Christian v. Ditfurth Lüge eines Lebens

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Inhaltsangabe zu „Lüge eines Lebens“ von Christian v. Ditfurth

Stachelmanns vierter Fall - die Spur führt nach Buchenwald Alles ist gut. Endlich. Josef Maria Stachelmann hat seine Habilitation glänzend bestanden. Nun fehlt ihm nur noch die Berufung auf einen Lehrstuhl. Aber sein Chef, Professor Bohming, hatte ja versprochen, ihm zu helfen. Sogar Stachelmanns Beziehung mit Anne läuft störungsfrei. Besser könnte es wirklich nicht sein.Doch dann fallen Schüsse an der Hamburger Universität, Schüsse auf Stachelmann. Der Historiker bleibt unverletzt und begreift allmählich, dass der Schütze ihn mit Absicht verfehlt hat. Die Polizei findet heraus, dass der Anschlag mit einem Militärgewehr verübt wurde, mehr Spuren entdeckt sie nicht. Als dann noch eine Rufmordkampagne im Internet gegen ihn beginnt, verliert sich Stachelmann in einem Labyrinth der Angst. Er versteht nur, dass es um seine Arbeit über das KZ Buchenwald geht. Irgendetwas darin stört irgendjemanden. So sehr offenbar, dass er deswegen schießt und mordet. Das Opfer ist eine Studentin. Musste sie sterben, weil sie das Rätsel um den mysteriösen Schützen gelöst hatte?Stachelmann bleibt keine Wahl. Er entschließt sich, den Täter zu suchen, und deckt eine Lebenslüge auf. Aber erst als er sich auf seine Fachkenntnisse besinnt, beginnt er zu ahnen, dass er das Verbrechen nur in Buchenwald aufklären kann, einem Konzentrationslager, dessen Geschichte längst nicht abgeschlossen ist.In diesem fesselnden Kriminalroman wandeln sich Gewissheiten in Fragen, erweisen sich Verdächtige als Helfer, und Freunde entpuppen sich als Feinde. Als Stachelmann endlich seinen vierten Fall löst, tötet er einen Menschen und trifft eine Lebensentscheidung.In der Presse heißt es: 'Der wohl sympathischste und glaubwürdigste Ermittler, der derzeit auf dem deutschen Krimimarkt zu haben ist.'

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  • Rezension zu "Lüge eines Lebens" von Christian von Ditfurth

    Lüge eines Lebens

    Anja_Lev

    12. August 2010 um 15:20

    Wie hier schon mehrfach angemerkt, wird auch dieser Band der Krimireihe um den Historiker Josef Maria Stachelmann von seinen Selbstzweifeln beherscht. Zwar hat Stachelmann es am Ende des vorherigen Bandes endlich geschafft, seine Habilitationsschrift, dessen Unfertigkeit ihn lange belastet und seine mögliche Karriere an der Hamburger Universität gefährdet hat, endlich beendet, doch damit treten neue Probleme auf. Die Schrift ist eingereicht, die Veröffentlichung steht bevo, Stachelmanns Profesorentitel nur eine Formsache. Doch dann wird auf Stachelmann geschossen, im Internet tauchen inhaltliche Vorwürfe auf, schließlich wird eine Studentin ermordet, die in die Sache verwickelt ist. Stachelmann ermittelt mal wieder selbst - vor allem aber zweifelt er: An der Richtigkeit seiner Habilschrift, an seiner Unikarriere, an sich selbst. Als Leser möchte man den unentschlossenen Privatdozenten so manches Mal anstoßen, zu einer Entscheidung nötigen, so sehr ziehen sich seine Überlegungen und Zweifel. Das nimmt der Geschichte leider einiges an Tempo und auch an Spannung. Ich kann nur hoffen, das Stachelmann in Band 5 endlich entschiedener auftritt, sonst hat sich die gute Idee vom Ermittler wider Willen und in ungewohnter Umgebung leider an der langweiligen Hauptfigur erschöpft.

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  • Rezension zu "Lüge eines Lebens" von Christian von Ditfurth

    Lüge eines Lebens

    BertieWooster

    12. September 2008 um 17:09

    Zwar spannend geschrieben, aber das Selbstmitleid des Detektivs ist manchmal störend, insbesondere, wie er seine Freundin behandelt. Das Ende ist irgendwie konstruiert.

  • Rezension zu "Lüge eines Lebens" von Christian von Ditfurth

    Lüge eines Lebens

    LeGrandGris

    01. December 2007 um 22:02

    Stachelmann, der hypochondrische Waschlappen und Zufallsermittler, tapert hier in den nächsten unfreiwillig aufzuklärenden fall. Spannend, aber dieser Looser Stachelmann fängt an, mich zu nerven.

  • Rezension zu "Lüge eines Lebens" von Christian von Ditfurth

    Lüge eines Lebens

    KarlMay

    02. October 2007 um 14:34

    Die Idee dieses Romans hat mir sehr gut gefallen: Ein im universitären Milieu spielender Kriminalroman. Der schon aus 3 vorherigen Büchern bekannte Historiker Josef Maria Stachelmann wird erneut in einen Kriminaklfall hineingezogen - dieses Mal steht er selbst mit seiner Habilitationsarbeit im Mittelpunkt der Ereignisse. Irgendjemanden scheint irgendetwas in dieser Arbeit so zu stören, daß er Stachelmann bedroht. Bei seinen Nachforschungen kommt eine junge Studentin zu Tode, die ihm jedoch noch einen entscheidenden Hinweis geben kann. Mit der Ermittlerfigur des J. M. Stachelmann muß man schon können -er ist ein von Arthtritis und Selbstzweifeln geplagter Mann, der sich auch in seiner Beziehung nicht so richtig entscheiden kann. Daran hat man sich als Leserin inzwischen schon gewöhnt. Und obwohl der Plot des Romans gut angelegt ist, bin ich nicht so richtig zufrieden mit dem Buch. Zu konstruiert und gewollt sind manche Szenen, zu sehr suhlt sich Stachelmann immer wieder in seinen Grübeleien. Und den Schluß des Romans habe ich leider als ausgesprochen mißglückt empfunden. Deshalb kann ich das Buch nur eingeschränkt empfehlen.

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