Christian v. Ditfurth Mann ohne Makel

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Inhaltsangabe zu „Mann ohne Makel“ von Christian v. Ditfurth

Ein Historiker auf Mördersuche- Der Bestseller jetzt als Taschenbuch Berge von Akten türmen sich seit Jahren unbearbeitet auf Josef Maria Stachelmanns Schreibtisch. Material für seine längst überfällige Habilitation. Doch der Dozent für Geschichte an der Universität Hamburg, gleichermaßen geplagt von Arthritis und Historikerquerelen, hat alles Selbstvertrauen verloren. Da meldet sich ein ehemaliger Kommilitone und Genosse aus bewegter Zeit, Ossi Winter, inzwischen Kriminalkommissar in Hamburg. Er müht sich seit drei Jahren, eine Mordserie aufzuklären: Wer hat die Frau und zwei Kinder eines angesehenen Hamburger Maklers umgebracht? Es gibt nur eine schwache Spur, und die führt in die Vergangenheit. Winter bittet Stachelmann um Hilfe, und in dem Historiker erwacht die alte Neugier. Stachelmann macht sich auf die Suche und gerät in ein lebensgefährliches Labyrinth. Der atemberaubende, mitreißende Krimi führt den Leser zurück in eines der abstoßendsten Kapitel der NS-Zeit. Es ist bis heute nicht abgeschlossen.

Ein Krimi mit einem interessanten Thema und einem starken, weil echt und vielschichtig wirkenden Protagonisten

— Eberhardter
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  • Stachelmanns erster Fall

    Mann ohne Makel
    Arun

    Arun

    26. February 2014 um 17:18

    Dies ist das erste Buch einer neuen Reihe von Christian von Ditfurth. Der Hauptprotagonist ist der Historiker Josef Maria Stachelmann dessen Fachgebiet das 3. Reich ist. J.M.S. Der in Lübeck lebt und an der Uni in Hamburg lehrt ist ein Durchschnittsbürger mit kleinen und großen Sorgen. Außerdem hat er eine besondere Vorliebe für den Romanheld Horatio Hornblower aus dem Romanzyklus von C.S. Forester. Durch einen ehemaligen Jugendfreund, jetzt Kommissar in der Mordkommission Hamburg, wird er als Berater in eine Mordserie hinein gezogen die ihre Wurzeln in der Zeit des Nationalsozialismus hat. Im Laufe des Falles ermittelt J.M.S. auf eigene Faust in einer recht unkonventionellen Art und Weise. Mein Fazit: Eine neue Figur in der deutschen Krimiszene (inzwischen sind schon 6 Bände dieser Reihe erschienen) welche aber nur teilweise meine Zustimmung findet. Gerade die vielen Zufälle in dieser Story waren recht unglaubwürdig. Kann man lesen-oder auch nicht.

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  • Rezension zu "Mann ohne Makel" von Christian von Ditfurth

    Mann ohne Makel
    claudiaausgrone

    claudiaausgrone

    04. November 2010 um 22:36

    Josef Maria Stachelmann, Historiker, alleinstehend, skurril aber sympathisch, leidet unter schwerer Arthritis, ein Antiheld, wird unfreiwillig zum Nebenberufsermittler. Dort ist er dann aber unbestechlich gradlinig. Spannend. Etwas für Liebhaber der Geschichte des 20. Jahrh.

  • Rezension zu "Mann ohne Makel" von Christian von Ditfurth

    Mann ohne Makel
    Buechereule

    Buechereule

    10. July 2010 um 19:12

    Klappentext: Berge von Akten türmen sich seit Jahren unbearbeitet auf Josef Maria Stachelmanns Schreibtisch. Material für seine längst überfällige Habilitation. Doch der Dozent für Geschichte an der Universität Hamburg, gleichermaßen geplagt von Arthritis und Historikerquerelen, hat alles Selbstvertrauen verloren. Da meldet sich ein ehemaliger Kommilitone und Genosse aus bewegter Zeit. Ossi Winter, inzwischen Kriminalkommissar in Hamburg. Er müht sich seit drei Jahren eine Mordserie aufzuklären: Wer hat die Frau und zwei Kinder eines angesehenen Hamburger Maklers umgebracht? Es gibt nur eine schwache Spur, und die führt in die Vergangenheit. Winter bittet Stachelmann um Hilfe, und in dem Historiker erwacht die alte Neugier. Stachelmann macht sich auf die Suche und gerät in ein lebensgefährliches Labyrinth. Inhalt: Irgendetwas läuft falsch in der beruflichen Laufbahn von Stachelmann, einem Historiker an der Universität Hamburg. Auf seinem Schreibtisch befinden sich dutzende Akten von Material für seine Habilitation, aber anstatt sie endlich zu Papier zu bringen, macht er sich immer wieder auf die Suche nach neuem Material. Unterdessen wird in Hamburg die Tochter eines reichen unbescholtenen Immobilienmaklers im Garten des heimischen Hauses vergiftet aufgefunden. Es ist schon der dritte Todesfall binnen drei Jahren in der Familie. So etwas kann eigentlich nicht wahr sein? Die Hamburger Polizei ermittelt und stößt dabei auf Spuren, die bis in die Zeit des Nationalsozialismus zurückreichen und auch die Familie des Hamburger Immobilienmaklers scheint in die Schrecken dieser Zeit verwickelt zu sein. Stachelmann wird als Experte für den Nationalsozialismus und vor allem für Enteignungen in dieser Zeit herbeigezogen. Er kommt auch nach und nach dem Täter auf die Spur und bringt sich so in Gefahr. Meinung: Christian von Ditfurth führt den Leser mit Stachelmanns ersten Fall zurück in ein dunkles deutsches Kapitel, in die Zeit des Nationalsozialismus und die Enteignung von Haus und Grund der Juden in Deutschland. Er verknüpft die historischen Ereignisse mit einer Mordserie in Hamburg. Dabei wechselt er immer wieder die Erzählperspektive, mal spricht der Mörder, dann wieder Stachelmann oder Ossi Winter von der Polizei, so erfährt der Leser wesentlich mehr als die einzelnen Akteure der Handlung. Und ihm wird auch schneller deutlich in welche Richtung die Geschichte gehen wird. Von Ditfurths Darstellung von Stachelmann ist ihm ganz gut gelungen, man erfährt einiges aus dem Uni-Alltag des angehenden Professors und dessen Schwierigkeiten mit der Habilitation, aber auch etwas über sein Privatleben. Durch den Fall muss er sich auch mit der Vergangenheit seiner Familie in der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Dies ist im Hinblick auf sein Verhältnis zu seinem Vater nicht gerade leicht. Ein gutes Buch, dass einerseits mit Hintergrundwissen zur Geschichte des Nationalsozialismus aufweist, aber die eigentliche Kriminalgeschichte nicht überlädt. Jedoch ist dieses Buch nicht für jemanden geeignet, der sich für die Geschichte der Enteignung von Juden interessiert, denn dafür steht die Kriminalgeschichte zu sehr im Vordergrund.

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  • Rezension zu "Mann ohne Makel" von Christian von Ditfurth

    Mann ohne Makel
    Cibo95

    Cibo95

    04. July 2010 um 15:03

    Der erste Fall mit Historiker Stachelmann. Ein geschichtsträchtiger Krimi, indem sich alte Nazis und deren Opfer bekämpfen. Spannend ... aber ich finde, es gibt bessere Krimis. Ich habe mich gut unterhalten bin aber noch zwiespältig, ob ich weitere Fälle lesen werde 8)

  • Rezension zu "Mann ohne Makel" von Christian von Ditfurth

    Mann ohne Makel
    Monsignore

    Monsignore

    30. April 2010 um 18:32

    Die Grundidee ist hervorragend und die Mischung stimmt: Ein Historiker wird in einen dubiosen Mordfall hineingezogen, er wird unfreiwillig zum Ermittler und Wissenden. Die Spur führt in die Nazivergangenheit. Und schon bald versteht er, dass er das nächste Mordopfer sein wird ... Mit Stachelmanns erstem Fall hat Christian von Ditfurth - selbst Historiker - einen neuen Krimitypus geschaffen. Fast nebenbei ist dieses Buch ein Geschichtsbuch. Und spannend allemal ...

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  • Rezension zu "Mann ohne Makel" von Christian von Ditfurth

    Mann ohne Makel
    lilamonalisa

    lilamonalisa

    18. October 2009 um 20:18

    ein deutscher krimi mit einem sehr ausgelutschten nazithema.und trotzdem unterhaltung vom feinsten.stachelmanns erster fall führt den komplizierten (hypochondrisch und beziehungsängstlich) unidozenten für geschichte in die 30er jahre nach hamburg, in eine zeit,in der gnadenlos juden ausgebeutet und enteignet wurden.soweit nichts neues, aber schockierend ist,dass dieses unrecht bis heute weder eingestanden ,noch entschädigt wurde.ein guter stil sorgt für spannende unterhaltung,in der es auch an einer prise komik nicht mangelt.gleiches gilt für alle von mir bislang gelesenen,bzw. erinnerten stachelmann bücher.

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  • Rezension zu "Mann ohne Makel" von Christian von Ditfurth

    Mann ohne Makel
    BertieWooster

    BertieWooster

    12. September 2008 um 17:09

    Der erste und m.E. auch der beste Krimi um den Historiker Stachelmann. Man lernt auch etwas über die Nazivergangenheit und die Verdrängung nach dem Krieg.

  • Rezension zu "Mann ohne Makel" von Christian von Ditfurth

    Mann ohne Makel
    tvb

    tvb

    01. September 2008 um 17:03

    nett geschriebener typisch deutscher Krimi. Raubt einem nicht die Nachtruhe.

  • Rezension zu "Mann ohne Makel" von Christian von Ditfurth

    Mann ohne Makel
    Waldlaeuferin

    Waldlaeuferin

    15. August 2008 um 15:15

    Schöner Hamburg-Krimi mit historischem Hintergrund und sympathischem Ermittler.

  • Rezension zu "Mann ohne Makel" von Christian von Ditfurth

    Mann ohne Makel
    Jens65

    Jens65

    28. July 2008 um 21:27

    Gute Unterhaltung, zudem historisch fundiert, in reinster Krimiform spannend dargeboten. Dieser Roman ist Kurzweil pur.
    „Mann ohne Makel" ist rundum lesenswert. Hoffentlich stöbert „Co-Kommissar" Dr. Stachelmann weiter in seinem Aktenstapel mit Belegen aus der NS-Zeit und fördert weiteres Unrecht - mit Hilfe des Autors Ditfurth - zutage.

  • Rezension zu "Mann ohne Makel" von Christian von Ditfurth

    Mann ohne Makel
    witch

    witch

    20. July 2007 um 19:18

    Nur kurz angemerkt, ein Buch, welches mich sehr angerührt hat. Die deutsche Vergangenheit ist eben eine ganz spezielle und sie holt uns, die Generationen, die wir den Krieg nicht mehr erleben mussten, immer wieder ein. So auch mit diesem Buch. Wie ist es, wenn man merkt, dass geliebte Menschen im 3. Reich so ganz anders verhalten haben, als wir es von ihnen erwartet hätten ? Wie ist es, wenn man keine Sprache findet für das Unheil, welches damals geschah ? Wie ist es, wenn Fragen unbeantwortet bleiben ? von Dithfurth hat, meines Erachtens nach, grandios einen Weg gefunden uns erneut mit dem Nazi-Deutschland zu konfrontieren, auf seine charmante, unterhaltsame und doch so tiefgründige Art.

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