Christian von Aster Die Burg zu Querfurt

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Inhaltsangabe zu „Die Burg zu Querfurt“ von Christian von Aster

Auf der Suche nach vergessenen Legenden stieg Christian von Aster, seines Zeichens offizieller Schreiber der Burg Querfurt, in finstere Verliese hinab, stöberte in alten Bibliotheken und durchblät-terte brüchige Folianten. Dabei begegneten ihm in den Mauern der Burg ebenso historische Figuren wie Hexen, Narren, Tod und Teufel. Außerdem natürlich der Esel des Heiligen Brun, zwei der bedeu-tendsten Alchemisten ihrer Zeit und die annähernd unbekannten Querfurter Stadtmusikanten.Das Ergebnis all dieser Begegnungen ist die vorliegende einzigartige Sammlung zehn neuer Legen-den, die so noch nie erzählt wurden. Geistreich und unterhaltsam vermischt Christian von Aster darin Geschichte und Geschichten, lässt die Zugbrücke herunter und lädt den Leser zum Schmunzeln, Staunen und Schaudern ein.Treten Sie näher. Und seien Sie willkommen auf der Burg zu Querfurt.
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  • Rezension zu "Die Burg zu Querfurt" von Christian von Aster

    Die Burg zu Querfurt
    Laure

    Laure

    23. August 2011 um 13:39

    Als Stadtschreiber hat man kein leichtes, aber im Vergleich zu anderen freien Schriftstellern ein bequemes Los: Man wird für ein paar Monate in einen Turm, eine Burg oder in eine einfache Wohnung gesperrt und soll etwas regional Interessantes schreiben. So geschehen bei Christian von Aster, der 2010 der Burgschreiber zu Querfurt in Thüringen wurde und am 8. Oktober dort einzog. Die literarischen Erzeugnisse, die aus solchen Förderungen entstehen, sind selten hohe Literatur. Das verwundert nicht unbedingt, bedenkt man, dass die kreative Entfaltung bereits durch Orts- und Kontextwahl enorm eingeschränkt ist. Doch der gute Schriftsteller schafft es dennoch, wie ein Alchemist aus Wenig Gold zu machen. Christian von Asters kleine Legendensammlung eben besagter Burg gehört sicherlich zu den besten Stadtschreiberbüchern, die in Deutschland veröffentlicht wurden. Mit viel Liebe zum Detail und mit Fantasie schafft es der Autor, zehn Kurzgeschichten den alten Mauern der größten Burg Mitteldeutschlands zu entlocken. Mit mittelalterlich anmutender Wortwahl werden Legenden von Schurken, Hexen, Meistersinger und der ein oder andere ehemalige Herrscher der Burg erzählt. Auch Tod und Teufel waren prominente Gäste der Burg. Dabei mischen sich historische Fakten und der unerschöpfliche Fantasiereichtum des Schriftstellers. Das Schmunzeln wird mit den witzigen Comic-Illustrationen inklusive mitgeliefert. Es beschleicht den Leser regelmäßig das Verlangen, einmal nach den Orten in der Burg zu suchen, die von Aster so liebevoll beschreibt. Dennoch ist auch dieses Stadtschreiberbuch keines wofür man Morde begehen würde - zumindest wenn man keinen persönlichen, regionalen Bezug hat oder die Burg zu Querfurt wenigstens nicht schon einmal besichtigte. Nichtsdestotrotz ist es für alle zu empfehlen, die kurzweilige Geschichten mögen, die zum Träumen und Lachen anregen und sich für Legenden und Burgen interessieren.

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