Das Koboltikum

von Christian von Aster und Holger Much
5,0 Sterne bei1 Bewertungen
Das Koboltikum
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Daher, auch wenn ich mich wahrscheinlich irgendwann wie eine kaputte Schallplatte anhöre – dieses Kleinod gehört gelesen.

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Inhaltsangabe zu "Das Koboltikum"

Dieses Buch erzählt beinahe vergessene Geschichten von Gnomen, Bolden und Zwergen, wie sie seit ewigen Zeiten in den Wäldern und Bergen am Rande unserer Wirklichkeit leben. Märchen und Legenden von Koboldfürsten, kleinwüchsigen Zauberern und unvorstellbaren Schätzen, von uralten Gesetzen und der schmalen Grenze zwischen unserer Welt und der des kleinen Volkes.

Niedergeschrieben von einem Träger der großkoboltischen Ehrenplakette und illustriert von einem Mann, der die Hälfte seines Lebens in einem Feenkreis verschollen war, eröffnet dieses Buch einen kleinen Einblick in die Wunder der Anderwelt.

Willkommen im Koboltikum.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783946425304
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:60 Seiten
Verlag:Edition Roter Drache
Erscheinungsdatum:28.10.2017

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    Lucinda_im_Wunderlands avatar
    Lucinda_im_Wunderlandvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Daher, auch wenn ich mich wahrscheinlich irgendwann wie eine kaputte Schallplatte anhöre – dieses Kleinod gehört gelesen.
    Ein weiteres Kleinod des Wortkünstlers

    Inhalt:
    Der Sprachkünstler und bekennende Wortfetischist Christian von Aster entführt in die Welt der kleinen, grimmigen Wesen. Im Koboltikum sind vom Kleinen Volk überlieferte Geschichten zusammengetragen, sieben an der Zahl, fünf davon in Versform.
    In der Koboldfürst lehren uns die Kobolde, was passiert, wenn man als Mensch ihren Schönheitsschlaf stört und zudem noch überaus uneinsichtig und unhöflich ihnen gegenüber auftritt.
    Twinkledinkle Ferkelbauch mutet wie ein Märchen an. Anders als bei den Gebrüdern Grimm gibt es hier keinen Filter, mit dem die jahrhundertelange Übersetzung aus den blutigen Märchen geeignete Einschlafgeschichten für die Kleinsten unter uns gezaubert hat.
    Gubbin der Kleine und Der Schatz vom Zwergenland sprechen von der Gier der Menschen, sei es nun nach Ruhm oder Reichtum oder besser noch nach beidem. Schmunzeln muss man, trotz des ruppigen Gemüts der Verse.
    Sturmtänzer entführt uns in 1001 Nacht, ein weiteres Märchen. Eines das Bilder malt und Träume stiehlt.
    Den Schluss, na gut nicht ganz, bildet der Schattenspieler. Bewegend, anrührend und im Geiste nachhängend. Gelungen, dies Kleinod zum Ende zum Besten zu geben.
    Wirklich am Ende steht das Finis. Immer schön, vollkommen Aster und ein kleiner Schimmer in der Leere, den der Schattenspieler hinterlassen hat. 

    Meinung:
    Bei kaum einem anderen Autor fällt es mir so schwer Worte zu finden. Ich habe ja eigentlich immer welche und grundsätzlich, als Kind schon Bücher zu verschlingen, führt wohl zum Wörterbuchdasein im Erwachsenenleben.
    Die Leere, die dieses ungewöhnliche Gesamtkunstwerk hinterlassen hat, kenne ich schon von anderen Büchern von Asters. Trotz des doch recht kurzen Umfanges fühle ich mich so bewegt, wie es sonst hunderte von Seiten lange Romane nicht schaffen können. Die kleinen Geschichten, Märchen, Erzählungen entführen jede in eine eigene Welt und malen Bilder im Kopf, die nicht unwesentlich beeinflusst werden von den immens einnehmenden Illustrationen von Holger Much. Es hätte wohl keinen besseren gegeben, diesen Worten Bilder zu verleihen.
    Das Koboltikum kommt im ungewöhnlichen Format daher, quadratisch ist nicht jedes Buchhändlers Liebling, da zu sperrig im Regal. Doch allein das Cover ist zu schade, um dieses Werk einfach zwischen anderen Büchern verschwinden zu lassen und ewig nur den Rücken zeigen zu dürfen. Haptisch ein Erlebnis, habe ich erst einmal nur geblättert und bewundert. Erst dann konnte ich lesen und mich gefangen nehmen lassen.
    Als wäre dies nicht schon genug, besonders zu diesem Preis, bringt das Koboltikum noch ein Hörbuch mit. Fast schüchtern eingeklebt zum Schluss, in entsprechender Umhüllung. Obwohl grad selbst gelesen, ertönte bald darauf die Stimme Christian von Asters. Gewohnt treffend vertont, sieht man den Autor verschmitzt lächelnd und mit Schalk in den Augen vor sich, wenn er von den Kobolden erzählt und in jeder Geschichte eine Moral mitgibt. Diese kommen nie mit erhobenem Zeigefinger, eher so, als würde ein Glas Wein einen nett gemeinten Rat begleiten. Eingeleitet und verabschiedet wird der Hörer durch wunderschöne und so passende Musik, das auch hier wieder das Staunen einsetzt. Sie fließt direkt ins Blut und hinterlässt eine wohlige Zufriedenheit.
    Daher, auch wenn ich mich wahrscheinlich irgendwann wie eine kaputte Schallplatte anhöre – dieses Kleinod gehört gelesen. 

    Empfehlung für:
    Wort- und Sprachliebhaber. Menschen, die gern in fantastische Welten eintauchen, besonders in die von Zwergen, Kobolden und Gnomen. Leser, die gern verzaubert werden wollen und dabei nicht vor schaurig-schönem zurück schrecken.

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