Christiane Bößel Liebessprung

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Inhaltsangabe zu „Liebessprung“ von Christiane Bößel

Die Krankenschwester Liz ist auf der Suche nach der wahren Liebe. Leider gerät sie wieder an den falschen Mann, der zu allem Überfluss ihr Kollege ist. Tief verletzt flüchtet sie vor ihm und findet eine neue Arbeitsstelle.
Bei ihrem Neuanfang verliebt sie sich in den Komapatienten, der ihrem Schwarm bis aufs Haar gleicht. Auch er gesteht ihr seine Liebe, nachdem er wach wurde. Sie erleben beide eine ganz besondere Nacht.
Als Vincent dennoch plötzlich verschwindet und Wochen später wieder auftaucht, erklärt er ihr, dass er aus einer anderen Dimension stammt.
Liz fragt sich, ob das stimmen kann.

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  • Neuer Job - neues Leben!?

    Liebessprung

    GabiR

    22. February 2016 um 13:03

    Liz liebt einen Kollegen, der sie nach Strich und Faden ausnutzt. Als sie das endlich verinnerlicht, bewirbt sie sich an einem anderen Krankenhaus und bekommt die Stelle. Dort liegt ein Unbekannter im Koma auf Intensiv, der aussieht wie ihr früherer Kollege und Liebhaber. Sie umsorgt den Fremden, denn sehr bald stellt sie fest, dass es nicht der Gedachte ist und durchlebt erneut das Leiden der unerfüllten Liebe. Bis Vincent (seinen Namen hat sie inzwischen herausgefunden) aufwacht und ihr gesteht, dass er auch er sie liebt. Doch plötzlich ist er verschwunden ..... Christiane Bößel ist es gelungen mich einige Leseabende zu fesseln und mich total neugierig auf den Herzenssprung, den 2. Teil der Trilogie, der im Frühjahr 2016 (also ganz bald *freu*) erscheinen soll, zu machen. Ihre Schreibweise ist locker flockig, so dass ich am liebsten gar nicht hätte aufhören wollen um ins Bett zu gehen. Anfangs irritierte mich Vincent etwas, doch sein Geheimnis musste ja auch bewahrt bleiben, bis er es selber lüftet. Ich bin gespannt, wie es mit Liz und Vincent weiter geht, für den ersten Band vergebe ich vier Sterne, Christiane könnte sich ja noch steigern ;)

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  • Einfach nur wunderbar geschrieben

    Liebessprung

    Sonne1960

    29. October 2015 um 11:54

    Das Buch ist toll geschrieben und man erlebt etwas den Alltag im Gesundheitswesen. Hier wird die Geschichte von Liz und Vincent erzählt. Liz schwärmt heimlich für Helmut und merkt gar nicht, dass es nur Verblendung von ihr war. Sie wechselt den Job und lernt dort einen Mann kennen, der Helmut sehr sehr ähnlich ist und die alten Gewühle wieder aufwallen lässt. Der Unbekannte wacht irgendwann auf und auch er merkt, dass eine Verbindung zu Liz besteht. Aber er behauptet, er wäre aus einer anderen Dimension. Aber gibt es so etwas überhaupt? Und warum verschwindet Vincent immer wieder und ist nicht auffindbar? Das sollen die Leser aber selbst herausfinden, sonst erzähle ich ja viel zu viel von diesem wirklich locker geschriebenen Roman. Alleine das Cover gefällt mir schon sehr gut mit den beiden dargestellten Protagonisten. In einem zarten Flieder-Lilaton gehalten passt es sehr gut zu diesem Buch. In diesem Buch ist alles enthalten. Liebe, Leidenschaft, Fantasy, Abenteuer, viel Humor, viel zum Lachen manchmal über die Naivität von Liz. Die Erotikszenen sind geschmackvoll dargestellt. Die Protagonisten sind lebhaft dargestellt. Der Schreibstil von Christiane Bößel ist flüssig und toll zu lesen. Man wird von dem Buch in den Bann gezogen. Ich vergebe hier die volle Punktzahl und erwarte schon mit Spannung Band 2 der Trilogie.

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  • Reise mit Liz und Vincent in eine andere Dimension

    Liebessprung

    Leneory

    29. October 2015 um 07:17

    +++ Charaktere +++ Liz ist Krankenschwester auf einer urologischen Station und hat die Nase voll von ihrem tristen Alltagsleben und sehnt sich nach Liebe, Action und Abwechslung. Sie ist heimlich in Helmut, den Pfleger verknallt. Helmut ist Pfleger im gleichen Krankenhaus und weiß um seinen tollen Body. Er bekommt jede rum, ist jedoch nur an schnellem Sex interessiert. Paula ist Mitbewohnerin und beste Freundin in einem und steht Liz mit Rat und Tat zur Seite. Vincent ist der unbekannte Patient, der nach einem schweren Unfall auf Ihrer Station landet. Liz fühlt sich sofort zu ihm hingezogen. +++ Buchinhalt +++ Das Buch beginnt locker flockig mit der Beschreibung ihrer Arbeit und ihres Alltags, sowie ihren heimlichen Gefühlen zu Helmut. Eine kindliche Schwärmerei, die ihren Verstand aussetzen lässt - rosarote Brille eben. Viel zu spät merkt sie, dass er sie nur für das eine benutzt. Nach langem schön reden setzt dann irgendwann auch der Verstand wieder ein und sie beschließt sich einen neuen Job zu suchen. Froh, von Helmut weg zu sein, arbeitet sie sich erfolgreich in der neuen Arbeit ein. Dort trifft sie nach ein paar Wochen auf einen Mann der ohne Papiere gefunden wurde und genauso aussieht wie Helmut. Sofort kommen alte Gefühle hoch und sie versteht die Welt nicht mehr. Dennoch spürt sie eine Aura, die die beiden zu verbinden scheint, und daher kümmert sie sich ab sofort fürsorglich um den im Koma liegenden Unbekannten. Auch wenn man es nicht glauben mag, ab hier wird es dann so richtig spannend, denn der Unbekannte erwacht und kann diese gemeinsame Verbindung auch spüren, doch er scheint nicht von dieser Welt… +++ Buchfazit +++ Der Roman ist in kleine Kapitel unterteilt, die jeweils entweder Liz oder Vincent gewidmet sind. Jedes aus der Ich-Perspektive berichtet. So lernt man beide Sichtweisen kennen, was ich spannend und faszinierend finde. Das Cover ist in meinen Augen passend und im Laden hätte es mich auch angesprochen, da es sehr vielversprechend ausschaut. Am Anfang musste ich sehr viel lachen, da Liz sehr ehrlich und aufgeschlossen über ihre Arbeit berichtete. Dennoch habe ich ziemlich oft über ihre Naivität den Kopf geschüttelt, wahrscheinlich macht die rosarote Brille sowas aus einem. Wer weiß das schon so genau. Trotzdem ist mir Liz sehr ans Herz gewachsen und ich konnte mit ihr mitfühlen und –leiden. Die Idee mit anderen Welten in anderen Dimensionen finde ich sehr spannend und aufregend zugleich und wurde in meinen Augen bereits im ersten Band sehr gut umgesetzt. Mich hat das Liz und Vincent-Fieber auf jeden Fall gepackt und ich bin gespannt auf Band 2. Am Anfang liest es sich etwas zäh aber die Spannung stieg von Seite zu Seite. Für mich ein gelungener Buchmix aus Humor, Liebe, Sehnsüchten, Leidenschaft, Fantasy und Abenteuer. Klare Leseempfehlung meinerseits. Euer Lenchen

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  • Überraschend gut

    Liebessprung

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. August 2015 um 17:04

    Christiane Bößels Debütroman „Liebessprung“ beginnt wie ein klassischer Liebesroman; die schüchterne, zurückhaltende Krankenschwester Liz lernt im Krankenhaus in der urologischen Station den „Traummann“ Helmut kennen. Deftig und mit überzeugender Authentizität beschreibt die Autorin die an Hörigkeit grenzende Beziehung zum Krankenpfleger Helmut, der seinerseits – erkennbar – nichts anbrennen lässt. Humorvoll und satirisch pointiert wird der Leser mitgenommen bis zum bitteren Ende dieser Beziehung – Liz erwischt Helmut in flagranti mit zwei Schwesternschülerinnen und verlässt daraufhin den Macho und ihre Arbeitsstelle. An der neuen Arbeitsstelle, einer chirurgischen Intensivstation, erlebt Liz ein Déjà-vu: ein eingelieferter Unfallpatient sieht Helmut zum Verwechseln ähnlich – und ist doch ganz anders. Sie pflegt ihn hingebungsvoll und es entwickelt sich – wie nicht anders zu erwarten – eine neue Liebesgeschichte. Durch geschicktes Wechseln der Erzählperspektiven erfährt der Leser allmählich: dieser Patient heißt Vincent und stammt aus einer anderen Welt – in diesem Fall aus einer anderen Dimension. Eigentlich darf er sich gar nicht in unserer Welt aufhalten. Man erfährt die sich steigernde Zerrissenheit bei Vincent, der einerseits zu seiner eigenen Welt absolut loyal eingestellt ist, sich aber andererseits in Liz verliebt hat und bei ihr bleiben will. Ganz nebenbei gelingt es der Autorin durch die Perspektivenwechsel, einen Vergleich der beiden Welten anzustellen. Aus den Augen von Vincent lernt man mehr über die „andere Dimension“, eine Welt ohne Krieg, ohne Neid und Hass, mit ausgeprägter Ordnung und mit einem überragenden Technikvorsprung. All diese Vorteile werden durch zentralistische Regierung und absolute Kontrolle der Bewohner erreicht, bis hin zur Kontrolle der Gene – ich fühle mich leicht an ORWELL oder HUXLEY erinnert. Auf der anderen Seite unsere eigene, chaotische, unordentliche Welt, voller Missgunst und Verbrechen, die aber dem Einzelnen alle erdenklichen Freiheiten lässt. Vincent und auch Liz müssen sich entscheiden. Fortsetzung folgt im zweiten Band – auf den der Leser jetzt sehnsüchtig wartet. Dieses Buch ist nicht Mainstream – und wird deshalb wohl einigen nicht gefallen. Ich habe das Buch mit Genuss und Vergnügen gelesen.

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  • Gelungen!

    Liebessprung

    Panda0712

    24. July 2015 um 15:39

    Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar von der Autorin zugeschickt bekommen und möchte mich an dieser Stelle noch einmal herzlich bei ihr bedanken! :) Zum Cover: Auf dem Cover sind Liz und Vincent, die beiden Protagonisten, in der es in der Geschichte geht, abgebildet. Beide Charaktere sind wunderbar getroffen. Mir persönlich gefällt auch die Farbgestaltung sehr gut. Für viele mag dieses Cover nichts Besonderes ausstrahlen, ich verbinde damit allerdings die fantastische Geschichte um Liz und Vincent. Zu den Charakteren: Liz ist eine sehr sympathische Persönlichkeit, die mich bereits auf den ersten Seiten ordentlich zum Schmunzeln gebracht hat. Sie träumt – wie jede Frau – von der großen Liebe und einem Mann, der sie aufrichtig liebt und mit dem sie eine ernsthafte Beziehung führen kann. Leider ist sie mehr oder weniger mit ihrem Job als Krankenschwester verheiratet und schafft es, trotz ihrem Wunsch nach Veränderung nicht, aus ihrem Alltagstrott auszubrechen. Zu allem Überfluss ist sie auch noch in ihren Kollegen Helmut, OP-Pfleger und seinerseits bekannter Frauenheld, verliebt. Zum Leidwesen aller Beteiligten durchläuft sie hierbei alle bekannten Klischees und die Tatsache, dass sie, sobald es um Helmut geht, die rosarote Brille aufsetzt, erschwert das Ganze nur noch. In manchen Situationen wollte ich Liz am liebsten kräftig schütteln, damit sie endlich zur Vernunft kommt und diesen Schwachkopf in den Wind schießt. Mit ihrer sehr naiven Art ist sie mir oft gehörig auf die Nerven gegangen. Dennoch ist sie eine sehr liebevolle Person und verhält sich gegenüber ihren Kollegen immerzu loyal und hilft, wo sie nur kann. Als sie dann eines Tages auf den geheimnisvollen Vincent trifft, gerät ihre Welt gehörig aus den Fugen, denn er ist der Inbegriff ihres lang ersehnten Traummannes. Im Umgang mit ihm war sie mir stellenweise zu unterwürfig, was mich persönlich etwas gestört hat - schließlich kannten sich die beiden so gut wie gar nicht. Dennoch ist mir Liz im Laufe der Geschichte ans Herz gewachsen. Ich konnte mich meistens sehr gut in sie hineinversetzen – wenn auch nicht immer ;) Paula: Paula – die beste Freundin von Liz – lebt mit ihr gemeinsam in einer Art WG. Sie teilt einen sehr lockeren Lebensstil, an den ich mich erst gewöhnen musste. Mit ihrer immerzu fröhlichen Art wurde sie mir jedoch schnell sehr sympathisch. Paula ist Liz eine gute Freundin und ist immer zur Stelle, wenn diese sie braucht. Sie hat stets einen kecken Spruch auf den Lippen, was Liz trotz vieler schwieriger Situationen oftmals ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Helmut: Helmut ist der Inbegriff eines Machos. Er ist voll und ganz von sich überzeugt und hat stets einen plumpen Spruch auf Lager. Für ihn ist Liz nur ein weiterer netter Zeitvertreib mit der er sein Spielchen treiben kann. Er war mir von Beginn an total unsympathisch, dennoch wollte ich ihm eine Chance geben. Vielleicht steckt hinter der gleichgültigen Fassade ja doch ein liebenswerter Kerl? Aber nein, dazu kam es leider nicht, im Gegenteil, er wurde mir von Seite zu Seite immer unsympathischer. Aber lest selbst ;) Vincent: Über Vincent erfährt man in der Story nicht viel. Nur so viel sei gesagt: Er ist wahnsinnig attraktiv, selbstbewusst, weiß was er will, erledigt seine Arbeit stets zur Zufriedenheit aller und verfolgt zielstrebig seine Ziele. Wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hat, kämpft er verbissen dafür, bis er sein Ziel erreicht hat. Als er Liz das erste Mal begegnet, ist es für ihn Liebe auf den ersten Blick. Doch das ändert nichts daran, dass er Liz gegenüber nichts von sich preisgeben möchte bzw. kann. Meine Meinung: Normalerweise lese ich Bücher, in denen es um Fantasy und vor allem um Science Fiction geht, nicht. Doch Christiane Bößel ist es gelungen, mich vom Gegenteil zu überzeugen. Ich habe diese Geschichte mit Genuss gelesen und neugierig verfolgt, wie es mit Liz und Vincent weitergeht. Einzig allein Lizs sehr naive Art ging mir in vielen Situationen mächtig auf die Nerven. Auch fand ich es schade, dass sich die Autorin der Geschichte um Liz und Helmut so lange gewidmet hat. Dieser Teil hätte meiner Meinung nach deutlich gekürzt werden können, was mir einiges an Nerven erspart hätte. Dass sich Liz direkt in Vincent verliebt hat, hat mich ehrlich gesagt nicht überrascht. Jeder, der die Geschichte gelesen hat, wird verstehen, warum. Bei Vincent ging mir das allerdings etwas zu schnell. So erfährt man zu Beginn, dass er nichts von Beziehungen und vor allem nichts von Gefühlen hält. Doch kaum erblickt er Liz, ist es um den vermeintlich harten Krieger geschehen – etwas surreal, wie ich finde. Trotz alledem hat mich die Story positiv überrascht, ich bin gespannt, wie es mit Liz und Vincent weitergeht und freue mich schon sehr auf den zweiten Teil! Fazit: Von mir gibt es trotz einiger kleiner Kritikpunkte dennoch eine ausdrückliche Leseempfehlung :) Ich vergebe 4 Pandasterne!

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  • Von Hormonen und Sprungeinheiten

    Liebessprung

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. July 2015 um 20:16

    Liz, eigentlich Elisabeth, arbeitet auf der Urologie eines kleinen Krankenhauses als Pflegeschwester. Täglich muss sie sich um die besten Teile von älteren Herren kümmern, sie waschen und notgedrungen betrachten. Lichtblick ist für sie der OP-Pfleger Helmut, der nur einen bescheuerten Namen trägt, aber sonst aussieht wie Mr. Playboy persönlich. Kann sie bei ihm landen? Vincent ist Kommandant einer Wacheinheit. Während einem seiner Rundgänge fallen ihm Unregelmäßigkeiten auf. Was geht da vor? Diese Frage kann er sich nicht mehr beantworten, denn er wird brutal niedergestreckt und kann sich beim Aufwachen nicht verständlich machen. Was ist passiert? "Liebessprung" ist das Debüt von Christiane Bößel und konnte mich leider nicht überzeugen. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht, denn es wurde eine Mischung aus Sci-Fi und Romantik angedeutet. Dies ist jedoch erst ab der Hälfte der Fall. Und hat mir so den Spaß stark genommen. Die Geschichte wird kapitelweise von Vincent und Liz aus der Ich-Perspektive geschildert. Dabei kommt in der ersten Hälfte häufiger die nur 1,50 m große Krankenschwester zu Wort. Und genau da lag für mich das Problem. Liz war mir von Beginn an unsympathisch. Sie hat keinen Elan, verspürt keinen Wunsch nach Veränderung, himmelt einen Macho an und merkt nicht mal, dass dieser sie nach Strich und Faden veräppelt. Selbst als es offensichtlich und für den Leser schon mit Leuchtreklame markiert wird, himmelt sie immer noch Helmut an und träumt von einer gemeinsamen Zukunft. Ja, die Liebe kann einem das Hirn vernebeln, aber hier hat die Autorin in meinen Augen zu dick aufgetragen. Dadurch wirkt Liz auf mich zu devot, zu "Hechel – Weibchen" mäßig, einfach zu sehr kleines, dummes Frauchen. Das muss nicht sein. Vincent lernt man in der ersten Hälfte leider kaum kennen, was ich schade finde, da diese Figur gute Ansätze hat. Zwar konnte ich mir auch bei ihm ein Augenrollen nicht verkneifen, immerhin benötigt er als Alpha-Mann nur Frauen für das Eine und jeglicher anderer Kontakt zum weiblichen Geschlecht ist ihm schlichtweg zu doof, aber wenigstens ist er offen und ehrlich. Das hat mir gefallen. Die Story an sich ist schon interessant und Christiane Bößel konnte mich durch ihre tolle Art zu erzählen auch lange bei der Stange halten. Leider ist für mich die Einführung von Liz sehr missglückt und Spannung kam erst ab der Hälfte auf. Ein paar Kürzungen zu Beginn und der Roman hätte mich mehr begeistern können. Natürlich dürfen auch hier die Klischees nicht fehlen. Und diese werden gerade von der Krankenschwester mehr als genügend bedient. Wie sonst ist es zu erklären, dass sie sich mehrmals vom größten Macho flachlegen lässt, natürlich an die große Liebe glaubt, an freien Nachmittagen Twilight schaut und sich, als sie ihren Job wechselt, sofort in den komatösen geheimnisvollen Patienten auf der Intensiv verguckt? Ich habe nichts gegen Frauen, die ab und an mal das althergebrachte Rollenbild präsentieren, aber doch nicht bitte so unterwürfig und so extrem. Der Stil der Autorin ist gut und flüssig zu lesen. Ihre Erzählweise hat etwas einnehmendes und durch ihre Lockerheit konnte ich mich gut in die Geschichte einfinden, auch wenn sie mich nicht überzeugt hat. Fazit: Christiane Bößel kann erzählen, nur die Geschichte an sich war nicht meins. Schade!

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  • Geteilte Meinung

    Liebessprung

    101Elena101

    21. July 2015 um 11:15

    Inhalt: Liz ist mit ihrem Leben unglücklich: Als Krankenschwester auf einer urologischen Station behandelt sie täglich alte Männer, ihr sexy Kollege Helmut will nur Sex von ihr und zu Hause wohnt sie mit ihrer besten Freundin Paula zusammen, die jedoch täglich einen anderen Mann abschleppt.Als ob das nicht Schlamassel genug wäre, verliebt sich Liz auch noch in einen Komapatienten, der ihrem Exlover Helmut bis aufs Haar gleicht. Hat Helmut ihr seinen Zwillingsbruder verschwiegen? Oder gibt es eine andere Erklärung? Als der Patient aufwacht, behauptet er, er stamme aus einer anderen Dimension und Liz kann es kaum glauben. Soll sie ihm glauben? Und wie kann sie ihre Gefühle für ihn in den Griff bekommen? Ist Liebe zwischen den Dimensionen überhaupt möglich? Meine Meinung: Christiane Bößels Roman hat mich im wahrsten Sinne des Wortes zwiegespalten. Denn zwiegespalten ist auch das Buch. Die erste Hälfte plätscherte dahin und bestand eigentlich nur aus folgenden Schritten: Liz rennt Helmut hinterher, er hat seinen Spaß mit ihr und danach lässt er sie fallen. Liz macht sich Gedanken und das Ganze beginnt doch wieder von vorne. Dabei war mir Helmut von Anfang an absolut unsympathisch. Er ist arrogant, sexistisch, egoistisch und viel zu sehr von sich selbst überzeugt. Protagonistin Liz  merkt das anscheinend nicht und hechelt ihm trotz ihrer erwachsenen 31 Jahre hinterher. Trotz ihres Alters verhält sie sich im ersten Teil des Buches sehr naiv und unbedarft und ist natürlich sofort von ihrer starken Liebe zu Helmut überzeugt.Was mir außerdem nicht gefallen hat, waren vermeintlich witzige Details (ich denke sie waren witzig gemeint), die eher eklig und unnötig waren. Ein Beispiel: Sex in einem Raum, der nach Urin, Blut und Erbrochenem riecht. Das muss nicht sein und man hätte es auch weglassen können. Die zweite Hälfte hat mich dann doch noch mit dem Buch versöhnt. Liz ist vernünftiger, sympathischer und ich war nicht mehr nur genervt von ihr. Vincent ist ein gut umrissener Charakter und das Eintauchen in seine andere Dimension war sehr interessant. Auch ihre Liebe zueinander war schön und ich bin gespannt, wie sie in den Folgeteilen die Hindernisse meistern, die ihnen im Weg stehen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut und flüssig und auch die Idee hinter der Liebesgeschichte, dieser Fantasy-Anteil mit den Dimensionssprüngen fand ich gut. Fazit: In der Idee hätte viel mehr Potenzial gesteckt, als letzendlich ausgeschöpft wurde. Die zweite Hälfte des Buches hat das Blatt gewendet und mich dann doch noch überzeugen können. Auf den zweiten Band bin ich trotz der Kritikpunkte gespannt.

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  • Macht neugierig auf mehr!

    Liebessprung

    Cat0890

    18. July 2015 um 10:37

    Meine Meinung Christiane Bößel hat mich kontaktiert und mich gefragt ob ich "Liebessprung" lesen und rezensieren möchte. Da ich den Klapptext sehr vielversprechend fand habe ich zugestimmt. Das Cover ist in seinen lila Tönen sehr ansprechend und macht neugierig auf den Inhalt. Ich war von der ersten Seite gefesselt. Obwohl "Liebessprung" noch nicht wirklich auf die im Klapptext angeführten Fantasy Elemente eingeht, fand ich das Buch spannend erzählt. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Die Story wird aus zwei Sichtweisen erzählt, einmal aus Liz´ Sicht und aus Vincents. Die meiste Zeit aber "erzählt" Liz uns was passiert, aber die wenigen Sichtweisen von Vincent, der aus seiner Dimension erzählt, haben mir gut gefallen. Was mich auch gefesselt hat, war der Humor, den Christiane Bößel an den Tag legt. Wir erfahren viel aus dem Alltag von Liz und ihrer arbeit als Krankenschwester, mit der sie verheiratet ist. Auch wenn es nur kurze Sequenzen von Vincent gibt, erfahren wir doch auch schon einiges über die "parallel Welt" und ihren Alltag. In der ersten Hälfte geht es noch eher um alltägliches und wie Liz eine schwierige Zeit wegen eines Typen durchmacht, das ist ab und zu etwas sehr melodramatisch, aber ab der zweiten Hälfte geht es dann Bergauf und ich wollte unbedingt wissen wie es endet. Leider ist es ein offenes Ende, da "Liebessprung" der erste Teil einer Trilogie ist. An sich ist die Story aber in sich abgeschlossen und ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil :D Mein Fazit "Liebessprung" ist der etwas andere Fantasy-, Erotik-, Liebesroman. Mit Humor, einem Hang an Melodramatik und einer guten Portion Spannung, hat es Christiane Bößel geschafft mich an "Liebessprung" zu fessel. Da es aber noch Potenzial nach oben gibt, gibt es von mir "nur" vier von fünf Blumen. Ich warte trotzdem gespannt auf die Fortsetzung und kann dieses Buch mit gutem Gewissen empfehlen.

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