Christian v. Ditfurth Mann ohne Makel

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Inhaltsangabe zu „Mann ohne Makel“ von Christian v. Ditfurth

Ein Historiker auf Mördersuche: Stachelmanns erster Fall! Was als Aktensuche begann, endet in einer mörderischen Jagd. Fast zu spät entdeckt Stachelmann, dass er das nächste Opfer eines rätselhaften Mörders sein soll. Mit dem immer vom Scheitern bedrohten Hamburger Historiker Josef Maria Stachelmann schuf Christian v. Ditfurth einen Romanhelden, der in der Kriminalliteratur einzigartig dasteht ... Berge von Akten türmen sich seit Jahren unbearbeitet auf Josef Maria Stachelmanns Schreibtisch. Material für seine längst überfällige Habilitation. Doch der Dozent für Geschichte an der Universität Hamburg, gleichermaßen geplagt von Arthritis und Historikerquerelen, hat alles Selbstvertrauen verloren. Da meldet sich ein ehemaliger Kommilitone und Genosse aus bewegter Zeit, Ossi Winter, inzwischen Kriminalkommissar in Hamburg. Er müht sich seit drei Jahren, eine Mordserie aufzuklären: Wer hat die Frau und zwei Kinder eines angesehenen Hamburger Maklers umgebracht? Es gibt nur eine schwache Spur, und die führt in die Vergangenheit. Winter bittet Stachelmann um Hilfe, und in dem Historiker erwacht die alte Neugier. Stachelmann macht sich auf die Suche und gerät in ein lebensgefährliches Labyrinth. Der atemberaubende, mitreißende Thriller führt den Leser zurück in eines der abstoßendsten Kapitel der NS-Zeit. Es ist bis heute nicht abgeschlossen

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  • Rezension zu "Mann ohne Makel" von Christian von Ditfurth

    Mann ohne Makel

    sabisteb

    30. May 2012 um 21:12

    Der vierzigjährige Josef Maria Stachelmann ist ein typischer Akademiker. Historiker und Habilitand auf Zeitvertrag und den damit einhergehenden Selbstzweifeln und Zukunftsängsten. Zudem plagt ihn seine Arthritis, die Habil türmt sich unüberwindbar vor ihm auf, sein Chef sitzt ihm im Nacken, endlich fertig zu werden und eine Nachfolgerin scheint es auch schon zu geben. Sein alter Kumpel aus Studienzeiten Ossi Winter, hat den Absprung rechtzeitig geschafft und nun einen vernünftigen Job, er ist Kommissar bei der Mordkommission. Bei seinem aktuellen Fall jedoch beißt Winter sich die Zähne aus. Die Ehefrau und zwei Kinder des bekannten Hamburger Maklers Maximilian Holler wurden ermordet. Es gibt keine wirkliche Spur, kein Motiv, jedoch die vage Möglichkeit, dass der alte Hollermann, der Vater von Maximilian in seiner NS-Vergangenheit etwas getan hat, wofür sich jemand rächen will. Um dem nachzugehen bittet Winter Stachelmann ein zu recherchieren, denn die Nazi-Zeit ist Stachelmanns Habil Thema und Ossi Winters Anfrage überschneidet sich gerade ohnehin mit anstehenden und angemeldeten Archivbesuchen. Schon bald findet Stachelmann Hinweise, dass die braunen Seilschaften von damals noch immer funktionieren und teils noch aktiv sind. Jemand will nicht, dass gewissen Vorgänge ans Licht kommen und versucht Stachelmann aus dem Weg zu räumen. Will Stachelmann sein Leben und vor allem die kostbaren Akten und Informationen retten, muss er sich was einfallen lassen. Das Hörspiel des Deutschlandradio Kultur in Kooperation mit dem NDR aus dem Jahr 2006 mit 109 Minuten Laufzeit unter der Regie von Norbert Schaeffer basiert auf dem gleichnamigen Roman von Christian von Ditfurth. Der Autor ist selber Historiker und lebt in Berlin, er schreibt also über das, was er selber kennt, daher wirkt die Geschichte wohl auch so authentisch. Inwieweit die Vorkommnisse, die der Autor in diesem Roman für seinen Fall verwendet der Wahrheit entsprechen kann ich nicht beurteilen. Wenn das tatsächlich so stimmen würde und es diese Art von Verstrickungen so tatsächlich gab, dann ist das durchaus ein valides Mordmotiv, für alle Seiten. Die Sprecherriege ist für ein Radiohörspiele sehr groß und teilweise mit bekannten Schauspielern, wie Nina Hoger besetzt, was für Radiohörspiele eher ungewöhnlich ist. Die Geräuschkulisse ist stimmig, aber sparsam, es kommt hier auf die Dialoge und die Handlung an, nicht auf die Effekte. Zu Anfang ist es jedoch etwas schwer, die verschiedenen Rollen zuzuordnen, besonders, wenn man das Buch nicht kennt, da die Stimme des Täters und die der Hauptfigur Stachelmann recht ähnlich sind und auch die Stimmen von zwei der weiblichen Rollen sehr ähnlich sind. Ein generelles Problem deutscher Hörspiele, die auf angenehme Stimmen setzen und weniger auf Charakterstimmen wie der BBC. Vor allem bei so einer großen Sprecherriege sollte man jedoch auch Charakterstimmen besetzen, um dem Hörer die Orientierung zu erleichtern. Man muss erst mal einen Überblick über die drei Handlungsstränge gewinnen, als da wären, die Sichtweise des Täters, die Sichtweise der ermittelnden Polizisten und die Erlebnisse von Stachelmann. Ist einem dies erst einmal gelungen, ist dieses Hörspiel ein wirklich intelligenter Krimi mit sehr sauberer Ermittlung und einer Menge historischer und politischer Verwicklungen. Fazit: Sehr gute, anspruchsvolle Geschichte und hervorragende Sprecherriege mit leider teils zu ähnlichen Stimmen. Intelligente Krimiunterhaltung für den anspruchsvollen Hörspielefan.

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