Christian v. Ditfurth

 3.9 Sterne bei 495 Bewertungen
Autor von Mann ohne Makel, Zwei Sekunden und weiteren Büchern.
Autorenbild von Christian v. Ditfurth (©Michaela Philippzen)

Lebenslauf von Christian v. Ditfurth

Christian v. Ditfurth ist Historiker und lebt als freier Autor in Berlin. Er hat in zahlreichen Publikationen Aspekte der deutschen Zeitgeschichte analysiert. Sein jüngstes Sachbuch ist "Deutsche Geschichte für Dummies". Werke seiner Stachelmann-Romane ("Mann ohne Makel" u. a.) wurden in den USA, in Frankreich, Spanien und Israel veröffentlicht. Ein siebter Stachelmann-Band erschien unter dem Titel "Böse Schatten" im März 2018. Aufsehen erregt haben auch Ditfurths "kontrafaktische" historische Romane wie der "21. Juli", "Der Consul" und das "Luxemburg-Komplott". Ditfurth hat mehr als 25 Titel veröffentlicht. Seit vier Jahren ist er erfolgreich mit der Thriller-Reihe um den Berliner Hauptkommissar Eugen de Bodt. Bisher erschienen sind "Heldenfabrik", "Zwei Sekunden" und "Giftflut". Für "Zwei Sekunden" erhielt Ditfurth den Stuttgarter Krimipreis für den "besten deutschsprachigen Kriminalroman" 2016. Der vierte Band "Schattenmänner" erscheint im August 2018. Ein fünfter Band ist in Vorbereitung. Auf die Frage, was ihm selbst das Lesen bedeutet, sagt Christian v. Ditfurth: „Würde ich nicht lesen, könnte ich nicht schreiben. In Büchern steckt der größere Teil der Welt.“

Neue Bücher

Terrorland

 (8)
Neu erschienen am 31.08.2020 als Taschenbuch bei C. Bertelsmann. Es ist der 6. Band der Reihe "Eugen de Bodt".

Alle Bücher von Christian v. Ditfurth

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Buchformat:
Cover des Buches Mann ohne Makel (ISBN: 9783462033892)

Mann ohne Makel

 (69)
Erschienen am 01.03.2004
Cover des Buches Zwei Sekunden (ISBN: 9783328101598)

Zwei Sekunden

 (45)
Erschienen am 14.08.2017
Cover des Buches Mit Blindheit geschlagen (ISBN: 9783462300123)

Mit Blindheit geschlagen

 (45)
Erschienen am 21.09.2009
Cover des Buches Giftflut (ISBN: 9783328103318)

Giftflut

 (35)
Erschienen am 08.10.2018
Cover des Buches Ultimatum (ISBN: 9783570103425)

Ultimatum

 (40)
Erschienen am 26.08.2019
Cover des Buches Schatten des Wahns (ISBN: 9783462300079)

Schatten des Wahns

 (34)
Erschienen am 21.09.2009
Cover des Buches Heldenfabrik (ISBN: 9783328100850)

Heldenfabrik

 (29)
Erschienen am 22.08.2016
Cover des Buches Der 21. Juli (ISBN: 9783955200107)

Der 21. Juli

 (27)
Erschienen am 24.09.2012

Neue Rezensionen zu Christian v. Ditfurth

Neu

Rezension zu "Terrorland" von Christian v. Ditfurth

Höchst kompliziert und satirisch
Goch9vor 2 Tagen

In Berlin wird ein Sightseeing-Bus während eines kurzen Stopps vor der russischen Botschaft in die Luft gesprengt. Zufällig befand sich der russische Botschafter im Vorgarten. Er wird von einem Trümmerteil getötet. Unter den Touristen im Bus befanden sich auch ein französisches Geheimdienstpärchen und ein CIA-Agent. 

 

Auf dem Flug von Berlin nach London wird ein Flugzeug durch eine Bombe zum Absturz gebracht. Ministerialdirektor Max Solms, Chef der Spionageabwehr, war auf dem Weg zu einem Treffen mit dem Chef des MI5.

 

Deutscher, russischer und französischer Geheimdienst stehen vor einem Rätsel.

 

Kann Kommissar De-Bodt da noch helfen?

 

 

 

 

Ich liebe Thriller und ich weiß, dass Politthriller immer Vorwissen und Konzentration bedürfen, aber dieser Thriller hat mich weder begeistert noch überzeugt. Ich habe mich schwergetan die 442 Seiten zu lesen.

 

Unter Berufung vieler Geheimdienste, deren Abkürzungen und Bedeutungen nicht immer geklärt wurden, und vieler Regierungsbeamten wird ein Konstrukt gebastelt, das allgemeinen Befürchtungen und Mutmaßungen entspricht. Die Namensänderungen tatsächlicher Personen könnten simpler nicht sein. Es werden schnöde Verschwörungstheorien auf perfide Weise weitergesponnen und unglaubwürdig lächerlich gemacht. Auch wenn ich vielleicht einige Anfangstheorien für glaubwürdig halte, wurde das Ganze dann doch pervertiert und ins Absurde geführt.

 

Der Kriminalkommissar Eugen de Bodt, den ich aus vorherigen Thrillern noch nicht kannte, wurde von Herrn von Ditforth kreiert , Zitat: „hat mit Eugen de Bodt einen Ermittler kreiert,  der aus der Masse der literarischen Kommissare heraussticht.“

 

Sorry, aber mit de Bodt hatte ich so meine Schwierigkeiten, auch die Toleranz, die seine Mitarbeiter für ihn aufbrachten, sowie die Komik ihrer Dispute und Diskussionen, haben mich ziemlich genervt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Kriminalkommissar auf diese Art und Weise mit Beamten und Ministern umgehen könnte.

 

Eigentlich war es verlorene Zeit dieses Buch zu lesen. Es war viel zum kompliziert, mit den vielen Geheimdiensten und deren Agenten, um als unterhaltsame Satire gehalten zu werden.

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Rezension zu "Terrorland" von Christian v. Ditfurth

Hält nicht ganz, was es verspricht
scarlett59vor 2 Tagen

Zum Inhalt:

Kurz bevor ein Staatsbesuch des amerikanischen Präsidenten in Berlin ansteht, explodiert ein Stadtrundfahrtbus direkt vor der russischen Botschaft. Unter den toten Touristen sind auch Diplomaten aus Frankreich und den USA. Mehrere russische Diplomaten werden in Europa umgebracht. Das Team um Hauptkommissar de Bodt fragt sich, ob dies alles zusammenhängt ...


Meine Meinung:

Gleich am Cover erkennt man, dass Berlin der Hauptschauplatz dieses Thrillers ist. Im Vergleich mit anderen Büchern fällt auf, dass der Name des Autors deutlich größer abgedruckt ist als der Buchtitel. Bedeutet das, dass dieses Buch eher aufgrund des Autors gekauft wird?

Hier wurden -genau wie im Vorgängerbuch „Ultimatum“- wieder sehr aktuelle Themen verarbeitet, die zusammen mit der fiktiven Story eine große Brisanz ausstrahlen. Ein Pluspunkt ist für mich ja immer, wenn eine Story in Berlin angesiedelt ist und ich daher mit den Schauplätzen vertraut bin.

Dennoch konnte mich dieses Buch nur phasenweise fesseln. Zum einen brauchte ich gut ein Drittel bis ich mich an den Erzählstil gewöhnt hatte. Darüber hinaus empfand ich die Lektüre anfangs aufgrund der vielen Szenenwechsel und nicht erkennbaren Zusammenhänge als recht anstrengend. Auch die vielen philosophischen Zitate von de Bodt haben mich dieses mal durchgehend genervt.

Ab der Mitte des Buches nahm die Dramatik Fahrt auf und es wurde interessant.

Unbedingt erwähnen möchte ich folgende Stelle (Seite 152), bei ich ich sehr schmunzeln musste:

„… Floire war wie Rotz beim Nasebohren. Der blieb auch immer irgendwo kleben, wenn man ihn wegschnipsen wollte. …“

Fazit: sehr aktueller und realistischer Thriller, der für mich leider nicht ganz das gehalten hat, was er versprach

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Rezension zu "Terrorland" von Christian v. Ditfurth

Reichlich abgedreht
martina_turbanischvor 7 Tagen

Ein vollbesetzter Doppeldeckerbus, der in Berlin immer gern genutzt wird um Touristen durch die Stadt zu fahren,  explodiert direkt vor der russischen Botschaft. Es gibt viele Tote und Verletzte, neben den Touristen, der russische Botschafter, der französische Staatssekretär für Verteidigung und der CIA-Direktor für Europa. Das kann natürlich Zufall sein - aber es kann auch ein besonders perfider Plan sein.Das BKA und der Generalbundesanwalt übernehmen die Ermittlungen, aber auch russische und französische Ermittler wollen mitarbeiten. Eugen de Bodt, der seit seinem letzten Einsatz die besondere Gunst der Kanzlerin besitzt, wird mitsamt seinem Team ebenfalls miteinbezogen.



Boris Borissowitsch Kornilow blickte sich um. Sah die feuchten Wände. Die Matratze. Den Stuhl. Die Glühbirne an der Decke. Den Eimer für die Notdurft. Zwei Plastikflaschen und eine Tüte mit Sandwiches. Keksen. Roch den Modergeruch. Terrorland, S. 7

Mein Eindruck:


Reichlich abgedreht ...


Explosion


Ohne großes Vorgeplänkel startet die Geschichte gleich mit der Explosion des Busses richtig durch. Der einsetzende Medienrummel und die öffentliche Aufmerksamkeit bringen erst einmal die üblichen Verdächtigen wie z.B. Geheimdienste, IS-Attentäter und andere politische Fanatiker ins Spiel. Das BKA und das Team um de Bodt stehen noch recht ratlos da, denn keiner kann ein Motiv hinter der Tat entdecken.


Kompetenzen


Während die Behörden noch auf Motivsuche sind, werden aber  weitere Mordanschläge verübt. Es trifft hauptsächlich russische Diplomaten, die für den Geheimdienst arbeiten. BKA und LKA arbeiten in diese Sache, jedenfalls vordergründig, brav und sittsam miteinander, wobei das BKA sich widerspruchslos vom nachgeordneten LKA, genauer gesagt von de Bodts Team, führen lässt. Das halte ich dann doch für eher utopisch.


Unübersichtlich


Insgesamt wird die Geschichte schnell  immer unübersichtlicher und auch unglaubwürdiger. Es gibt jede Menge Wendungen und Spuren, die sich  jeder Logik entziehen und noch mehr Opfer, die scheinbar niemanden tatsächlich interessieren - auch den Autor nicht. Die Moskau-Connection des amerikanischen Präsidenten hingegen interessiert ihn und führt de Bodt dann direkt ins weiße Haus. Dort gibt es dann immer irrwitzigere Theorien und nicht mehr zu überschauende Intrigen und Mitspieler.


Bashing


Ich bin wahrlich kein Fan des derzeitigen amerikanische Präsidenten und hoffe auf baldige Abwahl,  aber irgendwann fand ich das Bashing - sorry, mir fällt echt kein anderes Wort dafür ein - eher nervig, vorhersehbar, unwitzig und nicht mehr spannend. Da halfen auch die kurzen Kapitel, die unzähligen Cliffhanger und die vielen verschiedenen Handlungsstränge nicht mehr weiter. Immerhin haben ich dann die unzähligen Hegel-Zitate als wohltuende Ruhepausen im Chaos der Story empfunden.


Superheld


Die Flut von Anschlägen und das Chaos zu Beginn des Buches setzt sich während der ganzen Geschichte fort und mündet in einem für mich vollkommen unglaubwürdigen, beinahe grotesken Finale. Terrorland wird für mich sehr rasch zu einer Art Marvel-Superhelden-Epos mit einem allwissenden und unbesiegbaren Eugen de Bodt als strahlendem Helden, inmitten eines Sumpfes aus Gemauschel aus Politik, Spionen und Verbrechen.


Mein Fazit:


Terrorland von Christian von Ditfurth ist ziemlich abgedrehter Thriller, der vor lauter abgedreht sein die Spannung vollkommen vergisst. Schade, denn bisher mochte ich alle Thriller mit Eugen de Bodt wirklich sehr.  Vielleicht war es als Satire gedacht, dann wäre es okay gewesen - aber als Thriller fand ich es einfach nur schlecht.

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Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches Ultimatum

Noch vor dem offiziellen Erscheinungstermin am 26. August verlosen wir 25 Exemplare von Christian von Ditfurths neuem Thriller Ultimatum!

Alarm im Kanzleramt!
Berlin im Herbst 2019: Der Ehemann der Kanzlerin wird gekidnappt. Die Entführer stellen unerfüllbare Forderungen. Eine deutsche Regierung lässt sich nicht erpressen. Oder doch? Die Entführer meinen es ernst, senden eine abgetrennte Hand ins Polizeirevier. Der Machtapparat ist in Schockstarre, de Bodt schafft es allerdings, Dr. Süß zu befreien. Aber das Katz-und-Maus-Spiel hat gerade erst angefangen. In Frankreich wird die Gattin des Präsidenten entführt … Kommissar Eugen de Bodt und sein Team stehen vor einer fast unlösbaren Aufgabe.

Um ein Exemplar zu gewinnen, beantworte folgende Frage: 
In welchem Auto wird Bob in Paris vom Flughafen abgeholt?
Schreib uns gerne auch, auf welchen Kanälen Du Deine Rezension veröffentlichen wirst!

Hier geht's zur Leseprobe.

Viel Erfolg!
183 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Schattenmänner

Die gefährlichste Herausforderung für Kommissar de Bodt


In Berlin wird die Ex-Geliebte eines Ministers aus Bayern tot in ihrer Wohnung gefunden. Erstochen. In Düsseldorf kommt ein Mann bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Fahrerflucht. In Paris fällt eine holländische Touristin vor die Métro. Die Überwachungsvideos zeigen, sie wurde gestoßen. Im französischen Quimper wird eine junge Frau vor einer Eisdiele getötet. Per Kopfschuss aus einem Scharfschützengewehr. Nichts scheint diese Todesfälle miteinander zu verbinden, außer dass die Opfer in derselben Facebook-Gruppe für Katzenfreunde waren. Ein Motiv für die Morde? Schon bald finden de Bodt und seine Kollegen Silvia Salinger und Ali Yussuf vom Berliner LKA eine weitere Gemeinsamkeit. Alle Ermordeten haben für Rüstungskonzerne gearbeitet. Geht es um Spionage? Oder verfolgen die Auftraggeber ganz andere Interessen? Anfangs laufen alle Spuren ins Leere, aber bald wird klar: Es stehen weitere Opfer auf der Liste der Killer. Auch auf de Bodt werden Anschläge verübt, er ist gezwungen unterzutauchen. 
Nach den Reihen-Erfolgstiteln "Heldenfabrik", "Zwei Sekunden" und "Giftflut" stellen die "Schattenmänner" de Bodt vor seine bislang gefährlichste Herausforderung.

Bitte beachten: Hier wird die E-Book-Ausgabe von "Schattenmänner" verlost. Sie erscheint am 29. Juni. Die gebundene Ausgabe gibt es ab dem 13. August.

Und hier die Frage zur Verlosung der E-Book-Ausgabe von "Schattenmänner": Schreibt bitte, worauf es für euch bei einem Thriller ankommt.

121 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  cditfurthvor 2 Jahren
Ich danke dir!
Cover des Buches Giftflut

Buchverlosung und Leserunde


"Giftflut" - Eugen de Bodts dritten Fall schon vor dem Erscheinen lesen!


Jetzt geht es weiter mit Hauptkommissar de Bodt vom Berliner Landeskriminalamt. In „Heldenfabrik“ und „Zwei Sekunden“ hatte er schon mit harten Fällen zu tun. Aber sein dritter Fall – „Giftflut“ – sprengt die Dimensionen. Im buchstäblichen Sinn: Irgendwer versetzt Europa mit einer Serie von Sprengstoffanschlägen in Angst und Schrecken.


Als Erstes versinken die Trümmer der Berliner Oberbaumbrücke in der Spree. Es gibt Tote und Verletzte. Auch in Paris und London explodieren Brücken. Es folgt Anschlag auf Anschlag. Die Polizei tappt im Dunkeln, die Täter hinterlassen keine Spur und keine Botschaft.


Die Politik verfällt in Panik, die Bevölkerung lebt in Angst, es kommt zu Übergriffen auf Minderheiten und Flüchtlinge. Rechtsparteien werden stärker. Aktienmärkte und Wirtschaft stürzen ab.


Der Berliner Hauptkommissar Eugen de Bodt jagt die Verbrecher durch ein Land am Abgrund. De Bodt wirft alle Regeln über den Haufen, ermittelt hart am Rand der Legalität und darüber hinaus. Mit seinen Kollegen Silvia Salinger und Ali Yussuf verfolgt er Spuren im In- und Ausland. Aber immer wieder enden Ermittlungen in Sackgassen. Und in den eigenen Reihen muss de Bodt gegen Inkompetenz und Ignoranz ankämpfen. Als de Bodt schließlich das Motiv hinter den Anschlägen erkennt, setzt er alles auf eine Karte. Seine letzte Chance, die Drahtzieher zu stoppen.


Die E-Book-Ausgabe von „Giftflut“ erscheint am 1. August. Die gebundene Version vier Wochen später. Die Leserunde endet am 25. Juli. Der Verlag spendiert den Gewinnern 15 Exemplare der E-Book-Ausgabe von „Giftflut“, die am 26. Juli verschickt werden.


Bitte mitteilen, ob die Kindle- oder die Epub-Version verschickt werden soll. Und eine Frage zur Verlosung beantworten:


Was macht einen Ermittler erfolgreich? Intelligenz? Kriminalistischer Sachverstand? Teamfähigkeit? Eigensinn? Oder was anderes?
133 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  buecherwurm1310vor 2 Jahren

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