit die eigenen Vorstellungen zu überdenken, sich mit der Wirklichkeit (und Unwirklichkeit) auseinander zu setzen und sich in jene philosophischen Fragen zu stürzen, welche die Menschheit seit Jahrtausenden quälen und auf die es doch keine Antwort gibt. Was ist der Sinn unseres Lebens – und der unseres Todes? C. Zeitmanns Roman bietet in diesem Gebiet eine von unzähligen Visionen, und es ist eine wirklich schöne Version! Auch sprachlich konnte mich der Autor überzeugen, bis auf wenige etwas zu blumige Ausschmückungen unterstrich seine Wortwahl nur die Relevanz und den Tiefgang des Themas und führte den Leser gut durch die Handlung. Die benutzen Zeitsprünge waren aufgrund ihrer unterschiedlichen Abstände anfangs etwas gewöhnungsbedürftig und benötigten etwas mehr Aufmerksamkeit – aber aufmerksam sollte man sowieso sein, wenn man auch die Botschaften zwischen den Zeilen empfangen möchte :) Ich habe noch lange nach Beenden der Geschichte über ihren Inhalt nachgedacht, und ich denke so etwas sagt eine Menge aus und spricht nur für den Autor! Wenn ihr also die richtige Grunderwartung habt, steht einem interessanten Lesevergnügen nichts mehr im Wege und „Die Zauberlinie“ ist die richtige Wahl für euch.

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  • Die Zauberlinie

    Die Zauberlinie
    Pixibuch

    Pixibuch

    18. May 2015 um 20:46

    EIn Ein Buch, dessen Inhalt mir noch sehr lange im Kopf herumspuken wird und an dem ich noch lange zum Knabbern haben werde. So viele Gefühle, so viele Emotionen. Irgendwie habe ich an ein Leben nach dem Leben noch nie nachgedacht, doch der Autor zwingt den Leser dazu, sich damit zu befassen. Erzählt wird von dem jungen Studenten, der sich unsterblich in Toni verliebt und die beiden sind ein Herz und eine Seele. Zu seinen Eltern hat Barnje irgenwie kein gutes Verhältnis, jedoch sind seine Großeltern alles für ihn. Aber dann wird auch der Großvater krank und er geht in ein Hospitz, um bald darauf dort zu sterben. Dann erleidet Barnje einen schweren Sportunfall und fällt ins Koma. Am Anfang wird geschildert, wie er durch ein leeres Krankenhaus irrt, bis er einen alten Mann trifft. Jochen erklärt ihm, dass er sich in keinem Krankenhaus befindet, sondern in einer Zwischenwelt. Dort ist zwar der Körper ans Bett gefesselt, die Seele kann sich aber frei bewegen.In dieser Situation lernt er die Lehrerin Elke kennen, den 8jährigen Robert und noch einige andere Zwischenweltler. Doch eines Tages springt Robert über die Zauberlinie und geht wirklich in die Welt der Toten also er erwacht nicht mehr wieder aus dem Koma. Immer wieder machen wir dann einen Zeitsprung in das wirklich Leben. Sehr rührig fand ich die Szene, wo Toni und Barnje eine Nacht auf dem alten Leuchtturm verbringen. Sehr gut gelungen ist dem Autor die Beschreibung der Landschaft, des Lichts. Man fühlt sich am Strand der Nordsee entlangwandern und spürt den Wind in den Haaren. Sehr schön sind die Gespräche zwischen Großvater und Enkel. Sie sind voller Vertrauen,Liebe und Zuneigung. Sehr emotional ist das Ende des Buches, die Verabschieung von der Welt. Wie schon eingangs erwähnt, ich werde mich noch viel länger mit dem Buch beschäftigen. Die knapp 200 Seiten haben es total in sich. Auch der Einband zeiggt viel Niveau. Das Meer, am Rande stehen zwei Menschen Hand in Hand. Im Vordergrund ist eine große schwarze Feder, deren Flaum im Winde verweht. Ein Abschied für immer.

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  • Wären Sie bereit zu gehen?

    Die Zauberlinie
    mermeoth

    mermeoth

    16. May 2015 um 21:22

    Durch einen Unfall mitten aus dem Leben gerissen, fristet der junge Student und begabte Sportler Bjarne sein Dasein in einer Art Zwischenwelt, sein Körper liegt im Koma, seine Seele kann sich aber unabhängig davon frei im Krankenhaus bewegen. Zurück kann er nicht, weitergehen ebensowenig, so versucht er, sich mit der neuen Lage zu arrangieren. Hilfe bekommt er dabei vorallem von Jochen, der sich schon seit Jahren in dieser Ebene aufhält. Er nimmt Bjarne unter seine Fittiche, erklärt ihm die „Regeln“ und stellt ihm die anderen Personen vor, die das gleiche Schicksal erlitten haben. Jochen ist aber viel mehr als Bjarnes Wegweiser durch das düstere Grau, der alte Mann erinnert ihn ganz stark an seinen Großvater Jahn, zu dem er zeitlebens eine sehr starke Bindung hatte. So wie Jahn ihm schon als Kind den notwendigen Halt gegeben hat, so ist jetzt dieser väterliche Freund für ihn da. Jochen ist es auch, der Bjarne über die titelspendende Zauberlinie aufklärt und ihn ermutigt, auf seine Weise mit dieser unglücklichen Situation umzugehen, denn nicht einmal die Menschen, die keine Macht mehr über den eigenen Körper haben, sind handlungsunfähig, noch immer können sie über ihr Schicksal selbst entscheiden... nur wer bringt tatsächlich den Mut dafür auf, wenn man nicht wissen kann, ob dieser Weg der Richtige ist? Und vorallem: was kommt danach? Mit diesen Fragen beschäftigt sich „Die Zauberlinie“, ein wirklich interessanter Ansatz, der mich sofort angesprochen hat. Mir war dieser Roman allerdings an einigen Stellen zu kitschig, und auch wenn das Ende überraschend war, hat es mich leider ebensowenig überzeugt, für mich also kein Muss im Bücherregal.

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  • Die Zauberlinie - von Christian Zeitmann

    Die Zauberlinie
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. May 2015 um 21:13

    Klappentext: Ewige Liebe. Gibt es sie wirklich? Leben wir nur im Hier und Jetzt? Was macht unser Leben aus? Die Liebe zwischen Bjarne und Antonia ist etwas Besonderes. Aber kann sie auch die Grenzen des menschlichen Daseins überwinden? »Das Wagnis der Liebe«, sagte Großvater noch einmal und blickte zum Horizont. »Geh es ein, mein Junge. Es ist das einzige auf dieser Welt, das sich lohnt.« Gefangen zwischen Diesseits und Jenseits muss Bjarne dieses eine Wagnis auf sich nehmen … »Die Zauberlinie« wurde im November 2013 erstveröffentlicht. Die lieferbare Ausgabe wurde neu lektoriert und gestaltet. Cover: Eine sich auflösende Feder. Mein erster Gedanke war "Vergänglichkeit". Dann sah ich links das Pärchen und fragte mich ob damit die Liebe gemeint war oder ob sich hinter dieser Intuition doch etwas anderes verbarg? Das Cover ist in jedem Fall sehr harmonisch und stimmig und das hat mir wirklich sehr gefallen. Inhalt/ Fazit: Ich fing an das Buch zu lesen und wusste das es etwas besonderes ist. Man wird mit hinein gezogen in die Welt von Bjarne. Schnell erfährt man wer und vor allem was in seinem Leben Priorität hat. Er ist Strandsegler und liebt das was er tut. Er hat eine sehr enge und intensivere Beziehung zu seinem Großvater, der ihm viele Lebensweisheiten mit auf dem Weg geht, bevor er für immer geht. Bjarne lernt Toni in der Uni kennen und merkt schnell das es die Liebe seines Lebens ist. Eine kurze, innige unglaublich starke Liebe. Doch nicht von Dauer.  Bjarne hat einen Unfall und fällt ins Koma. Er wacht in einem Krankenhaus auf, eine Art Zwischenwelt, ein Zwischenstopp, ein Art Parkplatz für seine Seele.... Er ist nicht allein dort und lernt viele Leute kennen die auch in dieser Welt leben und darauf warten wieder aufzuwachen oder eben einen anderen Weg zu gehen. Jochen, der diesem Krankenhaus ebenfalls beiwohnt, klärt Bjarne auf, auch über die Option sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Es steht für jedem die Möglichkeit offen das Krankenhaus zu verlassen, sich hinter die Linie der dämmernden  Laternen zu begeben und sich für immer von allen und jeden zu erlösen. Doch wer hat schon den Mut oder gar den Willen? Will nicht jeder von seinen Liebsten Abschied nehmen......? 

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  • Ein Buch, das tief im Inneren berührt.

    Die Zauberlinie
    Selinavo

    Selinavo

    10. May 2015 um 23:42

    Das Buch "Die Zauberlinie" von Christian Zeitmann handelt von Bjarne, der nach einem Unfall in einem verlassenen Krankenhaus aufwacht. Nach kurzer Zeit trifft er Jochen, der ihm die Regeln und Situation des Krankenhauses beibringt. Bjarne stellt fest: Nur sein Geist ist in diesem Krankenhaus. Sein Körper liegt im Koma. Schafft er es, wieder aufzuwachen und zu seiner wahren Liebe Toni zurückzukehren? Dieses Buch ist unglaublich. Es hat mich von der ersten bis zur letzten Seite tief berührt. Es ist kein wirklich spannendes Buch, aber es setzt tief im Inneren an und regt zum Nachdenken über die eigenen Liebsten an. Ich kann nicht genau sagen, wie das Buch war. Es hat viele Facetten: Schön, traurig, gefühlvoll, lustig - alles in einem. Innerhalb des Buches wird zwischen der derzeitigen Komasituation im Krankenhaus und einem Rückblick auf Bjarnes Leben gewechselt. Es war alles sehr übersichtlich gestaltet und man wusste immer, wo genau man sich gerade in der Geschichte befand. Die Charaktere konnten unterschiedlicher nicht sein und wurden wirklich toll bildlich beschrieben. Die Geschichte an sich kann nicht unbedingt als Fantasy beschrieben werden, auch wenn von einer Zwischenwelt die Rede ist. Die Realität könnte wirklich genau so ablaufen, wer weiß das schon? Insgesamt ein wirklich sehr tolles Buch, dass sich mit dem Tod und der Liebe auseinandersetzt. Vielen herzlichen Dank für dieses tolle Werk!

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  • Die Zauberlinie

    Die Zauberlinie
    HappySteffi

    HappySteffi

    08. May 2015 um 22:04

    Das junge Paar Bjarne und Antonia wird durch einen schlimmen Unfall auseinander gerissen. Bjarne wacht allein in einem Krankenhaus auf und begreift nach kurzer Zeit, das dies kein normales Krankenhaus ist: Er liegt im Koma und seine Seele ist gefangen zwischen den Welten. Durch viele Rückblenden erfahren wir wie Bjarne´s Leben war, wie es mit Antonia war und wie sein Großvater war. Solange, bis der Junge die Zauberlinie findet und erfährt, was es mit dieser auf sich hat.  Mich hat dieses Buch wirklich zum Nachdenken gebracht und hat mich noch eine ganze Zeit nach dem Lesen in seinen Bann gezogen. Als Leser bleibt man zurück und empfindet weder große Freude noch große Trauer. So war es zumindest bei mir. Das soll aber keines Falls bedeuten, das Buch wäre nichtssagend. Es schreibt dem Leser nur keinen Gefühlszustand zu. Es ist wie das Leben: Es geht weiter und man wird sehen, was folgt.  Der Schreibstil ist flüssig und einfach gehalten und die Zeitsprünge für die Rückblenden sind gut erkennbar, so das der Lesefluss nicht gestört wird. Besonders gefallen haben mir die Umgebungsbeschreibungen, die sehr plastisch sind und so einen tollen Eindruck von Bjarne´s Leben und der Zeit im Krankenhaus machen.  Ich habe es nicht bereut dieses Buch gelesen zu haben und kann jedem, der sich mit der zentralen Frage ob Liebe auch nach dem Tod besteht, beschäftigt ans Herz legen. 

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  • Gefangen zwischen Diesseits und Jenseits ...

    Die Zauberlinie
    Insider2199

    Insider2199

    29. April 2015 um 21:50

    Gefangen zwischen Diesseits und Jenseits ... „Geschichten sind wie die Luft, die wir atmen. Sie begleiten uns durch den Alltag, machen uns nachdenklich, betroffen, glücklich oder helfen uns durch schwere Stunden, mit der Gewissheit am Ende des Tages zu einer spannenden Erzählung zurückkehren zu können.“ Der im Rheinland geborene und lebende Autor stellt hiermit seinen Debüt-Roman vor. Zum Inhalt: Bjarne hat sich gerade erst unsterblich in Antonia (Toni) verliebt, als er bei seiner großen Leidenschaft, dem Strandsegeln, schwer verletzt wird und ins Koma fällt. Gefangen zwischen Diesseits und Jenseits muss er das „Wagnis der Liebe auf sich nehmen“ – einem Ratschlag seines geliebten, kürzlich verstorbenen Großvaters folgend – und eine Entscheidung treffen ... Meine Meinung: Der Anfang ist wie bei vielen Roman vielversprechend – in diesem Falle fand ich die Grundidee sehr interessant, das Thema „Koma“ für mich auch der Grund für die Bewerbung zur Leserunde bei LovelyBooks – aber dann geht es bedauerlicherweise stetig bergab. Die Handlung wird leider früh vorhersehbar, die Dialoge stetig schwülstiger. Als dem Held im Traum noch der Großvater als sprechender Rabe erscheint und Sätze wie „Die Liebe macht dich stark und gibt dir Kraft. Sie ist wie ein Leuchtturm in der Ewigkeit“, in aller Ernsthaftigkeit von sich gibt, war für mich die Schmerzgrenze endgültig erreicht, und ich hätte am liebsten das Buch an dieser Stelle zugeklappt. Aber es sollte noch schlimmer kommen: ein nachgeschobenes Ende sollte den Leser über einen – für mich unglücklicherweise enttäuschenden Schluss – hinweg trösten, verfehlte aber bei mir völlig die Wirkung! Denn wie soll ich mich als Leser für das Glück zweier – erst hier am Schluss neu eingeführten – Figuren freuen, die ich gar nicht kenne, um die es in diesem Roman gar nicht geht? Da wäre mir ein „echtes“ Happy-End wahrlich lieber gewesen. Sprachlich gehört der Roman zur leichteren Lektüre und greift ab und zu meines Erachtens zu stark in die Klischee-Kiste. Am meisten hat mich jedoch das Belehrende gestört: alles, was der Autor jemals über Koma recherchiert zu haben scheint, wird dem Leser in geballter Form präsentiert und auch oft „lehrerhaft“ erklärt, wo es vielleicht ratsamer gewesen wäre, die Szenen für sich sprechen und den Leser seine eigenen Schlussfolgerungen ziehen zu lassen – die meisten Leser sind nämlich sehr wohl dazu in der Lage. Fazit: Eine für meinen Geschmack etwas zu schwülstige Liebesgeschichte mit einem enttäuschenden Ende, dem Leser mit „erhobenem Zeigefinger“ präsentiert. Ich vergebe noch 2,5 Sterne, weil ich bis zum Ende durchgehalten habe, einige Schilderungen wie das Strandsegeln sehr authentisch wirken und die Grundidee sehr interessant ist – obwohl man aus Letzterem sicher mehr hätte herausholen können. Schade! Von mir eher keine Leseempfehlung. :-(

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  • Die Liebe kennt keine Grenzen

    Die Zauberlinie
    dieDoreen

    dieDoreen

    29. April 2015 um 21:00

    Ich habe mich verliebt...nämlich in das Cover zu "Die Zauberlinie" von Christian Zeitmann. Um so mehr habe ich mich gefreut, dass ich dann tatsächlich bei einer Leserunde zu dem Buch auf LovelyBook mitmachen durfte. Bjarne hat in Antonia die Liebe fürs Leben gefunden. Ihre Beziehung ist etwas Besonderes und beide wissen, dass sie zusammen alt werden möchten. Bis ein schwerer Schicksalsschlag beide voneinander trennt und Bjarne gefangen ist in einer Zwischenwelt die Leben und Tod voneinander trennt. Verzweifelt versucht er die Grenzen des menschlichen Daseins zu überwinden. Dieses Buch ist reine Poesie und eine Hommage an die aufrichtige Liebe. Die Geschichte gibt keine eindeutige Antwort auf die Frage was danach kommt, stellt aber Vermutungen an und gibt dem Leser einen Einblick in das Was sein könnte. Man begleitet Bjarne in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Die Geschichte springt zwischen dem realen Leben und dem Jenseits. Auch wenn keiner weiß was danach kommt habe ich dem Autor jedes Wort abgekauft und könnte mir die "Grauzone" tatsächlich so vorstellen. Unglaublich bewegend und packend setzt sich dieses Buch mit dem Tod und Sterben auseinander. Es schenkt Hoffnung, Trost und zeigt auf, dass die wahre Liebe alle Grenzen überschreiten kann.

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  • Das Wagnis der Liebe

    Die Zauberlinie
    jenvo82

    jenvo82

    Die wundervolle, innige Liebesbeziehung zwischen Bjarne und seiner Kommilitonin Antonia wird auf eine harte Probe gestellt. Durch einen schweren Sportunfall liegt Bjarne im Koma, gefangen in einer Welt jenseits der unsrigen und doch so nah, dass er die besorgten Stimmen an seinem Krankenbett wahrnehmen kann. Doch nichts ist für die Ewigkeit – auch seine Seele wird an den Punkt kommen, wo sie sich entscheiden muss. Zurück in seinen menschlichen Körper oder voran über die Zauberlinie in eine Welt des Friedens und der Erfüllung. Dieser Roman ist ein Juwel unter den kürzeren, ergreifenden Liebes-und Lebensgeschichten. Er sensibilisiert den Leser für die dunklen, schweren Momente des menschlichen Daseins und stellt den Tod, das Sterben und das Loslassen in den Mittelpunkt der Handlung. Im Wesentlichen besticht er durch philosophische Betrachtungen, durch Glaubensgrundsätze und der festen Überzeugung, dass die Liebe zwischen zwei Menschen ein Leben überdauern kann. Darüber hinaus appelliert der Autor aber auch an die Achtsamkeit des Menschen, das Hier und Jetzt, die glücklichen Momente einzufangen, aufzubewahren und tief im Herzen zu verschließen. Denn unsere Lebenszeit ist begrenzt und wenn wir unsere Aufgabe hier auf Erden erfüllt haben, ist es an der Zeit sich zu verabschieden. Fazit: Ein einfühlsamer, bewegender Roman der auch in dunklen Stunden Trost spenden kann. Der die große Liebe als Wagnis darstellt, welches man unbedingt eingehen sollte, auch auf die Gefahr hin, sie eines Tages ziehen lassen zu müssen. Absolute Leseempfehlung.

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