Christian v. Ditfurth Labyrinth des Zorns

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Inhaltsangabe zu „Labyrinth des Zorns“ von Christian v. Ditfurth

Stachelmann erstmals original in KiWi - sein fünfter Fall führt in ein Land zwischen Terrorangst und ungesühnter SchuldDer Bundesgerichtshof in Karlsruhe fliegt in die Luft. Die Bundesrepublik verfällt der Terrorhysterie. Während ganz Deutschland nach Islamisten fahndet, hat der Hamburger Historiker Josef Maria Stachelmann ganz andere Sorgen.Der Universitätsdozent Stachelmann ist Vergangenheit: Seit seinem Abgang von der Universität hält er sich mit einem Büro für historische Ermittlungen über Wasser. Kaum hat er sich notdürftig eingerichtet, steht tatsächlich die klassische blonde Schönheit im Büro. Die Deutschamerikanerin Cecilia gibt Stachelmann den Auftrag, ihren Vater, Franz Laubinger, zu suchen, der Ende der Fünfzigerjahre spurlos verschwunden ist. Letzter Wohnort: Wolfsburg. Stachelmann findet bald heraus, dass Laubinger aus der Bundesrepublik fliehen musste, weil Menschen, die schon in Hitlerdeutschland verfolgt worden waren, in der Adenauerrepublik keineswegs unbehelligt leben konnten. Doch als er glaubt, den Fall gelöst zu haben, verstrickt er sich in einem Labyrinth aus Angst und Hass. Ein Unbekannter bedroht Felix, den Sohn seiner Freundin Anne. Wovor will der Unbekannte Stachelmann warnen? Wovon soll er abgehalten werden? Um Felix zu schützen, macht sich Stachelmann auf die gefährliche Suche. Am Ende verfolgt er einen Mörder, der das Töten von Staats wegen gelernt hat.In Stachelmanns atemberaubenden fünften Fall zeigt sich, wie Unrecht in der Vergangenheit Verbrechen in der Gegenwart heraufbeschwört.Gesamtauflage aller Stachelmann-Krimis: 350.000 Exemplare

gewohnt spannend und realistisch und stachelmann so grüblerisch wie eh und je.

— Bellexr

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  • Rezension zu "Labyrinth des Zorns" von Christian von Ditfurth

    Labyrinth des Zorns

    lilamonalisa

    11. October 2010 um 18:16

    wieder mal eingelungener fall.stachelmann, inzwischen privater historischer ermittler,in bestform. ein bisschen störend vielleicht die islam bombengeschichte,aber egal. gute unterhaltung.

  • Rezension zu "Labyrinth des Zorns" von Christian von Ditfurth

    Labyrinth des Zorns

    Phil Decker

    21. March 2010 um 21:38

    Stachelmann hat zu alter Form zurückgefunden. Ein guter Detektivroman mit historischen Rückblenden in die Anfangszeit der BRD und mit interessanten Einblicken in die Arbeit eines Historikers. Einziger Nachteil ist, daß mir die terroristische Zerstörung des BGH in Karlsruhe als Aufhänger doch etwas zu groß vorkam. Wer den Autor noch nicht kennt, sollte mit dem ersten Buch anfangen. Bis auf das Letzte sind alle unbedingt lesenswert.

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  • Rezension zu "Labyrinth des Zorns" von Christian von Ditfurth

    Labyrinth des Zorns

    Bellexr

    08. July 2009 um 15:51

    Nach seinem Abgang von der Uni hat sich der Historiker Josef Maria Stachelmann selbständig gemacht. Er betreibt nun ein Büro für historische Ermittlungen. Kaum eröffnet erhält er schon seinen ersten Auftrag. Cecilia, eine Deutschamerikanerin, bittet ihn, ihren seit rund 40 Jahren vermissten Vater zu finden. Schnell meint Stachelmann, den Fall gelöst zu haben, doch dann wird plötzlich Felix, der Sohn seiner Freundin, bedroht und auf den Bundesgerichtshof in Karlsruhe wird ein Bombenanschlag verübt. Ganz Deutschland verfällt in Terrorhysterie und gleichzeitig setzt Stachelmann alles daran, den Unbekannten zu finden, der Felix bedroht. Bei seinen Nachforschungen kommt er einem kaltblütigen Mörder gefährlich nahe. .. Gewohnt nüchtern und sachlich zeichnet Christian v. Ditfurth wieder eine realistische Geschichte rund um seinen Protagonisten Stachelmann. Der Hintergrund der Story sind dieses Mal die ersten Nachkriegsjahre unter Adenauer, in denen politisch denkende Menschen, die sozialkritisch ihre Meinung äußersten, durchaus als Kommunisten ab verurteilt und dementsprechend verfolgt werden konnten. Diese Zeit der jungen BRD und der Beginn der DDR beschreibt v. Ditfurth gewohnt interessant und informativ, ohne dabei langatmig zu werden. .. Sein Protagonist Stachelmann ist nach wie vor immer noch ein Pessimist und Grübler, der mit seiner Arthritis wie auch mit seiner Schwermut zu kämpfen hat. Letzteres ist ihm durchaus bewusst, doch lieber ertrinkt er mal wieder in Selbstmitleid, als dagegen anzukämpfen. Also immer noch der Stachelmann, wie man in lieben gelernt hat. Allerdings schafft es sein schwuler Freund und zwischenzeitliche Geschäftspartner Georgie doch immer wieder, den ewigen Grübler aufzumuntern und dies ist teilweise sehr witzig beschrieben, sodass man ein ums andere Mal schmunzeln muss. Ein phantastischer Gegenpol. .. Der Plot ist schlüssig und spannend umgesetzt. Allerdings dauert es dieses Mal eine Zeitlang, bis sich Spannung aufbauen kann. Anfangs wird immer wieder auf den 4. Band verwiesen, was stellenweise doch sehr zäh ist, vor allem, wenn man das vorherige Buch gelesen hat. Doch wenn man das erste Drittel des Buches hinter sich gebracht hat, zieht die Spannung sehr an und hält sich mühelos bis zum Ende. Auch bedingt dadurch, dass immer wieder neue und interessante Wendungen die Geschichte bereichern. .. Alles in allem ist Christian von Ditfurth wieder ein sehr spannender Krimi mit einer äußerst interessanten Story rund um die Deutsche Geschichte gelungen. Klare Leseempfehlung.

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