Zwei Sekunden

von Christian v. Ditfurth 
4,1 Sterne bei36 Bewertungen
Zwei Sekunden
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Positiv (28):
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Eine spannende Story mit außergewöhnlichen Charakteren

Kritisch (3):
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Abgebrochen... Überhaupt nicht mein Schreibstil...

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Inhaltsangabe zu "Zwei Sekunden"

Terroranschlag beim Staatsbesuch in Berlin. Nur um zwei Sekunden verpasst die Bombe die deutsche Bundeskanzlerin und den russischen Präsidenten. Die Russen behaupten, dass tschetschenische Terroristen hinter dem Anschlag stecken – doch eine Bekennerbotschaft gibt es nicht. Verfassungsschutz, Bundeskriminalamt und Berliner Polizei tappen im Dunkeln. Öffentlichkeit und Politik fordern Ergebnisse. Der Druck wächst. Widerwillig akzeptiert das BKA, dass Hauptkommissar Eugen de Bodt eigene Ermittlungen anstellt. Vor allem in höheren Polizeikreisen ist de Bodt unbeliebt bis verhasst. Doch will sich niemand nachsagen lassen, nicht alles unternommen zu haben. De Bodt und seine Mitarbeiter suchen verzweifelt eine Spur zu den Tätern. Aber erst, als er alle Gewissheiten in Frage stellt, bekommt de Bodt eine Idee, wer die Drahtzieher sein könnten. Doch um sie zu entlarven, muss er mehr einsetzen, als ihm lieb ist: das eigene Leben.
Zwei Sekunden, Kommissar de Bodts zweiter Fall, ist ein sehr heutiger Thriller über Terror und Staatsräson.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783570585672
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:464 Seiten
Verlag:carl's books
Erscheinungsdatum:08.08.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    Annejas avatar
    Annejavor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Eine spannende Story mit außergewöhnlichen Charakteren
    Wenn zwei Sekunden über alles entscheiden

    Ich lese wirklich selten Thriller, die einen wirtschaftlichen Hintergrund haben, konnte hier aber nicht widerstehen, da mir der Vorgänger einfach zu gut gefiel. 

    Kaum waren die ersten Seiten aufgeschlagen ging die Action auch schon los und man befand sich mitten im oben genannten Terroranschlag. Dieser wurde ausführlich beschrieben und vermittelte mir das Eindruck live dabei zu sein, was mir sogar fast ein wenig Angst machte. Auch im späteren Verlauf der Geschichte lässt diese Detailfülle nicht nach und hinterlässt den Eindruck, das sich hier jemand wirklich Gedanken gemacht hat. Die im Vorgänger bemängelten Sätze, welche durchweg sehr kurz gehalten waren, waren diesmal nur sehr selten zu finden. Dafür zeigte der Autor diesmal das er auch mit längeren Sätzen hervorragend umgehen konnte. 

    Ich persönlich kam sehr schnell durch das Buch, da die Schreibweise, leicht und gut verständlich war. Die wirtschaftliche Faktoren im Buch waren vorhanden, gingen jedoch fast unter, da man merkte das der Hauptaugenmerk auf Eugen de Bodt und seinen Ermittlungen lag. Diese erlebt ich dann nicht nur aus der Sicht von de Bodt, sondern auch von vielen anderen, wie seiner Kollegin Salinger oder Hauptkommissar Krüger, dessen Auftritte meist sehr unterhaltsam waren, da er sich selbst als großen Hecht sah, dies aber in keinster Weise war. 

    Dieses Mal arbeitete die Polizei mit den russischen Agenten zusammen, welche, hätte man zwischendurch nicht erwähnt das sie russische Staatsbürger sind, für mich glatt  als Einheimische durch gegangen wären. Die Namen wirken nur wenig russisch und auch sonst gibt es kaum Andeutungen auf ihr Herkunftsland. Ansonsten fand ich die Darstellung sehr interessant wie 2 Staaten miteinander arbeiten, wobei stets Misstrauen an der Tagesordnung stand. Man merkte schnell das kein Vertrauen in den Gegenüber vorhanden war, was die Ermittlungen zum Teil sogar blockierte.

    Die so genannten Bösen im Buch, erlebt man nur ein paar Mal und selbst da sind es nur kurze Abschnitte. Sie bleiben bis zum Ende ein großes Geheimnis.

    Ansonsten kann ich nur sagen, das dieses Buch pure Action war. Die Anschläge waren spektakulär, die Ermittlungen aufregend und der Druck der Staatsführer stets spürbar. Selbst der sonst sehr gefasste Eugen de Bodt geriet zwischendurch an seine Grenzen, was schon ein hartes Stück war. Dies liegt allerdings auch an seinem Privatleben, von dem ich diesmal um so mehr mitbekam und das nicht nur überraschte, sondern auch eine traurige Spur hinterließ.

    Das Herzblut des Autors spürte ich auf jeder Seite, da die vielen Positionen des Kanzleramtes oder die Details zu Bomben viel Recherchearbeit gekostet haben müssen.
    Jedoch mit einem überzeugenden Ergebnis, denn die Anschläge hätten genauso wirklich stattfinden können. Sie wurden so haargenau beschrieben und clever durchdacht, das es fast schon erschreckend war.


    Mein Fazit


    Dieser Thriller bot mir ein paar spannende und mit Nervenkitzel versehende Lesestunden, die meine Sicht auf unserer Land stark beeinflussten. Der Verzicht auf stets kurz angebundene Sätze, machte es möglich das dieser Band  emotionaler wirkte und dabei an Tiefe gewann.

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    Drakonia007s avatar
    Drakonia007vor einem Jahr
    Leider nicht überzeugend




    Ich bin durch eine Vorstellung durch den Autor auf das Buch aufmerksam geworden. Die Passagen die vorgelesen und vorgestellt wurden haben mir auch gefallen. Eigentlich ist die Grundidee des Buches auch gut und in der heutigen Zeit möglich. Einen Bombenanschlag auf die Bundeskanzlerin. Terror in Deutschland. Ein aktuelles Thema. Deswegen fand ich die Idee und auch den Klappentext recht interessant. Leider war auch dieses Buch von Christian von Ditfurth nicht meins. Ich habe vor "Zwei Sekunden" "Heldenfabrik" gelesen, der erste Fall des Komissars de Bodt. Auch hier ist meine Rezension nicht positiv ausgefallen.

    Wie gesagt, die Grundidee ist gut. Leider gefällt mir der Schreibstil überhaupt nicht. Der Schreibstil machte es mir teilweise sehr schwer der Geschichte zu folgen. Passagen werden wiederholt, die Sätze und Dialoge enden oft wie abgehackt. Punkte werden benutzt, als wären sie im Angebot. Dies habe ich schon bei "Heldenfabrik" bemängelt. Durch die Wiederholungen und mehreren Handlungsstränge die teilweise total verworren sind in meinen Augen, wird das lesen schnell anstrengend und langweilig. Das Buch dadurch extrem langatmig. Ich stand oft davor, dass Buch abzubrechen.


    Fazit

    Schade, leider ein Buch das mich nicht überzeugen konnte.


    1,5 von 5 Büchern



    Anmerkung: "Zwei Sekunden" wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür !

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Intelligenter politischer Thriller

    Bei einem Bombenanschlag auf die Staatskarosse der deutschen Kanzlerin mit dem russischen Präsidenten an Bord entgehen die beiden Politiker nur knapp dem Tode, weil der falsche Wagen in die Luft gesprengt wird. Doch war es wirklich ein Versehen, wie das BKA zuerst annimmt? Auch die Berliner Polizeit ist bei ihren Ermittlungen recht hilflos. Von oberster Stelle wird daher der unter Kollegen wegen seiner unbequemen Art unbeliebte Hauptkommissar Eugen de Bodt auf den Fall angesetzt. Auch die Russen ermitteln und scheinen ein falsches Spiel zu spielen...

    Dieser Thriller ist kein hirnloser Actionklopper, sondern ein intelligent geschriebenes verzwicktes Puzzlespiel, bei dem die Ermittler lange im Dunkeln tappen und sich auf Irrwege begeben,... und der Leser mit ihnen. Für eilige Leser ist das Buch daher eher nichts. Das Rätsel um die Täter wird erst nach und nach enthüllt, dann allerdings in einem Showdown aufgelöst. 

    De Bodt ist als Hauptfigur nicht immer einfach, aber auf jeden Fall interessant. In der Riege an schrulligen Kommissaren, wie man sie aus der Literatur kennt, ist er eine besonders eigensinnige Figur. Er zitiert z. B.  gerne philosophische Sprüche, die nicht abgenudelt sind, sondern zuweilen sehr anspruchsvoll, z. B. Hegel. Seine Mitarbeiter nehmen es mit Humor und dadurch sind die kleinen Exkurse auch okay, die natürlich trotzdem das nicht wirklich schnelle Erzähltempo noch etwas drosseln. 

    Die Thematik ist brandaktuell, das hat mir besonders gut gefallen. Interessant war auch die realistisch erzählte Herangehensweise fern von Action und übertriebenem "über-die-Lösung-stolpern", wie es teilweise in Thrillern geschieht. Man hat beim Lesen wirklich den Eindruck, dass es SO auch in der Realität geschehen könnte.

    Mein Fazit ist daher positiv. Dieser Thriller ist gut geschrieben, intelligent erzählt und schön verzwickt und somit gut geeignet für unterhaltsame Lesestunden. Von mir gibt es dafür eine Leseempfehlung! 



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    kleinwittis avatar
    kleinwittivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Russen und Deutsche ermitteln nach politischen Hintergrund. Spannender Thriller. Lesenswert
    Spannender Thriller mit politischen Hintergrund

    Mit dem Thriller "Zwei Sekunden" hat uns Christian v. Ditfurth einen wirklich spannenden Roman mit politischen Hintergrund beschert. Das Cover ist sehr dunkel gehalten und der Titel sticht gläzend in einem Blau hervor, sehr gut gefällt mir auch die Jalousie die leicht geöffnet  ist und dahinter sieht man noch Rauch und Feuer. Es hat auf alle Fälle meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen.

    In dem Buch begleiten wie De Bodt und seine beiden Kollegen Salinger und Yussuf dabei einen Anschlag auf die Kanzlerin und den russischen Prasidenten zu untersuchen. Dabei kommt es natürlich zu Konflikten mit der Taskforce für diesen Fall. De Bodt ist denen immer mindestens eine Nasenlänge voraus.

    De Bodt ist ein Kommissar der aus Hamburg nach Berlin versetzt wurde. Seine Ehe ist kaputt und seinen zwei Töchtern war er nie ein richtiger Vater, da er von seinem Vater auch nie wirklich liebe bekommen hat. Er hat anscheinend Philosophie studiert und ist auch weit bekannt dafür das er sehr unkonventionelle Ermittlungsmethoden hat, Dieses führt dazu das er von vielen Kollegen nicht gerade gemocht wird und den meisten ein Dorn im Auge ist.

    Merkow ist russischer Agent und eigentlich soll er die Deutschen unterstützen, aber eigentlich nutzt er die Taskforce nur um an Informationen zu kommen. Er merkt schnell das wenn dann etwas von De Bodt zu erwarten ist, aber der arbeitet mit seinem Team ja einzeln und nicht in der Taskforce. Merkow ist ein alter Hase in seinem Job und er macht ihn gut. Als Kämpfer ausgebildet ist er auch noch in vordersten Front dabei. Er wird sogar von De Bodt akzeptiert und ich denke auch mal geschätzt. Auch wenn für ihn die Sache eigentlich abgeschloßen ist, sieht er es als selbstverständlich sich nochmals in Gefahr zu begeben um De Bodt das Leben zu retten. DesWeiteren zeichnet er sich durch seine schnelle Schlußfolgerung und auch seine Cleverness aus .

    Auch alle anderen Charaktere, die hier aufzuzählen würde zu lange dauern, waren einfach passend für die Geschichte. Einige kamen sehr witzig (z.B. Yussuf) oder auch sehr eifersüchtig ( z.B. Krüger) rüber, aber das machte das lesen echt zum Vergnügen. Für mich waren alle Personen gut beschrieben, auch die Eingreiftruppe zum Schluß die nur kurz auftrat war trotzdem kurz beschrieben. Ich hatte genug Hintergrundwissen für jede Person und das gefiel mir.

    Die Handlungsorte waren manchmal schnell wechselnd und da muss ich sagen war es manchmal etwas verwirrend für mich. Ich konnte mir öfters nur schwammig vorstellen wie es dort aussah. Eigentlich schade.

    Der Schreibstil des Autors gefiel mir widerum gut und ich kam gut damit zu recht. Die Handlungsstränge oder auch Orte wurden immer durch Kapitel getrennt, was zwar manchmal sehr kurze Kapitel zur Folge hatte, aber widerum animierte das zum immer weiterlesen. Auch toll fand ich die Zitate von De Bodt, wo wir auch immer erfahren haben von wem diese waren. Oftmals waren diese wirklich passend und haben die Situation entsprechend bereichert. Die Spannung im Buch war immer auf einem sehr hohen Niveau, welches sich im letzten Viertel nochmals steigerte.

    Ich kann diesen Thriller allen empfehlen, die ein Fan von politischen Thrillern sind. Bis auf ein paar Kleinigkeiten, wie das alles bei den Russen sehr glatt ging, gefiel mir dieses Buch wirklich gut.

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    DeinSichererTods avatar
    DeinSichererTodvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Teilweise zäher, sprunghafter Schinken. Spannung muss man nicht suchen, de Bodts Eintreten in einen Raum sorgt schon für genug Spannungen!
    Teatime beim Terroranschlag auf Regierungsoberhäupter

    Nach "Heldenfabrik" begleiten wir, die Krimi-hungrigen Leser, Kommissar de Bodts Teetrinkereien in "Zwei Sekunden" aufs Neue. Dieses Mal geht es - neben zig Liebschaften zwischen den Figuren - um einen Terroranschlag auf Mutti-Merkel und den namenlosen russischen Präsidenten. Auf über 200 Kapitel nehmen uns de Bodt & Bande (nun, und die bösen Buben halt) mit durch Berlin. In der geliebten Hauptstadt werden plötzlich Politiker ohne Ende ermordet und keiner scheint den Fall lösen zu können. Wahrscheinlich mehr aus Mitleid als aus Interesse bilden de Bodt und seine Kollegen ein extra Ermittlungstrüppchen und ein Kopf-an-Kopf Rennen mit der "eigentlichen" Ermittlungstruppe beginnt. 


    Entsprungen ist Kommissar de Bodt dem deutschen Schriftsteller und Historiker Christian von Ditfurth. Dieser fühlt sich momentan als freier Autor und Lektor in Berlin ziemlich heimisch. 


    Rein vom Optischen her spricht mich das Cover und Design des Buches schon irgendwie an. Nur ist es nichts Besonderes. Muss ja auch gar nicht sein. Gegliedert ist der Thriller in vieeeeeeeeele (hier bitte Echo einfügen) Kapitel. Der Leser - also ich! - hängt sich nämlich nicht nur an de Bodts Fersen, sondern auch an die der "Nebendarsteller" - de Bodt hat ein so einnehmendes Wesen, dass man den Rest wirklich nur als Nebengedöns bezeichnen kann. Teilweise ist das ziemlich spannend, manche Passagen hat der Leser - also wieder ich... - ohne Gewissensbisse bloß überflogen, weil es einfach too much war. Ich möchte keine 20 Kapitel über eine Perspektive lesen, in der sich die Figürchen nur im Kreis drehen und nichts Neues zu passieren scheint. Dem kommt zum Glück entgegen, dass die Kapitel bloß eine Handvoll Seiten umfassen. In der Kürze liegt die Würze! 
    Das Ende wurde ziemlich dramatisch inszeniert. Und es wurde in die Länge gezogen. Plötzlich war da auch so viel Action...irgendwie nahm es mir jeden Bezug zur realen Welt, den ich vorher eigentlich noch hatte. Das Szenario ist schließlich nicht mal SO unvorstellbar: Terroranschlag auf Regierungsoberhäupter, Polizei dribbelt im Kreis und Klatschblätter ziehen die Gesetzeshüter so richtig schön durch den Dreck. Aber gut, literarischen Welten sind ja bekanntlich keine Grenzen gesetzt! 
    Ziemlich ausgelatscht wurde auch der "Plot" an sich. Er war so breitgelatscht, dass er gar nicht mehr überraschend war. Ja gut, betraf auch nicht unbedingt mein Interessengebiet. Andere Leser, die etlichen, nichtssagenden und doch so vielversprechenden Seiten über politische Dramen etwas abgewinnen können, sind hier jedoch sehr gut beraten! Man kann es halt nicht jedem recht machen. 
    Das Spannendste für mich waren übrigens die Liebesgeschichten. Denn davon gibt es zuhauf. Herr von Ditfurth, sollte es irgendwann mit den Kriminalromanen und Sachbüchern nicht mehr klappen, schwenken Sie einfach auf Liebesromane um. Potential ist definitiv vorhanden! 

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    mabuereles avatar
    mabuerelevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Politscher Thriller der Extraklasse! Unbedingte Leseempfehlung!
    Fesselnder Politthriller

    „...Der Präsident hat mindestens zwei Millionen Feinde. Und wenn du mich fragst, hat er sich jeden mit ehrlicher Arbeit verdient..."

    Die Kanzlerin und der russische Präsident sind vom Flughafen auf den Weg ins Kanzleramt. In Gedanken gehen die Sicherheitsleute nochmals die Planung durch. Es wurde an alles gedacht. Wirklich? Zwei Sekunden genügen, dann ist nichts mehr, wie es war. Es hat dann Wagen hinter der Bundeskanzlerin und dem Präsidenten getroffen. Drei Personen sind tot.

    Der Autor hat einen fesselnden Politthriller geschrieben. Die Geschichte hat mich gleich in ihren Bann gezogen.

    Zwei Männer dominieren das Geschehen. Das ist zum einen Hauptkommissar Eugen de Bodt. Nach seinem letzten Fall legt das Bundeskanzleramt Wert darauf, dass er in der nach dem Anschlag zusammengestellten Taskforce mitarbeitet. Doch de Bodt lehnt ab. Er erreicht, dass er mit zwei seiner Mitarbeiter unabhängig an dem Fall arbeiten darf. De Bodt hat eine eigene Meinung, mag keine Vorgaben und lässt sich in keine Schublade stecken. Das bringt im allerdings im Kommissariat kaum Freunde ein. Krüger, der nun in die Taskforce berufen wird, kann seine Abneigung gegen de Bodt und dessen Sonderrolle nur schlecht verbergen.

    Ähnlich wie de Bodt ist der russische Geheimdienstler Konstantin Merkow eher ein Einzelgänger. Auch er steht mancher Reaktion seines Präsidenten kritisch gegenüber, wird das aber nie äußern. Trotzdem nutzt er die Freiräume, die sich ihn eröffnen. Dass er logisch denken kann und Zusammenhänge schnell erfasst, zeigt seine punktgenaue Einschätzung der offiziellen Taskforce. Kompetenzgerangel und Inaktivität zeichnen sie aus.

    Doch nicht nur der hohe Spannungsbogen sorgt für ein Lesevergnügen. Auch der gekonnte Schriftstil des Autors hat mich begeistert. Schon obiges Zitat weist auf die im Buch enthaltene Ironie hin. Solche Spitzen gegenüber der Politik und ihren Vertretern gibt es mehrere. Das ist aber nur eine der vielen Seiten. Gut gestaltete Gespräche gehören des weiteren dazu. Während in der Taskforce knallharter Schlagabtausch dominiert, vermag es de Bodt, seine Mitarbeiter durch kleine Impulse zum Nachdenken zu bringen. Mir gefallen die an passender Stelle eingefügten Zitate bekannter Philosophen. Sprachlicher Leckerbissen sind auch die wenigen Treffen von de Bodt und Merkow. Beide ahnen, dass sei ähnlich ticken, bleiben aber auf Distanz. Während in de Bodts Gruppe Nachdenklichkeit und sachliche Arbeit vorherrscht und versucht wird, sich in das Wesen der Täter und ihre Motive ein zu denken, versuchen es andere mit blinden Aktionismus. Natürlich gibt es die üblichen Verdächtigen. Doch nichts scheint zusammenzupassen. Worin liegt das Motiv? Die Täter haben minutiös geplant und sind dabei ungewöhnliche Wege gegangen. Ihr einziger Fehler war, dass sie das falsche Auto erwischt haben. Der Gedanke lässt de Bodt nicht los. De Bodt ist kein einfacher Chef. Er fordert seine Mitarbeiter, ist aber auch bereit, selbst Risiken einzugehen. Karrieredenken ist ihm fremd. Das unterscheidet ihn wohltuend von Krüger. Er nimmt nicht nur seine Mitarbeiter sondern auch mich als Leser gedanklich mit. Gekonnte Fragestellungen gehören zu seinen besonderen Begabungen und ermöglichen mir, das Geschehen reflektieren zu lassen und mir gegebenenfalls eine eigene Meinung zu bilden. Dadurch bin ich gedanklich in die Handlung eingebunden.

    Korruption und Bestechlichkeit, Machtbestreben und Ineffektivität durchziehen die Geschichte. Die Täter haben einen Informant bei der Polizei. Es ist ungewöhnlich, dass ich als Leser sehr zeitig dessen Namen und dessen Motivation erfahre, gibt der Handlung aber eine neue Facette. Ab und an kommen die Hintermänner der Anschläge zu Wort. Sie verraten mir, was sie planen, lassen aber ihr Motiv im Dunklen.

    Das dunkle Cover mit den einen Spalt geöffneten Rollo passt zur Handlung.

    Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Ich mag Ermittler mit Ecken und Kanten. Die Verknüpfung von spannender Handlung, persönlichen Reflexionen der Ermittler und politischen Hintergrundinformationen gibt der Geschichte sein besonderes Flair.

    Kommentare: 7
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    Mrs. Dalloways avatar
    Mrs. Dallowayvor 2 Jahren
    spannender Polit-Thriller


    Terroranschlag! Auf die deutsche Kanzlerin und den russischen Präsidenten wird ein Anschlag verübt - zum Glück verpasst die Bombe die beiden aber knapp. Wer ist dafür verantwortlich? Die Behörden tappen im Dunkeln und auch der Leser weiß noch nichts...


    Thriller mag ich richtig gerne, da sie so schön spannend sind und in dieser Hinsicht wurde ich in diesem Buch auch nicht enttäuscht. Durchweg war ich gefesselt und konnte am Ball bleiben, da auch immer wieder irgendetwas neues passiert ist.


    Was mir hier aber fast am besten gefallen hat sind die extrem kurzen Kapitel. Manchmal sind sie sogar nur eine Seite lang, was ich sehr ansprechend finde. Sowas sorgt für Abwechslung und man kann das Buch auch besser mal aus der Hand legen und weiß danach schneller wo man aufgehört hat.  Auch die Dialoge zwischen den einzelnen Figuren sind sehr kurz und knackig, was den Lesefluss erhöht und nichts von der Spannung nimmt.


    Eine der Figuren im Buch heißt Salinger, was mir auch sehr gut gefallen hat, da ich immer an den berühmten Autoren denken muss. Das mag für andere nichts besonderes sein, aber mir gefallen diese Kleinigkeiten sehr.


    Fazit: ein guter und spannender Thriller für alle Fans von Polit-Thrillern, einem rasanten Schreibstil und einem aktuellen Thema.

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    Gulans avatar
    Gulanvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Starker deutscher Politthriller mit einem spöttischen Blick auf die deutschen Sicherheitsbehörden.
    Bedingt abwehrbereit.

    Die Terroristen waren vom Fach. Trotzdem würde es ihnen schwerfallen, Bierbauer zu töten. Niemand wusste, in welchem Hotel er übernachtete. Niemand wusste, welche Route sein Wagen fuhr. Keine Chance, den Job mit einer Bombe zu erledigen. Wenn er den gepanzerten Wagen verließ, dann in einer kurzfristig gesperrten Tiefgarage und umgeben von Personenschützern. Keine Chance für einen Schützen. So dämlich die Fahrzeugwechsel waren, so wirksam war der sonstige Schutz. Merkow sah es sofort, wenn er es mit Profis zu tun bekam. […]

    Sie hatten sich rund ums Adlon aufgestellt. Waren nicht in den Wagen sitzen geblieben. Hatten Betriebsamkeit vorgetäuscht. Einer ging einkaufen, die andere bummelte zum Brandenburger Tor. Schließlich wollten sie das BKA nicht auf sich aufmerksam machen.

    So war Bierbauer doppelt geschützt. Aber es nützte ihm nichts. (S.223-224)

    Staatsbesuch in Berlin: Die Kanzlerin begrüßt den russischen Präsidenten am Flughafen. Die Fahrzeuge machen sich auf den Weg ins Stadtzentrum, als eine Detonation die Kolonne erschüttert. Einer der Wagen wird völlig zerstört, vier Menschen sterben. Der Wagen mit Kanzlerin und Präsident ist nur knapp davon gekommen. Helle Aufregung aller Orten, ein Taskforce wird gegründet. Außerdem erhält noch jemand den Auftrag zu ermitteln - der eigenwillige Hauptkommissar Eugen de Bodt.

    De Bodt bedingt sich einen unabhängigen Status außerhalb der Taskforce aus und erhält diesen auf Befehl von ganz oben. Sehr zum Verdruss einiger seiner Kollegen. Doch wie seine Kollegen kann de Bodt und sein Team zunächst wenig Handfestes vorweisen. Die Drahtzieher des Anschlags bleiben im Dunkeln. Erst als der Kanzleramtsminister und weitere hochrangige Beamte weiteren Anschlägen zum Opfer fallen, reift in de Bodt die Idee: Waren Kanzlerin und Präsident womöglich gar nicht das Ziel und war der erste Anschlag gar kein Fehlschlag?

    Autor Christian v. Ditfurth ist Historiker und Autor zahlreicher Kriminalromane, alternativhistorischer Romane und politischer Sachbücher. Sehr interessant fand ich beispielsweise seinen Roman „Der Consul“, der mit den Fund der Leiche Adolf Hitlers in einem Hotel in Weimar 1932 beginnt und von da aus eine alternative Version der Geschichte weitererzählt. Seine Krimireihe um den Historiker Stachelmann hat übrigens in „Zwei Sekunden“ eine Art „Cameo-Auftritt“: Im Bücherregal einer Prostituierten liegt der Roman „Mann ohne Makel“. Der Name (von) Ditfurth dürfte einigen Kindern der Achtziger wie mir noch etwas sagen: Tatsächlich ist Wissenschaftsjournalist Hoimar von Ditfurth („So laßt uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen“) der Vater des Autors, die Publizistin und ehemalige Grünen-Politikerin Jutta Ditfurth seine Schwester.

    Er lehnte sich zurück, rieb sich die Schläfe und flüsterte: „Die Angst läuft vorweg, sie entdeckt die Folge, ehe denn sie kommt, so, wie man es an sich selber spüren kann, dass ein Wetter im Anzuge ist.“

    „Hegel“, sagte Seibert.

    De Bodt nickte. Nur eine Andeutung. „Die Angst verrät, was wir in der Zukunft fürchten. Unser Hirn betrachtet die Fakten, mischt sie mit unseren Sorgen. Wenn im Amt die Angst umgeht, dass das Morden weitergeht, spüren die Leute dort Motive, die wir nicht kennen.“
    Seibert starrte de Bodt an. „Sie meinen, die Angst weiß mehr.“„Das meine ich. Die Angst weiß mehr.“ (S.189)


    Seinen Protagonisten Eugen de Bodt lässt v. Ditfurth nun zum zweiten Mal ermitteln. De Bodt ist ein unkonventioneller und (vor allem für seine Vorgesetzten) unbequemer Kommissar mit Sonderstatus im Berliner LKA. Eine Laus im Pelz des Beamtenapparates. De Bodt ist fachlich brillant, denkt und handelt unorthodox und ist gerade dadurch erfolgreich. Er lässt dies aber auch andere spüren und ist daher als arroganter Einzelgänger verschrien. Zudem kommentiert er gerne Situationen mit philosophischen Bonmots, vor allem von Hegel. Doch seine beiden Untergebenen Salinger und Yussuf lassen nichts auf ihn kommen, verteidigen seine Eigenarten, weil sie spüren, dass er sie zu besseren Ermittlern macht. De Bodts Erfolge im vorherigen Fall („Heldenfabrik“) haben auch bei der Bundeskanzlerin Eindruck gemacht, so dass er in diesem neuen Fall vom Kanzleramt einen Sonderstatus erhält und unabhängig zur Taskforce ermitteln darf.

    Eine Konstellation, die es im normalen Leben bei den deutschen Sicherheitsapparaten wohl kaum geben dürfte, die sich aber in diesem Thriller als Glücksgriff erweist. Denn der Blick auf diese Taskforce ist spöttisch-satirisch. Dort versammeln sich abgehalfterte GSG-9-Helden, Besserwisser, Speichellecker, oder ganz einfach kriminalistisch durchschnittliche, aber höchst selbstbewusste Alphatiere. Auf den Sitzungen werden neben dem Austausch von (überschaubaren) Ermittlungsergebnissen und der Strategie fürs weitere Vorgehen mindestens so viele Gedanken daran verschwendet, wem man dieses Behördenversagen am besten ankreiden kann. Die deutschen Sicherheitsbehörden erweisen sich (mit Ausnahme von de Bodt natürlich) als völlig untauglich, mit dieser Situation klarzukommen. Außerdem wird nach und nach klar, dass der deutsche Ministerialapparat relativ problemlos korrumpierbar oder ansonsten erpressbar ist.

    Auch die Russen bilden ihre eigene kleine Taskforce in der Botschaft „Unter den Linden“, schließlich kann man einen Anschlag auf den Präsidenten (wem sonst soll der Anschlag gegolten haben?) nicht auf sich sitzen lassen. Auch hier gibt es große Rivalitäten und auch hier tappt man im Dunkeln. Das hält sie natürlich nicht davon ab, irgendwelche angeblichen Drahtzieher oder Maulwürfe zu traktieren. Aber wenn ich nicht lupenreiner Demokrat, sondern Zyniker wäre, würde ich sagen, immerhin unternehmen die Russen etwas. Ditfurth etabliert Konstantin Merkow, Chefleibwächter des Präsidenten und hochrangiger Offizier des FSO als wichtigste Nebenfigur. Merkow ist ein intelligenter Mann, der kühl kalkulierend die Interessen Russlands vertritt. Er darf an der deutschen Taskforce teilnehmen, aber merkt schnell, dass bei den Deutschen nur de Bodt in der Lage ist, die Hintergründe der Terrorserie aufzudecken. De Bodt und Merkow ticken ähnlich und entwickeln einen gegenseitigen Respekt voreinander.

    Salinger lächelte. Er hatte wieder 'treu' gesagt. Treu, das gab es nicht mehr. Genauso wenig wie Minnesang. Man hatte es längst in Loyalität umbenannt, das so klang wie Kaugummi. (S.271)

    Dass de Bodt am Ende so ein bisschen James-Bond-mäßig die Lage klärt – geschenkt! Denn ansonsten bietet das Buch echte Pageturner-Qualitäten. Hohes Tempo und hohe Spannung werden unterstrichen durch den extrem knappen, stakkatoartigen Stil. Das aber nicht zu Lasten der Figuren oder der durchaus komplexen, aber überzeugenden Gemengelage im Plot. „Zwei Sekunden“ ist ein wirklich starker deutscher Politthriller.

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    Baerbel82s avatar
    Baerbel82vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Tiefgründige Hochspannung mit aktuellem Hintergrund. Starker Stoff. So muss Thriller!
    Eiskalter Plan

    „Heldenfabrik“ von Christian v. Ditfurth hatte ich mit Begeisterung verschlungen. Die Inhaltsangabe von „Zwei Sekunden“ ließ erneut auf einen rasanten Thriller hoffen und ich wurde nicht enttäuscht. „Zwei Sekunden“ ist der zweite Fall für Hauptkommissar Eugen de Bodt. Dennoch handelt es sich um eine eigenständige, in sich abgeschlossene Geschichte, die ohne Vorkenntnisse lesbar ist. Worum geht es?

    Zitat: „Zwei Sekunden. Dann war alles anders. Später würden die Leute die Zeit teilen. Vor dem Ereignis und nach dem Ereignis.“ Ein Terroranschlag auf die deutsche Bundeskanzlerin und den russischen Präsidenten ruft nicht nur die Berliner Polizei, sondern auch die Geheimdienste auf den Plan. Schnell ist klar, dass es einen Verräter in den eigenen Reihen geben muss.

    Wer steckt hinter dem Anschlag und wo liegt das Motiv? Blinder Aktionismus und eine eigens gegründete Taskforce führen zu nichts. Auch die Russen und de Bodt tappen lange im Dunkeln. Erst eine weitere Bombe führt die Ermittler auf die richtige Spur. Ein gnadenloses Katz-und-Maus-Spiel beginnt: »Weil sie jetzt mich [de Bodt] wollen.« »Wie bitte? Die wollen dich umbringen?« »Nein. Sie wollen mich greifen. Lebend. «

    Ein erschreckendes Szenario, das Christian v. Ditfurth sich ausgedacht hat. Erschreckend real. Eine sehr komplexe und wirklich spannende Geschichte, bestens recherchiert. Eine Geschichte mit vielen falschen Fährten und überraschenden Wendungen. Viele Ebenen des Ermittlungsapparates werden berührt. Auch Geheimdienstliche Aktivitäten sind im Spiel.

    Kurze Kapitel und wechselnde Perspektiven sorgen für Dynamik. Unerbittlich dreht der Autor an der Spannungsschraube bis zum fulminanten Finale. Der Stil ist kurz und knackig, die Sprache zynisch. Die Dialoge messerscharf und bissig. Kein Wort zu viel, keins zu wenig. So lässt sich die Geschichte flott lesen. Ab und zu sind Bezüge zum Vorgänger eingestreut.

    Die Figurenzeichnung ist glaubhaft und durchdacht. Über das Wiedersehen mit de Bodt, Salinger und Yussuf habe ich mich sehr gefreut. Eugen de Bodt ist Philosoph, bei Polizei und BKA verhasst, macht aber einen guten Job. Und so fiebert man gerne mit ihm mit. Eugen, Silvia und Ali, eine sympathische Truppe, der ich gerne wieder über die Schulter schauen möchte.

    Fazit: Tiefgründige Hochspannung mit aktuellem Hintergrund. Starker Stoff. So muss Thriller!

     

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    booksand_myrabbitss avatar
    booksand_myrabbitsvor 2 Jahren
    Rezension: Zwei Sekunden


    Titel: Zwei Sekunden
    Autor: Christian V. Ditfurth
    Seiten: 459
    Sprache:Deutsch
    Verlag: carl's books
    Art: Thriller
    Vom Hersteller empfolendes Alter: Preis: Gebundene Ausgabe: (D) 14,99€ ISBN: 978-3570585672

    Buchrücken:
    Terroranschlag beim Staatsbesuch in Berlin. Nur um zwei Sekunden verpasst die Bombe die deutsche Bundeskanzlerin und den russischen Präsidenten. Die Russen behaupten, dass tschetschenische Terroristen hinter dem Anschlag stecken-doch eine Bekennerbotschaft gibt es nicht.
    Verfassungsschutz, Bundeskriminalamt und Berliner Polizei tappen im Dunklen. Öffentlichkeit und Politik fordern Ergebnisse.  Der Druck wächst. Wiederwillig akzeptiert das BKA, dass Hauptkommissar Eigen de Bodt eigene Ermittlungen anstellt. Vor allein in höheren Polizeikreisen ist de Bodt unbeliebt bis verhasst. Doch will sich niemand nachsagen lassen, nicht alles unternommen zu haben. De Bodt und seine Mitarbeiter suchen verzweifelt eine Spur zu den Tätern. Aber erst, als er alle Gewissheiten in Frage stellt, bekommt de Bodt eine Idee, wer die Drahtzieher sein können. Doch um sie zu entlaven,  muss er mehr einsetzten, als ihm lieb ist: das eigene Leben. Inhalt: In dem Buch geht es um Themen wie Bedrohund durch terroranschläge, das Flüchtlingsthema und die Ukrainenkrise. Der Kommissar de Bodt hat eine ganz eigene Art. Er eckt an vieles an und pfeifft auf Vorgesetzte. Allerdings hat er auch etwas Humor und ermittelt mit seinem Team an einem Fall das jeden fordert. Das Team geht sehr krativ an den Fall ran.
    Dank:Ich habe das Buch vom carls'sbooks Verlag a ls Rezensionsexemplar zugeschickt bekommen.
    Vielen Dank an den carl'sbooks Verlag.

    Meine Meinung:
    Man ist sofort ein Teil dieser spannenden Geschichte. Die Geschichte ist mal etwas ganz anderes und geht nicht den Weg was man denkt das es als nächstes passiert. Die Charaktere sind sehr spannend und es hat sehr viel Spaß gemacht mitzufiebern. Das Cover gefällt mir sehr gut das es sehr spannend und vielverspreschend aussieht. Da es ein tolles Buch ist würde ich mich freuen wenn es das auch als Hörbuch geben würde da man sich die Geschichte dann nochmal unterwegs anhören könnte. Wenn man verleicht grade keine Lust hat zu lesen oder um irgendetwas dabei zu machen.
    Ich gebe dem Buch: 4,5 Sterne

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    cditfurths avatar

    Seid herzlich eingeladen zu Buchverlosung und Leserunde!

    Es ist meine erste Leserunde. Ich bitte um Nachsicht (und Kritik), wenn es irgendwo hakt. Es geht um mein Buch Zwei Sekunden, den zweiten Band meiner Thrillerreihe um den Berliner Hauptkommissar Eugen de Bodt. Zwei Sekunden stand im Dezember auf der KrimiZeit-Bestenliste und ist für den Friedrich Glauser Preis 2017 nominiert.


    Über das Buch: Terroranschlag beim Staatsbesuch in Berlin. Nur um zwei Sekunden verpasst die Bombe die deutsche Bundeskanzlerin und den russischen Präsidenten. Die Russen behaupten, dass tschetschenische Terroristen hinter dem Anschlag stecken – doch eine Bekennerbotschaft gibt es nicht. Verfassungsschutz, Bundeskriminalamt und Berliner Polizei tappen im Dunkeln. Öffentlichkeit und Politik fordern Ergebnisse. Der Druck wächst. Widerwillig akzeptiert das BKA, dass Hauptkommissar Eugen de Bodt eigene Ermittlungen anstellt. Vor allem in höheren Polizeikreisen ist de Bodt unbeliebt bis verhasst. Doch will sich niemand nachsagen lassen, nicht alles unternommen zu haben. De Bodt und seine Mitarbeiter suchen verzweifelt eine Spur zu den Tätern. Aber erst, als er alle Gewissheiten in Frage stellt, bekommt de Bodt eine Idee, wer die Drahtzieher sein könnten. Doch um sie zu entlarven, muss er mehr einsetzen, als ihm lieb ist: das eigene Leben. „Zwei Sekunden“, Kommissar de Bodts zweiter Fall, ist ein sehr heutiger Thriller über Terror und Staatsraison.


    Zur Verlosung habe ich eine Frage an euch: Was haltet ihr von einem Kommissar, der auf seine Vorgesetzten pfeift und gerade deshalb erfolgreich ist?


    Bitte nicht vergessen: Für den Fall, dass ihr ein Buch gewinnt, wollt ihr die Druckausgabe oder das E-Book?
    Zur Leserunde

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