Christiane Buchholz Mittagsmond: Auf Den Philippinen

(6)

Lovelybooks Bewertung

  • 6 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 4 Rezensionen
(0)
(2)
(2)
(1)
(1)

Inhaltsangabe zu „Mittagsmond: Auf Den Philippinen“ von Christiane Buchholz

Der Mittagsmond beleuchtet eine Liebe, die mit zunehmender Tiefe verrückter wird. Dabei scheint sein Licht auf eine Landschaft von unglaublicher Schönheit. Auf Verbrecher, deren Geldgier die eigene Heimat zerstört. Auf Freundschaften ohne Offenheit. Auf wundervolle Menschen, die niemals nein sagen. Auf Wirbelstürme, die ihnen alles nehmen. „Bahala Na“, sagen die Filipinos und was das bedeutet, erzählt der Roman Mittagsmond nur ganz allmählich, weil es schneller nicht geht. Unter dem Mittagsmond lebt Hannah zunächst in der Trauer um ihre Vergangenheit. Als sie dem Engländer Ted begegnet, erinnert sie nichts an ihre verstorbene Liebe außer seinem Alter. Ein Vierteljahrhundert jünger als sie, erscheint er ihr gleichermaßen unvernünftig und reif. Auf den Philippinen beginnt so vor den durchlässigen Kulissen eines Paradieses Hannahs wunderbare Reise in die Gegenwart. Dabei kommen weder der Spaß an Sprache noch Zweifel, Spannung, Erotik, Freude oder Verliebtheit zu kurz. Zunächst widersetzt sich Hannahs Verstand ihren Gefühlen. Doch dann sagt auch sie: „Bahala Na!“

Hat mich leider überhaupt nicht überzeugt

— Nachtschwärmer
Nachtschwärmer

Ein gutes Buch, das nicht nur für den nächsten (Phillipinen-) Urlaub geeignet ist.

— die_Buecheroma
die_Buecheroma

Ein einfühlsamer Roman über Verlust und der Überwindung von Trauer ohne den Verstorbenen vergessen zu müssen.

— Mauela
Mauela
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Mittagsmond

    Mittagsmond: Auf Den Philippinen
    die_Buecheroma

    die_Buecheroma

    09. June 2015 um 21:38

    Der Roman Mittagsmond dreht sich um die Hauptprotagonistin Hannah. Sie erlebte in der Vergangenheit viele Verluste und Trauer. Als sie das Angebot bekommt auf den Philippinen leben zu können kann es ja nur besser werden. Doch schon die Anreise ist mehr als holprig. Bald lernt sie jedoch den viel jüngeren Ted kennen und Hannah bekommt endlich die Chance ihre Vergangenheit aufzuarbeiten und mit ihr abzuschließen.  Der Roman ist etwas ungewöhnlich geschrieben. Trotzdem kommt man gut in dem Geschehen mit. Er ist sehr melancholisch und zugleich romantisch. Mir gefiel er sehr gut und ich kann ihn nur weiterempfehlen. Ich hoffe, dass er nochmals überarbeitet und geschliffen wird. Ich fände es schade, wenn er nicht weiter erhältlich wäre.

    Mehr
  • Leserunde zu "Mittagsmond: Auf Den Philippinen" von Christiane Buchholz

    Mittagsmond: Auf Den Philippinen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Bevor du Hannah auf ihrer Reise zu den Philippinen begleitest, entwickelt sich ihre Lebensgeschichte, die nicht immer glücklich war. Doch dann beginnt die Sonne zu scheinen und du kannst in Hannahs langen Ferien dabeisein. Wenn sich das für dich gut anhört, wenn du Lust auf Fotos bekommst, die alle in dem Roman Mittagsmond erscheinen,  gucke auf meine Homepage, www.ChristianeBuchholz.de. Bewirb dich, wenn du dann immer noch literarisch nach Busuanga fliegen möchtest, bei Lovelybooks, damit ich dir hoffentlich eines von zehn Büchern schicken kann, um dann mit dir über Hannahs Erlebnisse und tiefe Erfahrungen zu reden. Ich freue mich darauf.

    Mehr
    • 89
  • Stilistisch ungewöhnlich aber dennoch gut

    Mittagsmond: Auf Den Philippinen
    Sabrinaslesetraeume

    Sabrinaslesetraeume

    14. May 2015 um 12:54

    Hannah ist 52 Jahre alt und trauert seit über einem Viertel Jahrhundert ihrer Vergangenheit nach. Als sie von einer Freundin das Angebot bekommt auf unbestimmte Zeit bei einem Bekannten auf den Philippinen zu wohnen, beschließt Hanna einen Tapetenwechsel zu wagen. Nach einer turbulenten Reise findet sie sich in einer gemütlich Hütte direkt am türkisfarbenen Meer wieder und lernt kurz darauf den 27-jährigen Ted kennen. Dieser ist Engländer, der auf  der Inselgruppe wohnt und ein verloren geglaubtes Feuer in Hannah entfacht. In einem Gefühlschaos aus Liebe, Angst, Zweifel, Freude und vielen mehr sowie einer Menge Gespräche und schöner Augenblicke beginnt die Hamburgerin langsam aber sicher ihre Vergangenheit zu verarbeiten um im Hier und Jetzt ihr Leben zu verbringen. Im Gegensatz zum dem Inhalt sagt mir das Cover nicht wirklich zu, denn der Weißblaue Fleck, der anscheinend den Mond darstellen soll, passt überhaupt nicht dazu. Ebenso will sich die Schrift, mit dem der Titel abgedruckt worden ist, nicht harmonisch ins Bild einfügen. Die Ballerinas, die mit Sand überdeckt sind, passend jedoch hervorragend zu der Geschichte und diese gefallen mir auf dem Cover noch am Besten. Zum Titel kann ich nicht viel sagen, denn mir hat sich der Sinn, wofür der Mittagsmond nun genau steht leider nicht erschlossen. Die Protagonistin Hannah ist eine vielschichtige Person, die mit ihrem Leben hadert. Ein großer Verlust in jungen Jahren, den sie nie überwunden hat, zerrt an ihren Nerven und lässt sie sich in ein Schneckenhaus zurückziehen. Durch ihre Ängste erneut großen Schmerz zu ertragen, torpediert sie alle ihre Beziehungen, die eine gewissen Grenze an Vertrauen erreichen. Gleichzeitig ist sie auch wegen ihres Alters und ihres Äußeren etwas unsicher, obwohl sie diese Sacher gerne versucht zu überspielen. Sie ist nett, hilfsbereit, liebevoll, hat aber enorm wenig Selbstvertrauen und steht ist sehr oft selbst im Weg. Hannah ist ein Mensch, der alles bis ins kleinste Detail analysiert und jetzt Situation abwägt anstatt den Kopf einfach mal auszuschalten und spontan zu sein. Ganz anders ist Ted. Obwohl er noch sehr jung und dementsprechend hitzköpfig ist und oftmals auch unüberlegt handelt, kann in Momenten in denen er ernst sein muss auch eine enorme Souverinität ausstrahlen, die ihn älter und weiser erscheinen lassen, als er eigentlich sein sollte. Er engagiert sich sehr für den Schutz der Umwelt, vor allem den des Meeres und schreckt ab und zu auch nicht vor drastischeren Maßnahmen zurück. So kommt es schon einmal vor, dass er sich mit einem Umweltsünder prügelt um diesen einen Denkzettel zu verpassen. Was mich aber ein bisschen stört ist, dass man sehr wenig über seine Vergangenheit erfährt, was ihm dann an Tiefe verloren geht. Ansonsten ist er ein sehr interessanter Charakter. Die Idee hinter der Geschichte ist zwar nicht neu, wird aber in einer schönen Art und Weise neu erzählt. Es geht um große Liebe, um die Überwindung der eigenen Grenzen und um Vertrauen. Dadurch, dass zwischen Hannah und Ted auch ein Altersunterscheid von über 25 Jahren liegt, gibt es weitere Potenzial für Konflikte. Was den Stil angeht bin ich wirklich beeindruckt. Er ist zwar am Anfang nicht leicht zu lesen, da er sehr ungewohnt ist, aber die Beschreibungen der Umwelt, der Gedanken und Gefühle scheinen wirklich eineinander überzugehen und oftmals sind Dinge einfach nur grob oder in Metaphern umschrieben. Hat mir sehr gefallen, auch wenn ich anmerken muss, dass bei den Dialogen ab und zu nicht ganz klar herauskommt wer jetzt was sagt. Da besteht noch Verbesserungsbedarf. Dennoch kann ich das Buch für alle Freunde von Liebesgeschichten empfehlen und vergebe 4 von 5 Punkten.

    Mehr
  • Neuanfang auf den Philippinen

    Mittagsmond: Auf Den Philippinen
    saraa

    saraa

    12. May 2015 um 14:38

    Damit Hannah neue Lebenskraft und Abstand bekommt kann sie auf den Philippinen bei Freunden ihrer Freundin Cosma unterkommen. Erst ist Hannah sehr skeptisch, ob sie diesen Schritt wagen soll. Aber tut sie es nicht, würde sie wahrscheinlich immer noch das Leben so weiterleben wie bisher, das Leben in den Erinnerungen an ihrer großen Liebe, ihrem verstorbenen Ehemann. Die Geschichte an sich fand ich sehr gut, auch dass sie den Mut hat so einen Schritt zu wagen. Das es schwer, ist einen geliebten Menschen der so früh von einem gegangen ist, loslassen zu können, ist verständlich. Sein eigenen Leben wiederzufinden, finde ich mehr als schwierig. In vielen Lebenslagen wird man sich immer wieder fragen, wie hätten wir dieses Problem gemeistert. Die Darstellung des Romans hat mich sehr gestört, wodurch ich auch nicht richtig in die Geschichte reingefunden habe. Für mich waren in diesem Roman zu viele Poesie enthalten, die immer wieder vom Roman ablenkte. Dies machte das Buch für mich zu einer schweren Kost.  Auch der schmale Rand sowie die kleinen Seitenzahlen  fand ich nicht ideal.   Die Autorin hat sich hier einem sehr schweren und sensiblen Thema angenommen, wofür ich sie bewundere. Für die sprachliche Darstellung muss ich leider Punkte abziehen. Wie oben beschrieben war mir zu viel Poesie enthalten. Was natürlich Ansichtssache ist.                

    Mehr
  • Erinnerungen loslassen können

    Mittagsmond: Auf Den Philippinen
    Mauela

    Mauela

    09. May 2015 um 11:49

    Hannah lebt noch immer in der Erinnerung an ihre verstorbene große Liebe. Als sie daran zu verzweifeln droht, sucht sie Abstand und neue Lebenskraft weit weg von zuhause, auf den Philippinen. Dort angekommen beginnt für sie ganz langsam ein neues Leben. Ihre Zweifel und Sorgen, sie könne ihre große Liebe verraten, wenn sie sie sich in vollen Zügen erneut ins Leben stürzt, werden langsam weggewischt und eine neue große Liebe, die so ganz anders ist als die Konventionen es verlangen, findet Platz in ihrem Leben. Diese Geschichte über den Verlust der großen Liebe, dem Hängen an vermeintlich ausschließlich positiven Erinnerungen an den Verstorbenen und der Erkenntnis, dass Niemand Verrat an dem Verstorbenen begeht, wenn er sein Leben weiter lebt und glücklich ist, ist eine wunderbare Idee. Viele Menschen, die den Tod eines geliebten Menschen hinnehmen mussten, scheinen an dem Verlust zu verzweifeln und leben ihr Leben oft jahrelang ohne wirkliche Freude immer verstrickt in der Erinnerung, die nicht verblassen soll. Vor lauter Angst, dem Toten nicht den nötigen Respekt zu zollen, vergraben sie sich in Trauer und Schmerz. Sie halten sich daran fest, in der Meinung, damit die Erinnerung aufrechterhalten zu können. Dieser innere Konflikt ist hier sehr gut dargestellt. Die Verwandlung im Denken und Fühlen, das Loslassen können, das sich nur langsam entwickelt, all die Zweifel, ob Hannah als „Überlebende“ ein neues Glück finden darf, sind feinfühlig und nachvollziehbar dargestellt und lassen die Person Hannah in ihrem Denken und Handeln sehr menschlich und sympathisch erscheinen. Die Darstellung des Romans, die jedoch leider der Vorgabe des Verlages entspricht, finde ich nicht gelungen. Meiner Meinung nach gehört der Autorenname nicht auf jeder Seite abgedruckt, so wie in einer Klassenarbeit und der Leserand sollte zumindest so breit sein, dass die Finger beim Lesen nicht dauernd im Weg sind. Diese Punkte möchte ich angesprochen haben, da sie zum Gesamterscheinungsbild dazu gehören jedoch nicht als Bewertungskriterium sehen, denn es handelt sich um Vorgaben des Verlages und nicht um den Wunsch der Autorin. Etwas Mühe bereitet mir der Schreibstil. Obwohl die Satzlänge und Formulierung sehr gut als emotionales und gestalterisches Mittel eingesetzt werden, finde ich den Roman insgesamt sehr schwer zu lesen. Die Erzählung scheint mir etwas holperig und zu abgehackt. Dazu kommt, dass viele Wörter benutzt werden, die man in dieser Form im Hochdeutschen Sprachgebrauch nicht findet wie Z. Bsp. plieren oder ruffeln. Die ersten Seiten über war ich genervt, wollte das Buch am liebsten in die Ecke werfen, war zu angestrengt beim Lesen. Nachdem ich mich jedoch eingefunden hatte, hat mich vor allem die Geschichte an sich angesprochen. Diese allumfassende Trauer nachdem man einen geblieben Menschen verloren hat und der oft scheiternde Versuch sein Leben wieder zu leben ist ein unglaublich schweres und sensibles Thema, dem sich die Autorin mit sehr viel Herz und Liebe angenommen hat. Für diese Geschichte selber gebe ich die volle Punktzahl und eine Leseempfehlung vor allem für diejenigen die selber in dieser Situation stecken. Für die sprachliche Darstellung muss ich leider Punkte abziehen, denn für einen Roman scheint mir die Sprache zu „schwer“ und unrund zu sein. Viele Nicht-Viel-Leser werden sich vermutlich unheimlich schwer damit tun. Sorry für die extrem lange Rezension, aber ich wollte allen Punkten des Romans gerecht werden und meine ambivalente Meinung gut ausführen.

    Mehr